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Erfahrungen eines jungen Praktizierenden auf dem Weg der Kultivierung

14. April 2026 |   Von einem jungen Falun-Dafa-Praktizierenden außerhalb Chinas

(Minghui.org) Ich bin 10 Jahre alt und lerne derzeit am Shen Yun Assessment Center für künstlerische Begabtenförderung. Schon während der Schwangerschaft meditierte meine Mutter. Dabei sah sie mit ihrem Himmelsauge einen Falun in meinem Bauch.

Ich kultiviere mich gemeinsam mit meinen Eltern. Auf unserem Weg ermutigen wir uns gegenseitig und bemühen uns, die drei Dinge  immer besser zu erfüllen.

Faulheit

Ich habe eine Anhaftung an Faulheit. Obwohl ich mir wünsche, fleißig und ausdauernd zu sein, ist die Realität, dass diese Anhaftung bei mir vorhanden ist. Oft stelle ich mir vor, wie hart ich arbeite – sogar in meinen Träumen sehe ich mich fleißig üben.

Einmal träumte ich, dass meine Haltepositionen, Rückbeugen und Spagate perfekt waren. Doch in Wirklichkeit mache ich ungern Dinge, die eintönig oder anstrengend sind.

Der Meister sagt:

„Ihr wisst, dass die wahren Krankheiten zu siebzig Prozent an der Psyche des Kranken und zu dreißig Prozent an der Krankheit selbst liegen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 270)

Wenn ich aufgefordert werde, etwas zu tun, was ich nicht tun möchte, ist mein erster Gedanke: „Ich bin müde.“ Und sofort fühle ich mich tatsächlich müde und werde träge. Heute weiß ich: Wenn dieser Gedanke auftaucht, muss ich ihn zurückweisen und mir sagen: „Das bin nicht ich. Ich bin ein Falun-Dafa-Praktizierender. HÖR AUF, mich zu stören!“

Seit ich diese Anhaftung erkannt habe, arbeite ich Schritt für Schritt daran, sie zu beseitigen. Dadurch habe ich auch beim Training von Beweglichkeit größere Fortschritte gemacht und mich deutlich verbessert.

Ungeduld kann andere beeinflussen

Eine Freundin, die ein Jahr jünger ist, und ich werden gemeinsam zu Hause unterrichtet. Ich schreibe schneller als sie. Manchmal ärgert sie sich so sehr darüber, dass sie sogar keine Hausaufgaben mehr machen möchte. Sie fragt mich oft: „Hast du es eilig?“ Bisher habe ich immer darauf geantwortet, dass ich es nicht eilig hätte.

Doch wenn ich jetzt darüber nachdenke, stimmt das nicht ganz. In mir war tatsächlich eine gewisse Ungeduld vorhanden. Früher habe ich nie wirklich nach innen geschaut. Ich dachte immer, es sei ihr Problem, dass sie langsamer ist, und habe nicht darüber nachgedacht, warum sie sich über mich ärgert.

Als mein Vater mich eines Abends vom Tanzunterricht nach Hause fuhr, bat ich ihn, mir zu helfen, den Grund dafür zu finden. Er stellte mir Fragen, die mich dazu anregten, nach innen zu schauen. Als er mich fragte, ob ich ungeduldig sei, antwortete ich: „Ja.“ Da wurde mir klar, dass Ungeduld andere beeinflussen kann.

Gestern war ich nicht ungeduldig. Ich arbeitete zwar weiterhin schnell, aber diesmal wurde sie nicht wütend. Stattdessen waren wir beide entspannt und fröhlich.

Meine Anhaftung an Ungeduld

Meine Freundin hat eine kleine Schwester, die manchmal sehr störend ist. Wenn sie laut ist oder uns unterbricht, werde ich leicht gereizt und möchte sie am liebsten anschreien. In solchen Momenten bin ich sehr ungeduldig.

Meine Mutter erinnert mich immer wieder daran, dass das Mädchen erst vier Jahre alt ist. Trotzdem fällt es mir schwer, geduldig zu bleiben. Jedes Mal, wenn sie uns stört, sollte ich daran denken, dass es eine Prüfung für mich ist. Wenn ich sie nicht bestehe, erinnere ich mich an die Worte des Meisters:

„Wenn du den Pass beim ersten Mal nicht überwinden kannst, wird es dir beim zweiten Mal sehr schwer fallen, dich zu beherrschen. Doch es gibt auch diese Situation: Beim ersten Mal hast du den Pass nicht überwunden. Nachdem du aufgewacht bist, bereust du es zutiefst. Dieser psychische Zustand wird dir vielleicht einen tieferen Eindruck hinterlassen. Wenn du dann wieder auf das Problem stößt, kannst du dich beherrschen und den Pass überwinden.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 291)

Früher habe ich es nie bereut, eine Prüfung nicht bestanden zu haben. Jetzt ist das anders. Wenn ich es nicht schaffe, empfinde ich echtes Bedauern. Deshalb bemühe ich mich, es jedes Mal besser zu machen. Ich mache allmählich Fortschritte und habe das Gefühl, diese Prüfung bald überwinden zu können.

Aufrichtige Gedanken aussenden

In den letzten Tagen hatte ich Halsschmerzen und meine Stimme war zeitweise beeinträchtigt. Als ich heute aufrichtige Gedanken aussandte, nahm ich mir vor, meine Augen geschlossen zu halten. Ich wiederholte still immer wieder die Mantren, um die störenden Faktoren zu beseitigen, die meinen Hals beeinträchtigten. Gleichzeitig dankte ich dem Meister dafür, mir beim Abbau von Karma zu helfen. Danach fuhr ich fort, die Mantren zu rezitieren.

Plötzlich erschien vor meinem inneren Auge eine kleine schwarze Wolke. Sie wurde weiß und verschwand dann. Danach fühlte sich mein Hals etwas besser an. Ich spürte, wie eine Kraft mich nach oben zog und mein Rücken sich aufrichtete. Doch störende Faktoren versuchten, mich wieder in eine gekrümmte Haltung zu bringen. In diesem Moment hörte ich, wie mein Vater meinen chinesischen Namen rief. Ich öffnete die Augen und er erinnerte mich daran, meine Lotus-Handhaltung zu öffnen. Da merkte ich, dass die alten Mächte es nicht geschafft hatten, mich zu krümmen, aber unbemerkt meine Handhaltung beeinflusst hatten. Als ich die Augen öffnete, nutzten sie die Gelegenheit, mich zu stören, und ich spürte das aufrichtende Gefühl nicht mehr. Die negativen Faktoren versuchten erneut, mich zu beugen, doch ich widerstand. Kurz darauf spürte ich wieder, wie ich nach oben gezogen wurde. Unmittelbar bevor das Signal zum Ende des Aussendens der aufrichtigen Gedanken erklang, sah ich in meinem Himmelsauge ein aufleuchtendes Licht.

Danke, Meister. Danke, Mitpraktizierende. Wenn etwas, das ich gesagt habe, nicht im Einklang mit dem Fa steht, weist mich bitte barmherzig darauf hin.