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Toronto: Kanadier bieten Hilfe und Unterstützung an

9. März 2026 |   Von Zhang Yun, Minghui-Reporterin in Toronto

(Minghui.org) Das chinesische Zentrum für Visumanträge und das chinesische Konsulat in Toronto befinden sich in der Nähe des Stadtzentrums und sind von zahlreichen Regierungsgebäuden und Konsulaten anderer Länder umgeben. Täglich gehen hier viele Menschen vorbei.

Vor dem Konsulat informieren Falun-Dafa-Praktizierende weiterhin regelmäßig über die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und kommen mit vielen Bürgern, darunter Unternehmern, Vertretern von Hilfsorganisationen und Beamten der Staatssicherheitsbehörden, ins Gespräch, die daraufhin ihre Unterstützung anbieten. Sie hinterlassen ihre Visitenkarten oder ihre Namen und Telefonnummern und bitten die Praktizierenden, sich bei ihnen zu melden, falls sie Hilfe benötigen. Hilfsbereite Menschen bringen den Praktizierenden außerdem regelmäßig Essen und Wasserflaschen.

Falun-Dafa-Praktizierende sammeln vor dem chinesischen Konsulat in Toronto Unterschriften für eine Petition gegen die Verfolgung

Regierungsangestellter: Sie können mich oder die zuständigen Behörden kontaktieren

Einmal hinterließ ein Mitarbeiter der kanadischen Staatssicherheit seine Kontaktdaten. Er erklärte, er arbeite in Ottawa und sei geschäftlich in Toronto. Laut seiner Aussage würden die kanadischen Sicherheitsbehörden die Aktivitäten ausländischer Mächte in Kanada genau überwachen, einschließlich die Einmischung in die Angelegenheiten der Falun-Dafa-Gemeinschaft. „Wir haben diese Situationen sehr genau beobachtet“, erklärte er. „Kanada ist ein Rechtsstaat. Transnationale Einmischung, Bedrohungen oder Belästigungen jeglicher Art dürfen hier nicht vorkommen. Sollten Sie Kenntnis von Einmischungen gegen Falun Dafa haben, kontaktieren Sie mich oder die zuständigen Behörden. Das sind sehr ernste Angelegenheiten für uns.“

Er erklärte, die kanadische Gesellschaft schenke dem Thema transnationaler Einmischung in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit. Der Schutz der Sicherheit und Freiheit der Bürger gehöre zu den wichtigsten Aufgaben der Staatssicherheitsbehörden.

Finanzexperte: Es sollten sich noch mehr Kanadier für euch einsetzen

Ein Finanzexperte aus Toronto nahm einen der Flyer entgegen, die eine Falun-Dafa-Praktizierende an Passanten verteilte. Er las ihn durch und sprach sie anschließend darauf an. Auch er gab ihr seine Kontaktdaten und bat sie, ihn auf dem Laufenden zu halten.

Als die Praktizierende ihn einige Tage später kontaktierte, erklärte er, er arbeite seit vielen Jahren in der Finanzbranche und habe sich schon immer Sorgen um die Menschenrechtslage in China gemacht. Vielen Kanadiern sei die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden in China nicht bewusst. Einige Medienberichte hätten die Situation nur noch mehr kompliziert, so der Finanzexperte.

Er zeigte sich empört, als er auf die jüngsten, ungenauen Berichte einiger westlicher Medien über Shen Yun Performing Arts zu sprechen kam. „Ich habe diese Artikel gelesen. Vieles davon ist völlig unwahr. Ich denke, sie enthalten viele Lügen und irreführende Aussagen.“

Er fuhr fort, er habe Shen Yun gesehen und wisse, dass viele seiner Freunde aus dem Finanzsektor die Aufführungen sehr schätzen würden. Shen Yun zeige die Schönheit traditioneller Kultur und Kunst und sei ganz anders, als es manche Medien darstellen würden. „Ich werde meinen Kollegen davon erzählen“, sagte er. „Wer Shen Yun wirklich versteht, weiß, dass die Behauptungen in diesen Angriffen nicht der Wahrheit entsprechen.“

Er erzählte auch, dass in einem freien und demokratischen Land jeder das Recht auf seinen Glauben und seine Meinungsäußerung habe. „Ich glaube, es sollten sich noch mehr Kanadier für euch einsetzen“, erklärte er entschieden. „Jegliche Angriffe und grenzüberschreitende Verfolgung von Falun Gong müssen verurteilt werden.“

Nicht-Praktizierender verteilt Flyer

Yan berichtete, dass ihm ein sehr freundlicher Mann aus dem Westen etwa eine Stunde lang beim Sammeln von Unterschriften und Verteilen von Flyern geholfen habe. Er habe auch mit Passanten gesprochen.

Ein Mann (mit Cappi) hilft Praktizierenden beim Verteilen von Flyern

Eines Morgens nahm ein Westler mittleren Alters Flyer von Frau Pan entgegen und verteilte sie an Passanten. Er hatte die Übungen einige Tage zuvor von Pan gelernt. Er sei Regierungsangestellter, erklärte er und komme täglich auf seinem Arbeitsweg an diesem Ort vorbei. Er verstehe, was die Praktizierenden tun, und wolle ihnen deshalb beim Verteilen der Materialien helfen.

Mitarbeiterin eines Kunstzentrums

Tina erzählte: „Eine Mitarbeiterin eines Kunstzentrums in Toronto sprach mich an und sagte, sie sei Christin. Ich erwiderte: ‚Gott rettet Menschen und sieht in ihre Herzen.‘ Sie schien es zu verstehen.“ Die Frau erklärte Tina, sie sei Koordinatorin einer Kunstgruppe und ihre Freunde seien bereit, die Petition zur Unterstützung von Falun Dafa zu unterzeichnen. Und so schrieb sie die Namen ihrer Familie und Freunde nieder. Bevor sie ging, ließ sie sich noch gerne mit den Praktizierenden fotografieren.

Eine Mitarbeiterin des Kunstzentrums (2.v.li.) lässt sich mit den Falun-Dafa-Praktizierenden fotografieren

Zwei Touristen aus Irland unterhielten sich lange mit Tina und erfuhren dabei mehr über Falun Dafa und die grenzüberschreitende Verfolgung durch die KPCh. Sie waren sehr überrascht angesichts der Verbrechen in China und dankten Tina für die Informationen. Gerne ließen sie sich mit ihr fotografieren.

Kanadierin: Ich möchte Ihnen bei der Organisation einer Folterausstellung helfen

Frau Li erzählte: „Eines Tages gab ich einer elegant gekleideten westlichen Frau einen Flyer. Sie lächelte und nahm einen aus ihrer Tasche. Sie fragte mich, ob ich Englisch spräche oder eine Übersetzungssoftware benutzen könne.“

Li nutzte eine Übersetzungssoftware, um zu verstehen, was sie sagte: „Ich bin sehr besorgt über Ihre Situation und möchte Ihnen helfen. Ich sehe, dass viele Ihre Flyer nicht ernst nehmen. Die meisten nehmen sie und werfen sie dann weg. Ich möchte einen Ort und Leute finden, um eine Szene [ähnlich einer Folterausstellung] zu zeigen, damit die Menschen mit Ihnen mitfühlen. Dann könnten sie die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh sehen und verstehen, wie schmerzhaft es wäre, wenn ihnen das passieren würde. So werden Sie mehr Unterstützung erhalten.“

Li bedankte sich und sagte ihr, sie werde ihr Angebot auf jeden Fall an die englischsprachigen Praktizierenden weiterleiten, damit diese Kontakt zu ihr aufnehmen könnten.

Älterer Mann erhält Segen nach dem Unterschreiben der Petition

Eines Tages überquerte ein älterer Mann mit einem Rollator langsam die Straße und ging auf die Praktizierenden zu. Er deutete an, dass er eine Petition unterschreiben wolle, da er wusste, dass die Praktizierenden kein Englisch sprachen. Eine Praktizierende reichte ihm ein Formular. Mit zitternden Händen unterschrieb er sorgfältig und füllte das Kommentarfeld aus. Ein Praktizierender schenkte ihm eine kleine Lotusblume. Der Mann drückte ihm freudig die Hände, bevor er sich umdrehte und die Straße überquerte, um ins Pflegeheim zurückzukehren.

Die Praktizierenden staunten nicht schlecht, als sie sahen, wie er seinen Rollator hochhob und selbstbewusst über die Straße schritt, völlig vergessend, dass er ihn zum Gehen brauchte. Anschließend zeigte er ihnen ein Siegeszeichen. Eine Praktizierende meinte: „Ein Leben, das Licht und Güte wählt, wird sofort belohnt.“

Einige Passanten nahmen Listen mit nach Hause und erklärten, sie würden Unterschriften von Familie, Freunden und Kollegen sammeln.