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Der Meister hat meine Schulden beglichen

6. März 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Shandong, China

(Minghui.org) Ich besaß 2003 einen Laden für chinesisches Sesamfladenbrot. Als ich eines Morgens im Frühling meinen Laden öffnete, traf ein Lichtstrahl direkt mein Auge. Ich schaute reflexartig nach unten und sah einen Falun-Dafa-Flyer auf dem Boden liegen. Einen solchen Flyer hatte ich noch nie gesehen. Neugierig hob ich ihn auf und las darin. Das schien etwas Gutes zu sein und so legte ich den Flyer auf den Ladentisch.

Mittags wollten drei Leute, die zusammen den Laden betraten, Fladenbrot kaufen. Sie bemerkten den Flyer und fingen an, Falun Dafa zu verunglimpfen, indem sie die Verleumdungen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), die sie im Fernsehen gesehen hatten, wiederholten. Ich widersprach ihnen und dachte mir: „Selbst wenn sie deshalb nichts bei mir kaufen, werde ich auf keinen Fall zulassen, dass sie schlecht über Falun Dafa reden.“ Da breitete sich ein warmes Gefühl in meinem Körper aus. Ich fühlte mich wohl und freute mich.

Am nächsten Tag beschloss ich, Falun Dafa praktizieren zu beginnen, und besuchte deshalb meine Cousine, die schon praktizierte. Sie freute sich sehr über meinen Entschluss und brachte mir die fünf Übungen bei. Außerdem gab sie mir ein Zhuan Falun. Auf dem Heimweg kam mir die Luft frischer vor und mein Körper fühlte sich leichter an.

Mein Onkel war Taoist. Als er erfuhr, dass ich Falun-Dafa praktizierte, besuchte er mich. Er riet mir davon ab und äußerte sich abfällig über Falun Dafa. Auch mein anderer Onkel aus Dalian rief mich an und lästerte über Falun Dafa. Er wollte mich ebenfalls vom Praktizieren abhalten. Da ich erst seit kurzer Zeit praktizierte und das Fa lediglich oberflächlich verstand, wurde ich etwas unsicher.

Meine Cousine und einige andere Praktizierende tauschten sich dann bei mir zu Hause mit mir aus. Dabei wurde mir bewusst, dass es sich beim Verhalten meiner Onkel um eine anfangs oft auftretende Störung handelte. Deshalb beschloss ich, Falun Dafa weiter zu praktizieren. Doch dann kam mein Onkel erneut und riet mir nochmals davon ab. Daraufhin gerieten meine Cousine und mein Onkel sich in die Haare. 

Die Partei hatte gerade den Selbstverbrennungsvorfall auf dem Tiananmen-Platz inszeniert und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Meine Cousine riet mir: „Zögere nicht länger, Falun Dafa ist die aufrichtigste Lehre der Welt!“ Die Worte „aufrichtigste Lehre“ drangen tief in mich ein. Ich fragte mich: „Worauf warte ich denn noch?“, und begann nun, Falun Dafa ernsthaft zu praktizieren. Seitdem halte ich unerschütterlich an meinem Glauben fest.

Der Meister hat meine Schulden beglichen

Durch die Fa-Lehre habe ich verstanden, dass der Meister nicht nur das Karma in dieser Welt für mich trägt und begleicht, sondern auch meine karmischen Schulden in anderen Dimensionen.

Eines Nachts im Jahr 2005 hatte ich einen Traum. Ich ging auf einem Feldweg, er war gerade breit genug für eine Pferdekutsche. Plötzlich erschienen Dämonen. Sie ähnelten dem König mit dem goldenen und dem silbernen Horn aus dem Roman „Die Reise in den Westen“. Sie fesselten mich mit Ketten und verschleppten mich in eine tiefe Berghöhle. Ich wollte von ihnen wissen, warum sie mich so behandelten. Sie antworteten: „Du stehst in unserer Schuld. Wir lassen dich erst wieder frei, wenn du sie abgetragen hast.“

Ich wandte ein: „Ich bin eine Falun-Dafa-Praktizierende. Ich muss heute noch weg.“ Schon fielen die Ketten ab. Ich hörte noch, wie einer sagte: „Wir schlagen dich, wenn du die Schulden nicht zurückzahlst.“ Da bekam ich Angst und bat den Meister um Hilfe. Ich wollte von dort weg und bewegte mich auf den Höhleneingang zu, als eine lange Lederpeitsche auf meinen Rücken klatschte. Ich fiel zu Boden und konnte nicht mehr aufstehen. Ich flehte den Meister an, mich zu retten.

Mühsam rappelte ich mich nach einer Weile auf und setzte meinen Weg zum Ausgang fort. Da traf mich erneut die Peitsche, diesmal auf der linken Seite. Danach ließen sie die Peitsche nochmals in Richtung meines Rückens sausen. In diesem Moment kam der Meister, hob mich mit seinen Händen auf und die Peitsche traf den Rücken Meisters. Ich bat den Meister, sie zu vertreiben, doch er trug mich zum Ausgang, als hätte er mich nicht gehört. Ich sah, wie der Meister dabei von den Dämonen, die an beiden Höhlenseiten aufgereiht standen, ausgepeitscht wurde. Der Meister ertrug mit seinem Körper den Schmerz für mich und beglich auf diese Weise meine Schulden. Durch den Schutz des Meisters gelangte ich aus der Höhle. Danach wachte ich auf.

Zwanzig Jahre sind seitdem vergangen und immer noch kommen mir die Tränen, wenn ich an diesen Traum denke.

Der Meister sagt:

„Durch Leiden werden die karmisch bedingten Schulden beglichen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 4)

Meine irdischen Schulden kann ich begleichen. Aber wie hätte ich die Schulden gegenüber dem Göttlichen in anderen Dimensionen zurückzahlen sollen, wenn der Meister sich nicht um mich gekümmert und sie für mich getragen hätte? Wie viele Schulden hat der Meister in den letzten zwei Jahrzehnten für mich getragen? Wie kann ich ihm das jemals zurückzahlen? Danke, Meister, für Ihre grenzenlose Gnade!

Aufrichtige Gedanken und Taten: Vom Meister beschützt

An einem Herbsttag im Jahr 2005 schickte mir eine Praktizierende selbstklebende Plakate mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“. Sie erzählte, eine andere Praktizierende habe am Vorabend ähnliche Plakate rund um das Rathaus und die Polizeistation aufgehängt. Nach dem Abendessen ging ich in unserem Dorf zu einem Strommast, an dem ich die Plakate anbringen konnte. Ich war gerade dabei, die Schutzfolie von einem Plakat abzuziehen, als mich die Scheinwerfer eines Wagens erfassten. Mir war sofort klar, dass es sich um einen Polizeiposten handelte. Ich packte die Plakate wieder ein und ging zu einem kleinen Laden, wo ich sie zu den Lebensmitteln legte.

Der Polizeiwagen parkte eine kurze Zeit lang vor dem Laden, fuhr dann aber weg. Kurz bevor ich den Laden verlassen wollte, kam er nochmals zurück. Er wartete fünf Minuten und fuhr erneut weg. Weil der Meister mich beschützte, wusste die Polizei nicht, wo ich war.

Vor den Olympischen Spielen 2008 in Peking drang die Polizei bei Praktizierenden ein; ihre Wohnungen und Häuser wurden unrechtmäßig durchsucht und die Praktizierenden verhaftet. Eines Tages parkten auch zwei Polizeiwagen vor meinem Haus. Acht Polizisten brachen bei uns ein und durchsuchten alles. Sie nahmen die Fotos vom Meister und die DVD-Vorträge weg; mich wollten sie auch abführen. In Gedanken sagte ich zum Meister: „Ich lass' mich nicht mitnehmen, ich möchte von hier weg.“ Genau in diesem Moment verließ der junge Polizist, der mich bewacht hatte, das Zimmer.

Ich eilte in den Vorgarten. Vor dem Tor stand ein Polizeiwagen und dahinter ein weiterer Beamter; im Hinterhof befand sich auch ein Polizeiauto mit zwei Beamten. Wie sollte ich hier nur wegkommen? Ich wurde nervös und sagte zum Meister: „Meister, bitte helfen Sie mir, hier wegzukommen! Die Polizisten dürfen mich nicht sehen.“ Mutig ging ich auf das Tor im Vorgarten zu. Der Beamte im Wagen war gerade am Telefonieren und fuhr weg. Unmittelbar hinter dem Tor stand der andere Beamte wie angewurzelt da und reagierte überhaupt nicht auf mich. Meine Nachbarin stand vor unserem Haus und schaute, was los war. Auch sie schien mich nicht zu sehen und winkte mir auch nicht zu. So konnte ich unter dem Schutz des Meisters sicher entkommen.

Die Kraft der aufrichtigen Gedanken

Im Juli 2015 reichten Praktizierende in ganz China Strafanzeigen beim Obersten Gerichtshof und der Obersten Staatsanwaltschaft gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Vorsitzenden der KPCh, wegen der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden ein. An dieser Aktion beteiligte ich mich auch und wollte mit der Fa-Berichtigung Schritt halten. Als ich meinen Beschwerdebrief fertiggestellt hatte, verweigerte die Post einigen Praktizierenden die Annahme solcher Briefe. Deshalb sandte ich aufrichtige Gedanken aus – zu Hause und anschließend auf dem Weg zur Post. Meine Beschwerde wurde schließlich angenommen. Die Postangestellte sagte, der Brief würde am nächsten Morgen um 8.30 Uhr abgeschickt werden.

Am nächsten Morgen begann ich um 8 Uhr, aufrichtige Gedanken auszusenden, um die bösen Wesen aufzulösen, die verhindern wollten, dass der Brief dem Obersten Gerichtshof in Peking zugestellt wird. Auch die schwarzen Hände, die verrotteten Dämonen und das bösartige Gespenst der KPCh wollte ich vernichten. Ich spürte eine starke Energie um mich herum und sah, wie sich das Wort „vernichten“ in anderen Dimensionen zu scharfen Schwertern verwandelte. Zuerst bildeten sie ein Rechteck und ordneten sich dann um. Die Formationen veränderten sich ständig, sie waren beeindruckend. Jedes Schwert leuchtete silbern. Stets befanden sie sich über dem Beschwerdebrief. Ich kann das, was ich gesehen habe, nicht mit menschlichen Worten beschreiben. 

In den vergangenen zwei Jahrzehnten machte ich in meiner Kultivierung viele solche Erfahrungen. Ohne den Schutz des Meisters hätte ich nichts erreichen können. Ich werde an den Meister und das Fa glauben und in schwierigen Situationen aufrichtige Gedanken haben und rechtschaffen handeln. Ich werde das bestätigen, was der Meister gesagt hat:

„Wenn aufrichtiger Gedanke der Jünger ausreichtDer Meister hat die Kraft, zum Himmel zurückzuführen“(Gnade von Meister und Jünger, 1.02.2004, in: Hong Yin II)

Meister, ich danke Ihnen für Ihre unermessliche Gnade! Ich kann Ihnen diese immense Gnade niemals vergelten. Ich werde fleißig üben, den Menschen die Wahrheit verkünden und noch mehr Lebewesen erretten.