Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Belgische Praktizierende gedenken vor chinesischer Botschaft des Appells vom 25. April

29. April 2026 |   Von Tang Rong, einem Minghui-Reporter in Brüssel, Belgien

(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende in Belgien versammelten sich am 22. April 2026 vor der chinesischen Botschaft im Gedenken an den 27. Jahrestag des Appells vom 25. April.

Am 25. April 1999 versammelten sich etwa 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende friedlich vor dem Nationalen Beschwerdeamt in Peking. Sie riefen keine Parolen, hielten keine Transparente hoch und blockierten auch nicht den Verkehr. Sie standen still auf dem Gehweg und warteten darauf, dass Regierungsvertreter sie empfingen. Bevor sie gingen, säuberten sie den Gehweg. Dies galt als der größte, vernünftigste und friedlichste Appell in der chinesischen Geschichte.

Obwohl die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) nach wie vor andauert, werden die Stimmen der Verurteilung dagegen immer lauter.

Am 22. April 2026 versammeln sich Praktizierende vor der chinesischen Botschaft in Belgien, um an den Appell vom 25. April zu erinnern

Vorsitzender des belgischen Falun Dafa Vereins: Erinnerung an den Appell und Aufruf, der Verfolgung durch die KPCh Beachtung zu schenken

Nico Bijnens, der Vorsitzende des belgischen Falun Dafa Vereins, hielt während der Gedenkveranstaltung eine Rede. Er erklärte, dass der Appell in Peking vor 27 Jahren dazu gedient habe, die Regierung um ein normales Umfeld für das Praktizieren von Falun Dafa gemäß den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu bitten.

Er führte weiter aus, dass die Praktizierenden jedes Jahr an den Appell vom 25. April erinnern würden. Sie würden damit ihre Entschlossenheit in ihrem Glauben an Falun Dafa bekunden und die Wahrung grundlegender Menschenrechte fordern. Zudem würden sie die Öffentlichkeit daran erinnern, dass die Verfolgung durch die KPCh nach wie vor andauert.

Nico Bijnens, Leiter des Belgischen Falun Dafa Vereins, spricht auf der Kundgebung

Bijnens erklärte, dass die Praktizierenden weiterhin auf friedliche Weise Falun Dafa der Öffentlichkeit vorstellen und die Verfolgung durch die KPCh in China aufdecken würden. Er forderte ein Ende der Verfolgung.

Zudem wies er darauf hin, wie die KPCh in jüngster Zeit in vielen Ländern versucht habe, die Aufführungen von Shen Yun zu stören. Er merkte an, dass die KPCh Angst vor Falun Dafa habe, da die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – einen scharfen Kontrast zur betrügerischen, bösartigen und gewalttätigen Natur der KPCh bilden.

Diese universellen Werte – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – hätten sich weit verbreitet und würden von Menschen überall anerkannt werden. Die Welt benötige diese Werte.

Friedfertigkeit und Vernunft – eine natürliche Manifestation der Kultivierung von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht

Der Praktizierende Matthias bei der Kundgebung

Matthias erklärte, dass der Appell vom 25. April für die Praktizierenden von großer Bedeutung sei. Falun-Dafa-Praktizierende auf der ganzen Welt würden seit nunmehr 27 Jahren über die wahren Hintergründe aufklären.

Sie hätten nicht nur ihre Forderungen gegenüber der KPCh zum Ausdruck gebracht, sondern auch den Menschen in Belgien sowie der internationalen Gemeinschaft die Gelegenheit gegeben zu erfahren, dass die Verfolgung in China nach wie vor andauere.

Er erzählte, dass die Menschen von dem friedlichen, vernünftigen und geordneten Appell beeindruckt gewesen seien. Friedfertigkeit und Vernunft seien eine natürliche Ausdrucksform der Kultivierung in Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.

Heute hätten die Praktizierenden auch vor der chinesischen Botschaft in Brüssel gestanden, ohne Parolen zu rufen oder Lärm zu machen. Sie hätten die Falun-Dafa-Übungen in aller Stille vorgeführt. Dies sei eine Fortsetzung des Geistes des Appells vom 25. April 1999.

Im Februar 2001 war Matthias nach Peking gereist, um seine Unterstützung für die Falun-Dafa-Praktizierenden zu bekunden. Er erklärte, dass er, obwohl sich die Verfolgung zu jener Zeit bereits über ganz China ausgebreitet habe, das tiefe Bedürfnis verspürt habe, persönlich nach Peking zu reisen. Er wollte der chinesischen Bevölkerung und der Regierung zeigen, dass sich Falun-Dafa-Praktizierende im Ausland um ihre Mitpraktizierenden in China sorgten und auf ein Ende der Verfolgung hofften.

Er und einige andere Praktizierende hatten damals geplant, auf dem Tiananmen-Platz zu protestieren, wurden aber bei ihrer Ankunft von Polizisten festgenommen.

Hoffentlich hört die Verfolgung bald auf

Der Praktizierende Wilfried Duchamps bei der Kundgebung

Wilfried Duchamps praktiziert seit mehr als 20 Jahren Falun Dafa. Auch seine Frau und seine beiden Kinder sind Praktizierende. Er berichtete, dass er von Falun Dafa sehr profitiert habe und an verschiedenen Aktivitäten teilgenommen habe, um den Menschen Falun Dafa vorzustellen.

Wilfried erklärte, dass er im täglichen Leben die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht befolge und sich sein Charakter infolgedessen verbessert habe. Er werde weiterhin die wahren Umstände erklären.

Er bemerkte, dass die Gedenkaktivitäten zum Appell vom 25. April mehr Menschen die Möglichkeit eröffneten, die damaligen Abläufe und die Haltung der Praktizierenden kennenzulernen – eine Haltung, die aus ihrer festen Orientierung an ihren Prinzipien erwuchs.

Die Veranstaltung habe den Menschen geholfen, den Kultivierungsweg besser zu verstehen, und dazu beigetragen, dass mehr Chinesen erfahren, wie die internationale Gemeinschaft Falun Dafa wahrnimmt.

Die Friedfertigkeit und Vernunft der Praktizierenden spiegeln ihre innere Stärke wider

Die Falun-Dafa-Praktizierende Janniek de Klerk

Die Praktizierende Janniek de Klerk ist Mathematiklehrerin an einer weiterführenden Schule. Sie erklärte, dass der friedliche Kampf für die Glaubensfreiheit die innere Stärke der Falun-Dafa-Praktizierenden belege, die sich beständig an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht hielten.

Janniek merkte an, dass der friedliche und vernunftgeleitete Ausdruck ihrer Forderungen die innere Haltung der Praktizierenden widerspiegele. Das Gedenken an den Appell vom 25. April sei nicht bloß ein Rückblick auf die Geschichte. Es sei vor allem auch eine Erinnerung an die Gesellschaft, wie wichtig Glaubensfreiheit ist.

Als Lehrerin habe sie diesem friedlichen und vernünftigen Auftreten besondere Beachtung geschenkt und sei der Ansicht, dass es für junge Menschen von pädagogischem Wert sei. Sie äußerte die Hoffnung, den Schülern vermitteln zu können, dass das Eintreten für die eigenen Prinzipien weder aggressiv noch konfrontativ sein müsse. Man könne auch auf friedliche, zurückhaltende und vernünftige Weise Gehör finden. Auf diese Weise könnten die Schüler ein reifes gesellschaftliches Bewusstsein zeigen und lernen, wie sie ihre Standpunkte in der Gesellschaft zum Ausdruck bringen können.