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Australien: Kundgebung gedenkt des friedlichen Appells vom 25. April – Redner verurteilen Chinas transnationale Repression (Teil II)

23. April 2026 |   Von einer Minghui-Korrespondentin in Sydney

(Minghui.org)

Teil I

Zum Gedenken an den 27. Jahrestag des friedlichen Appells vom 25. April in Peking veranstalteten Falun-Gong-Praktizierende in Australien am 16. April 2026 eine Kundgebung am Martin Place, Sydneys Geschäfts- und Finanzzentrum.

Die Praktizierenden hatten einen Stand aufgebaut, auf dem sie Informationsmaterialien bereitstellten und Unterschriften sammelten. Viele Passantenunterzeichneten die Petition, die ein Ende der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) fordert.

Falun-Gong-Praktizierende demonstrieren die Übungen am 16. April auf dem Martin Place in Sydney

Die Menschen erfahren von Falun Gong und unterzeichnen die Petition gegen die Verfolgung

Eine Reporterin (links) im Gespräch mit einer Praktizierenden

Öffentlichkeit verurteilt die Verfolgung

Rita Grasso

Rita Grasso erklärte, sie habe die Nachrichten verfolgt und online von Falun Gong erfahren. „Diese Meditation für Körper und Geist ist großartig. Es ist eine spirituelle Praxis, die es einem ermöglicht, zu seinem wahren Selbst zurückzufinden, äußere Herausforderungen zu meistern und psychische Entspannung zu finden. Das ist wirklich wunderbar und sehr bedeutsam. Für viele Menschen ist Meditation ein wichtiger Mechanismus zur Bewältigung des Alltags“, meinte sie.

Die Verfolgung durch die KPCh sei entsetzlich: „Es ist ein schreckliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Falun Gong ist friedlich, liebevoll und gesundheitsfördernd. Es sind Übungen, keine politische Angelegenheit. Es [die Verfolgung] ist Wahnsinn. Absoluter Wahnsinn. Es ergibt überhaupt keinen Sinn.“

„Diese Verfolgung ist das Unfassbarste, was mir je begegnet ist – dass Menschen getötet werden können, nur weil sie meditieren. Warum? In einem Zeitalter, in dem die ganze Welt online vernetzt ist, wie kann eine solche Täuschung immer noch bestehen? Die Welt schaut zu. Es ist eine der traurigsten Realitäten, die ein Mensch erleben kann. Es ist völlig absurd, und es sind immer die Schwächsten, die am meisten leiden.“

Sie fügte hinzu, sie wisse von den Berichten, die der KPCh vorwerfen, Falun-Gong-Praktizierenden zwangsweise Organe zu entnehmen und mit ihnen zu handeln. „Solche Gräueltaten sind entsetzlich. Ich frage mich, wie wir uns noch als zivilisierte Gesellschaft bezeichnen können. Es scheint, als hätte die Menschheit nichts aus der Geschichte gelernt. Wir haben uns nicht verändert; wir bewegen uns rückwärts in die Dunkelheit und legen uns die Fesseln wieder an.“

Jemma Robertson (1.v.re.) und Sally Mulligan (2.v.re.)

Sally Mulligan gab an: „Ich weiß, dass Falun Gong in China verboten ist. Praktizierende werden eingeschüchtert, weil die kommunistische Regierung ihnen die Ausübung ihrer Religion verbietet. Sie kontrolliert Religionen und Glaubensrichtungen.“

Sally habe von der staatlich geförderten Zwangsorganentnahme durch die KPCh gehört: „Ich glaube, solche Missbräuche können vorkommen. Natürlich würde das in Australien nicht passieren; ich verstehe aber, dass in manchen Ländern – wo es wenig öffentliche Kontrolle gibt und die Regierung nicht zur Rechenschaft gezogen wird – solche Situationen entstehen. Nehmen wir China als Beispiel: Wenn Machthaber ohne Transparenz oder Kontrollmechanismen agieren, können sie ungestraft handeln, weil sie faktisch die höchste Macht im Staat darstellen.“

Sie fände solche Veranstaltungen [wie die heutige] gut: „Das ist in der Tat eine sehr deutliche Möglichkeit, die Wahrheit zu vermitteln, denn viele Australier kennen Falun Gong vielleicht noch nicht. Wenn sie wüssten, dass Menschen in China allein für ihren Glauben bestraft werden können, wären die meisten Australier wohl schockiert. Die fehlende Freiheit – die Unfähigkeit, offen zu denken, zu sprechen oder seinen Glauben auszuüben – ist für uns wirklich erschreckend.“

Jemma Robertson sagte: „Ich habe in Brisbane und Sydney Menschen in gelber Kleidung bei solchen Veranstaltungen gesehen. Ich weiß, dass sie mit Menschenrechten zu tun haben. Offenbar ist die Menschenrechtslage in China ganz anders als in Australien. Ich finde, jeder sollte Glaubens- und Religionsfreiheit haben.“

„Es ist wunderbar, dass Menschen an solchen Veranstaltungen teilnehmen – voller Leidenschaft und mit dem Mut, sich zu engagieren. Leider könnten sie das in ihren Heimatländern nicht tun, wo sie negative Konsequenzen befürchten und keine Meinungsfreiheit genießen. Deshalb freue ich mich so sehr, dass sie sich hier in Australien frei äußern können.“

Die Tian Guo Marching Band spielt während der Veranstaltung am Martin Place

Viele Menschen hörten der Tian Guo Marching Band zu und machten Fotos.

Die Frau in der blauen Jacke macht Fotos und lobt die Band für ihre Musik