(Minghui.org) Ein Praktizierender, der anderen von Falun Dafa und der Verfolgung erzählen will, braucht nur einen einzigen Grund. Ein Praktizierender hingegen, der dies nicht tun will, scheint hundert Ausreden zu haben.
Vor Kurzem habe ich von Ming erfahren, einem engagierten Praktizierenden, der sich in den letzten 20 Jahren stets die Zeit genommen hat, hinauszugehen und Informationsmaterialien über Falun Dafa zu verteilen. Ich fand das sehr beeindruckend und bewegend, da sein Terminkalender sehr voll ist. Er arbeitete mehrere Jahre lang im Sanitär- und Baugewerbe. Wenn viel zu tun war, arbeitete er Tag und Nacht und wenn es ruhiger war, musste er seiner Frau bei der Hausarbeit helfen. In der knappen Freizeit, die ihm blieb, schaffte er es, mehrmals pro Woche hinauszugehen, um Flyer mit Botschaften über Falun Dafa zu verteilen.
In den letzten Jahren arbeitete Ming im Büro. Obwohl die Arbeitszeiten regelmäßiger waren, hatte er selten eine Pause. Jeden Morgen stand er um fünf Uhr auf, um Frühstück zu machen; brachte sein Kind zur Schule, bevor er zur Arbeit ging, und holte es auf dem Heimweg wieder ab. Nach dem Essen brachte er sein Kind zu den außerschulischen Kursen. Oft war es fast Mitternacht, wenn er nach Hause kam, nachdem er sein Kind von den Kursen abgeholt hatte. Darüber hinaus erledigte er den Großteil der Hausarbeit. Manchmal wurde er auch ins Büro gerufen, um Überstunden zu machen.
Jahrelang arbeitete Ming unermüdlich, sodass es ihm schwerfiel, jeden Abend die Übungen zu machen, und oft musste er sie am nächsten Morgen nachholen. Bemerkenswerterweise nutzte er jeden freien Moment, um Falun-Dafa-Flyer zu verteilen – etwa während er darauf wartete, dass sein Kind aus dem Nachmittagsunterricht kam, oder auf dem Weg zur und von der Arbeit. Jede Woche schaffte er es, etwa 40 Exemplare zu verteilen.
Solch beharrlicher Einsatz ist wertvoll, da er so wenig Freizeit hatte. Sandkörner können gesammelt werden, um einen Turm zu errichten. Er erfüllt seine Mission der Fa-Berichtigung – die heiligste Aufgabe – ohne jegliche Förmlichkeit und ohne sich bestimmten Projekten anzuschließen.
Mings Geschichte lehrt uns eines: Ein Praktizierender, der sich dafür einsetzt die wahren Umstände zu erläutern, braucht nur einen einzigen Grund – nämlich die Erfüllung seines Gelübdes, Menschen zu erretten. Im Gegensatz dazu hat ein Praktizierender, der die wahren Umstände nicht erläutern will, viele Ausreden, dies nicht zu tun. Was auch immer diese sein mögen, er bricht seinen Eid.
Ich habe auch gehört, dass mehrere Praktizierende aus einem nahegelegenen Dorf ihre Zeit gut nutzten: Tagsüber gingen sie auf Märkte oder in die Stadt, nachts arbeiteten sie auf den Bauernhöfen. Auf diese Weise konnten sie ihren Lebensunterhalt sichern und zugleich Menschen erretten. Für Praktizierende, die sich der Errettung von Menschen verschrieben haben, ist Zeit daher niemals ein Problem.
Der Meister sagte:
„Aber hast du daran gedacht, dass du mit mir einen Vertrag unterschrieben hast, als du auf diese Welt gekommen bist? Du hast das Gelöbnis abgelegt, Lebewesen zu erretten. Erst danach durftest du Dafa-Jünger werden; erst dann durftest du diese Dinge tun. Aber du hast dein Gelöbnis nicht eingelöst; du hast es nicht vollständig eingelöst. Du kannst noch nicht einmal die dir zugeteilten Lebewesen erretten, für die du die Verantwortung trägst und hinter denen große Gruppen von Lebewesen, unzählige Lebewesen stehen. Was bedeutet das? Ist das einfach nur das Problem, dass du dich nicht fleißig kultivierst? Das ist ein äußerst schweres Verbrechen, ein beispiellos großes Verbrechen! Glaubst du, wenn die Zeit kommt, kannst du dem Meister einfach sagen: ,Meister, ich habe mich nicht gut kultiviert‘, und schon ist alles vorbei? Wer wird bei dir ein Auge zudrücken? Werden die alten Mächte bei dir ein Auge zudrücken? Bei einer so wichtigen Angelegenheit wie dieser?“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2016, 15.05.2016)
Fen hatte vor einigen Jahren einen Traum. Der Meister sagte zu ihr mit einem unglaublich gütigen Gesichtsausdruck: „Kannst du nicht etwas tun, um die Fakten zu erläutern und Menschen zu erretten?“ Sie konnte nicht nein sagen, weil der Meister so barmherzig klang. Doch nachdem sie aufgewacht war, trödelte sie weiter, und das dauert nun schon über zehn Jahre. Fens Begründung ist, dass sie zuvor versucht habe, hinauszugehen und die Tatsachen zu erklären, daraufhin aber verfolgt worden sei. Sie wollte nichts tun, was ihre Sicherheit gefährden könnte. „Der Meister ist barmherzig und kann dafür sorgen, dass ich Menschen erretten kann, sobald sich die Lage verbessert“, sagte sie. Ich versuchte, noch einmal mit ihr darüber zu sprechen, aber sie wollte nicht auf mich hören.
Die Fakten über Falun Dafa zu verbreiten und Menschen die Gelegenheit zu geben, errettet zu werden, ist die Mission der Falun-Dafa-Praktizierenden. Der Meister hat uns wiederholt daran erinnert, dabei nicht nachzulassen.
„Die Sache mit der Erklärung der wahren Umstände kann immer noch mehr verstärkt werden, nicht nachlassen, auf keinen Fall darf nachgelassen werden. Wenn bei der Menschheit wirklich so etwas auftaucht, wie es die Prophezeiungen vorausgesagt haben, hilft in Zukunft keine Reue.“ (Fa-Erklärung in Manhattan, 26.03.2006)
Einige Praktizierende lassen nach und tun weniger, obwohl sie weiterhin an der Erklärung der wahren Umstände beteiligt sind. Ein Nicht-Praktizierender fragte mich einmal: „Ich habe dich schon eine Weile nicht mehr beim Verteilen von Informationsmaterialien gesehen. Haben alle deine Leute aufgehört?“
Obwohl viele Menschen aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und ihren angeschlossenen Organisationen ausgetreten sind, haben sie möglicherweise noch ein begrenztes Verständnis von Falun Dafa und der Verfolgung. Wir müssen unsere Bemühungen zur Aufklärung der Wahrheit weiter verstärken, um die Menschen wirklich zu retten.
Der Meister sagte uns:
„Auch in der Zukunft sollt ihr – für eine gewisse Zeit – die bösartige KP Chinas weiter aufdecken, nicht nur jetzt; auch wenn die Verfolgung beendet ist, soll man dabei nicht lockerlassen. Sie hat der Geisteshaltung der Menschen sehr tief geschadet. Es geht nicht, wenn diese Dinge nicht aufgeräumt werden.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2016, 15.05.2016)
„Beim nächsten Schritt geht es um die Fa-Berichtigung in der Menschenwelt. Gestern stellte ein Schüler eine Frage über die Menschen, die das Fa nicht bekommen haben. Ich sagte, dass das eine Sache für die Zukunft ist, wenn das Fa die Menschenwelt berichtigt. Als Dafa-Jünger macht ihr diese Sache nur in der Zeit der Fa-Berichtigung und tragt deshalb in dieser Phase eine enorme Verantwortung.“ (ebenda)
Leider warten manche Praktizierende unbewusst darauf und stellen sich vor, wie großartig es sein wird, wenn das Fa die Menschenwelt berichtigt hat.
Ein Praktizierender erzählte einmal, dass er den Meister in einem Traum gesehen mit einem traurigen, besorgten Gesichtsausdruck und Tränen in den Augen gesehen habe. Wenn die von den Praktizierenden verursachten Fehler und Verluste nach der Fa-Berichtigung leicht behoben werden könnten, würde der Meister vielleicht nicht solch eine Trauer und Sorge empfinden.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch