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„Schau mal, wie wunderbar Falun-Dafa-Praktizierende sind!“

25. April 2026 |   Von einem Falun-Dafa-Praktizierenden in der Provinz Sichuan, China

(Minghui.org) Vor meinem Haus befindet sich ein Graben, in den ein Restaurant regelmäßig Abwasser einleitet, nachdem dort Fleisch und verschmutztes Geschirr gereinigt worden sind. Bei warmem Wetter verfärbt sich das Wasser schwarz und es entwickelt sich einen starker, unangenehmer Geruch.

Den Menschen fehlt es heutzutage an grundlegenden Verhaltensregeln. Viele werfen Hausmüll und Unkraut in den Graben, sodass er sich schnell füllt. Der Dorfvorsteher hatte niemanden mit der Reinigung des Grabens beauftragt, sondern erklärt, dass jeder Haushalt für den Abschnitt vor seinem Haus verantwortlich sei – doch die Familien, die am Graben wohnen, reinigen ihn nicht.

Da ich Falun Dafa praktiziere, fand ich, dass ich die Lehre von Falun Dafa in jedem Aspekt meines Lebens verkörpern, mich nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht verhalten und Rücksicht auf andere nehmen sollte. Ich kaufte mir einen Rechen, schaufelte den Müll und das Unkraut zusammen und grub den Schlamm mit einer Schaufel aus. Dann transportierte ich alles mit einem Handwagen ab. So reinigte ich den Graben mehrmals im Jahr. Manchmal versperrte der Müll den Weg, sodass ich ihn wegräumte, damit die Müllabfuhr ihn abholen konnte.

Die Frau des Dorfvorstehers bemerkte mein Tun und rief den Dorfsekretär an: „Schau mal, wie wunderbar Falun-Dafa-Praktizierende sind, sie unterscheiden sich wirklich von anderen! Wenn jeder Dafa praktizieren würde, käme das der Gesellschaft und dem Land zugute.“

Sie setzte sich mutig für Dafa ein und erhielt dafür Segnungen. Vor vier Jahren wurde bei ihr ein Gehirntumor von der Größe einer Erdbeere diagnostiziert. Die Ärzte empfahlen eine Operation, aber sie zögerte. Ich riet ihr, „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. Sie sprach diese Worte jeden Tag und bald darauf verschwand Tumor. Ich denke, dass sie aufgrund ihrer Taten von göttlichen Lebewesen beschützt wurde.

Am Morgen des 29. September 2019 ging ich nach dem Aussenden von aufrichtigen Gedanken hinaus, um den Graben zu säubern. Bevor ich ein paar Einkäufe erledigte und dann nach Hause zurückkehrte, fegte ich die Straße und schaffte elf Karrenladungen Schlamm weg.

Kurz darauf kamen etwa acht oder neun Personen zu mir nach Hause, darunter Polizisten, Regierungsbeamte und Anwohner. Sie fragten mich, ob ich immer noch Falun Dafa praktizieren würde. Ich antwortete: „Natürlich! Dafa lehrt uns, Gutes zu tun, andere an die erste Stelle zu setzen und nicht zurückzuschlagen. Es leitet uns dazu an, bessere Menschen zu werden und den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu folgen. Warum sollte ich es nicht praktizieren?“

Einer von ihnen fragte: „Wie viel bekommst du für das Reinigen des Grabens bezahlt?“ – „Ich habe keinen Cent für das Reinigen des Grabens erhalten. Ich tue es, weil ich Dafa praktiziere. Ich habe die Werkzeuge von meinem eigenen Geld gekauft. Ich tue dies zu eurem Besten. Der Feiertag steht bevor und wenn die Vorgesetzten unser Dorf inspizieren und es in schlechtem Zustand vorfinden, würdet ihr dann nicht alle dafür kritisiert? Dafa hat mir Gesundheit geschenkt und meinen Charakter veredelt. Was ist falsch daran oder gegen das Gesetz? Ich wurde unrechtmäßig zu über einem Jahr Umerziehung durch Zwangsarbeit verurteilt und mehrmals inhaftiert. Ich bin euch deswegen nicht böse, sondern lasse die Vergangenheit ruhen.“

Dann erzählte ich ihnen mehr über die Hintergründe von Falun Dafa und der Verfolgung. Sie verstanden es und gingen. Danke, Meister, dass Sie diese schwierige Situation gelöst haben.


Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.