(Minghui.org) „Es war eine politische Falle der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Sie verdrehte den friedlichen Appell und behauptete, es handele sich um eine ‚Belagerung‘. Die KPCh wollte einen Vorwand schaffen, um drei Monate später mit der Verfolgung zu beginnen“, erklärte Frau Zhou, die heute in England lebt.
Zhou praktiziert Falun Gong und hatte am 25. April 1999 an der friedlichen Protestaktion teilgenommen. An jenem Tag begaben sich mehr als 10.000 Praktizierende zum Petitionsbüro, um die Freilassung der in Tianjin rechtswidrig festgenommenen Praktizierenden zu fordern. Die Praktizierenden, die nach Peking gekommen waren, stellten sich ruhig entlang der Fuyou-Straße in der Nähe des Petitionsbüros auf. Premierminister Zhu Rongji traf sich mit Vertretern der Praktizierenden, und die Angelegenheit wurde geklärt. Viele Menschen lobten die Aktion. Einige Medien bezeichneten sie als Chinas größten und friedlichsten Akt zur Wahrung der Menschenrechte.
Zhou erinnerte sich, dass bereits am selben Tag Polizisten vor Ort stationiert waren. Sie führten die Praktizierenden vor den Hauptgebäudekomplex der KPCh, Zhongnanhai. Die Praktizierenden stellten sich entlang des Gehwegs auf und ließen Platz für Passanten. Die Polizei blockierte den Verkehr und behauptete, die Praktizierenden würden Zhongnanhai „belagern“. Drei Monate später begann Jiang Zemin, der damalige Parteivorsitzende, die Verfolgung von Falun Gong, die bis heute andauert.
Zum Gedenken an den 27. Jahrestag dieses friedlichen Protestes veranstalteten Praktizierende in England am 25. April 2026 eine Parade und hielten eine Pressekonferenz in der Londoner Innenstadt. Sie riefen die internationale Gemeinschaft auf, dabei zu helfen, die jahrzehntelange brutale Verfolgung zu beenden. Die Aktionen erhielten Unterstützung von zahlreichen britischen Parlamentsabgeordneten. Diese kritisierten die KP Chinas für ihre Menschenrechtsverletzungen und äußerten sich besorgt über die jüngste Eskalation der transnationalen Repression.



Falun-Gong-Praktizierende veranstalten am 25. April 2026 eine große Parade im Zentrum Londons
Die Parade setzte sich an der chinesischen Botschaft in Bewegung, führte durch die belebtesten Gegenden der Londoner Innenstadt und Chinatown und endete am Trafalgar Square. Im Anschluss fand eine Pressekonferenz statt. Die Praktizierenden hielten Transparente mit Aufschriften wie „Falun Dafa ist großartig“ und „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“ hoch. Viele Menschen blieben stehen und sahen der Parade zu.
John Dee, Vorsitzender der „Friends of Falun Gong“ in Europa, spricht auf der Pressekonferenz
Auf der Pressekonferenz blickte John Dee, Vorsitzender der „Friends of Falun Gong“ in Europa, auf die historische Bedeutung des friedlichen Protestes zurück, der vor 27 Jahren stattfand: „An jenem Tag haben der Mut und die Friedfertigkeit der Praktizierenden die Geschichte nachhaltig geprägt. Was sie wollten, war schlicht und einfach die in der Verfassung verankerte Rede- und Meinungsfreiheit.“
Caroline, eine Vertreterin des britischen Falun Dafa Vereins, spricht auf der Pressekonferenz
Caroline vom britischen Falun Dafa Verein betonte: „Die Verfolgung findet nicht nur in China statt; die KPCh hat ihre dunkle Hand über die ganze Welt ausgebreitet. Auch wir in England erleben transnationale Repression durch die KPCh, darunter Gehirnwäschepropaganda, körperliche Angriffe und sogar Bombendrohungen.“ In ihrer Rede machte sie das Ziel der heutigen Aktionen deutlich: „Dieses Massaker und diese Gewalt, die China so lange heimgesucht haben, müssen endgültig beendet werden.“
Sie ergänzte: „Wir hoffen, dass sich heute Menschen aus aller Welt mit uns solidarisieren und den Geist weitergeben, der sich vor 27 Jahren im Frühling in Peking zeigte: für Gerechtigkeit eintreten, die Propaganda der KPCh durchschauen, die Fakten über Falun Gong selbst erfahren, Frieden und Glauben zum Wohle der gesamten Menschheit bewahren.“
Mehrere britische Abgeordnete hatten Briefe geschickt, um ihre Unterstützung zu bekunden und die Besorgnis der Regierung über die Menschenrechtsverletzungen an Falun-Gong-Praktizierenden in China zum Ausdruck zu bringen.
Liam Conlon, Mitglied des britischen Parlaments
In einem Schreiben aus seinem Büro konzentrierte sich Liam Conlon, Mitglied des britischen Parlaments, auf das Thema der Zwangsorganentnahme und verwies auf die Schlussfolgerung des China-Tribunals: „Das China-Tribunal kam zu dem Schluss, dass Zwangsorganentnahmen in China seit Jahren in großem Umfang stattfinden, wobei Falun-Gong-Praktizierende und Uiguren die Hauptopfer sind.“ Conlon schrieb weiter, er unterstütze die Regierung weiterhin in ihrem Einsatz für die Religions- und Glaubensfreiheit im Ausland.
Ian Sollom, Mitglied des britischen Parlaments
Ian Sollom, Mitglied des britischen Parlaments, äußerte in seinem Brief: „Ich bedauere die Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden in Großbritannien. Ich glaube, dies ist Teil eines umfassenderen Trends der zunehmenden chinesischen Einflussnahme in unserem Land. Die Regierung muss mehr tun, um alle Menschen in Großbritannien vor Repressionen zu schützen.“
Die Aktionen des Tages boten sowohl Londonern als auch Touristen die Gelegenheit, sich über die Verfolgung zu informieren.


Praktizierende informieren am 25. April 2026 auf dem Trafalgar Square die Menschen über die Verfolgung in China


Passanten unterzeichnen die Petition, die ein Ende der Menschenrechtsverletzungen an Falun-Gong-Praktizierenden fordert
Viele blieben stehen, um zuzusehen, Fotos zu machen und Videos aufzunehmen. Sie nahmen die Flugblätter, die die Praktizierenden verteilten, entgegen und unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Verfolgung von Falun Gong in China fordert.
Sam, eine Lehrerin aus Kanada, berichtete von ähnlichen Ereignissen vor Jahren in Toronto: „Ehrlich gesagt bin ich etwas traurig – die Welt hat sich nicht grundlegend verändert. Diejenigen, die ignoriert und missverstanden werden, leiden weiterhin.“
„Ich hoffe, die Menschen erkennen bald die Wahrheit und begreifen das Grauen und Trauma, das gerade geschieht. Jeder sollte frei sein, er selbst sein können und nicht unter dem Schatten einer autoritären Herrschaft leben müssen“, betonte sie und erklärte, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht seien universelle Werte, die die Grundpfeiler bilden, die alle Menschen verbinden.
Nick, ein Künstler, unterzeichnete die Petition gegen die Verfolgung und meinte dann: „Diese Brutalitäten sind entsetzlich. Ich möchte mehr darüber erfahren, um es denen zu sagen, die es nicht glauben wollen. Dieses Leid findet tatsächlich statt.“
Nick fühlte sich von der friedlichen Atmosphäre angezogen und lobte die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Er gab die Einschätzung ab: „Wenn alle diese Prinzipien befolgen, wird die Welt vielleicht nicht sofort perfekt sein, aber sie wird unendlich viel besser sein.“
Frau Lim hat die Petition unterschrieben
Nachdem Frau Lim die Petition unterschrieben hatte, meinte sie: „Die leuchtend gelben Farben sind sehr ansprechend und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Das Leid der Praktizierenden sollte öffentlich gemacht werden.“
Sie wolle ihrer Familie und ihren Freunden von ihren heutigen Erlebnissen berichten, sobald sie wieder zu Hause sei, so Lim.
Trotz der 27 Jahre andauernden Brutalität der KPCh, einschließlich des Organraubs, halten Falun-Gong-Praktizierende weiterhin an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht fest und berichten der Welt auf friedliche Weise von der Verfolgung.