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Frau aus Sichuan wegen ihres Glaubens zu Gefängnisstrafe verurteilt, Rentenzahlungen wurden eingestellt

6. März 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Sichuan, China

(Minghui.org) Nur wenige Monate nachdem Li Xia eine anderthalb Jahre lange, unrechtmäßige Haftstrafe wegen Falun Dafa verbüßt hatte, wurde ihr aufgrund dieser Haftstrafe die Rente gestrichen.

Li ist aus Dujiangyan in der Provinz Sichuan. Ihr Martyrium begann mit ihrer Verhaftung am 25. Juli 2023. Während sie und eine andere Falun-Dafa-Praktizierende, Li Mengjun (über 70), sich mit einer pensionierten Lehrerin über Falun Dafa unterhielten, tauchte plötzlich eine Gruppe Polizisten auf, fotografierte sie und brachte sie zur Polizeiwache Nanqiao.

Gegen Mittag trafen mehrere Beamte des Fallbearbeitungsteams des Bezirks Gucheng ein und legten beiden Frauen Handschellen an. Als Li Xia sich wehrte, warfen zwei Beamte sie kopfüber zu Boden. Sie konnte nach dem Sturz keinen Laut von sich geben, doch die Polizisten beschuldigten sie, nur so zu tun. Sie hoben sie wieder hoch und warfen sie erneut zu Boden.

Beide Frauen wurden noch am selben Tag in die Haftanstalt Anqing im Kreis Pi eingeliefert. Während einer Gerichtsverhandlung am 20. August 2024 sagten sie zu ihrer Verteidigung aus und argumentierten, dass Falun Dafa in China nie unter Strafe gestellt worden sei. Dennoch verurteilte der Richter Li Mengjun zu dreieinhalb Jahren und Li Xia zu eineinhalb Jahren Haft.

Li Xia wurde am 24. Januar 2025 freigelassen. Im Juni 2025 stellte das Sozialversicherungsamt ihre Rentenzahlungen ein. Sie erkundigte sich beim Amt nach dem Sachverhalt. Sie erfuhr, dass das Amt entschieden hatte, die Rentenleistungen, die sie während ihrer Haft erhalten hatte, zurückzufordern. Gleichzeitig wurde ihr Antrag auf Verlängerung ihrer Sozialwohnung abgelehnt.

Li wandte sich am 16. Juli 2025 schriftlich an das Sozialversicherungsamt und forderte Auskunft über die Rechtsgrundlage für die Aussetzung ihrer Rente. Dort stieß sie jedoch auf taube Ohren.

Zusätzlich zu dieser jüngsten Verfolgungswelle war Li in den vergangenen 27 Jahren wiederholt wegen ihres Glaubens an Falun Dafa ins Visier genommen worden.

Bereits im November 2001 war sie verhaftet und einen Monat lang festgehalten worden. Ihr Sohn, der damals noch die Mittelschule besuchte, war in dieser Zeit auf sich allein gestellt. Nach einer weiteren Verhaftung am 8. März 2008 wurde Li zu einem Jahr Zwangsarbeit im Frauenarbeitslager Nanmusi verurteilt. Da sie an ihrem Glauben festhielt, wurde ihre Haftstrafe auf insgesamt 444 Tage verlängert. Aufgrund der brutalen Folter, die sie in der Haft erlitt, wurde Li kurzsichtig. Am 9. August 2022 schikanierte die Polizei sie erneut und brachte Li unter einem Vorwand dazu, eine Erklärung zu unterschreiben, in der sie Falun Dafa abschwor.

Früherer Bericht:

Zwei Frauen im Juli wegen ihres Glaubens festgenommen – erste Verurteilung erfolgt