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San Francisco: Mit Kundgebung vor chinesischem Konsulat den Jahrestag zum „25. April 1999“ begangen

29. April 2026 |   Von Minghui-Korrespondentin Wang Ying aus San Francisco, Kalifornien

(Minghui.org) Praktizierende aus dem San Francisco Buchtgebiet veranstalteten am 24. April 2026 eine Kundgebung vor dem chinesischen Konsulat, um den 27. Jahrestag des Appells vom 25. April in Peking zu begehen.

Praktizierende im San Francisco Buchtgebiet erinnern am 24. April 2026 mit einer Kundgebung vor dem chinesischen Konsulat an den Appell vor 27 Jahren 

Teilnehmerin erinnert sich an den Appell vom 25. April

Die Praktizierende Liu lebt in San Francisco und nahm 1999 in Peking am Appell vom 25. April teil.

Liu berichtete, dass sie am Morgen des 25. April 1999 zum Gruppenüben nach Peking gegangen war, als sie von den Verhaftungen von Falun-Dafa-Praktizierenden in Tianjin erfuhr. Daraufhin begab sies ich mit anderen Praktizierenden mit dem Fahrrad zum Staatlichen Beschwerdeamt.

„Ich war ruhig und hatte keine Angst“, erinnerte sich Liu. „Unser Anliegen war einfach: Wir wollten die Freilassung der in Tianjin inhaftierten Praktizierenden fordern und um ein normales Umfeld für das Praktizieren von Dafa bitten.“

Die Szene sei friedlich gewesen, mit Tausenden von Praktizierenden, die sich aufgereiht hatten. Junge Leute standen in der ersten Reihe und Ältere hinter ihnen. Niemand rief irgendetwas. Während sie warteten, lasen einige Bücher, und andere führten die Übungen aus.

Was sie am meisten beeindruckte, war das Erscheinen eines farbenprächtigen Falun am Himmel gegen Mittag. Viele Praktizierende waren zu Tränen gerührt. Auch die vor Ort anwesenden Polizisten blickten nach oben und zeigten sich tief bewegt.

Nachdem die Angelegenheit am Abend beigelegt war – die Praktizierenden in Tianjin waren freigelassen worden –, zogen die Praktizierenden geordnet ab. Liu sagte bewegt: „Es war ein beispielloser, großangelegter und friedlicher Appell.“

Liu berichtete, dass sie vor dem Praktizieren, mit dem sie im Jahr 1997 anfing, ein aufbrausendes Temperament besessen habe und andere in ihrer Arbeitseinheit Angst vor ihr gehabt hätten. Doch bereits innerhalb einer Woche nachdem sie mit Falun Dafa begonnen hatte, hätten sich ihre chronischen Lendenwirbelbeschwerden sowie ihre gynäkologischen Leiden aufgelöst. Und, was noch weitaus bedeutender sei, ihr moralischer Charakter habe eine qualitative Wandlung erfahren.

„Der Meister lehrt uns, bessere Menschen zu sein. Ich habe mich von einem aufbrausenden Menschen in einen friedvollen verwandelt. Dadurch erkannte ich, wie außergewöhnlich Dafa ist“, erklärte sie.

Persönliches Erwachen durch den Appell

Die Praktizierende Zhang Hong erinnerte sich, dass sie sich in den Vereinigten Staaten aufhielt, als der Appell vom 25. April stattfand. Später erfuhr sie, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verleumderische Berichte verbreitet hatte, in denen behauptet wurde, der friedliche Appell sei in Wirklichkeit eine Belagerung ihres Hauptquartiers gewesen.

Zhang erklärte, dass die Praktizierenden das Staatliche Beschwerdeamt aufgesucht hätten, um die Wahrung ihrer grundlegenden Menschenrechte zu fordern und dies ohne jegliche politische Absicht. Ihre Schwiegermutter hatte an dem Appell in Peking teilgenommen und ihr berichtet, dass es sich um eine friedliche Veranstaltung gehandelt habe, bei der die Praktizierenden lediglich still dagestanden hätten.

Sie erzählte, dieser Vorfall habe ihr geholfen, das wahre Wesen der KPCh zu erkennen, und habe sie in ihrer Kultivierung noch entschlossener gemacht. Die Verfolgung durch die KPCh dauert nun bereits 27 Jahre an. Sie erklärte, dass sie, solange die Verfolgung andauere, jedes Jahr zum Konsulat kommen werde, um ihre Unterstützung für die Praktizierenden in China zum Ausdruck zu bringen.

Passanten unterstützen Praktizierende

Die Einwohnerin Margarita lebt in der Nähe des chinesischen Konsulats. Sie sagte, dass die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – universelle Werte seien und von der Öffentlichkeit unterstützt werden sollten.

Die Einwohnerin Margarita unterzeichnet eine Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert

Margarita erwähnte, der Appell sei gerechtfertigt und verdiene mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung. „Dieser Protest ist gut.“

Obwohl Praktizierende weiterhin friedlich protestieren, setzt die KPCh die Verfolgung fort und betreibt in China staatlich geförderten Organraub an Praktizierenden. Nachdem sie davon erfahren hatte, unterzeichnete Margarita die Petition, die ein Ende dieser Menschenrechtsverletzungen fordert.

Auch Chenna und Akhila aus Indien unterzeichneten die Petition. Chenna sagte: „Wir stimmen den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht grundsätzlich zu.“ Er merkte an, dass der Buddhismus seinen Ursprung in Indien habe und dass sie Mitgefühl für die Falun-Dafa-Praktizierenden empfänden.

Chenna erklärte, er kenne die Einzelheiten des Appells vom 25. April noch nicht, wolle sich aber näher darüber informieren. Er bekräftigte, dass er die grundlegende Forderung der Praktizierenden nach einem normalen Umfeld für ihre Kultivierung unterstütze.

Brandon, ein Einwohner, las die Plakate und erklärte anschließend, dass der erzwungene Organraub inakzeptabel sei. Sowohl er als auch seine Frau unterzeichneten die Petition.

Brandon und seine Frau unterschreiben die Petition

Brandon erklärte, dass er zuvor noch nie von Falun Dafa gehört habe. Nachdem er von den Prinzipien der Praktik erfahren hatte, meinte er: „Mir gefallen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.“