(Minghui.org) Im Jahr 1998 hatte ich das Glück, das Fa zu erhalten, und bin dieses Jahr 68 Jahre alt. Der Meister fordert uns auf, die Zeit sinnvoll zu nutzen, um Menschen zu erretten. Daher folge ich seinem Rat, fahre jeden Tag mit meinem Elektrofahrrad hinaus und erkläre den Menschen die wahren Umstände. Der Meister sorgt dafür, dass ich mit Menschen in Kontakt komme, die eine Schicksalsverbindung zu Falun Dafa haben.
Eines Tages, als ich in einem Geschäft einen Musikplayer kaufen wollte, erzählte ich der Verkäuferin die wahren Begebenheiten über Falun Dafa. Sie verstand es und vollzog sofort die drei Austritte. Dann sagte sie zu mir: „Tante, was ist der Sinn des Lebens? Wir sind jeden Tag so beschäftigt. Es wäre besser, tot zu sein und Frieden zu finden.“ Ich sagte zu ihr: „Sagen Sie so etwas nicht. Sie sind noch so jung und hübsch.“ Daraufhin meinte sie: „Die letzten Tage waren trübe – ich fühle mich so niedergeschlagen. Meine Schwiegermutter macht mir in letzter Zeit ständig Ärger. Jedes Mal, wenn ich zu Besuch bin, gibt es Probleme. Ich kann sie kaum noch ertragen.“
In diesem Moment erinnerte ich mich, dass ich vor dem Praktizieren von Falun Dafa auch oft Konflikte mit meiner Schwiegermutter gehabt hatte. Damals war ich so verzweifelt gewesen, dass ich manchmal sogar an Selbstmord gedacht hatte. Zum Glück lernte ich Falun Dafa kennen, sonst wäre ich schon lange nicht mehr am Leben. Deshalb hatte ich großes Mitgefühl mit ihr und erzählte ihr eine Geschichte aus einem Erfahrungsbericht auf Minghui.org, der globalen Kommunikationsplattform für Dafa-Jünger.
Die Kernaussage in dem Bericht war: Der Vater einer Mitpraktizierenden war pflegebedürftig. Einige ihrer Geschwister arbeiteten, sodass sie ihn alleine pflegen musste. Anstatt dankbar zu sein, schlug der Vater sie oft mit dem Stock. Als sie es nicht mehr ertragen konnte, kniete sie vor dem Bildnis des Meisters nieder und sagte: „Ihre Schülerin kann es nicht mehr länger ertragen.“
In jener Nacht erhielt sie vom Meister im Traum einen Hinweis, was ihr die Erinnerung an ein früheres Leben eröffnete. In ihrem früheren Leben war sie eine Prinzessin gewesen. Ihr Vater war damals ihr Diener. Immer wenn sie ausritt, musste ihr Vater niederknien, damit sie auf seinen Rücken treten konnte, um das Pferd zu besteigen, wobei sie ihn oft aus einer Laune heraus mit einer Peitsche schlug.
Am nächsten Tag kniete sie vor ihrem Vater nieder und ließ sich von ihm schlagen. Danach starb er. Die junge Verkäuferin weinte, als sie die Geschichte hörte. Sie schien etwas verstanden zu haben.
Ein paar Tage später ging ich wieder in ihren Laden, um eine Speicherkarte zu kaufen. Die Verkäuferin begrüßte mich herzlich und sagte zu mir: „Tante, ich danke Ihnen von Herzen. Immer wenn mir etwas Unangenehmes passiert, denke ich an Ihre Geschichte. Vielleicht habe ich meine Schwiegermutter in meinem früheren Leben schlecht behandelt und so begleiche ich jetzt meine Schuld. Dieser Gedanke tröstet mich.“
In diesem Moment kam ein junger Mann herein, um etwas zu kaufen. Sie kannten sich. Ich erzählte dem jungen Mann die Tatsachen über Falun Dafa. Plötzlich packte er mich am Arm und sagte: „Diesmal kommen Sie nicht davon. Ich bin vom Büro 610. Kommen Sie mit mir und sagen Sie mir, wer noch zu Ihrer Gruppe gehört.“ In diesem Moment trat die Verkäuferin vor, zog ihn zurück und sagte zu ihm: „Tun Sie ihr nichts Böses. Diese Tante ist sehr nett.“ Der junge Mann ließ meinen Arm los und sagte: „Ich hätte Sie heute nicht so einfach davonkommen lassen, wenn Sie nicht so einen gutherzigen Eindruck machen würden.“
Die Verkäuferin sagte zu mir: „Liebe Frau, Sie können jetzt gehen, bitte gehen Sie langsam und passen Sie auf sich auf.“ Ich war froh und traurig zugleich. Einerseits freute ich mich sehr über den Mut und die aufrichtige Tat der jungen Verkäuferin und andererseit war ich traurig darüber, dass ich den jungen Mann nicht hatte erretten können. Ich hoffe, dass andere Praktizierende später noch die Gelegenheit bekommen werden.
Später wurde die Verkäuferin für ihre gute Tat gebührend belohnt. Mit ihrem Mann zusammen eröffnete sie einen Supermarkt, der sehr gut lief. Ihr Sohn wurde an der Universität seiner Wahl zugelassen.