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Zum Gedenktag „25. April“: Eine Reihe friedlicher Proteste vor Japans chinesischen Konsulaten

29. April 2026 |   Von Minghui-Korrespondenten in Japan

(Minghui.org) Anlässlich des 27. Jahrestages des Appells vom 25. April in Peking veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende vom 21. bis 25. April 2026 eine Reihe friedlicher Proteste vor der chinesischen Botschaft und den Konsulaten in Tokio, Osaka, Fukuoka, Nagoya und Sapporo. Sie protestierten gegen die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und riefen die Bevölkerung dazu auf, sich für deren Beendigung einzusetzen.

Osaka

Praktizierende aus der Kansai-Region versammelten sich am 21. April vor dem chinesischen Konsulat in Osaka. Sie zeigten Transparente und forderten die KPCh auf, die Verfolgung von Falun Gong unverzüglich zu beenden und die Organentnahme an lebenden Praktizierenden einzustellen.

Praktizierende aus der Kansai-Region stehen am 21. April 2026 vor dem chinesischen Konsulat in Osaka

Frau Wayama, die seit zwanzig Jahren vor dem chinesischen Konsulat in Osaka protestiert, erklärte, solange die KPCh ihre Verfolgung fortsetze – und sei es auch nur für einen Tag –, werde sie ihre friedlichen Proteste und Bemühungen für die Aufklärung der Wahrheit über die Verfolgung nicht einstellen: „Wir kommen immer wieder hierher, weil wir den Menschen erklären wollen, was Falun Dafa ist und warum die KPCh es verfolgt. Wir praktizieren Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und sind gute Menschen; die KPCh verleumdet Falun Dafa. Wir wollen den Chinesen auch erklären, warum sie sich von der KPCh und ihren angeschlossenen Organisationen abwenden sollten, um ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten.“

Sie habe seit Beginn des Praktizierens von Falun Gong sowohl körperlich als auch geistig davon profitiert und empfinde tiefe Dankbarkeit gegenüber Falun Dafa und dessen Begründer, Meister Li Hongzhi. Sie nehme an der Veranstaltung teil, um zu informieren, warum Falun Dafa verfolgt wird. Sie hoffe, dass diese Verfolgung bald ein Ende findet.

Fukuoka

Praktizierende versammelten sich am 24. April vor dem chinesischen Konsulat in Fukuoka, um an den Appell vor 27 Jahren zu erinnern.

Am 24. April veranstalten Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Fukuoka eine Kundgebung, um an den Appell zu erinnern

Sechs chinesische Studenten fuhren mit dem Fahrrad an der Veranstaltung vorbei. Einer von ihnen hielt an und zeigte seine Anerkennung mit hochgestrecktem Daumen. Ein Praktizierender erklärte ihm den Grund für die Veranstaltung. Die anderen Studenten fuhren zurück und hörten auch zu. Nachdem sie die Sachlage verstanden hatten, traten alle sechs Studenten aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen aus. Später kamen zwei weitere Studenten vorbei und kündigten ebenfalls ihr Mitgliedschaft bei der KPCh.

Frau Keiko sagte: „Wir Praktizierenden im Ausland tragen unsere in China verfolgten Mitpraktizierenden im Herzen. Genau wie diese Praktizierenden während der Protestaktion am 25. April hoffen wir, dass wir durch unser friedliches Vorgehen unserer Stimme Gehör verschaffen und dieser Verfolgung so schnell wie möglich ein Ende setzen können. Gleichzeitig hoffen wir, dass durch unsere Bemühungen mehr Menschen die wahren Umstände erfahren.“

Tokio

Sun beteiligte sich am 25. April an der Protestkundgebung vor der chinesischen Botschaft in Tokio. Er hielt ein Transparent hoch, auf dem er die KPCh aufforderte, die Verfolgung zu beenden.

Sun

Sun sagte, der damalige Appell sei bemerkenswert gewesen, da China von der KPCh regiert werde. Durch das Aufhängen von Transparenten vor der Botschaft hoffe er, dass mehr Menschen von der Verfolgung und der Tyrannei der KPCh erfahren würden.

Jake, ein Amerikaner, der zufällig an der chinesischen Botschaft vorbeikam, meinte: „Ich unterstütze euch – weiter so!“

Jake ermutigt die Praktizierenden

Nagoya

Am 25. April 2026 veranstalteten Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Nagoya einen friedlichen Protest und zeigten vier Transparente mit folgenden Botschaften: „Falun Dafa ist gut“, „Wahrhaftigkeit – Güte – Nachsicht“, „Falun Dafa hat sich weltweit verbreitet“ und „Falun Dafa fördert die körperliche und geistige Gesundheit“.

Praktizierende halten am 25. April 2026 einen friedlichen Protest vor dem chinesischen Konsulat in Nagoya ab

Xu, der sich an der Protestaktion vor dem Konsulat beteiligte, berichtete, dass damals vor 27 Jahren einige Medien außerhalb Chinas das ruhige und friedliche Auftreten der Falun-Dafa-Praktizierenden während des friedlichen Appells in Peking am 25. April 1999 hervorgehoben hatten.

Xu hatte damals noch nicht Falun Dafa praktiziert, aber einige seiner Familienangehörigen schon. Er war beeindruckt, als er von dem großen friedlichen Appell hörte, und betonte, dies habe den Grundstein dafür gelegt, dass er Jahre später in Japan mit Falun Dafa begann.

Er sagte: „In einem autoritären Staat – insbesondere nach den Tiananmen-Protesten vom 4. Juni 1989, nur ein Jahrzehnt zuvor – erlebte China eine friedliche und rationale Petition in solch großem Ausmaß, dass sie der internationalen Gemeinschaft einen Hoffnungsschimmer für China bot. Dieses Ereignis stand in krassem Gegensatz zur brutalen Unterdrückung und Verfolgung aufrichtiger Glaubensrichtungen durch die chinesische Regierung und zieht eine klare Trennlinie zwischen Gut und Böse.“

Sapporo

Am Abend des 25. April 2026 protestierten Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Sapporo.

Am Abend des 25. April 2026 protestieren Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Sapporo