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Veteran nach Haft taub und desorientiert – mutmaßlich im Gefängnis unter Drogen gesetzt

17. April 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Gansu, China

(Minghui.org) Der 69-jährige Veteran Yang Zonglin aus Pingliang (Provinz Gansu) war stark abgemagert, benommen, beidseitig taub und gehunfähig, als er am 21. März 2026 seine einjährige Haftstrafe beendet hatte. Man hatte unrechtmäßig interniert, weil er seinen Glauben an Falun Dafa nicht aufgeben wollte.

Beamte des Zweiten Gefängnisses der Provinz Gansu verboten seiner Familie, ihn abzuholen. Stattdessen übergaben sie ihn dem Justizamt seines Heimatbezirks Kongtong, das die Angehörigen anschließend aufforderte, ihn dort in Empfang zu nehmen.

Yangs Familie berichtete, dass er vor seinem Haftantritt am 3. November 2025 geistig rege und klar gewesen sei. Obwohl seine Beine schwach waren, konnte er noch normal gehen. Er hatte einen leichten Hörverlust auf dem linken Ohr, hörte aber mit dem rechten gut. Sie konnten nicht fassen, dass er innerhalb weniger Monate nach Haftantritt vollständig taub und gehbehindert geworden war.

Yang erlangte später wieder etwas Klarheit und berichtete seiner Familie, dass die Gefängniswärter behauptet hätten, er leide an „Alterskrankheiten“. Deshalb hätten sie ihn häufig ins Gefängniskrankenhaus gebracht, um ihm Infusionen zu verabreichen. Er bekam extrem juckende Beulen auf der Haut, aus denen eine zähe Flüssigkeit austrat. Seine Familie vermutet, dass diese unbekannten Infusionen auch seine Verwirrtheit und Taubheit verursacht haben könnten. Denn es ist allgemein bekannt, dass das kommunistische Regime geistig gesunde Falun-Dafa-Praktizierende zwangsweise medikamentös behandelt.

Kurzfassung der Verfolgung gegen Yang

Yang wurde zuletzt am 21. März 2025 festgenommen. Am 21. Juli verurteilte ihn das Bezirksgericht Kongtong zu einem Jahr Haft. Yang trat seine Haftstrafe am 3. November 2025 an und wurde am 21. März 2026 wieder freigelassen. Weitere Einzelheiten sind im zugehörigen Bericht zu finden (siehe nachstehenden Link).

Vor der jüngsten Verfolgungswelle verbüßte Yang bereits zwei Haftstrafen im Ersten Zwangsarbeitslager der Provinz Gansu. Im Jahr 2021 wurde er von den örtlichen Behörden wiederholt schikaniert und aufgefordert, Erklärungen zum Verzicht auf Falun Dafa zu unterzeichnen. Da er sich weigerte, dem nachzukommen, wies das Komitee für Politik und Recht – eine außergesetzliche, mit der Überwachung der Verfolgung beauftragte Behörde – das örtliche Sozialversicherungsamt an, seine Rentenzahlungen einzustellen. Daraufhin wandte er sich schriftlich an das Amt und erklärte, dass er durch das Praktizieren von Falun Dafa kein Gesetz verletzt habe und die Einstellung seiner Rente rechtswidrig sei. Als Vergeltung drang die Polizei am 21. Oktober 2021 mithilfe eines Schlüsseldienstes in seine Wohnung ein und nahm ihn fest. Nach unbestimmter Zeit wurde er wieder freigelassen.

Früherer Bericht:

Herzkrank und abgemagert wurde Veteran nun erneut wegen seines Glaubens verurteilt