(Minghui.org) Bei dieser Nachricht geht es um mindestens 18 Praktizierende in zehn Städten oder Kreisen in sechs Provinzen, die kürzlich wegen ihres Glaubens an Falun Dafa verfolgt wurden.
1. [Stadt Lanzhou, Provinz Gansu] Yuan Xiuying (w) vor Gericht gestellt2. [Stadt Laizhou, Provinz Shandong] Jing Chengying (w) verhaftet3. [Stadt Linghai, Provinz Liaoning] Fu Wenjie (w) legt Berufung gegen unrechtmäßige Verurteilung ein4. [Stadt Dalian, Provinz Liaoning] Liang Ying (w) inhaftiert5. [Stadt Linqing, Provinz Shandong] Zhu Lanmeis (w) Wohnung durchsucht6. [Stadt Linghai, Provinz Liaoning] Lu Suping (w) und Jiang Nan (m) legen Berufung ein7. [Chongqing] Ye (w) in Gehirnwäsche-Einrichtung überstellt8. [Kreis Dong’e, Provinz Shandong] Mehr als zehn Praktizierende verhaftet9. [Kreis Jiayu, Provinz Hubei] Ein/e Praktizierende/r verhaftet, ein/e weitere/r inhaftiert10. [Stadt Chengdu, [Provinz Sichuan] Cheng Shengqiong (w) verhaftet11. [Stadt Harbin, Provinz Heilongjiang] Song Anyu (m) freigelassen
Als Yuan Xiuying im August 2025 ihre Familie in Daying, Provinz Sichuan, besuchte, wurde sie der Polizei gemeldet, weil sie mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatte. Polizeibeamte der Stadt Daying nahmen Yuan Ende Oktober 2025 in ihrer Wohnung in Lanzhou fest und brachten sie in die Haftanstalt der Stadt Suining in der Provinz Sichuan. Am 4. März 2026 erhob das Gericht in Daying Anklage gegen sie. Yuan wartet nun auf das Urteil.
Jing Chengying wurde am 9. März 2026 in ihrer Wohnung festgenommen und von vier Beamten zu einem Streifenwagen getragen. Mehr als zehn Beamte durchsuchten ihre Wohnung.
Die 65-jährige Fu Wenjie wurde am 4. Dezember 2025 zu einer Hafsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten sowie einer Geldstrafe von 10.000 Yuan (etwa 1.200 Euro) verurteilt. Sie hat am 25. Februar 2026 beim Mittleren Gericht der Stadt Jinzhou Berufung eingelegt.
Liang Ying wurde am 5. März 2026 in ihrer Wohnung verhaftet. Beamte der Polizeistation Huanghelu durchsuchten ihre Wohnung und brachten die Praktizierende in das zweite Untersuchungsgefängnis Jinjiajie. Nachdem die Angehörigen die Kaution hinterlegt hatten, wurde Liang noch am selben Tag freigelassen. Am 8. März wurde sie abermals verhaftet und 15 Tage lang im zweiten Untersuchungsgefängnis Jinjiajie festgehalten.
Am 19. Januar 2026 durchsuchten mehrere Zivilbeamte der Polizeibehörde Linqing Zhu Lanmeis Wohnung. Sie versuchten, ihre Tochter zu zwingen, die Tür zu öffnen. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass sie keinen Schlüssel besaß, riefen sie ihren Sohn und befahlen ihm, die Tür zu öffnen. Sie durchsuchten die Wohnung und beschlagnahmten über 3.000 Yuan Bargeld sowie mehrere Falun-Dafa-Bücher.
Am 22. Dezember 2025 standen Lu Suping und ihr Sohn Jiang Nan vor dem Gericht der Stadt Linghai, das sie am 26. Dezember zu jeweils sechs Jahren Haft und einer Geldstrafe von 15.000 Yuan (etwa 1.880 Euro) verurteilte. Jiang legte beim Mittleren Gericht in Jinzhou Berufung ein und beantragte eine öffentliche Anhörung. Am 2. März 2026 wurde er von einem Mitarbeiter des Mittleren Gerichts in der Haftanstalt Linghai verhört. Dieser teilte ihm mit, dass zu seiner Berufung keine öffentliche Anhörung abgehalten werde.
Die 53-jährige Ye (Vorname unbekannt) hat seit 4. März 2026 den Kontakt zu ihrer Familie verloren. Diese bestätigte, dass Ye in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht wurde. Die Polizei beschuldigte sie, dass sie angeblich auf ausländische Websites zugegriffen hatte.Berichten zufolge soll sie am 12. März freigelassen werden.
Anfang 2026 wurden mehr als zehn Praktizierende von Beamten der Staatssicherheitsabteilung verhaftet. Davon betroffen waren Chen Changhui (w) sowie ihr Sohn und ihre Schwiegertochter, Lei Yudong (m), Qi Yuhui (w) und Wang Huijie (w).
Am 8. März 2026 wurde ein/e Praktizierende/r von Beamten der Polizei des Landkreises Jiayu verhaftet und noch am selben Abend wieder freigelassen. Sein/Ihr Gast, Yin Xianhe (Geschlecht unbekannt), wurde ebenfalls festgenommen und 15 Tage lang inhaftiert.
Als die 81-jährige Cheng Shengqiong am 5. Januar 2026 auf dem Markt in Longtansi Falun-Dafa-Flyer verteilte, wurde sie angezeigt. Als sie gegen Mittag nach Hause kam, warteten in ihrer Wohnsiedlung mehrere Zivilbeamte auf sie und nahmen sie fest. Sie durchsuchten ihre Wohnung und beschlagnahmten rund 20 CDs mit Audioaufzeichnungen der Falun-Dafa-Vorträge, zwei Falun-Dafa-Bücher sowie Banknoten im Wert von rund 60 Yuan mit aufgedruckten Informationen über Falun Dafa. Cheng wurde zum Polizeirevier des Bezirks Chenghua gebracht.
Die Polizei befahl Cheng, ein leeres Blatt Papier zu unterschreiben, fotografierte sie und nahm ihr Blut sowie ihre Finger- und Fußabdrücke ab. Anschließend wurde sie zur Polizeistation Longtansi gebracht und aufgefordert, ein Dokument zur Freilassung gegen Kaution zu unterschreiben. Als sie sich weigerte, riefen die Beamten ihren Sohn an, der das Dokument an ihrer Stelle unterschrieb. Am Abend ließen sie die Praktizierende frei.
Am 20. Februar 2025 nahmen Beamte der Stadt Kaifeng, Provinz Henan, Song Anyu fest. Sie beschuldigten ihn, Informationen über traditionelle chinesische Kultur in sozialen Medien veröffentlicht zu haben. Song wurde im Bezirksgefängnis Tongxu in Henan inhaftiert und elf Monate später, am 19. Januar 2026, nachdem man eine Geldstrafe von 5.000 Yuan von ihm erpresst hatte, freigelassen.