(Minghui.org) Auf dem Weg der Kultivierung im Falun Dafa bin ich gestolpert und gefallen, bis ich schließlich dort ankam, wo ich heute bin. Ich habe die hervorragenden Gefühle von Erhöhung und Sublimierung erfahren, aber auch das Bedauern und den Schmerz des erneuten Aufstehens nach jedem Fall. Als ich Erfahrungsberichte auf der Minghui-Website las und mich mit fleißigen Praktizierenden verglich, schämte ich mich. Ich zögerte, über meine Kultivierungserfahrungen zu schreiben, tat es aber schließlich auf Anregung meiner Mitpraktizierenden doch.
Schon als Kind hatte ich außergewöhnliche Fantasien. In der Mittelschule suchte ich in Tempeln nach einer besonderen Erfahrung, besuchte Kirchen, um den Predigten der Priester zu lauschen, und las viele verschiedene Bücher, um Inspiration zu finden. Nach meinem Berufseinstieg übte ich verschiedene Qigong-Techniken, um außergewöhnliche Erfahrungen zu machen. Mein Ziel war es, Antworten auf die schwer zu beschreibenden Fragen zu finden, die tief in meinem Innersten schlummerten, doch ich fand lange Zeit keine Lösung. Falun Dafa hat alle meine Zweifel plötzlich aufgelöst; ich empfand es als einen unschätzbaren Schatz und konnte meine Freude kaum zurückhalten. Doch in der Anfangszeit, nachdem ich den Weg gefunden hatte, war ich träge und nachlässig und schaffte es nicht, mich ernsthaft dem Praktizieren zu widmen.
Seitdem ich im Jahr 1997 das Fa erhalten habe, praktiziere ich hauptsächlich allein. Damals waren die Kommunikationsmöglichkeiten begrenzt. Ich hatte wenig Kontakt zu Mitpraktizierenden. Daher bekam ich die Appelle meiner Mitpraktizierenden nach dem Vorfall vom 25. April 1999 und der darauffolgenden Verfolgung nicht mit und beteiligte mich auch nicht daran. Erst später, als ich online die wahren Umstände über die Verfolgung von Falun Dafa und das Video von der „Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens“ sah, war ich zutiefst erschüttert. Als ich beschloss, die wahren Umstände sofort öffentlich zu machen, fand ich niemanden in meiner Nähe, mit dem ich mich austauschen konnte. Die Tatsachen über die Verfolgung von Falun Dafa ist entsetzlich. Ich wusste, ich musste aktiv werden und den vielen getäuschten und irregeführten Menschen die Wahrheit über Falun Dafa erklären. Dies ist eine unumgängliche Verantwortung für Falun-Dafa-Praktizierende. Andernfalls wäre ich nicht würdig, Falun Dafa weiter zu praktizieren.
Damals erstellte ich DVDs über Falun Dafa und die Verfolgung und fügte schriftliche Informationsmaterialien hinzu, die ich täglich ununterbrochen in Briefkästen und Türspalten der Umgebung verteilte. Kurz darauf begann sich die SARS-Epidemie auszubreiten, doch die Bevölkerung ahnte nichts davon. Einige meiner Kollegen und Familienangehörigen erkrankten jedoch schwer und konnten nicht geheilt werden. Ihr Leben hing am seidenen Faden. Ich wusste, dass Falun Dafa die wundersame Kraft besitzt, Leben zu retten. Daher fasste ich mir ein Herz und übergab die DVDs den Angehörigen der Patienten persönlich mit den Worten: „Bitte sehen Sie sich diese DVD an und lesen Sie diese Informationsmaterialien. Dann werden Sie Recht von Unrecht, Gut von Böse unterscheiden können. Ihr Angehöriger wird dann außer Gefahr sein. Wenn ein Wunder geschieht, denken Sie bitte an die verheißungsvollen Worte: „Falun Dafa gut ist; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Ihre ganze Familie wird davon profitieren.“ Die Patienten, welche die Informationsmaterialien erhalten hatten, erholten sich am nächsten Tag wie durch ein Wunder, sehr zum Erstaunen ihrer Ärzte, der Patienten selbst und ihrer Familien.
Während meiner unrechtmäßigen Inhaftierung hatte ich auch die Gelegenheit, der Polizei die Fakten über die Verfolgung von Falun Dafa zu erklären. Ich erklärte ihnen: „Keine der politischen Kampagnen der KPCh ist gerechtfertigt. Ihr Ziel ist es, rechtschaffene Menschen mit guten Absichten und Gewissen zu eliminieren und sie mit Gewalt und Macht dazu zu zwingen, sich dem Bösen zu beugen.“ Einige Polizisten begannen nach diesen Worten gründlich nachzudenken, während andere nach reiflicher Überlegung entschlossen waren, Falun Dafa zu praktizieren.
Aufgrund der Verfolgung, die ich erlitten hatte, geriet meine Familie in große Not. Meine betagte Mutter erlitt vor Kummer einen Schlaganfall und fiel ins Koma. Das Krankenhaus konnte nach einer gemeinsamen Beratung mit den behandelnden Ärzten, Spezialisten und Professoren keine Hilfe anbieten. Sie rieten der Familie, geduldig auf ihren Tod zu warten. Ich glaubte fest an die außergewöhnliche Kraft von Falun Dafa, das Leben meiner Mutter zu retten. Während meine Verwandten und Freunde traurig und hilflos auf ihren Tod warteten, spielte ich meiner im Koma liegenden Mutter 24 Stunden am Tag die Audio-Vorträge von Meister Li Hongzhi über Kopfhörer vor. Eine Woche später öffnete meine Mutter die Augen und erholte sich allmählich. Innerhalb von zwei Monaten konnte sie wieder gehen. Alle ihre Familienangehörigen, Krankenschwestern, Ärzte, Professoren und andere Patienten auf der Station waren erstaunt und verblüfft.
Nach ihrer Entlassung und Rückkehr nach Hause begann meine Mutter, Falun Dafa zu praktizieren. Darauf veränderte sich ihr ganzes Wesen. Nachdem meine Mutter genesen und aus dem Krankenhaus entlassen worden war, kamen ihre Kollegen und Freunde zu Besuch und erlebten die Schönheit und das Wunder von Falun Dafa. Vor ihrer Abreise erhielt jeder von ihnen ein Exemplar der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei und eine DVD mit Informationen über Falun Dafa. Meine Mutter und ich wünschten ihnen von Herzen alles Gute für die Zukunft.
Meine Tante wurde aufgrund eines bösartigen Tumors operiert. Nach der Operation musste sie sich einige Tage zu Hause ausruhen, bevor sie sich auf die Chemotherapie vorbereitete. Während dieser Zeit war sie sehr niedergeschlagen. Ich nutzte die Gelegenheit, ihr das wertvolle Buch Zhuan Falun zu geben und sie zu ermutigen: „Wenn du dieses Buch aufmerksam liest, werden Wunder geschehen.“ Einige Tage später las meine Tante mit Skepsis nur wenige Seiten des Zhuan Falun, bevor sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter ins Krankenhaus zurückkehrte, um sich auf die Chemotherapie vorzubereiten.
Nachdem der Arzt verschiedene Voruntersuchungen vor der Chemotherapie bei meiner Tante durchgeführt hatte, verkündete er plötzlich: „Ihre Testergebnisse sind alle normal. Sie brauchen keine Chemotherapie. Sie können nach Hause gehen.“ Meine Tante, ihr Mann und ihre Tochter blieben von dieser unerwarteten Wendung wie angewurzelt stehen, als träumten sie. Nachdem sie sich gefasst hatten, riefen sie sofort: „Schnell, erzählt es unseren Familienangehörigen und Freunden! Die Krebszellen sind weg! Keine Chemotherapie nötig! Unglaublich! Unglaublich!“
Der Schwiegersohn meiner Tante, ebenfalls Onkologe mit über zwanzig Jahren Erfahrung in der Krebsbehandlung, rief beim Hören der Nachricht erstaunt aus: „Unglaublich! Unglaublich! In all den Jahren, in denen ich Krebspatienten behandle, habe ich so etwas Wunderbares noch nie erlebt. Es ist einfach unglaublich!“
Der Schwiegervater meines Bruders ist ein hochgebildeter Intellektueller, ein sehr hartnäckiger und selbstbewusster alter Mann. Vor einem Jahr sprach ich mit seiner Familie über die Wichtigkeit, die drei Austritte zu vollziehen, was er jedoch zurückwies. Er drückte seine Dankbarkeit gegenüber der Kommunistischen Partei aus und sagte, ohne sie hätte er weder Essen noch Kleidung und kein glückliches Leben. Kurz darauf fühlte er sich plötzlich unwohl und erhielt im Krankenhaus die Diagnose Darmkrebs, der eine sofortige Operation erforderlich machte.
Als ich die Nachricht hörte, eilte ich ins Krankenhaus. Als ich den todkranken alten Mann sah, bemerkte ich, dass seine frühere Arroganz verschwunden war. In seinen Augen spiegelten sich Sorge und Hilflosigkeit. Auch seine Familienangehörigen waren ratlos, ihre Gesichter voller Angst. Ich tröstete alle und sagte zu ihnen: „Macht euch keine Sorgen, egal wie ernst sein Zustand ist, es gibt Möglichkeiten, ihm zu helfen.“
Der alte Mann fragte mich voller Eifer, was er tun könne. Ich fuhr fort: „Bis zu deiner Operation sind es noch ein paar Tage. Lies in den Tagen davor bitte täglich gewissenhaft dieses Buch „Das ultimative Ziel des Kommunismus“. Besonders vor dem Schlafengehen solltest du im Bett liegen und immer wieder aufrichtig die glückverheißenden Worte rezitieren: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘, bis du friedlich eingeschlafen bist. Wenn du meinen Anweisungen folgst, wirst du Wunder erleben.“
Der ältere Mann befolgte meine Anweisungen gewissenhaft. Nach der Operation waren alle seine medizinischen Werte normal. Er benötigte gar keine Chemotherapie und konnte problemlos entlassen werden. Falun Dafa hatte einen weiteren Menschen gerettet, und die Familienangehörigen des älteren Menschen waren Falun Dafa für seine Barmherzigkeit und Größe zutiefst dankbar.
Durch die drei Dinge wurde mir bewusst, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Identität oder ihrem Beruf, Lebewesen sind, die Falun Dafa retten möchte. Bei den Mitgliedern des Nachbarschaftskomitees, die mit meiner Überwachung beauftragt waren, nutzte ich die Gelegenheit, ihnen die Fakten über Falun Dafa zu erklären und betonte: „Bitte überlegt es euch gut. Würde es euch nützen, euch diese Informationen zu geben? Wenn ich befürchtete, ihr könntet mich anzeigen, und euch anlügen würde, wäre das schädlich für euch. Als Falun-Dafa-Praktizierende, die an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht glaubt, würde ich euch niemals aus Sicherheitsgründen täuschen.“ Die Mitglieder des Nachbarschaftskomitees waren von meiner Aufrichtigkeit berührt und brachten mir durch ihr Handeln ihren tiefen Respekt zum Ausdruck.
Im Gefängnis zeigten einige Insassen große Einsicht. Nachdem sie die Bedeutung der drei Austritte verstanden hatten, erklärten sie freiwillig bereit unter ihren offiziellen Namen aus der Partei auszutreten. Einige Häftlinge halfen Falun-Dafa-Praktizierenden sogar aktiv dabei, andere Insassen zum Austritt zu bewegen. Manchmal wurde ein neuer Insasse, noch bevor ein Falun-Dafa-Praktizierender etwas sagen konnte, von bereits ausgetretenen Insassen überzeugt und stimmte dem Austritt aus der Partei zu. Viele Menschen mit Schicksalsverbindung trafen die richtige Entscheidung und sicherten sich in der besonderen Umgebung des Untersuchungsgefängnisses und anderer Gefängnisse eine vielversprechende Zukunft.
Meine Tante ist eine einfache Frau vom Land aus der Unterschicht, aber sie ist langjähriges Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Nachdem ich ihr die verschiedenen Gräueltaten der KPCh und die Wichtigkeit des Austritts aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen erklärt hatte, bat sie mich sofort, ihr und ihrer Tochter beim Austritt zu helfen. Sie lernte sogar proaktiv die verheißungsvollen Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“. Ihre klare, vernünftige und entschlossene Entscheidung verdiente meinen aufrichtigen Respekt.
Nach ihrem Parteiaustritt erzählte mir meine Tante von ihrer größten Sorge, ihrem Enkel. Bei ihm wurde in seiner Kindheit eine psychische Erkrankung diagnostiziert. Er war unberechenbar und destruktiv. Daher konnte er weder den Kindergarten noch die Schule besuchen und musste unter der Obhut meiner Tante zu Hause bleiben. Sie hatten ihn erfolglos in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Familienangehörige und Freunde hatten alles versucht, um angesehene lebende Buddhas, Mönche, taoistische Priester, Geistmedien und Schamanen zu finden, die ihn behandeln konnten, jedoch alles vergeblich. Einige sogenannte „Weise“ sagten meiner Tante direkt, der „Geist“, der ihren Enkel besessen hatte, sei sehr mächtig und jemand, den ein gewöhnlicher Mensch besser nicht verärgern sollte. Ihr Enkel wuchs zu einem jungen Mann heran, während meine Tante immer älter wurde. Wenn sie an ihr Leben zurückdachte, weinte sie oft.
Als ich die Geschichte meiner Tante hörte, fühlte ich mich zutiefst schuldig, ihre Familie all die Jahre in meinem vollen Terminkalender vernachlässigt zu haben. Später sah ich den Enkel meiner Tante, der immer noch besessen war. Ich hielt die Hand des armen Jungen und lehrte ihn immer wieder die glückverheißenden Worte „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren. Dann riet ich meiner Tante wiederholt, täglich mit ihrem Enkel „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren, da dies Glück bringen und Unglück abwenden würde. Meine Tante willigte sofort ein.
Schon bald darauf veränderte sich der Enkel meiner Tante. Er wurde fügsamer, war nicht mehr so stark besessen und wurde zu einer guten Hilfe für meine Tante. Großmutter und Enkel gingen oft gemeinsam zum Markt, besuchten Familienangehörige und Freunde und nahmen gemeinsam an Hochzeiten und Beerdigungen teil. Der Enkel unterstützte seine Großmutter sehr. Dieses unerwartete Glück bereitete seiner Tante große Freude.
Der Meister erklärt:
„Habe ich nicht gesagt, dass die ganze Familie davon profitiert, wenn ein Mensch sich kultiviert?“ (Die Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Australien, 2.–3.05.1999 in Sydney)
Begegnungen mit Familie und Freunden sowie Treffen mit Verwandten und Freunden bieten die besten Gelegenheiten, die wahren Umstände zu erklären und Informationsmaterialien zu verteilen. Falun Dafas barmherzige Erlösung hat Familienangehörigen und Freunden geholfen, ihre Gesundheit wiederzuerlangen. Familienangehörigen haben sich für die drei Austritte entschieden. Andere begannen, sich im Falun dafa zu kultivieren.
Indem ich den Meister bei der Fa-Bestätigung unterstützte, erfuhr ich eine Erhöhung meines Charakters und sammelte viele wertvolle Erfahrungen. Ich hatte jedoch auch tiefgreifende Lektionen daraus zu lernen, als ich es nämlich versäumte, meine Selbstgefälligkeit, Begierde, Gier, Prahlerei und Kampfgeist zu beseitigen.
Einige Kollaborateure versuchten, mich einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Falun Dafa ist jedoch das Leuchtfeuer, das mir in diesem chaotischen Leben den Weg erhellt. Die grenzenlose Gnade des Meisters hat tief in mir Wurzeln geschlagen und ist unerschütterlich. Ich sagte diesen irregeleiteten Praktizierenden eindringlich, dass die Geschichte die tragische Lehre von Devadattas Versuch lehrt, buddhistische Schüler für die Gründung einer eigenen Sekte zu gewinnen und Buddha zu verraten. Während der Zeit der Fa-Berichtigung riskieren Falun-Dafa-Schüler, die dem von Meister vorgegebenen Weg nicht folgen, ihr eigenes Verderben.
Es ist mir eine große Ehre, Falun Dafa praktizieren zu dürfen. Der barmherzige Meister hat mir gezeigt, wie hart erkämpft diese Gelegenheit, das Fa zu erhalten, ist. Daher muss ich mich fleißig kultivieren, um seine Gnade zu erwidern.
Bitte weist mich gütig auf etwaige Mängel hin.