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Las Vegas: Falun-Gong-Praktizierende gedenken des friedlichen Appells in China vor 27 Jahren

22. April 2026 |   Von Falun-Dafa-Praktizierenden in Las Vegas

(Minghui.org) Am Abend des 18. April 2026 hielten Falun-Dafa-Praktizierende in Las Vegas, USA, eine Gedenkveranstaltung auf dem Las Vegas Strip vor dem Venetian Hotel ab. Damit erinnerten sie an die friedliche Petition von Falun-Dafa-Praktizierenden, die vor 27 Jahren in Peking stattfand und weltweit große Aufmerksamkeit erregte.

Am 25. April 1999 gingen über zehntausend Praktizierende zur Petitionsstelle des Staatsrats. Sie schilderten dort die wahren Umstände von Falun Dafa. Nachdem der damalige Ministerpräsident Zhu Rongji sich mit Vertretern der Praktizierenden getroffen hatte, wurde die Versammlung am selben Abend friedlich beendet. Es gilt als die größte, vernünftigste und friedlichste Petition in der Geschichte Chinas. Doch der damalige KPCh-Chef Jiang Zemin bestand auf einer anderen Entscheidung. Am 20. Juli desselben Jahres leitete er die landesweite Verfolgung ein. Heute, 27 Jahre später, dauert diese noch immer an. Sie hat sich inzwischen auch ins Ausland ausgeweitet.

Am Veranstaltungsort stellten die Praktizierenden einen Pavillon auf und hängten Transparente auf. Die klaren Botschaften zogen viele Passanten an, von denen einige stehenblieben und sie aufmerksam durchlasen. Andere nahmen Informationsmaterial mit und kamen ins Gespräch mit Praktizierenden. Wieder andere unterschrieben die Petition zur Beendigung der Verfolgung.

Gedenkveranstaltung der Falun-Dafa-Praktizierenden in Las Vegas am 18. April vor dem Venetian Hotel

Passsanten informieren sich und unterschreiben zur Unterstützung gegen die Verfolgung

Einheimische: „Ich bin bereit, euch zu unterstützen“

Am Abend kamen die Anwohnerin Tami und ein Begleiter am Veranstaltungsort vorbei. Die Transparente weckten ihr Interesse, und sie suchten von sich aus das Gespräch. Eine Praktizierende erläuterte ihnen, dass Falun Dafa eine traditionelle Kultivierungsmethode ist, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht beruht. Sie dient nicht nur der Förderung der Gesundheit, sondern auch der moralischen Entwicklung des Menschen. Zugleich erfuhren sie, dass diese friedliche Praxis in China seit nunmehr 27 Jahren verfolgt wird.

Eine weitere Praktizierende sprach mit ihnen über den Organraub. Sie erklärte, dass die KPCh Praktizierenden systematisch und im Verborgenen Organe entnimmt und diese gewinnbringend verkauft. Die beiden hatten zuvor noch nie davon gehört und reagierten entsprechend schockiert und tief empört.

Tami sagte: „Ich kenne Kollegen, die vom Kommunismus beeinflusst sind. Wenn ich sehe, wie sich diese Ideologie zunehmend im Arbeitsumfeld bemerkbar macht, erfüllt mich das mit Sorge. Ich hoffe, dass mehr Menschen das erkennen.“ Sie fügte hinzu: „Danke, dass ihr hier seid und darüber informiert. Wenn ihr solche Aktivitäten veranstaltet, unterstütze ich euch.“

Auch die Anwohnerin Angela kam vorbei. Zunächst nahm sie ein Informationsblatt entgegen, doch kurz darauf wandte sie sich erneut zu den Praktizierenden und fragte: „Was ist das für eine Veranstaltung?“ Eine Praktizierende überreichte ihr weiteres Material zum Organraub und erläuterte ihr die Hintergründe sowie das Ausmaß der Verfolgung.

Die Anwohnerin Angela im Gespräch mit einer Praktizierenden

Angela sagte: „Das höre ich zum ersten Mal.“ Sie nahm mehrere Flyer entgegen, die sie in ihrem Umfeld weitergeben wollte. Danach blieb sie vor den Informationstafeln stehen und las alles sehr aufmerksam.

Passanten unterschreiben zur Unterstützung

Eine Frau unterschrieb die Petition und sprach anschließend mit einer Praktizierenden. Zur Verfolgung kommentierte sie: „Ja, das ist schrecklich.Die Menschen sollten wissen, dass dies Teil der Bosheit der KPCh ist. Die KPCh nimmt den Menschen in China die Religionsfreiheit. Die ganze Welt sollte davon erfahren.“

Ein Mann aus Großbritannien fragte: „Kann ich unterschreiben?“ Nach seiner Unterschrift sagte er: „Ich werde meinen Freunden und meiner Familie davon erzählen.“

Erinnerungsfoto eines Touristen, nachdem er die Petition unterschrieben hat  

Praktizierender: Mehr Menschen sollen die Wahrheit erfahren

Herr Zhang begann schon als Kind mit seiner Mutter zu praktizieren.

Er berichtete: „Ende August 1999 wurde meine Mutter festgenommen, während mein Vater auf der Arbeit war. Kurz darauf ging ich nach Peking zum Zhongnanhai, wo die örtliche Polizei mich festnahm und zurückbrachte. In der Polizeiwache schlugen sie auf mich ein. Ich war damals 17 Jahre alt.

Im Ausland möchte ich mich stärker an Aufklärungsaktivitäten beteiligen. Ich möchte den Menschen erklären, was Falun Dafa ist. Ich möchte ihnen sagen, dass Praktizierende in China keine Glaubensfreiheit haben. Sie werden verurteilt, inhaftiert und misshandelt. Bis heute kommen Praktizierende durch die Verfolgung ums Leben.“ Abschließend sagte er: „Ich hoffe, dass die Menschen sich nicht täuschen lassen und dass noch mehr Menschen die wahren Hintergründe der Verfolgung erfahren.“