(Minghui.org) Ich spielte gern Glücksspiel und betrank mich oft. Ich wusste, dass mein Verhalten nicht gut war, aber ich konnte den Versuchungen nicht widerstehen und handelte gegen mein Gewissen. Vielleicht war es Schicksal, dass ich beim Mah-jongg-Spiel nie Geld gewann, egal wie sehr ich mich auch bemühte. Im Juli 1999 erhielt ich dann ein Exemplar des Zhuan Falun. Ich war in jenem Jahr 31 Jahre alt, begann aber erst 2001, Falun Dafa zu praktizieren.
Anfangs wusste ich nicht, wie man sich kultiviert. Ich las einfach das Zhuan Falun und praktizierte jeden Tag die Übungen von Falun Dafa. Mehr als ein Jahr verging, bevor ich das erste Mal wieder mit meinem jüngeren Bruder stritt. Ich wurde selten wütend, aber wenn es passierte, verlor ich völlig die Kontrolle. Der Streit eskalierte und mein Bruder sagte: „Und du praktizierst? Hast du ‚Wahrhaftigkeit‘ erreicht? Hast du ‚Güte‘ erreicht? Hast du ‚Nachsicht‘ erreicht?“
Meister Li Hongzhi, der Begründer von Falun Dafa, nutzte die Worte meines Bruders, um mir einen Hinweis zu geben. Diese Erkenntnis erwischte mich, als würde mir ein Eimer kaltes Wasser über den Kopf gegossen.
Nachdem mein Bruder gegangen war, dachte ich: „Ich habe ein Jahr lang versucht, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu kultivieren, aber bin immer noch nicht in der Lage, Konflikte zu ertragen. Meister, ich habe Unrecht gehabt. Ich sollte mich bei meinem Bruder entschuldigen.“ Nach einer Weile des Zögerns fasste ich Mut und rief ihn an.
Mein Bruder war überrascht, da ich früher immer stur gewesen war und selbst dann noch stritt, wenn ich im Unrecht war. Er bemerkte: „Die Sonne geht im Westen auf! Meine Schwester hat sich bei mir entschuldigt!“ Aufgrund dieses Vorfalls stellte sich meine Familie nicht mehr gegen meine Kultivierung und begann zu verstehen, dass Falun Dafa die Menschen lehrt, gütig zu sein.
Als sich meine Xinxing erhöhte, verschwanden meine Schultersteife, meine Nackenschmerzen, meine Herzbeschwerden und meine verschwommene Sicht. Ich wurde gesund und war voller Energie. Da ich gerade erst angefangen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, dachte ich: „Andere Praktizierende kultivieren sich schon seit mehreren Jahren und ich habe gerade erst angefangen. Ich darf nicht zurückfallen!“ Und so machte ich die fünf Übungen einmal morgens und einmal abends. Tagsüber lernte ich das Fa, sobald ich Zeit hatte.
Wenn ich aus irgendeinem Grund einen Tag ausfallen ließ, holte ich das nach. Das fleißige Lernen des Fa und das Praktizieren der Übungen legten ein solides Fundament für meine Kultivierung und halfen mir, Prüfungen ohne Angst zu begegnen. Von dem Moment an, als ich mit der Kultivierung begann, habe ich fest an den Meister und das Fa geglaubt.
Ich betrieb einen Schönheitssalon. Kurz nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte, unterhielt ich mich mit einer älteren Kundin, während ich ihr die Haare machte. Sie sprach über Falun Dafa und ich erzählte ihr, dass ich ebenfalls eine Praktizierende sei. Sie war überglücklich und fragte mich, ob ich wisse, wie man aufrichtige Gedanken aussende. Ich wusste es nicht und so brachte sie es mir bei.
Seitdem hat sie mir jede Ausgabe der Minghui Weekly vorbeigebracht. Mit ihrer Hilfe habe ich den Fortschritt der Fa-Berichtigung wahrgenommen und gelernt, die drei Dinge zu tun, die Praktizierende tun sollten, sowie dem Meister dabei geholfen, Lebewesen zu erretten. Ich war entschlossen, den Menschen von der Schönheit von Falun Dafa zu erzählen.
Ich begann, den Menschen, die in meinen Salon kamen, zu erzählen, wie meine Krankheiten geheilt wurden und wie ich mit dem Glücksspiel und Trinken, Rauchen, Lügen und Stehlen aufgehört hatte. Ich erzählte ihnen auch von der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Die meisten von ihnen verstanden, dass Falun Dafa gut ist, und erklärten sich bereit, aus der KPCh und deren Jugendorganisationen auszutreten.
Ich behandelte jeden gütig. Die Kunden kamen immer wieder in meinen Laden und langjährige Kunden brachten neue mit. Mein Ruf verbreitete sich und mein Geschäft florierte. Das war das gütige Arrangement des Meisters, ein Segen durch das Praktizieren von Falun Dafa.
Aufgrund von Lücken in meiner Kultivierung wurde ich 2003, 2004 und erneut 2007 verhaftet und in Zwangsarbeitslagern festgehalten. Jedes Mal, wenn ich inhaftiert war, weigerte ich mich, mit den Wärtern zu kooperieren. Außerdem weigerte ich mich, die Häftlingsuniform zu tragen. Die Wärter zwangen die anderen Häftlinge wegen meines Ungehorsams, lange Zeit auf schmalen Brettern zu sitzen. Die Häftlinge warfen mir vor, ich würde nicht an sie denken und hielten mich fest. Ich sagte ihnen: „Es ist nicht gut für euch, mir das anzutun.“
Ich dachte, da sie wegen ihrer Verfehlungen inhaftiert waren, käme dies einer Rückzahlung ihres Karmas gleich. Daher sollte ihr Leiden meinetwegen eine gute Sache sein. Ich blieb unbeeindruckt, egal was sie sagten. Aber ich nutzte jede Gelegenheit, um ihnen von Falun Dafa zu erzählen. Ich erklärte, dass Falun Dafa die Menschen lehre, gut zu sein, indem sie Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht befolgten und dass das Praktizieren die Gesundheit verbessern würde.
Ich erzählte ihnen, dass ich früher unter vielen Krankheiten gelitten hätte, die alle verschwunden seien, nachdem ich mit der Kultivierung begonnen hatte. Ich erklärte auch, dass der Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens eine Falschmeldung gewesen sei, die dazu gedacht war, die Menschen zu täuschen und sie gegen die Falun-Dafa-Praktizierenden aufzubringen.
Einer von ihnen fragte, warum die Regierung diesen Kultivierungsweg immer noch verfolge, wenn er doch so gut sei. Ich antwortete: „Es glauben mehr Menschen an Falun Dafa als es Parteimitglieder gibt. Jiang Zemin, der ehemalige Vorsitzende der KPCh, bekam Angst und erfand den Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens, um Falun Dafa zu verleumden.“
Ich weigerte mich, mit den Wärtern zu kooperieren und trat in Hungerstreik. Ein Dutzend Leute hielten mich fest, legten mir Handschellen an und ernährten mich unter Anwendung von Gewalt. Die Handschellen schnitten tief in mein Fleisch und hinterließen blutige Spuren an meinen Handgelenken, aber ich spürte keinen Schmerz. Ich wusste, dass der Meister den Schmerz für mich ertrug und mein Herz war von grenzenloser Dankbarkeit erfüllt.
Nach meiner dritten Verhaftung wurde ich zu 15 Monaten Zwangsarbeit verurteilt. Wieder weigerte ich mich, die Uniform zu tragen und trat in einen weiteren Hungerstreik. Sie ernährten mich wieder zwangsweise. Als sie den Ernährungsschlauch herauszogen, spritzte Blut aus meiner Nase. Später dachte ich, dass ich mich nicht so von ihnen verfolgen lassen sollte, und so begann ich wieder zu essen.
Sie fesselten mich an ein Totenbett und spielten Audioaufnahmen ab, die Falun Dafa verleumdeten. Ich rezitierte immer wieder: „Das Fa bereinigt den Kosmos; alles Böse wird beseitigt!“, um der Gehirnwäsche zu widerstehen. Mehrere Kollaborateure (ehemalige Praktizierende, die mit den Wärtern kooperierten) versuchten, mich dazu zu bringen, Falun Dafa aufzugeben. Ich sagte: „Ihr enttäuscht den Meister, seid Dafa nicht würdig und hinterlasst einen Schandfleck auf eurem Weg.“
Der Teamleiter versuchte immer wieder, mich einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Ich war durch die Folter abgemagert, doch mein Glaube an den Meister und das Fa kam nie ins Wanken. Ununterbrochen sendete ich aufrichtige Gedanken aus. Sie fesselten mich 18 Tage lang an das Totenbett. Als jedoch eine ältere Praktizierende aufgenommen wurde, nahmen sie mich herunter, damit sie mehr Menschen in der Zelle unterbringen konnten.
Dann befahlen sie mir, eine Erklärung über meine Bereitschaft zur Teilnahme an Zwangsarbeit zu schreiben. Ich tat es, war mir danach aber unsicher. Eine andere Praktizierende sagte mir, ich solle eine feierliche Erklärung schreiben, um sie für nichtig zu erklären. Ich ging zum Lagerbüro und schrieb eine Erklärung, welche meine frühere Erklärung für ungültig erklärte. Danach verspürte ich ein Gefühl des Friedens.
Die Insassen wechselten sich bei der Nachtwache ab. Ich bat darum, um 3 Uhr morgens Dienst zu haben, und konnte so die fünf Übungen machen. Das ging sechs Monate lang so. Doch mein Übereifer kam zum Vorschein und eine Insassin meldete mich bei den Wärtern. Daher musste ich damit aufhören. Eine Praktizierende schmuggelte irgendwie ein Dafa-Buch herein und wir reichten es nachts herum und lernten so das Fa. Eine weitere Insassin meldete mich, woraufhin die Wärter kamen, um das Buch zu beschlagnahmen. Sie konnten es nicht finden. Daraufhin verlängerten sie meine Haftstrafe um einen Monat. Nachdem meine Haftzeit abgelaufen war, verließ ich das Arbeitslager in Würde.
Meine Mutter ist 92 Jahre alt und lebt bei mir. Sie unterstützt Falun Dafa sehr. Sie hilft mir, wenn ich mit Menschen über Falun Dafa spreche und rezitiert oft „Falun Dafa ist gut“. Sie hat drei Nahtoderfahrungen erlebt. Einmal litt sie unter schwerem Durchfall und Erbrechen.
Ich sagte zu meinen Geschwistern: „Lasst uns gemeinsam ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘ rezitieren, dann wird sie wieder gesund.“ Wir rezitierten die heiligen Worte und sie wurde geheilt. Meine Familie wurde Zeuge dieses Wunders!
Ein anderes Mal erkrankte sie an COVID, hatte Schwierigkeiten beim Essen und war sechs Wochen lang benommen. Ich versuchte, ihr zu helfen, bei jeder Mahlzeit ein paar Bissen zu essen und nachdem wir gemeinsam die heiligen Worte rezitiert hatten, erholte sich meine Mutter wieder.
Im März 2024 erkrankte sie an Gürtelrose. Sie rezitierte die heiligen Worte und wir schlossen uns ihr an. Nach etwa einem Monat war sie wieder gesund. Immer wenn meine Mutter in lebensbedrohliche Situationen geriet, rezitierte meine Familie gemeinsam diese Worte.
Mein Neffe, der jetzt 14 ist, entwickelte im Alter von acht Jahren eine Hauterkrankung namens Purpura. Während seiner Ferien brachte ich ihn in mein Geschäft. Wir lernten das Fa und praktizierten gemeinsam die Übungen – seine Gesundheit verbesserte sich. Als die Erkrankung wieder auftrat, wollte sein Vater, dass er Medikamente einnahm. Aber das Kind hatte ein gutes Verständnis des Fa und sagte: „Der Meister kümmert sich um mich und vertreibt die Krankheit an der Wurzel.“ Er weigerte sich, Medikamente einzunehmen und erholte sich innerhalb eines Monats vollständig.
Bei meiner Tochter wurde im Alter von vier Jahren eine geistige Behinderung diagnostiziert. Die moderne Medizin sagt, sie habe das Down-Syndrom. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass dies eine Illusion ist. Ich glaube, dass die Kinder von Falun-Dafa-Praktizierenden diese Erkrankungen nicht haben und dass es ihr besser gehen wird.
Seit ihrer Geburt hat sie mir viel Kummer bereitet. Der Stress, mich um sie zu kümmern, brachte meinen Groll zum Vorschein. Doch ich schaute immer wieder nach innen und erkannte allmählich, dass es nicht ihr Problem war, sondern meines. Also korrigierte ich mich immer wieder, indem ich mich dem Fa anglich.
Meine Tochter und ich lesen nun jeden Tag zwei Seiten aus dem „Zhuan Falun“ und sie hat sich sehr verändert. Sie kann sich jetzt beruhigen, versteht die Menschen und grüßt sie. Wenn ihr jemand hilft, sagt sie: „Danke!“ Ich werde weiterhin mit ihr das Fa lernen. Wenn sie etwas älter ist, werde ich ihr die Übungen beibringen. Ich glaube, dass sie ein normales Kind sein wird.
Unsere Familie unterstützt Falun Dafa und wurde gesegnet. Wir sind sehr dankbar für die grenzenlose Gnade und die gütige Erlösung durch den Meister. Obwohl ich noch viele Anhaftungen habe, werde ich das Fa fleißiger lernen und meine Anhaftungen weiterhin ablegen. Ich werde die drei Dinge so fleißig wie möglich tun, um würdig zu sein, eine Dafa-Jüngerin in der Zeit der Fa-Berichtigung zu sein. Ich möchte dem Meister folgen und in meine wahre himmlische Heimat zurückkehren.