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Abgeordnete beider Parteien in Washington, D.C., erheben ihre Stimme zum Gedenken an den Appell vom 25. April

28. April 2026 |   Von Minghui-Korrespondent Li Jingfei in Washington, D.C.

(Minghui.org) Der 25. April 2026 ist der 27. Jahrestag des Appells vom 25. April in Peking. Aus diesem Anlass veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende am 11. April 2026 vor der chinesischen Botschaft in Washington, D.C., eine Kundgebung. Auch forderten sie ein Ende der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Zahlreiche Abgeordnete gaben Erklärungen ab, in denen sie sich für die Verabschiedung von Gesetzen aussprachen, die die KPCh zur Rechenschaft ziehen sollen, und die eskalierende grenzüberschreitende Unterdrückung verurteilten.

Während der Kundgebung erklärte Duane Harper, der Vertreter der Praktizierenden, dass sich die Unterdrückung durch die KPCh über die Grenzen Chinas hinaus ausweite. Er nannte als Beispiel die Bombendrohungen und Drohungen mit Schusswaffengewalt gegen Shen Yun Performing Arts und merkte an, dies signalisiere eine Eskalation der grenzüberschreitenden Unterdrückung durch Peking. Er rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Stimme zu erheben und eine Ausbreitung dieser Verfolgung zu verhindern.

Gruppenübung vor der chinesischen Botschaft in Washington, D.C., am 11. April 2026

Abgeordnete des Repräsentantenhauses fordern Gesetzgebung

Mehrere Kongressabgeordnete, die sich seit Langem auf Menschenrechtsfragen konzentrieren, äußerten ihre Ansichten in formellen Erklärungen. Der Abgeordnete Chris Smith, Co-Vorsitzender der Kongress-Exekutivkommission für China (CECC), würdigte den Mut der Praktizierenden. Er merkte an, dass die Verfolgung durch die KPCh, die nun schon seit fast drei Jahrzehnten andauere, als eine der schwerwiegendsten Menschenrechtsverletzungen des 21. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen werde. Smith erklärte, er werde sich weiterhin für die Verabschiedung des „Stop Forced Organ Harvesting Act of 2025“ (H.R. 1503) einsetzen, um sicherzustellen, dass Menschenrechtsbelange eine Priorität in den Beziehungen zwischen den USA und China bleiben.

Der Abgeordnete Michael McCaul, ranghöchstes Mitglied des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses, veröffentlichte eine Erklärung, in der er die Missachtung der Religionsfreiheit durch die KPCh scharf verurteilte und bekräftigte, dass er fest an der Seite der Opfer stehe.

Mehrere US-Kongressabgeordnete veröffentlichen Erklärungen, in denen sie Falun-Dafa-Praktizierende weltweit unterstützten und zusichern, die KPCh so lange zur Rechenschaft zu ziehen, bis diese Verfolgung ein Ende findet. Obere Reihe, v.l.n.r.: Senator Rick Scott (R-FL), Abgeordneter Chris Smith (R-NJ), Abgeordneter Michael McCaul (R-TX); untere Reihe, v.l.n.r.: Abgeordneter Tom Tiffany (R-WI), Abgeordneter Neal Dunn (R-FL), Abgeordneter Zach Nunn (D-IA).

Abgeordnete aus verschiedenen Ausschüssen verurteilen Menschenrechtsverletzungen

Neben den Mitgliedern des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten schlossen sich auch Abgeordnete aus verschiedenen anderen Ausschüssen der Riege der Unterstützer an:

US-Senator Rick Scott kritisierte die KPCh als den weltweit schwerwiegendsten Verletzer der Menschenrechte und forderte, sie für abscheuliche Taten wie die erzwungene Organentnahme rechtlich zur Verantwortung zu ziehen.

Der Abgeordnete Zach Nunn, Mitglied des Sonderausschusses zur KPCh, versprach, seine Arbeit in diesem Ausschuss fortzusetzen, bis Peking zur Verantwortung gezogen und dieser Verfolgung ein Ende gesetzt ist.

Der Abgeordnete Neal Dunn würdigte die friedliche Haltung, mit der Praktizierende vor 27 Jahren angesichts von Repressionen an ihrem Glauben festhielten, und erklärte, dass die KPCh bis zum heutigen Tage die größte Bedrohung für die weltweite Religionsfreiheit darstelle.

Der Abgeordnete Tom Tiffany äußerte tiefe Besorgnis angesichts der eklatanten Bilanz der KPCh hinsichtlich der seit Langem andauernden Verfolgung religiöser Minderheiten, Dissidenten und Journalisten. Zudem bekräftigte er die Haltung der USA, die Gewissensfreiheit zu unterstützen.

Hintergrund: Was ist der Appell vom 25. April?

Falun Dafa (auch bekannt als Falun Gong) wurde erstmals 1992 von Herrn Li Hongzhi in Changchun, China, der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese spirituelle Disziplin wird heute in über 100 Ländern weltweit praktiziert. Millionen von Menschen haben die Lehre, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sowie fünf sanften Übungen basieren, angenommen und dabei eine Verbesserung ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens erfahren.

Am 23. und 24. April 1999 griffen Polizeibeamte in Tianjin, einer Stadt nahe Peking, Dutzende von Praktizierenden an und verhafteten sie. Diese hatten sich vor den Geschäftsräumen einer Zeitschrift versammelt, um Fehler in einem kürzlich veröffentlichten Artikel zu erörtern, der Falun Dafa angriff. Als sich die Nachricht von den Verhaftungen verbreitete und weitere Praktizierende bei den Behörden nachfragten, wurde ihnen mitgeteilt, sie müssten ihre Anliegen in Peking vorbringen.

Am darauffolgenden Tag, dem 25. April, versammelten sich rund 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende spontan vor dem Zentralen Beschwerdeamt in Peking, genauso, wie es ihnen von den Behörden in Tianjin angewiesen worden war. Die Versammlung verlief friedlich und geordnet. Mehrere Vertreter von Falun Dafa wurden zu einem Gespräch mit dem chinesischen Premierminister Zhu Rongji und Mitgliedern seines Stabes gebeten. Noch am selben Abend wurden die Anliegen der Praktizierenden beantwortet: Die in Tianjin festgenommenen Praktizierenden wurden freigelassen, und alle kehrten nach Hause zurück.

Jiang Zemin, der damalige Vorsitzende der KPCh, empfand die wachsende Popularität dieser spirituellen Disziplin als Bedrohung für die atheistische Ideologie der Partei und erließ am 20. Juli 1999 den Befehl, Falun Dafa zu verbieten.

Minghui.org hat den Tod Tausender Praktizierender infolge der Verfolgung im Laufe der Jahre bestätigt. Die tatsächliche Zahl wird jedoch als weitaus höher vermutet. Zahlreiche weitere wurden aufgrund ihres Glaubens inhaftiert und gefoltert.

Es liegen konkrete Beweise dafür vor, dass die KPCh den Organraub an inhaftierten Praktizierenden billigt, welche ermordet werden, um die Transplantationsindustrie mit Organen zu versorgen.