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Australien: Kundgebung gedenkt des friedlichen Appells vom 25. April – Redner verurteilen Chinas transnationale Repression

21. April 2026 |   Von einer Minghui-Korrespondentin in Sydney

(Minghui.org) „Es ist ungeheuerlich, dass eine Diktatur, eine ausländische Macht, mit dem Finger auf uns Australier zeigt“, erklärte Lyle Shelton, Bundesvorsitzender der Family First Partei, bei einer Kundgebung am Martin Place in Sydney, Australien.

Die Kundgebung, von den Falun-Gong-Praktizierende in Sydneys Geschäfts- und Finanzzentrum veranstaltet, fand im Gedenken an den 27. Jahrestag des friedlichen Appells vom 25. April in Peking statt. In den Redebeiträgen war zu hören: „Hunderte Millionen chinesische Bürger kennen die Fakten zur Verfolgung bereits … Die Menschen in China entscheiden sich für Falun Gong, dies ist ein stilles Referendum … Die Prinzipien von Falun Gong – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – sind Lebensrichtlinien für uns alle.“

Gelobt wurde der Appell der Praktizierenden vom 25. April 1999 sowie deren Mut, Vernunft und Widerstandsfähigkeit in den vergangenen 27 Jahren. Außerdem wurde die transnationale Unterdrückung von Falun Gong und Shen Yun Performing Arts durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) kritisiert.

Falun-Gong-Praktizierende demonstrieren die Übungen am Martin Place

Sprecher des australischen Falun Dafa Vereins: Hunderte Millionen Menschen kennen bereits die Wahrheit

John Deller, Sprecher des australischen Falun Dafa Vereins, spricht auf der Kundgebung

John Deller, Sprecher des australischen Falun Dafa Vereins, sagte auf der Kundgebung: „Wir sind heute hier zusammengekommen, um auf die Situation von Falun Gong aufmerksam zu machen. Sie steht beispielhaft für das Leid chinesischer Bürger, Australier und Menschen, die in anderen Ländern unter der Kontrolle der Kommunistischen Partei Chinas stehen.

Wenn eine Regierung auf Lügen gründet, werden ehrliche Menschen, die den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen, als Bedrohung wahrgenommen. Dabei sind sie das Fundament jeder humanen Gesellschaft. Angesichts der unbeschreiblichen Bösartigkeit bedeutet der Schutz derer, die die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht hochhalten, den Schutz unserer eigenen Menschlichkeit.

Falun Gong wurde 1992 erstmals öffentlich vorgestellt. Bis 1998 praktizierten es über 70 Millionen Menschen in China. Falun Gong lässt traditionelle chinesische Kulturwerte wieder aufleben. Die KPCh fürchtet dies und versucht, Falun Gong zu diskreditieren, zu kontrollieren und zu eliminieren.“

In einem kurzen Rückblick auf den Appell vom 25. April erklärte Deller: „Der 25. April 1999 war ein Wendepunkt. Damals wurden 45 Falun-Gong-Praktizierende verprügelt, weil sie die Korrektur eines Falun-Gong-feindlichen Artikels gefordert hatten. Beamte der Polizeibehörde in Tianjin wiesen Praktizierende an, nach Peking zu reisen, um die Angelegenheit zu klären.

Über 10.000 Praktizierende begaben sich spontan zum Staatlichen Petitionsbüro in der Nähe von Zhongnanhai, dem Regierungsviertel in Peking. Dieses Büro war von der Regierung eingerichtet worden, um Petitionen und Beschwerden von ungerecht Behandelten entgegenzunehmen. Die Falun-Gong-Praktizierenden waren nicht dort, um die Regierung zu konfrontieren. Sie wollten lediglich für ihr Recht eintreten, ihren Glauben auszuüben, die Übungen im Freien durchzuführen und Falun-Dafa-Bücher zu veröffentlichen. Es waren ursprünglich so einfache und friedliche Aktionen, doch die KPCh diffamierte den friedlichen Appell einer Gruppe von Menschen als ‚gefährliche Gruppe‘, die das Regierungsgelände belagerte.“

Deller fuhr fort: „Einige Monate später, am 20. Juli 1999, begann die brutale Verfolgung, die bis heute andauert. Trotz der Gefahr haben Falun-Gong-Praktizierende an ihrem Glauben festgehalten und das wahre Gesicht der KPCh entlarvt. Mittlerweile erkennen Hunderte Millionen Chinesen, wie wunderbar Falun Dafa ist und wie wichtig es ist, beharrlich für Gerechtigkeit einzutreten.“

Er warnte die australische Gesellschaft: „Die Verfolgung von Falun Gong ist nicht nur Chinas Problem oder eine rein chinesische Angelegenheit. Australien und andere demokratische Länder stehen vor der Herausforderung, mutig ihre Stimme zu erheben. Aus Gründen des Handelsinteresses oder vermeintlicher nationaler Interessen zu Menschenrechtsverletzungen zu schweigen, ist eine gefährliche Politik.“

Rechtsexperte: Die Entscheidung der Chinesen für Falun Gong ist ein stilles Referendum

Ein weiterer Redner auf der Kundgebung: Professor David Flint, Träger des „Order of Australia“ und angesehener Rechtswissenschaftler

Professor David Flint, Träger des „Order of Australia“ ist ein angesehener Rechtswissenschaftler. Er würdigte Falun Gong mit den Worten: „Es ist ein Lichtstrahl in der Dunkelheit und erleuchtet die Welt.“ Er verurteilte die Organentnahme an unfreiwilligen Falun-Gong-Praktizierenden unter dem Regime der KPCh, die damit immense Gewinne erzielen wolle, und betonte: „Wir müssen die Wahrheit verteidigen und die Wahrheit aussprechen.“

In seiner Rede beschrieb Professor Flint, wie die KPCh Falun Gong verfolgt: „Die KPCh verfügt über Armee und Polizei, kontrolliert das Internet und die Banken. Warum sollte sie also Angst vor einer Gruppe von Falun-Gong-Praktizierenden haben, die in Parks langsame, sanfte Übungen praktizieren? Es liegt nicht daran, dass Falun Gong eine politische Agenda verfolgt. Falun-Gong-Praktizierende haben keine politische Agenda; ihre Werte sind Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Falun Gong war in China von Anfang an populär. Viele Menschen praktizierten es, mehr als es Mitglieder der Kommunistischen Partei gab. Das deutet auf ein stilles Referendum hin, was das chinesische Volk wirklich will. Das Regime kann dies nicht tolerieren. Eine politische Macht, die auf Täuschung, Grausamkeit und Intoleranz beruht, kann die Existenz eines völlig anderen Glaubenssystems – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – nicht dulden.“

Bundesvorsitzender der Partei „Family First“ verurteilt Chinas transnationale Repression 

Lyle Shelton, der Bundesvorsitzende der Family First Partei, spricht bei der Kundgebung

In seiner Rede erklärte Lyle Shelton, Bundesvorsitzender der Family First Partei, dass die Kundgebung die aktuelle Verletzung der australischen Souveränität durch die KPCh thematisiere und daher von großer Bedeutung sei. Das chinesische Konsulat in Sydney und Melbourne habe Anfang des Jahres die Öffentlichkeit davor gewarnt, sich Aufführungen von Shen Yun anzusehen. „Als ich sah, wie mir diplomatische Vertreter der KPCh vorschreiben wollten, was ich mir im Theater ansehen sollte und was nicht, war ich als Australier empört“, berichtete er. „Die KPCh, eine Diktatur und ausländische Macht, zeigt mit dem Finger auf Australier. Das fand ich ungeheuerlich.“

Shelton sprach auch über die Bombendrohungen, die Shen Yun während ihrer Australien-Tournee erhalten hat und die Premierminister Anthony Albanese zur Evakuierung seiner Residenz veranlassten. „Ist dieser Vorfall nicht ein Beweis für die Unterdrückung von Shen-Yun-Aufführungen in Australien durch die KPCh?“ Er erklärte: „Die Botschaft des Angreifers deutet eindeutig auf Shen Yun hin. Die Möglichkeit einer Einmischung der KPCh aus dem Ausland auszuschließen, ist naiv. Es ist ein schwerwiegender Verstoß gegen die australische Souveränität durch eine ausländische Macht. Ein Weckruf für Australien. Die australischen Behörden müssen die Wahrheit gründlich aufklären und dürfen sich nicht mit Formalitäten zufriedengeben. Der Premierminister und seine Frau sollten die Ermittlungen unterstützen. Wir müssen wissen, wer für die Bombendrohung zur Rechenschaft gezogen werden muss. Das ist eine sehr ernste Angelegenheit.“

Shelton betonte außerdem: „Wenn ich von Chinas Problem spreche, meine ich die KPCh, nicht die chinesischen Bürger, denn auch sie sind Opfer dieses verbrecherischen Regimes.“

Gründerin der Torchlight Foundation: Unsere Stimmen werden gehört werden

Lisa Cotton, Gründerin der Torchlight Foundation, spricht bei der Kundgebung

In ihrer Rede sagte Lisa Cotton, Gründerin der Torchlight Foundation: „Ich möchte euch allen meine Liebe und mein Verständnis aussprechen. Viele von euch sind aus ihren Heimatländern gekommen, weil es dort zu gefährlich ist. Wir müssen verstehen, dass unsere Stimmen gehört werden. Wenn wir zusammenstehen, werden unsere Stimmen umso kraftvoller.“

Ehemaliger Kandidat für die Bundesparlamentswahl: Der Mut der Falun-Gong-Praktizierenden ist bewundernswert

Ganesh Loke

Ganesh Loke, ein Kandidat für die Bundeswahlen, sagte in seiner Rede: „Die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – sind Lebensrichtlinien für uns alle. Ich stehe heute an der Seite der Falun-Gong-Praktizierenden, weil sie gegen die Unterdrückung durch die KPCh kämpfen. Ich bewundere euren Mut, denn es ist nicht leicht, sich einem so bösartigen Regime entgegenzustellen.“

Menschenrechtsaktivist: Falun-Gong-Praktizierende sind zur lautesten Stimme der Welt geworden, die das bösartige Wesen der KPCh entlarvt

Bob Vinnicombe, Menschenrechtsaktivist, spricht bei der Kundgebung

Bob Vinnicombe, Herausgeber des China Impression Forum und Menschenrechtsaktivist, lobte die Falun-Gong-Praktizierenden bei der Kundgebung für ihre Aufklärungsarbeit und ihren Mut zum friedlichen Protest.

„Die KPCh kontrolliert nicht nur die Bewegungsfreiheit, das Leben und die Arbeit der Menschen, sie will sogar ihre Gedanken kontrollieren“, stellte er fest. Seit dem friedlichen Protest der Praktizierenden in China am 25. April 1999 seien die Falun-Gong-Praktizierenden „weltweit die lauteste Stimme im Kampf gegen die Boshaftigkeit der KPCh“.

In Bezug auf die Machenschaften der KPCh und deren Verbindung zu Australien verkündete er: „Wenn Sie billige Produkte aus China sehen, sollten Sie wissen, warum sie so billig sind. Ein Grund ist, dass in China viele Menschen wegen ihres Glaubens oder ihrer politischen Ansichten, die nicht mit der KPCh übereinstimmen, inhaftiert werden, beispielsweise Falun-Gong-Praktizierende. Sie werden zur Zwangsarbeit genötigt und müssen Produkte herstellen, ohne dafür entlohnt zu werden. Daher sind diese Produkte so billig, weil die Arbeitskosten praktisch null sind.“

Eltern von Shen-Yun-Künstlern, die an der Kundgebung teilnahmen, erklärten, Shen Yun fördere die Charakterbildung von Kindern. Die Verleumdungen der KPCh könnten die künstlerische Brillanz von Shen Yun nicht überdecken. 

Auch Zeugen des friedlichen Protestes vom 25. April waren bei der Kundgebung anwesend und teilten ihre persönlichen Erfahrungen mit, um die Lügen der KPCh gegen Falun Gong aufzudecken. Sie alle haben einen gemeinsamen Wunsch: Die australische Regierung und die Öffentlichkeit sollen gemeinsam gegen die transnationale Repression der KPCh sowie gegen die Verbrechen, die die Souveränität Australiens verletzen, vorgehen und diese beenden.

(Fortsetzung folgt)