(Minghui.org) Nachdem ich Falun Dafa seit mehr als 20 Jahren praktiziere, habe ich mich sowohl körperlich als auch geistig enorm verbessert. Als jemand, der durch Dafa wie neu geboren wurde, möchte ich einige meiner Erfahrungen mitteilen und dem Meister meine Dankbarkeit aussprechen.
Als ich klein war, wurde unsere ganze Familie in ein abgelegenes Dorf auf dem Land deportiert, weil mein Vater als ein „stinkender Intellektueller“ bezeichnet wurde – ein diskriminierender Begriff, der Intellektuellen während der Kulturrevolution aufgezwungen wurde. Meine Mutter galt als eine „reiche Großgrundbesitzerin“. Ich verbrachte eine bittere, bedrückende Kindheit in diesem armen, isolierten Bergtal.
In dieser rauen Lebensumgebung verloren wir zwei geliebte Menschen. Meine Großmutter mütterlicherseits starb, nachdem das Krankenhaus sich geweigert hatte, sie zu behandeln. Und meine jüngere Schwester starb an einer Medikamentenüberdosis im Dorfkrankenhaus.
Meine Mutter wurde während eines Streits um ein Stück Land von einem Nachbarn in eine Schlucht gestoßen. Sie überlebte, blieb danach jedoch von Krankheiten gezeichnet. Mein Bruder und ich wuchsen von klein auf unterernährt auf. Mein Vater, ein Gelehrter, der kaum Erfahrung mit dem Leben auf dem Land hatte, fing manchmal Wildkatzen und Ratten, um unsere Ernährung aufzubessern. Unsere Familie litt so sehr, dass ich selbst noch lange nach unserem Umzug in die Stadt als zerbrechliche, zarte „Lin Daiyu“ (eine Figur aus der chinesischen Literatur, die für ihre schwache Gesundheit bekannt ist) bekannt war.
Ich war schwach und erbärmlich dünn, weshalb mir die Dorfkinder den Spitznamen „dünner Zweig“ gaben. Mein Vater machte sich Sorgen wegen meiner schlechten Gesundheit und sagte oft, seine älteste Tochter könnte von einem starken Wind weggeweht werden. Selbst kurze Strecken zu Fuß erschöpften mich und lösten Bauchschmerzen aus. Ich konnte nicht einmal den Lenker meines Fahrrads richtig festhalten und fiel oft herunter. Leicht fettiges Essen verursachte bei mir Durchfall. Ich litt noch unter vielen anderen kleineren Beschwerden, darunter Migräne, Sinusitis, Arthritis und Neurasthenie.
Als ich anfing zu arbeiten, suchte ich sowohl westliche als auch traditionelle chinesische Ärzte auf. Flaschen mit westlicher Medizin und zahlreiche Schalen mit traditionellen chinesischen Heilmitteln halfen meiner Gesundheit jedoch nicht. Ich fühlte mich ständig schläfrig und das Leben erschien mir sinnlos. Kurz nachdem ich angefangen hatte zu arbeiten, kam ein Vorgesetzter zur Inspektion der Baustelle, sah mich und fragte unseren Abteilungsleiter: „Ist dieses Kind ernsthaft krank? Warum ist sie so dünn? Bringen Sie sie zum Arzt!“
Nach meiner Heirat erlitt ich zwei Fehlgeburten. Während meiner dritten Schwangerschaft verbrachte ich fast jeden Tag im Bett, um mein Baby zu retten, aber es half nichts – ich verlor es. Mit diesem Unglück begann ich, die kalte Realität meines Schicksals anzuerkennen. Ich begann, in ständiger Angst zu leben, aus Furcht, Glück zu empfinden, das sich früher oder später ohnehin zu Unglück wandeln würde.
Gleichzeitig wurde ich unnahbar, arrogant und stur – ich scheute mich nicht, andere mit scharfer Zunge zu kritisieren. Ich neigte zu Anfällen von Melancholie, Launenhaftigkeit und Tränen. Schließlich wagte es niemand mehr, sich mir zu nähern oder mich zu verärgern.
Als Beamtin brachte mich meine Arbeit häufig mit Geschäftsleuten in Kontakt. Ich behandelte meine wohlhabenden Kunden früher unhöflich und aggressiv, da ich glaubte, sie seien moralisch bankrott. Meine armen Kunden betrachtete ich mit Verachtung, da ich annahm, sie seien bereit, für geringe Vorteile ihre Würde und menschliche Anständigkeit aufzugeben.
Da ich meinem Vorgesetzten gegenüber aufmüpfig war und meine Kollegen mit Verachtung behandelte, geriet ich bei Meinungsverschiedenheiten immer in lange Streitgespräche. Ich distanzierte mich von den Verwandten meines Mannes, da ich sie für ungehobelt hielt und glaubte, sie würden andere ausnutzen. Sogar meine eigenen Verwandten empfand ich als lästig und mied jeglichen Kontakt mit ihnen. Von meinen Mitmenschen als „unkonventionell“ (ein lokaler Begriff mit abwertender Bedeutung) abgestempelt, war ich ein unglücklicher Mensch, der anderen kein Glück bringen konnte.
1997 suchten meine Eltern viele Qigong-Meister auf, um medizinische Hilfe für meine jüngere Schwester zu finden, die an einer unheilbaren Krankheit litt. Meine Mutter stieß schließlich auf Falun Dafa und praktiziert seitdem. Obwohl ich gemeinsam mit ihr die Falun-Dafa-Bücher las, sprach mich die Lehre erst ein Jahr später, nach einer bestimmten Begegnung, wirklich an.
1998 suchten meine Eltern einen berühmten lokalen Qigong-Meister auf. Viele Menschen aus anderen Teilen Chinas kamen zu ihm zur Behandlung, darunter auch einige Beamte auf Provinz- und Ministerialebene. Aufgrund seines Ruhmes verlangte er extrem hohe Honorare. Wir besuchten ihn zusammen mit meiner jüngeren Schwester, um ihn wegen ihres schlechten Gesundheitszustands zu konsultieren.
Doch als der Qigong-Meister mich gesehen hatte, bestand er darauf, mich zu behandeln, und sagte, ich würde in Zukunft vielen Gefahren ausgesetzt sein. Er führte mich in einen Abstellraum in seinem Haus, sah mich mit unlauterer Absicht an und erklärte, meine Gesundheit würde schlechter sein als die meiner Schwester. Er riet mir, von ihm zu lernen und mehr Alkohol zu trinken – je mehr, desto besser.
Ich wusste, dass er Hintergedanken hatte, und in diesem Moment dachte ich plötzlich an den Meister von Falun Dafa. Ich sagte in meinem Herzen: „Meister, es tut mir leid. Ich bin noch nicht ihr Schüler, aber ich werde es in Zukunft definitiv werden. Ich will nichts von diesem Menschen. Bitte helfen Sie mir!“
Kaum war mir dieser Gedanke durch den Kopf gegangen, sackte der Qigong-Meister augenblicklich wie ein durchstochener Ballon in sich zusammen und ließ sich, von kaltem Schweiß bedeckt, in einen Stuhl fallen. Er rief seiner Familie hastig zu: „Ich bin erschöpft. Kocht mir schnell eine Schüssel Nudeln und schickt diesen Menschen weg!“ Dann schrie er meinen Vater an: „Du bist nicht aufrichtig! Warum hast du diesen Menschen hierhergebracht? Verschwinde sofort!“
Nachdem ich nach Hause zurückgekehrt war, hielt ich das Dafa-Buch in meinen Händen, wandte mich dem Foto des Meisters zu und sagte: „Meister, ich möchte offiziell damit beginnen, Dafa zu lernen.“ Ich war mir meiner Bestimmung, eine Dafa-Schülerin zu werden, sicher und schlug entschlossen meinen Kultivierungsweg ein.
Kurz darauf begann sich meine Gesundheit zu verbessern. Diese „Lin Daiyu“ verwandelte sich in einen vollkommen neuen Menschen – gesund, optimistisch, fröhlich, friedlich, freundlich und bereit, anderen zu helfen.
Ich koche jetzt für drei Haushalte: meine Schwiegermutter, meine Eltern und meinen eigenen Haushalt. Ich tue dies freudig und ohne zu klagen. Ich binde meiner Schwägerin bereitwillig die Schnürsenkel und entsorge die schmutzigen Papiertaschentücher, die mir der kranke Ehemann meiner Schwägerin reicht. Ich beseitigte die Exkremente eines kranken Praktizierenden, ich aß auch die Nudelreste aus der Schüssel eines älteren Praktizierenden. Bevor ich Dafa praktizierte, war ich eine Hygienefanatikerin. Doch seit ich praktiziere, ist es für mich zur Selbstverständlichkeit geworden, solche Dinge für andere zu tun. Meine Verwandlung hat meine Mitmenschen in Erstaunen versetzt.
Früher habe ich fettiges Essen gemieden, aus Angst, ich könnte nicht rechtzeitig eine Toilette erreichen, doch mein Körper ist nun in der Lage, jede Art von Nahrung zu verdauen. Früher hatte ich Angst vor der Kälte, nun bin ich in der Lage, stundenlang draußen im eisigen Winter die Wahrheit zu erklären. Früher hatte ich wegen meiner hellen Haut Angst vor der Sonne, doch nun kann ich ganz mühelos im Sonnenlicht stehen.
Einmal war ich gerade in einen Bus eingestiegen, als ein älterer Mann ohnmächtig wurde und nach hinten fiel. Obwohl der Bus überfüllt war, wichen die Menschen instinktiv vor ihm zurück. Im Gegensatz dazu streckte ich die Hand aus, um ihn aufzufangen. Eine andere gutherzige Person packte ihn von vorn an der Kleidung, um zu verhindern, dass er weiter fiel.
Der große alte Mann wog sicher mehr als 50 Kilogramm, doch ich war in der Lage, ihn von hinten zu stützen – etwas, was für mein früheres Ich absolut unmöglich gewesen wäre. Manchmal, wenn ich auf der Straße die wahren Umstände erkläre, begegne ich Frauen und Großmüttern, die Mühe haben, ihre schweren Einkaufswagen in den Bus hinein- oder wieder herauszuheben. Ich konnte ihnen helfen, ihre Lasten mühelos zu heben.
Während der COVID-19-Pandemie, als sich unzählige Menschen mit dem Virus infizierten, blieb meine Familie gesund und sicher. Mein Kind sagte: „Danke, Mama, dass du Falun Gong praktizierst. Das Virus kann diese positive Schutzbarriere nicht durchdringen.“
In den meisten chinesischen Familien hält die Ehefrau die Geldmittel in der Hand und verwaltet die Haushaltseinkünfte allein. Mein gutherziger und ehrlicher Mann stritt nie mit mir über Geld und ließ mich unser gemeinsames Einkommen ohne Einwände verwalten. Jahrelang traf ich die Entscheidungen. Wenn mein Mann gelegentlich Geld für seine Mutter oder Verwandte ausgab, empfand ich Unwillen und Ärger, was es für ihn vor seinen Verwandten unangenehm machte.
Falun Dafa machte mir klar, dass meine herrische Haltung der traditionellen Kultur widersprach und auf die von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) geförderte verkehrte Kultur zurückzuführen war. Ich sagte zu meinem Mann: „Ich kann nicht gut mit Geld umgehen; verwalte du es.“ Er war überrascht und stimmte zögerlich zu.
Ich erklärte ihm unsere finanzielle Situation und überwies einen großen Teil unserer gemeinsamen Ersparnisse auf sein Konto, damit er freier über das Geld verfügen und die Älteren in seiner Familie unterstützen konnte. Ich begann, ihn vor regelmäßigen oder besonderen Anlässen daran zu erinnern, dass er Geld für seine Familie ausgeben müsse.
Mit seiner Zustimmung kümmere ich mich nun besser um die Finanzen und gebe großzügig Geld für seine Großmutter, seine Mutter, Onkel, Tanten, Cousins und andere Verwandte aus. Die misstrauische und habgierige Person, die ich früher war, hätte die Kontrolle über die Finanzen unserer Familie niemals abgegeben. Jetzt sind unsere Haushaltsfinanzen füreinander transparent, und keiner von uns sieht die Notwendigkeit, einen eigenen „geheimen Notgroschen“ anzuhäufen.
Einmal organisierte der Arbeitgeber meines Mannes eine Feier. Um Familienangehörige zur Teilnahme zu ermutigen, bot der Arbeitgeber Geldgeschenke an. Mein Mann lehnte dies ganz selbstverständlich ab, ohne mich auch nur zu fragen. Er erwähnte dies beiläufig im Gespräch und sagte: „Ich habe ihnen gesagt, meine Frau würde die Einladung auf keinen Fall annehmen. Nicht einmal 100.000 Yuan würden ihre Meinung ändern.“ Ich war schockiert, wie hoch er meinen Charakter und meine Einstellung zum Geld einschätzte!
Als Gerüchte kursierten, Falun-Dafa-Praktizierende würden von Einzelpersonen oder Ländern finanziert, widerlegte mein Mann diese entschieden, da er wusste, dass Praktizierende niemals Geld von anderen annehmen würden. Wann immer ich Geld für Falun-Dafa-Projekte ausgeben musste, hatte er nie etwas dagegen und half mir manchmal sogar beim Kauf der benötigten Materialien. Zeitweise besaß ich mehrere Mobiltelefone, damit ich Sprachnachrichten versenden konnte, um Menschen zu retten.
Er hatte nie etwas dagegen, obwohl meine monatliche Telefonrechnung ein- oder zweitausend Yuan betrug. Manchmal half ich Mitpraktizierenden, die in finanziellen Schwierigkeiten steckten, beim Kauf von Telefonkarten, wofür ich zusätzliches Geld ausgab.
Ich betrachtete alles, was ich verdiente, als eine Ressource für Dafa, die am besten für Projekte zur Rettung der Menschen eingesetzt werden sollte. Ich sehe darin kein persönliches Opfer, da dies ursprünglich ein Geschenk des Meisters war.
Eigentlich verdient meine Familie nicht viel, und ich führe kein Buch über unsere Ersparnisse. Aber für einen Kultivierenden haben wir genug.
Meine Mutter, die als „reiche Grundbesitzerin“ bezeichnet wurde, und mein Vater, der als „stinkender Intellektueller“ bezeichnet wurde, litten sehr unter dem Regime der KP Chinas. Ich lernte schon in jungen Jahren, mich zu schützen. Ich lernte, diskret zu sein, ständig nach Gefahren Ausschau zu halten, und hatte eine schwache und ängstliche Seite.
Nachdem die Partei begonnen hatte, Falun Dafa zu verfolgen, reagierten Bekannte und Fremde schon bei der bloßen Erwähnung von Falun Dafa negativ: „Sie wagen es immer noch, es zu praktizieren. Sie haben ihre Familien im Stich gelassen und nehmen keine Rücksicht auf ihr Leben!“ Falun Dafa unter aktiver Verfolgung zu praktizieren, erfordert viel Mut.
Als ich das erste Mal mein Haus verließ, um Informationsmaterial zu verteilen, hatte ich das Gefühl, dass mich alle anstarrten. Mein Herz klopfte vor Nervosität, als ich mich zum ersten Mal auf die Straße wagte, um die Fakten über Dafa zu erklären. Meine Hände zitterten, als ich zum ersten Mal Informationen über mein Handy verschickte. Ich hatte Angst, von den Menschen um mich herum belauscht zu werden, als ich zum ersten Mal einen Anruf tätigte, um über Falun Dafa zu informieren.
Bei meinem ersten Versuch, Materialien zu drucken, verschüttete ich Tinte über mein ganzes Gesicht und meine Kleidung. Da wir die Realität der Gewalt gegen Praktizierende nicht akzeptieren konnten, weinten eine Mitpraktizierende und ich, als wir Plakate aufhängten, die das Verbrechen der KP Chinas, Organe von lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden zu entnehmen, aufdeckten. Egal, wie viel Angst wir hatten, wir mussten vorwärtsgehen und sie überwinden.
Einmal wurde eine Mitpraktizierende wegen Krankheitskarma ins Krankenhaus eingeliefert. Ich nahm ihre Handys und startete die automatische Anrufsequenz und die Aufzeichnungen, die den Lebewesen die Fakten über Dafa erklären sollten. Während ich auf den Bus wartete, holte ich die Handys heraus, um ihren Status zu überprüfen und eine neue Liste mit Telefonnummern auszuwählen. Als ich aufblickte, sah ich direkt vor mir ein Polizeiauto.
Der Polizist starrte das Handy in meiner Hand und mich an. Ich warf ihm einen ruhigen Blick zu, bevor ich den Kopf senkte, um weiter an meinem Handy herumzufummeln. Als die Ampel umschaltete, fuhr der Polizeiwagen davon, und ich verspürte plötzlich ein Gefühl der Angst. Ich beruhigte mich am Straßenrand, bevor ich weiterging. Der Meister muss mir in diesem Moment den Mut gegeben haben, mein Herz unerschütterlich zu bewahren!
Im Jahr 2015 reichten Mitpraktizierende und ich unter unseren echten Namen eine Strafanzeige gegen Jiang Zemin ein, den ehemaligen Chef der KPCh. Wir hielten es für unsere Pflicht als Dafa-Jünger, die menschliche Moral hochzuhalten. Später wurde uns klar, dass dies Teil des Fa-Berichtigungsprozesses des Meisters war, um unzählige böse Faktoren in verschiedenen Dimensionen zu beseitigen.
Der Schritt, die Klage einzureichen, löste eine auffällige Veränderung in der Wirksamkeit unserer Aufklärungsarbeit aus. Einige Geschäfte hatten zuvor meine Versuche, die Fakten zu verbreiten, abgelehnt. Nach Einreichung der Klage nahmen dieselben Ladenbesitzer meinen Vorschlag, aus der KP Chinas, dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren auszutreten, ohne zu zögern an. Ich stieß bei meinen Bemühungen auf weniger Widerstand, und die meisten Menschen waren bereit, die Informationen zu Dafa anzunehmen und aus der KP Chinas auszutreten.
Kurz nachdem wir unsere Beschwerde eingereicht hatten, rief mich eine Mitpraktizierende an und erzählte mir, dass sie gezwungen worden sei, ihr Zuhause zu verlassen, und riet mir, mich ebenfalls zu verstecken. Die von der KP Chinas geschaffene bedrohliche Atmosphäre ließ mich die Gefahr einer Verhaftung als sehr real empfinden, weshalb ich bewusst lange Hosen statt Röcke zur Arbeit trug, um mich schnell bewegen zu können.
Mein Mann riet mir, den Behörden zu sagen, ich hätte meinen Personalausweis verloren und wüsste nicht, wer die Klage in meinem Namen eingereicht habe. Ich lehnte seinen Vorschlag ab. Ohnehin hatte ich die Klage mit meinem Fingerabdruck versehen, sodass es unmöglich war, meine Handlungen zu leugnen. Ich versicherte ihm, dass ich unter der Obhut des Meisters stand und er sich keine Sorgen machen müsse.
Aufgrund meiner damals begrenzten Kultivierungsebene veranlasste ich, dass ein Drucker und andere Dafa-Materialien aus meiner Wohnung entfernt wurden, und behielt nur meine E-Books und das Mobiltelefon, das ich dazu nutzte. Trotz der Bedrohung führte ich unter dem Schutz des Meisters weiterhin jeden Tag automatisierte Telefonanrufe zur Aufklärung über die wahren Fakten von Falun Dafa durch.
Als ich anfing, den Menschen die wahren Umstände zu erklären, war ich sehr auf mein Image bedacht und konnte negative Reaktionen der Menschen, die ich ansprach, nicht ertragen. Einige beschimpften mich, nannten mich verrückt und forderten mich auf, mich fernzuhalten. Einige versuchten sogar, mich zur Polizeiwache zu schleppen.
Andere behandelten mich mit Verachtung und ignorierten mich völlig. Ich dachte mir: „Wie undankbar! Wenn ich nicht verpflichtet wäre, euch zu retten, würde ich mich nicht einmal die Mühe machen, mit euch zu sprechen, auch wenn ihr direkt vor mir stündet. Ich schulde euch nichts! Was hat euch Falun Dafa denn getan? Würde eine politisch motivierte Organisation so auf euch zugehen?“ Diese unfreundlichen Gedanken behinderten natürlich meine Bemühungen, Menschen zu retten.
Später erkannte ich meinen Fehler und begann, in mir selbst nach meinen Unzulänglichkeiten zu suchen. Wenn ich in solche Situationen geriet, entschuldigte ich mich in meinem Herzen bei der Person. „Du kannst die Wahrheit nicht annehmen, weil ich mich nicht gut genug kultiviert habe. Ich hoffe, du triffst in Zukunft einen anderen Praktizierenden, der dir die Dinge besser erklären kann.“
Manchmal schüttete ich mein Herz einem Familienmitglied aus, das daraufhin antwortete: „Klingt schwierig. Es scheint, als seist du gegenüber Fremden zu demütig und unterwürfig.“ Diese Bemerkung veranlasste mich, mich selbst zu hinterfragen. Hatte ich die falsche Haltung? Habe ich den Menschen einen unwürdigen Eindruck von Falun Dafa-Praktizierenden vermittelt?
Als ich in meiner Fähigkeit, die Fakten zu erklären, reifer wurde, stieß ich bei den Menschen, die ich ansprach, seltener auf Streit und Ablehnung. Diejenigen, die noch nicht aus der KP Chinas ausgetreten waren, traten von sich aus aus und dankten mir gleichzeitig dafür.
Einmal wollte ich gerade gehen, nachdem ich einer älteren Frau von Dafa erzählt hatte, als sie sagte: „Warte mal kurz. Lass mich dich umarmen.“ Wir umarmten uns und tätschelten uns lange sanft gegenseitig den Rücken. Was für eine kostbare Verbindung! Danke, Meister!
Manche sagten: „Du bist so gütig! Ich fühle mich viel besser, nachdem ich deine Worte gehört habe. Ich war schlecht gelaunt und bin deshalb mit dem Bus ins Stadtzentrum gefahren, um spazieren zu gehen. Jetzt geht es mir viel besser; ich gehe nach Hause!“
Ich bin dankbaren Menschen begegnet, die nur ungern gehen wollten, nachdem sie die Fakten verstanden hatten. Diese Menschen waren meist die Letzten, die in einen Bus einstiegen. Selbst nachdem sie eingestiegen waren, standen sie in der Nähe der Tür und winkten mir zu. Wenn andere fragten: „Verabschiedest du einen Verwandten?“, antwortete ich: „Ja“, und nutzte zugleich die Gelegenheit, ihnen die Wahrheit zu erklären.
Einmal traf ich einen älteren Mann, der mich ernsthaft fragte: „Haben Sie einen Sohn oder eine Tochter? Ich wünschte, unsere Familien wären durch eine Heirat verbunden. Sie sind so ein guter Mensch, wie glücklich wäre es, mit Ihnen zu leben!“
Heute spreche ich ohne Zögern Wanderarbeiter und ältere Menschen an, die Abfall sammeln, setze mich manchmal zu ihnen auf den Boden oder gehe mit ihnen, während sie ihrer Arbeit nachgehen, ohne auf die Unsauberkeit meiner Umgebung zu achten.
Manche Leute haben gesagt: „Sind Falun-Dafa-Praktizierende die einzigen guten Menschen auf dieser Welt? Ich bin nicht religiös, aber ich halte mich auch für einen guten Menschen.“ Darauf würde ich antworten: „Du bist ein guter Mensch. Ein Mensch, der sich in dieser chaotischen Welt dafür entscheidet, auf der Seite des Guten zu stehen, ist wirklich bemerkenswert!“
Anderen, die gesagt haben: „Ich will deinen Glauben nicht, dränge mir deine Ideen nicht auf“, antwortete ich: „So ist das nicht gemeint. Ich respektiere Ihre Entscheidung und möchte Ihnen lediglich mitteilen, wie ich zu Gesundheit und Glück gekommen bin. Falun Dafa ist eine buddhistische Praxis, und die Verfolgung von Praktizierenden wird göttliche Vergeltung nach sich ziehen. Ich sage Ihnen dies in der Hoffnung, dass Sie ein unglückliches Schicksal vermeiden.“ Nachdem sie dies gehört haben, lächeln die Menschen meist und treten aus der KP Chinas aus.
Worte können meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister nicht ausdrücken. Unabhängig von meiner ursprünglichen Motivation, Dafa zu beginnen, ist meine grundlegendste Anhaftung derzeit die, ein Mensch zu sein. Wenn wir an unserer menschlichen Natur und unseren Vorstellungen festhalten, können die Prinzipien von Dafa unser Herz niemals wirklich erfüllen.
Der Meister hat uns das Fa gelehrt, damit wir zu unserem ursprünglichen, wahren Selbst zurückkehren und Erleuchtung erlangen können. Es wäre tragisch, wenn wir diese Gelegenheit verpassen würden.
Da ich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit-Güte-Nachsicht handle und lebe, empfinde ich inneren Frieden. Weil ich nun weiß, dass alles im Leben auf Ursache und Wirkung beruht, strebe ich nicht mehr nach materiellem Ruhm, Gewinn oder Zuneigung. Der Weg der Kultivierung hat es mir ermöglicht, jeden Tag inneren Frieden zu empfinden. Danke, Meister, für Ihre barmherzige Erlösung!