(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende veranstalteten am 25. April 2026 auf dem Marienplatz in Deutschlands drittgrößten Stadt München eine Kundgebung, um an den friedlichen Appell in Peking vor 27 Jahren zu erinnern. Passanten lobten die Veranstaltung. Einige chinesische Studenten sowie Touristen erklärten sich bereit, ihre Verbindungen zur Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu lösen, nachdem sie erfahren hatten, wie das Regime die Praktizierenden misshandelt.
Zunächst ein Blick zurück: Am 25. April 1999 hatten sich etwa 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende friedlich in Peking nahe dem Zentralen Petitionsbüro versammelt, nachdem Dutzende von Praktizierenden in Tianjin verhaftet worden waren und forderten deren Freilassung. Der damalige Premierminister Zhu Rongji veranlasste die Freilassung der inhaftierten Praktizierenden und so verließen die Appellanten den Ort noch am selben Tag. Drei Monate später leitete der Vorsitzende der KPCh Jiang Zemin jedoch eine landesweite Unterdrückungskampagne ein.
Veranstaltung der Falun-Dafa-Praktizierenden am 25. April 2026 auf dem Marienplatz in München
Praktizierende zeigen die Übungen
Passanten im Gespräch mit Falun-Dafa-Praktizierenden
Passanten schauen den Praktizierenden bei den Übungen zu




Viele unterschreiben eine Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert

Passanten sprechen mit den Praktizierenden, um den Anlass für die Veranstaltung zu erfahren
Durch die beharrlichen Bemühungen der Praktizierenden haben immer mehr Menschen von der Situation in China erfahren. Johanna, eine Künstlerin, die an der Veranstaltung vorbeikam, unterhielt sich mit einer Praktizierenden am Stand. Sie hatte bereits zuvor von der Verfolgung gehört. „Ihre Aktion gefällt mir sehr gut. Ich bin schon vor einigen Jahren auf etwas Ähnliches gestoßen“, meinte sie. „Ihre Veranstaltung strahlt eine große Gelassenheit und Friedfertigkeit aus.“
Angesichts der Tatsache, dass die KPCh Falun-Dafa-Praktizierende seit 27 Jahren wegen ihres Glaubens unterdrückt, meinte Johanna: „Ich glaube, das tut sie aus Angst, doch ihr Ziel ist es, die Menschen vom Praktizieren abzuhalten. Das ist ein typisches Verhalten für ein totalitäres Regime.“
Johanna unterzeichnete die ausliegende Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert, und äußerte die Hoffnung, dass viele Menschen ihrem Beispiel folgen würden. „Es ist wichtig, das Bewusstsein zu schärfen, damit die Menschen erfahren, was dort vor sich geht“, erklärte sie. „Sobald die Menschen die Fakten kennen, werden sie aktiv werden. Ich bin davon überzeugt, dass unsere gemeinsamen Anstrengungen die Situation verändern werden.“
Moritz Planter (rechts) und sein Freund Liang Cheng unterstützen die Praktizierenden
Moritz Planter unterhielt sich mit einem Praktizierenden und unterzeichnete dann ebenfalls die Petition. Er stimme den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu, sagte er. „Sie sind wichtig, und ich hoffe, dass immer mehr Menschen ihnen folgen können. Ihre Veranstaltung ist friedlich und wunderbar.“
Er fügte noch hinzu, dass er genau deshalb nicht verstehen könne, warum die KPCh Falun Dafa unterdrücke. „Das ist völlig inakzeptabel. Die Menschen haben das Recht, selbst zu wählen, woran sie glauben. Es ist falsch von der KPCh, eine so friedliche Gruppe zu verfolgen.“
Sowohl Planter als auch sein Freund Liang Cheng setzen sich für die Menschenrechte ein. „Die Praktizierenden von Falun Dafa brauchen Hilfe und wir sollten zusammenarbeiten, um der KPCh entgegenzuwirken“, erklärte er. „Wenn dies noch mehr Menschen tun, wird sich die Welt verändern. Ich hoffe, dass dieser Tag bald kommt.“
Frau Pan, 89, nahm an der Veranstaltung teil und erinnerte sich an den friedlichen Appell in Peking, an dem sie vor 27 Jahren teilgenommen hatte. „Die KPCh propagiert Klassenkampf und Brutalität, daher ist sie unfähig, traditionelle Werte wie Falun Dafa und die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu akzeptieren“, erklärte sie. „Doch wir wissen: Das Aufrechte wird sich durchsetzen. Die KPCh wird daher keinen Erfolg haben.
Menschen in mehr als 100 Ländern praktizieren Falun Dafa, und sie wissen, dass Dafa gut ist“, so Pan. „Während diese Verfolgung weiterhin aufgedeckt wird, werden die Chinesen allmählich aufwachen.“