(Minghui.org) Zum Gedenken an den 27. Jahrestag des Appells vom 25. April in Peking hielten Falun-Dafa-Praktizierende in Großbritannien am 25. April 2026 eine Kundgebung in London ab. Britische Abgeordnete schickten im Vorfeld Briefe, um ihre Unterstützung auszudrücken.
Seema Malhotra, Abgeordnete, Ministerin für den Indopazifik und Ministerin für Gleichstellung
Seema Malhotra schrieb: „Diese Regierung wird keinerlei Versuche ausländischer Regierungen dulden, ihre Kritiker im Ausland, insbesondere im Vereinigten Königreich, zu nötigen, einzuschüchtern, zu belästigen oder ihnen Schaden zuzufügen. Die Meinungsfreiheit und andere Grundrechte aller Menschen im Vereinigten Königreich sind unabhängig von ihrer Nationalität durch britisches Recht geschützt.
Ich versichere Ihnen, dass ich mich mit Nachdruck für die Förderung und den Schutz des Rechts auf Religions- und Glaubensfreiheit einsetze und mich international für dieses Grundrecht starkmache. Sollten Sie sich Sorgen um Ihre Sicherheit machen oder den Verdacht haben, dass eine Straftat begangen wurde, wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre örtliche Polizei.“
In dem Schreiben der Abgeordneten Feryal Clark heißt es: „Die Regierung erkennt die Religions- und Weltanschauungsfreiheit als grundlegendes Menschenrecht an, das im Zentrum des umfassenderen Menschenrechtsansatzes des Vereinigten Königreichs steht. Wie der Parlamentarische Staatssekretär im Außenministerium am 18. März 2026 in einer Debatte bekräftigte, konzentriert das Vereinigte Königreich seine Bemühungen auf zehn Prioritätsländer, in denen wir nach unserer Überzeugung die größte Wirkung bei der Verteidigung dieses Rechts erzielen können. China gehört zu diesen Ländern. Der Minister räumte ein, dass Personen, die in China ihre Religions- oder Weltanschauungsfreiheit ausüben wollen, mit tiefgreifenden und systemischen Einschränkungen konfrontiert sind, so auch Falun Gong-Praktizierende.
Ich bin besonders besorgt über Berichte von Einschüchterungen und Anfeindungen im Zusammenhang mit ausländischen staatlichen Akteuren auf britischem Boden. Wie ein Sprecher des Innenministeriums deutlich gemacht hat, hat die Sicherheit der Bürger im Vereinigten Königreich höchste Priorität. Jeder Versuch eines ausländischen Staates, Einzelpersonen im Vereinigten Königreich zu nötigen, einzuschüchtern, zu belästigen oder ihnen Schaden zuzufügen, wird als Bedrohung unserer nationalen Sicherheit und Souveränität betrachtet und nicht toleriert. Die von Ihnen erhobenen Vorwürfe – darunter Einschüchterungen im Zusammenhang mit kulturellen Veranstaltungen und der gewaltsame Angriff auf einen Falun-Gong-Praktizierenden in der Öffentlichkeit – sind zutiefst beunruhigend und unterstreichen die Ernsthaftigkeit des Problems.
Mit besonderer Sorge nehme ich die koordinierten Bomben- und Morddrohungen zur Kenntnis, die Anfang des Jahres gegen Veranstaltungsorte von Shen-Yun-Aufführungen geäußert wurden. Obwohl sie sich als Falschmeldungen herausstellten, belasten solche Aktionen die öffentlichen Ressourcen erheblich, stören das öffentliche Leben und bergen die Gefahr, ein Klima der Angst zu schaffen, das mit demokratischen Werten völlig unvereinbar ist. Diese Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit anhaltender Wachsamkeit und entschiedenen Vorgehens gegen ausländische Einmischung und Einschüchterung.
Ich verstehe auch den von Ihnen dargelegten breiteren historischen Kontext und die seit 1999 andauernde Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden. Die Ergebnisse des China-Tribunals von 2019 unter dem Vorsitz von Sir Geoffrey Nice KC sind nach wie vor zutiefst beunruhigend und bestärken die anhaltende internationale Besorgnis über schwere Menschenrechtsverletzungen.“
Patricia Ferguson, Abgeordnete
Die Abgeordnete Patricia Ferguson sandte ein Schreiben, in dem es heißt: „Die Behandlung von Gemeinschaften wie die uigurischen Muslimen, Christen, Buddhisten oder Falun-Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas ist zutiefst besorgniserregend und muss mit größter Ernsthaftigkeit behandelt werden.
Bezüglich der Befürchtungen, dass Akteure versuchen könnten, sich als Falun-Gong-Praktizierende auszugeben und gezielt Personen wie politische Mandatsträger, Journalisten und Strafverfolgungsbeamte ins Visier zu nehmen, hat die Regierung klargestellt, dass jeglicher Versuch eines ausländischen Staates, Einzelpersonen oder Gemeinschaften im Vereinigten Königreich zu belästigen, einzuschüchtern oder zu schädigen, nicht toleriert wird.“
Cameron Thomas, Parlamentsabgeordneter
In dem Brief von Cameron Thomas, MdB, steht: „Seien Sie versichert, dass ich mich gegen jede Form von Verfolgung und Diskriminierung einsetzen werde. Wie bereits in früheren Schreiben meines Büros erwähnt, bin ich mir der Bedrohung bewusst, die China für die Interessen Großbritanniens im In- und Ausland sowie für seine Nachbarn und eigenen Bürger darstellt. Ich werde mich weiterhin bei der Regierung dafür einsetzen, dass sie in ihren Beziehungen zur Kommunistischen Partei Chinas auf unseren Werten besteht.“
Baroness Fookes, Mitglied des House of Lords
Baroness Fookes, Mitglied des House of Lords, schrieb: „Vielen Dank für Ihre E-Mail, in der Sie Ihre tiefe Besorgnis nicht nur über die Verfolgung friedlicher Falun-Gong-Praktizierender in China, sondern auch über Fälle von Einschüchterung und Schlimmerem in diesem Land zum Ausdruck brachten. Ich teile diese Ansichten und freue mich, wenn Sie sie in meinem Namen öffentlich äußern.“
Baroness Ruth Lister of Burtersett
Im Schreiben der Baroness Ruth Lister of Burtersett heißt es: „Als jemand, der die gute Wirkung von Tai Chi kennt, unterstütze ich Ihre Kampagne für ein friedliches Umfeld, in dem Sie das Recht haben, Falun Gong zu praktizieren, voll und ganz. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Kundgebung.“