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Neue Hoffnung – wie Falun Dafa mir ein neues Leben geschenkt hat

8. April 2026 |   Von Baiyun, einer Falun-Dafa-Praktizierende in der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Bevor ich 2002 begann, Falun Dafa zu praktizieren. Ich hatte zahlreiche Krankheiten, weshalb ich ständig an meinem Arbeitsplatz fehlte. Ich nahm viele Medikamente, doch mein Gesundheitszustand besserte sich nicht, und mein Appetit verschlechterte sich weiter. Ich wurde depressiv und fühlte mich orientierungslos. Auch fragte ich mich oft, warum ich so viel Leid ertragen müsse. Ich hatte keine spirituelle Heimat und wusste nicht mehr, warum ich überhaupt lebte. Jeder Tag kam mir vor wie ein endloser qualvoller Kampf.

Ich war 1998 erst 36 Jahre alt und viele Tage verbrachte ich weinend. „Wenn ich sterbe, wird meine elfjährige Tochter mutterlos – wie schrecklich!“, dachte ich und beschloss daher, lieber ein elendes Leben zu führen als zu sterben.

Neue Hoffnung

Im Jahr 2000 lieh mir ein Arbeitskollege ein Zhuan Falun. Ich hütete das Buch wie einen Schatz und las jeden Tag darin. Beim Lesen wurde ich immer wieder von Müdigkeit geplagt und schlief ein. Nach dem Aufwachen las ich weiter und beendete dieses erstaunliche Buch in drei Tagen. Von da an veränderte sich mein Schicksal.

Nachdem ich das Zhuan Falun gelesen hatte, träumte ich von einem riesigen Buddha. Mein Körper war mehr als hundertmal kleiner als die Zehen des Buddha. Dieses „winzige Ich“ suchte unaufhörlich nach dem Meister. Ich hatte diesen Traum mehrere Monate lang und sehnte mich ständig nach Erlösung durch den Meister. Während des chinesischen Neujahrsfestes 2001 spürte ich, sobald ich ins Bett gegangen war, dass sich etwas in meinem Unterleib drehte. Es war ein wundersames Erlebnis!

Eine meiner Kolleginnen, Liang, war in etwa in meinem Alter und praktizierte Falun Dafa. Im Frühjahr 2002 ließ sie versehentlich eine CD über Falun Dafa fallen. Ich bückte mich, hob sie auf und gab sie ihr. „Alle anderen wollen nichts damit zu tun haben!“, rief sie überrascht und sah mich an.

Von diesem Tag an ging ich jeden Tag zu Liang. Geduldig erklärte sie mir, was Falun Dafa ist, aber ich verstand nicht viel von ihren Worten. Ich erinnere mich nur, dass sie sagte: „Falun Dafa ist Kultivierung.“ Ich antwortete: „Wenn ich innerhalb von sechs Monaten keinen Meister finde, der mich anleitet, werde ich Falun Dafa auf jeden Fall praktizieren.“

Die Zeit verging wie im Flug und die sechs Monate waren schnell vorbei. Da ging ich zu Liang und verkündete, dass ich Falun Dafa praktizieren wolle. Ich fragte sie, ob sie mir die Übungen beibringen würde. „Geh und such eine Frau namens Hua“, antwortete sie, „sie lebt auch in deinem Wohnhaus.“

Nach Feierabend bemerkte ich eine Frau, die auf mich zukam. „Du musst Hua sein“, vermutete ich. „Liang hat mir geraten, zu dir zu gehen, damit du mir die Übungen zeigst.“ Ich hatte diese Frau noch nie zuvor gesehen. Wie durch ein Wunder sagte mir meine Intuition, dass sie Hua sein musste. Sie war bereit, mich zu unterrichten, und von da an veränderte sich mein Leben, denn ich begann mit dem Praktizieren.

Ich hatte noch nicht einmal eine Woche praktiziert, war ich eines Nachts noch halb im Schlaf, als ich plötzlich eine große Hand um mein Herz spürte. Ich erschrak und sah ein schwarz-weißes Falun (Gesetzesrad) an der Decke rotieren. Da wusste ich intuitiv, dass der Meister meinen Körper reinigte.

Nach einem Monat des Praktizierens fühlte ich mich wie ein völlig anderer Mensch. All meine Krankheiten waren verschwunden und ich fühlte mich gesund. Ich las jeden Tag im Zhuan Falun, während mir Freudentränen über die Wangen liefen. Mein Leben war elend gewesen, aber Dafa hatte mir ein neues Leben geschenkt. Ich war von einer Begeisterung erfüllt, die ich nicht erklären konnte. Ich erzählte jedem, dem ich begegnete: „Meine Krankheiten sind verschwunden, seit ich Falun Dafa praktiziere!“

Meine Familie mit Freundlichkeit behandeln

Der Meister sagt im Zhuan Falun, dass man nicht nur die Übungen praktizieren, sondern auch danach streben soll, ein guter Mensch zu sein, der Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht lebt. In allem, was ich seitdem tue, folge ich der Lehre des Meisters, übe mich in Geduld und akzeptiere Verluste. Als mich meine Kollegen mobbten, blieb ich ruhig und geduldig. Ich bemühte mich auch, alle in meiner Familie mit Freundlichkeit zu behandeln.

Bevor ich Falun Dafa praktizierte, hatte ich ein aufbrausendes Temperament und war nachtragend gegenüber denen, die mir Unrecht taten, auch meine Verwandten gegenüber. Zum Beispiel war meine Mutter gut zu meiner jüngeren Schwester, aber nicht zu mir. Sie beschenkte sie oft, während ich nichts bekam. Ich war eifersüchtig auf ihre enge Beziehung. Nachdem ich mit Falun Dafa begonnen hatte, hörte ich auf, eifersüchtig zu sein, und wurde meiner Mutter gegenüber hingebungsvoll. Sie war zu Tränen gerührt und bereute es, dass sie mich so falsch eingeschätzt hatte.

Als meine Mutter älter wurde, konnte sie sich nicht mehr selbst versorgen. Mein jüngerer Bruder wollte sie nicht mehr bei sich haben und so musste sie zurück zu ihren Verwandten. Keiner kümmerte sich um sie. Ich bot an, für sie zu kochen, und versorgte auch meine beiden Enkelkinder. Ich mietete eine Wohnung in der Nähe des Hauses meiner Mutter und kochte jeden Tag für sie, bis sie vor zwei Jahren starb.

Eine Verwandte aus meiner Heimatstadt rief einmal an und meinte: „Ich ziehe meinen Hut vor dir, vielen Dank!“ Ich praktiziere Falun Dafa und muss in erster Linie ein guter Mensch sein. Die Leute wissen, dass ich Falun Dafa praktiziere. Ich habe mich von einem egoistischen Menschen zu einem selbstlosen, guten Menschen gewandelt. Das alles verdanke ich der Kraft von Falun Dafa!

Mein Mann ist der älteste Sohn und hat eine jüngere Schwester und einen jüngeren Bruder. Sie leben auf dem Land, während mein Mann und ich in der Stadt leben. Bei meiner Schwiegermutter wurde, als sie 66 war, Parkinson diagnostiziert. Ihre drei Kinder waren verpflichtet, ihre betagte Mutter zu unterstützen, aber keines von ihnen wollte das. Deshalb holte mein Mann sie zu uns.

Ich kümmere mich nun liebevoll um meine Schwiegermutter. Im Frühling, wenn frisches Gemüse knapp und teuer ist, gebe ich mein Bestes, damit sie etwas Gutes zu essen bekommt. Meine Tochter sagte: „Mama, du behandelst Oma besser als mich.“ Nach der Arbeit fuhr ich meine Schwiegermutter mit meinem Dreirad zum öffentlichen Badehaus (damals hatten die meisten Leute kein eigenes Badezimmer). Eines Tages packte sie weinend meine Hände und sagte: „Du bist so gut zu mir. Ich werde es der Zeitung erzählen!“ Ich erwiderte: „Das ist nicht nötig. Ich praktiziere Falun Dafa. Mein Meister hat mich gelehrt, ein guter Mensch zu sein. Sag einfach immer mal wieder: ‚Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind gut.‘“ Sie blickte mich warmherzig an.

Mein Mann lobt mich nie, wenn wir zu zweit sind, aber in Gegenwart anderer schon. Als meine Schwiegermutter einmal in ihren Heimatort reiste, sagte sie zu den Dorfbewohnern: „Meine Schwiegertochter ist wie meine eigene Tochter!“ Durch mein Verhalten wissen alle Dorfbewohner, dass Falun Dafa gut ist.