(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende aus fünf Städten und Landkreisen im Süden Taiwans veranstalteten am 28. und 29. März 2026 im Telekommunikations-Schulungsinstitut der Chunghwa Telecom Co. (Niederlassung Kaohsiung) ein zweitägiges Treffen zum Fa-Lernen und Erfahrungsaustausch.
Am ersten Tag wurden die Praktizierenden in achtzehn Gruppen aufgeteilt. Bei dem Erfahrungsaustausch ging es darum, wie sie bei ihrer Kultivierung in Konfliktsituationen nach innen geschaut, die wahren Umstände über die Verfolgung erklärt, Falun Dafa vorgestellt und wie sie ihre Xinxing verbessert hatten.
Am Morgen des zweiten Tages trafen sich alle zu gemeinsamen Übungen in der Turnhalle. Danach lernten sie das Fa und sahen sich anschließend den Dokumentarfilm „Unbeugsam: Die unerzählte Geschichte von Shen Yun“ an. Im Anschluss diskutierten sie über aktuelle Projekte wie den Einsatz gegen die länderübergreifende Unterdrückung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh).
Viele Praktizierende gaben an, durch die Veranstaltung neue Erkenntnisse gewonnen und davon profitiert zu haben.
Falun-Dafa-Praktizierende aus fünf Städten und Landkreisen im Süden Taiwans treffen sich am 28. und 29. März 2026 im Chunghwa Telecom Telekommunikations-Ausbildungsinstitut (Niederlassung Kaohsiung)
Gruppenübungen am Morgen des 29. März 2026
Fa-Lernen und Erfahrungsaustausch am Nachmittag des 29. März 2026
Fa-Lernen und Erfahrungsaustausch
Herr Huang arbeitete früher in einem staatlichen Unternehmen. Er schilderte seine Erfahrungen bei der Kultivierung.
Vor seinem Ruhestand hatte er mehrere Beförderungschancen verpasst. Er blieb in seiner ursprünglichen Abteilung als Vorarbeiter tätig, ertrug eine hohe Arbeitslast und erfüllte seine Aufgaben mit großem Engagement und einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein. Einige Kollegen machten Karriere, indem sie von ihm initiierte Projekte übernahmen und erfolgreich abschlossen. Diese Ungleichheit erfüllte ihn mit tiefer Enttäuschung. Durch die Kultivierung wurde ihm bewusst, dass er neidisch war. Er erkannt, dass er diese negativen Anhaftungen loslassen musste, insbesondere das Streben nach Ruhm und Gewinn.
Huang sprach auch über die recht ungewöhnlichen Umstände, unter denen er das Fa erhalten hatte. Er fand das Zhuan Falun, erkennbar an seinem goldgelben Einband, in einem Zeitschriftenregal der Bibliothek. Nachdem er es ausgeliehen hatte, stellte er fest, dass es ihm sehr gefiel. Er las es in nur drei Tagen durch. Viele Fragen, die er seit Jahren hatte, wurden darin beantwortet. Er sagte: „Ein Kollege praktizierte schon seit einiger Zeit Falun Dafa und stellte es mir vor, weil ich mich intensiv mit der Börse beschäftigte.“ Durch diese Erfahrung begann er die hart erkämpfte Verbindung zum Fa noch mehr zu schätzen.
Nachdem Huang mit dem Praktizieren begonnen hatte, erfuhr er tiefgreifende Veränderungen, sowohl körperlich als auch geistig. Das hartnäckige Ekzem, das ihn jahrelang geplagt hatte, verschwand ohne medizinische Behandlung. Er lernte, seine Anhaftung an persönlichen Gewinn loszulassen. Finanzielle Streitigkeiten innerhalb seiner Familie löste er, indem er die Kosten übernahm, um die finanzielle Belastung seiner Brüder zu verringern. Außerdem wurde er toleranter und ignorierte die Vorwürfe, die seine jüngeren Geschwister gegen ihn erhoben.
Huang erklärte, dass er durch die Kultivierung gelernt habe, seine Anhaftungen loszulassen, und ihm bewusst geworden sei, wie kostbar und wunderbar Falun Dafa ist.
Die junge Praktizierende Wang stammt ursprünglich aus Penghu, einer der vor Taiwans Küste gelegenen Inseln. Sie lebt heute in Taichung und hat zwei kleine Söhne. Vor Kurzem organisierte sie in ihrer Heimatstadt Penghuto ein Sommercamp für Kinder.
Sie erinnerte sich daran, wie ihre Mutter sie als Kind nach Kaohsiung mitgenommen hatte, um an den Minghui-Sommer- und Wintercamps für Kinder teilzunehmen. Diese Erlebnisse hatten sie tief beeindruckt und sie bewahrte schöne Erinnerungen daran. Sie war der Meinung, dass die Teilnahme an diesen Minghui-Camps den kleinen Praktizierenden bei ihrer Kultivierung helfe. Um der nächsten Generation kleiner Praktizierender ein Umfeld für gemeinsames Fa-Lernen und Erfahrungsaustausch zu bieten, beschloss Wang, eine ähnliche Veranstaltung in Penghu zu organisieren.
Da sie eine Tanzausbildung absolviert hatte, integrierte sie Kindertanz und von Praktizierenden komponierte Musik in ihren Lehrplan. Sie brachte den Kindern Singen und Tanzen bei. Das Camp umfasste gemeinsames Fa-Lernen, das Praktizieren der Falun-Dafa-Übungen sowie Aktivitäten im Freien. Sie organisierte für die jungen Praktizierenden einen Ausflug zum Strand, wo sie zusammen Informationsmaterialien zur Aufklärung der wahren Umstände und handgefertigte Lotus-Anhänger an Touristen verteilten.
Die Touristen nahmen die Geschenke von den unschuldigen und höflichen Kindern sehr gerne an. Einige baten sogar um die kleinen Anhänger und gaben positives Feedback. Wang erzählte: „Mir ist aufgefallen, dass Kinder, wenn es darum geht, die Wahrheit zu erklären, tendenziell weniger Ängste oder Bedenken haben als Erwachsene, daher fällt es ihnen leichter, das zu tun.“
Sie lernte, dass zwar die Veranstaltung klein und die Vorbereitungszeit knapp bemessen war, aber solange man eine aufrichtige und rechtschaffene Einstellung hatte, alles reibungslos laufen kann.
Frau Shi, eine Vorgesetzte bei einem Finanzinstitut, erklärte, es sei eine Herausforderung, sich in der gewöhnlichen menschlichen Gesellschaft standhaft weiterzuentwickeln.
Vor fünfzehn Jahren wandte sich eine enge Kollegin plötzlich gegen sie und beschuldigte sie während einer Besprechung lautstark. Shi fühlte sich zutiefst ungerecht behandelt und war den Tränen nahe. Später wurde Shi in eine Führungsposition befördert. Ihr Vorgesetzter fragte sie, ob sie bereit sei, diese Mitarbeiterin als Untergebene zu akzeptieren. Shi sah darin eine Prüfung ihrer Barmherzigkeit. Obwohl sie innerlich hin- und hergerissen war, ließ sie ihren Groll hinter sich.
Als eine Welle von Kündigungen zu einem gravierenden Personalmangel führte, ließ sie sich von dem Arbeitskräftemangel nicht beunruhigen, sondern sah darin eine Chance für einen Neuanfang. Sie nahm sich vor, sich ganz ihren Aufgaben zu widmen, ihre innere Gelassenheit zu bewahren und das Notwendige zu tun, ohne dabei nach persönlichem Vorteil zu streben. Obwohl die Hürden zunächst gewaltig erschienen, gelang es ihr, jede einzelne mühelos zu meistern.
Sie erkannte, dass der Stand der eigenen Kultivierung direkten Einfluss auf das Arbeitsumfeld hat. Nur durch Nachsicht in Konfliktsituationen und das Bewahren einer reinen Geisteshaltung kann man in dieser komplexen Gesellschaft den aufrichtigen Weg der Kultivierung beschreiten.
Wang, die in der Radiologie-Abteilung arbeitet, besuchte vor etwa drei Jahren einen neuntägigen Falun-Dafa-Kurs. Aufgrund ihrer hohen Arbeitsbelastung setzte sie die Kultivierung jedoch nicht fort.
Zwei Ereignisse im vergangenen Jahr stellten einen Wendepunkt in ihrem Leben dar. Im April war sie in einen schweren Autounfall verwickelt, blieb jedoch unverletzt. Im Juni fiel sie aus dem Bett und verrenkte sich dabei die Wirbelsäule. Während der dreimonatigen Genesungszeit nach der Operation lernte sie jeden Tag das Fa und besuchte zum zweiten Mal den neuntägigen Kurs. So begann sie mit der Kultivierung.
Nachdem sie mit dem Praktizieren begonnen hatte, gelang es ihr, Konflikte mit einer friedlichen Geisteshaltung zu lösen. Angesichts der schweren Verantwortung, sich um ihren im Krankenhaus liegenden Vater zu kümmern, und der Spannungen unter ihren Geschwistern änderte sie ihre Haltung: Sie ließ ihren Groll los und wurde verständnisvoll.
Sie hat eine Leidenschaft für die Malerei und leitet in ihrer Freizeit ein Kunstatelier. Sie erschafft eigene Kunstwerke und unterrichtet nebenher noch Malerei. Sie hat ihre Anhaftung an Geld losgelassen und stellt Materialien zum Selbstkostenpreis zur Verfügung, um authentische Kunst zu fördern. Außerdem stellt sie Dafa-Bücher in ihrem Atelier aus, die sie mit all denen teilt, die dazu bestimmt sind, ihnen zu begegnen. Sie stellte fest: „Die Kultivierung von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht hat mich von Güte zu Barmherzigkeit erhoben.“
Zu Neujahr erhielt der Rentner Chen einen Strafzettel, als er sein Auto auf einem Parkplatz abstellte, den er seit Jahrzehnten genutzt hatte. Zunächst dachte er, ein Nachbar habe ihn gemeldet, doch ihm wurde sofort klar, dass er als Praktizierender in sich gehen und über sich selbst nachdenken sollte. Er ließ seinen Groll los und suchte nach einem anderen, gesetzlich ausgewiesenen Parkplatz. Durch eine scheinbar zufällige Fügung fand er einen überdachten Mietparkplatz, der noch besser war als sein ursprünglicher Stellplatz. Chen sagte, er schätze die positiven Resultate, die sich ergeben, wenn Praktizierende nach innen schauen.
Herr Xie arbeitet in einem Restaurant und erzählte, dass er sich entschieden habe, die Besitzer eines benachbarten Geschäfts nicht direkt zur Rede zu stellen, als diese sich wegen geparkter Fahrzeuge unhöflich verhielten. Er stellte einige Parkplätze zur Verfügung und fertigte Schilder an, um die Gäste darüber zu informieren, den umstrittenen Bereich zu meiden.
Auch andere Praktizierende berichteten, wie es ihnen gelang, persönliche Kränkungen und Wut hinter sich zu lassen und das Umfeld um sie herum zu harmonisieren, als sie mit Interessenkonflikten konfrontiert waren.