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Wie ich ein selbstloser Mensch wurde, seitdem ich Falun Dafa praktiziere

6. März 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Hebei

(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit 27 Jahren und bin jetzt 75. Bevor ich damit begann, litt ich unter einem schweren gynäkologischen Problem: Meine Menstruation dauerte über 20 Tage. Ich nahm unzählige Medikamente, aber es gab keine Besserung. Ich ging auch in eine kleine Klinik in der ich zwei Wochen lang mit Infusionen behandelt wurde, doch der Effekt war minimal. Ich konnte es mir nicht leisten, in ein großes Krankenhaus zu gehen, um andere Behandlungsmöglichkeiten zu erkunden. Herzrasen und extreme Schwäche machten es mir fast unmöglich zu sprechen. Wenn meine Kinder mit mir sprachen, konnte ich nur winken, weil ich zu schwach zum Antworten war. Schließlich wurde ich bettlägerig. Meine Verwandten machten sich große Sorgen um mich.

Im August 1998 empfahl mir eine Verwandte Falun Dafa und sagte, es sei sehr wirksam zur Verbesserung der Gesundheit. Ich ging mit ihr zu jemandem nach Hause, um mir dort die in Jinan aufgezeichneten Vorträge des Meisters anzuhören. Ich war so schwach, dass ich mich, mit ausgestreckten Beinen sitzend, an die Wand lehnen musste.

Nach dem ersten Vortrag hörte mein Herzrasen auf. Nach dem zweiten Vortrag ließen meine Beschwerden in der Brust nach. Nachdem ich alle neun Vorträge gehört hatte, war ich tief bewegt und spürte, wie tiefgründig die Lehre des Meisters war und wie sie den Menschen den Weg zu einem guten Leben zeigte.

Drei Tage nach dem Ende der Vorträge bekam ich wieder meine Periode. Ich hatte meine üblichen Medikamente schon gekauft, dachte aber: „Diesmal nehme ich sie nicht. Die Lehre des Meisters ist so gut – ich vertraue auf Falun Dafa und werde sehen, ob es wirklich hilft.“ Dieses Mal dauerte meine Periode nur drei Tage und ich fühlte mich leicht und wohl. Früher hatte ich während meiner Periode immer starke Rückenschmerzen gehabt und hatte unter Unwohlsein gelitten Diese positiven Erfahrungen überzeugten mich und ich bereute, nicht schon früher von Falun Dafa erfahren zu haben. Ich lernte das Fa und praktizierte täglich die Übungen.

Da ich nur zwei Jahre zur Schule gegangen war, kannte ich viele der Schriftzeichen im Zhuan Falun nicht. Die anderen Praktizierenden am Fa-Lernort brachten sie mir geduldig bei, und allmählich lernte ich, das Buch fließend zu lesen. Ich begann auch, mich an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu messen. Ich stellte die Bedürfnisse anderer in den Vordergrund und hörte auf, mit meiner Familie zu streiten.

Früher war mein Schwiegervater hart im Umgang mit mir – er sagte immer verletzende Dinge und schimpfte wegen Kleinigkeiten. Ich fühlte mich ungerecht behandelt und wehrte mich. Nachdem ich begonnen hatte zu praktizieren, stritt ich nicht mehr mit ihm und nahm mehr Rücksicht auf seine Schwierigkeiten. Ich kochte ihm leckere Mahlzeiten und kümmerte mich um sein Wohlbefinden.

Eines Tages sagte er in meiner Gegenwart zu meinem Mann: „Warum ist sie jetzt so nett zu mir? Sie ist so fürsorglich.“ Ich antwortete: „Ich behandle dich so, weil ich Falun Dafa praktiziere. Sonst könnte ich das nicht.“ Von da an wusste meine ganze Familie, dass Falun Dafa gut ist. Unsere Familie wurde harmonisch, und meine gesundheitlichen Probleme verschwanden allmählich. Bevor mein Schwiegervater starb, erhielt auch er das Fa. Er erschien meiner Schwiegertochter im Traum und sagte ihr: „Sag deiner Mutter, sie soll auf ihre Sicherheit achten.“

Im Juli 1999 begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), Falun Dafa zu verfolgen und forderte die Praktizierenden auf, ihre Dafa-Bücher abzugeben. Ein Nachbar, der der Propaganda der KPCh glaubte, drängte mich: „Wir wurden getäuscht. Gib die Bücher einfach ab, um Ärger zu vermeiden.“ Ich sagte entschieden: „Dafa hat mir das Leben gerettet. Ich werde die Bücher nicht abgeben. Niemand kann meinen Glauben erschüttern.“ Ich praktizierte Dafa weiterhin und behandelte andere freundlich. Familienmitglieder und Nachbarn lobten mich alle und sagten, ich sei wie ein völlig anderer Mensch.

In der zweiten Hälfte des Jahres 1999 eröffnete ich eine kleine Pension in der Kreisstadt. Ich behandelte jeden Gast freundlich. Da einige Gäste lieber selbst kochten, stellte ich ihnen kostenlos Brennstoff, Kochgeschirr und Gewürze zur Verfügung. Sie sagten: „Bei Ihnen zu wohnen, fühlt sich an wie zu Hause.“ Ich nutzte jede Gelegenheit, um die wahren Begebenheiten im Zusammenhang mit der Verfolgung von Falun Dafa zu erklären und zu erläutern, dass das Praktizieren legal und die Verfolgung unrechtmäßig ist. Viele Gäste erkannten, dass Falun Dafa gut ist. Manche nahmen Informationsmaterialien mit, wenn sie abreisten, und andere traten aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen aus.

Als ich einem Gast die Fakten über Falun Dafa erklärte, sagte er: „Wissen Sie, was ich beruflich mache? Ich bin darauf spezialisiert, Falun-Dafa-Praktizierende zu verhaften. Wie können Sie es wagen, mir so etwas zu erzählen?“ Ich antwortete: „Sie wurden getäuscht. Egal, was Sie beruflich machen, denken Sie an Ihre Zukunft. Falun Dafa ist ein Kultivierungsweg, der die Menschen lehrt, gut zu sein.“ Er unterbrach mich und drohte, mich anzuzeigen. Ich sagte ruhig: „Bitte tun Sie das nicht. Mich anzuzeigen wird Ihnen und Ihrer Familie schaden.“ Er ging schweigend zur Tür. Ich sagte zu ihm: „Denken Sie daran: ‚Falun Dafa ist gut.‘“

Ein Paar aus Peking wohnte mehrere Tage in meiner Pension. Ich erzählte ihnen von der Verfolgung von Falun Dafa und erklärte, dass die KPCh in der Vergangenheit bei ihren politischen Kampagnen stets die Massen gegeneinander ausgespielt habe und dass die Verfolgung von Falun Dafa keine Ausnahme darstelle. Die KPCh habe Hunderte von Foltermethoden angewandt, darunter Schläge, Elektroschocks, Aufhängen, Zwangsernährung mit schädlichen oder giftigen Substanzen und sogar Organentnahme. Ich riet ihnen dringend, aus den Parteiorganisationen auszutreten, denen sie angehörten.

Daraufhin sagte der Mann: „Ich weiß, wie bösartig die Kommunistische Partei ist. Während des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens, am 4. Juni 1989, lag ich am Straßenrand in einem Blumenbeet und wagte nicht aufzusehen. Jeder, der den Kopf hob oder sich auch nur leicht bewegte, wurde erschossen. Die Anwohner wagten nicht, die Fenster zu öffnen, da sie mit Maschinengewehren beschossen wurden. Ich war so verängstigt, dass ich mich nicht bewegen konnte und mir sogar in die Hose machte.“ Er sagte, er habe stundenlang in dem Blumenbeet gelegen und sei auch nach seiner Rückkehr nach Hause noch verängstigt gewesen. Nachdem das Paar die Wahrheit über Falun Dafa und die Verfolgung erfahren hatte, traten beide bereitwillig aus den KPCh-Organisationen aus und baten vor ihrer Abreise um zwei Dafa-Bücher.

Im Januar 2020 kam ein Mann in meine Pension. Er sagte, er habe nur 20 Yuan (2,48 Euro) und sei von mehreren Hotels abgewiesen worden. Er komme aus der Provinz Anhui und sei hier, um eine Schuld einzutreiben, habe den Schuldner aber nicht finden können. Ich erzählte ihm, dass ich Falun Dafa praktiziere und ihm nur 10 Yuan für die Unterkunft berechnen würde. Falls er kein Geld mehr hätte, würde ich für sein Essen sorgen. Die ersten zwei Tage schaffte er es, ein paar Brötchen und eingelegtes Gemüse zu kaufen, danach war er so hungrig, dass er kaum noch stehen konnte. Ich teilte mein Essen mit ihm.

Am ersten Tag des chinesischen Neujahrs wurde die Stadt aufgrund der COVID-Pandemie abgeriegelt. Er versteckte sich im Obergeschoss. Ich kochte und brachte ihm jeden Tag zu essen. Er praktizierte den „Reines-Land-Buddhismus“, verbeugte sich stets respektvoll und dankte mir. Er sagte: „Sie sind eine wahrhaft Kultivierende, Falun Dafa ist wirklich wunderbar.“ Ich klärte ihn über die wahren Umstände auf und half ihm, aus den Parteiorganisationen auszutreten. Er lernte auch das Fa mit mir.

Am sechsten Tag des Mondneujahrs kam die Polizei, um die Pension zu inspizieren. Sie sagten, dass wegen der Pandemie keine Gäste übernachten dürften. Ich sagte ihnen, er sei mein Cousin, aber sie forderten ihn trotzdem auf zu gehen.

Er wollte in der Nähe eines Geldautomaten zu schlafen. Ich riet ihm davon ab, da das während der Pandemie gefährlich wäre, und organisierte für ihn eine vorübergehende Unterkunft bei einem anderen Falun-Dafa-Praktizierenden. Dieser versorgte ihn mit Essen und lernte täglich das Fa mit ihm. Zwei Wochen später kehrte er in meine Pension zurück und blieb noch über zwei Monate. Nach dem Ende des Lockdowns fand er eine Arbeit, bezahlte seine Miete und kaufte mir Geschenke.

Er sagte bewegt: „Sie haben mir das Leben gerettet. Wie kann ich Ihnen nur danken?“ Ich antwortete: „Danken Sie nicht mir, danken Sie dem Meister. Ohne Falun Dafa hätte ich das nicht geschafft.“ Er blickte auf das Bild des Meisters, faltete die Hände und Tränen traten ihm in die Augen. Bevor er ging, bat er mich um ein Exemplar des Zhuan Falun.

Ich praktiziere Falun Dafa seit 27 Jahren. Mein Leben wurde durch Dafa bereichert. Ich habe mich von einem egoistischen Menschen zu jemandem gewandelt, der andere an die erste Stelle setzt. Der Meister hat mein Leben und das meiner ganzen Familie gerettet.

Ich bin dem barmherzigen Meister dankbar! Ich bin Falun Dafa dankbar!