(Minghui.org) Meine jüngere Schwester hat erkannt, dass Falun Dafa gut ist und die Verfolgung schlecht ist. Sie ist ein sehr gütiger Mensch und hat meine Kultivierung im Dafa stets unterstützt. Da wir weit voneinander entfernt leben, war es für uns nicht immer leicht, uns zu treffen. Nach meiner Freilassung nach mehreren Jahren unrechtmäßiger Inhaftierung schien sie jedoch nicht bereit zu sein, mich zu sehen.
Unsere ältere Schwester wurde wegen ihres Glaubens an Falun Dafa wiederholt schikaniert und war infolge der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) bettlägerig geworden. Meine jüngere Schwester unterstützte sie in dieser Zeit immer wieder mit großer Fürsorge. Als ich zu meiner älteren Schwester ging, begann ich, ihr beim Fa-Lernen und beim Aussenden aufrichtiger Gedanken zu helfen, und kümmerte mich Tag und Nacht um sie. Diese Zeit war sehr anstrengend.
Während dieser Zeit unterhielt ich mich mit der Schwiegertochter meiner älteren Schwester. Ich sprach über das Gute von Dafa und darüber, warum ich trotz der Verfolgung immer noch an Dafa glaube. Ich erklärte ihr: „Dafa hat mich gelehrt, ein guter Mensch zu sein, und ein guter Mensch zu sein, der auf Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht basiert, ist etwas Wunderbares. Mehr als 30 Jahre lang bin ich unter dem giftigen Einfluss der bösen Parteikultur aufgewachsen, wusste nicht, wie man sich um andere kümmert, und war egoistisch. Dafa hat mich verändert. Am deutlichsten wurde mir das, als ich meiner Schwiegermutter aufrichtig mit den Prinzipien nach Dafa begegnete.
Aus tiefstem Herzen weiß ich, dass ich ein guter Mensch sein und andere gut behandeln sollte. Durch Dafa haben sich auch meine moralischen Werte erhöht. Es ist eine sehr gute Kultivierungsmethode, von der ich sowohl körperlich als auch geistig profitiert habe. So bösartig die Verfolgung auch sein mag – sie kann meinen Glauben an Falun Dafa nicht erschüttern. Ich bin fest davon überzeugt: Dafa ist gut. Wir möchten den Menschen von der Güte von Dafa erzählen und das Bewusstsein für die Verfolgung schärfen. Deine Schwiegermutter hat viel geopfert, um über die wahren Umstände von Falun Dafa und die Verfolgung aufzuklären und anderen die Möglichkeit zu geben, gerettet zu werden. Doch sie wurde von jemandem denunziert, was dazu führte, dass sie bis in diesen Zustand verfolgt wurde. Sie hat jedoch nichts Unrechtes getan – deshalb sollten wir sie mit Güte behandeln.“
Wir führten ein sehr aufrichtiges Gespräch. Zwei Tage später erzählte sie mir, dass sich nach diesem Gespräch plötzlich alles für sie einen Sinn ergeben habe. Sie sagte zu ihrem Mann: „Siehst du, unsere Mutter hat so viele Schwestern, aber nur diese Tante (sie meinte mich) hat so viel geopfert. Selbst unsere Bemühungen reichen nicht an ihre heran. Geh schnell los und kauf etwas Gutes zu essen und bring es ihr. Sie arbeitet so hart. Menschen, die Falun Dafa lernen, sind wirklich gut!“
Nach ein paar Tagen kam meine jüngere Schwester aus einer anderen Stadt hergeeilt, um unsere ältere Schwester zu besuchen. Als sie mich sah, benahm sie sich nicht mehr so wie früher, sondern wirkte etwas distanziert. Mir war klar, dass dies durch die Verfolgung durch die KPCh verursacht wurde. Eines Tages ging ich nach dem Abendessen hinaus, um jemanden zu besuchen. Da diese Person jedoch nicht zu Hause war, kehrte ich zurück. Meine jüngere Schwester fragte mich, warum ich so schnell zurückgekommen sei. Ich lachte und antwortete: „Ich bin deinetwegen zurückgekommen.“ Nach einer Weile fügte ich noch einen Satz hinzu: „Ich komme für dich.“ Ich hatte nicht erwartet, dass sich ihre Haltung an diesem Abend plötzlich ändern würde, und wir begannen, uns liebevoll miteinander zu unterhalten.
Meine jüngere Schwester sagte, dass etwas Schlechtes sie blockiert habe. Als ich sagte: „Ich komme für dich“, war sie tief bewegt und wollte mehr mit mir reden. Die Worte „Ich komme für dich“ berührten sie sehr. Als ich darüber nachdachte, war das tatsächlich wahr. Jedes Mal, wenn ich in unsere Heimatstadt zurückkehrte, ging ich zu ihr, um dort zu übernachten, damit ich ihr von der positiven Wirkung von Dafa erzählen und ihr sagen konnte, sie solle keine Angst haben, auch wenn Dafa-Praktizierende verfolgt werden. Ich brachte ihr auch Informationsmaterialien mit. Das ging viele Jahre so weiter.
Eines Tages sagte sie am Telefon: „Ich kann dich doch mit meinem Auto abholen, damit du dich bei mir zu Hause etwas ausruhen kannst. Wenn ich sehe, wie hart du arbeitest, um dich um unsere ältere Schwester zu kümmern, ohne dich richtig auszuruhen, macht es mich traurig, dass du so müde bist, dass du auf dem Sofa einschläfst. Ich weinte und sagte zu meinem Mann, dass ich es bereue, sie damals nicht mit meinem Auto zurückgebracht zu habe.
In dem Moment war ich sehr gerührt von dem Verständnis und der Aufrichtigkeit meiner jüngeren Schwester, also besuchte ich sie ein paar Tage später. An diesem Abend holten die beiden ihre kostbaren und einzigartigen wilden Bergkräuter heraus, um Teigtaschen zuzubereiten. Ich sagte, dass ich Lust hätte, etwas zu schreiben, und meine jüngere Schwester bat mich, in einem anderen Zimmer zu schreiben. Dann schrieb ich einen Brief an die beiden, in dem ich ihnen erneut von der Verfolgung und der Wunderbarkeit von Dafa erzählte.
Am nächsten Morgen, nachdem wir gefrühstückt hatten, sagte ich: „Ich habe gestern einen Brief für euch beide geschrieben, um euch heute zu überraschen. Ich werde ihn jetzt vorlesen. Das Thema des Briefes lautet ‚Ich komme für dich‘.“ Ich las vor: „Über tausend Berge und Flüsse hinweg komme ich immer wieder zu euch, weil ich euch liebe.“ An der Stelle stockte mir die Stimme. Wir weinten. Dann fuhr ich fort: „Angesichts gewaltsamer Drohungen bin ich immer wieder zu euch gekommen, weil ich euch liebe. Bitte hört genau auf die Stimme aus tiefstem Herzen: Falun Dafa ist gut!“
Dieser ausführliche Brief beschrieb das Wesen der KPCh, den von der KPCh inszenierten Selbstverbrennungs-Hoax auf dem Tiananmen-Platz, erläuterte anschaulich, wie man durch den Parteiaustritt aus der KPCh und ihren Jugendorganisationen Frieden und Sicherheit erlangen kann, und ging auf den Sinn des Lebens ein. Als ich den Brief zu Ende gelesen hatte, sagte ich ihnen, dass ich ein Gedicht für sie geschrieben hätte. Ich las vor: „Ich habe keine glamouröse Kleidung, noch ein einziges schmeichelhaftes Foto; doch inmitten der Gefahr leitet der Meister meinen Weg, und Dafa macht mich unvergleichlich stark …“
Danach wollte meine jüngere Schwester mir Kleidung kaufen und brachte mich in ein gehobenes Einkaufszentrum. Doch ich wies sie darauf hin, dass sie nicht so viel Geld ausgeben solle. Wir kehrten nach Hause zurück. An jenem Nachmittag sagte ich ihr, dass wir in ein normales Einkaufszentrum gehen könnten, wenn sie mir wirklich Kleidung kaufen wolle. Dort kostete eine Hose etwas mehr als 100 Yuan (etwa 13 Euro). Ich dachte, das würde den Wunsch meiner jüngeren Schwester erfüllen. Sie bestand jedoch weiterhin darauf, mich zu unterstützen. Als ich ging, sagte sie mir, sie habe 1.000 Yuan (etwa 130 Euro) in meinen Rucksack gesteckt, damit ich mir Kleidung kaufen könne. Ihre Freundlichkeit berührte mich sehr.
Dann rief sie unsere andere ältere Schwester an und erzählte ihr, dass ich ziemlich bemerkenswert sei und dass sie mich sehr bewundere. Der älteren Schwester sagte ich, dass es Dafa war, das mich gelehrt habe, ein guter Mensch zu sein und Dinge nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu handhaben. Das liege daran, dass Falun Dafa gut sei. Und legte ihr nahe: Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht ist gut.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch