(Minghui.org) Wenn ein Falun-Dafa-Praktizierender Krankheitssymptome zeigt, helfen ihm alle, nach innen zu schauen. Auch wenn sich einige Anhaftungen finden lassen, kann die Auflösung der Verfolgung jedoch ein langsamer Prozess sein. Hier möchte ich meine Erkenntnisse mitteilen, die sich in fünf Hauptpunkte gliedern lassen:
Der Sinn des Nach-innen-Schauens ist die Verbesserung auf Grundlage des Fa, nicht die Vermeidung von Verfolgung durch das Böse. Wenn wir unsere Kultivierungsebene auf der Grundlage des Fa wirklich erhöhen und keine Schwachstellen aufweisen, löst sich die Verfolgung durch das Böse von selbst auf. Wenn wir unbewusst weiterhin Krankheitssymptome benutzen, um unseren körperlichen Zustand zu beurteilen, ist das ein Wunsch nach Veränderung. Es ist jedoch auch gleichbedeutend mit dem Anerkennen der Verfolgung durch das Böse. Auf diese Weise versuchen wir, der Verfolgung von innen heraus zu widerstehen.
Wir dürfen die Arrangements, die Verfolgung und die Verträge, die wir in der Vergangenheit mit den alten Mächten geschlossen haben, nicht anerkennen, sondern müssen sie zurückweisen. Auch wenn wir noch menschliche Anhaftungen haben, werden wir nicht zulassen, dass die alten Mächte uns verfolgen. Wir erkennen die Existenz der alten Mächte und all ihre Machenschaften nicht an.
Wir hören nur auf den Meister und folgen den Anforderungen des Dafa. Das Auftreten der Verfolgung spiegelt die noch immer vorhandenen Schwächen in uns wider. Diese können von den alten Mächten ausgenutzt werden. Wir dürfen dem Bösen keine Möglichkeit mehr für Ausreden geben, uns zu verfolgen. Das kann nur durch wahre, solide Kultivierung, durch die tatsächliche Veränderung unseres Selbst, durch die Angleichung an das Fa und durch gute Kultivierung geschehen. Das Wesentliche ist: Wir dürfen dem Bösem keinen Vorwand mehr lassen, uns zu verfolgen.
Wenn man wirklich alles dem Meister überlässt und Leben und Tod loslassen kann, wird sich die Situation gewiss ändern. Wir werden Erfolg haben, wenn wir keine Wünsche und kein Verlangen mehr haben.
Wir sind es gewohnt, menschliche Anschauungen zu verwenden, um über Krankheit, Leiden und Verfolgung zu sprechen. Wenn beispielsweise eine Praktizierende, die unter Krankheit leidet, gefragt wird: „Was ist mit dir passiert?“, antwortet sie: „Ich hatte einen Schlaganfall.“ Sie weiß selbst, dass es sich um Verfolgung handelt, sagt es aber dennoch aus Gewohnheit so.
Ein Kultivierender unterscheidet sich von einem gewöhnlichen Menschen. Manche Praktizierende zeigen Symptome, die bestimmten Krankheitssymptomen ähneln. Obwohl sie wissen, dass es sich um Verfolgung durch die alten Mächte handelt, sprechen sie dennoch wie ein gewöhnlicher Mensch darüber. Manche gewohnten Ausdrucksweisen können so zu einer Lücke in der Xinxing werden, die bösartige Wesen ausnutzen können. Weil man es so ausspricht, werden sie sagen, man habe es anerkannt. Oder man betrachte das Problem mit menschlichen Anschauungen. Sie werden sagen, dass du immer noch mit menschlichem Verständnis sprichst und sich deine Denkweise noch nicht vollständig gewandelt hat. Dann nutzen sie es unter diesem Vorwand aus, Böses zu tun.
Der Meister sagte:
„In diesem Moment gibt es nur zwei Wahlmöglichkeiten, entweder man geht ins Krankenhaus und gibt den Pass damit auf, oder man lässt alle Gesinnungen los und verhält sich wie ein aufrichtiger Dafa-Jünger, ohne Wunsch, ohne Eigensinn und überlässt alles dem Arrangement des Meisters, ob man bleibt oder geht. Wenn man das schaffen kann, dann ist man eben eine Gottheit.“ (Fa-Erklärung in Los Angeles City, 25.02.2006)
Mir ist bewusst, dass wir im Alltag leicht die Bedeutung vernachlässigen, dass wir „keinen Groll und keine Anhaftungen“ haben sollten. Viele Praktizierende können ihren Krankheitsprüfungen begegnen, indem sie Leben und Tod loslassen. Aber wenn sie sich längere Zeit in einem Zustand der Schwierigkeiten befinden, kommen unbewusst Groll, Beschwerden und unaufrichtige Gedanken auf. Manche entwickeln dann auch Anhaftungen oder fühlen sich ungerecht behandelt. Das liefert dem Bösen eine Gelegenheit, die Verfolgung zu verlängern und/oder zu verstärken.
Dieses unabsichtliche Verhalten kann unbewusst durch Gedankenkarma und menschliche Anschauungen hervorgerufen werden. Es gibt auch äußere Einflüsse, insbesondere solche, die vom Bösen gewaltsam hervorgerufen werden. Dazu kommen noch die vielen detaillierten Vereinbarungen der alten Mächte, einschließlich der Vereinbarungen, die vor dem Abstieg in die menschliche Welt getroffen wurden. Sie scheinen unbewusst zu entstehen, sind aber nicht zufällig, sondern von den alten Mächten arrangiert. Diesen Punkt müssen wir uns klar machen.
Der Meister sagt:
„Manche unserer Schüler können den Pass des Krankheitskarmas nicht überwinden. Denkt dabei nicht, dass es mit etwas Großem zusammenhängen würde. Ihr denkt, ihr habt keine großen Fehler gemacht und seid sehr standhaft im Fa. Doch haltet die kleinen Dinge nicht für unwichtig, denn sonst würde das Böse eure Lücken ausnutzen. Viele Schüler sind sogar wegen kleiner Dinge dahingegangen. Es waren wirklich sehr kleine Dinge. Die Kultivierung ist ernsthaft und lückenlos. Du hast dich bei bestimmten Dingen längere Zeit nicht kultiviert. Sie sind zwar klein, aber du hast sie längere Zeit vernachlässigt. Dann ist das zu etwas Großem geworden. Viele Menschen sind deswegen dahingegangen.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz im Westen der USA 2015, 16.10.2015)
Wenn Praktizierende jemandem in einer Krankheitsphase helfen, konzentrieren sie sich meist auf allgemeine und häufige Probleme. Viele der kleinen Dinge, welche die Xinxing beeinflussen, können nur von den Praktizierenden selbst erkannt werden. Viele davon sind gewohnheitsmäßig, sodass er sie möglicherweise nicht bemerkt oder auch nicht ernst nimmt.
Viele Dinge im Leben sind eigentlich ganz klein, wie zum Beispiel: übermäßig wählerisch beim Einkaufen zu sein; mit Verkäufern ein bisschen zu feilschen; ständig auf das Handy des Partners zu schauen, um zu kontrollieren, ob er neue Bekanntschaften gemacht hat; über Leute zu reden, die man nicht mag; das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen, wenn man nicht ständig aufs Handy schaut; laut und rücksichtslos zu sprechen; wütend zu werden; missmutig zu sein; kleinlich zu sein; aus Kleinigkeiten Profit zu schlagen usw.
Diese Dinge sind zwar klein, aber sie zeigen, wie unvollkommen die spirituelle Entwicklung ist. Es gibt viele Bereiche, in denen ich meine Xinxing nicht wirklich erhöht habe. Und oft lasse ich mich von diesen Gewohnheiten beherrschen. Im Umgang mit anderen Menschen ähneln wir ihnen oberflächlich, sodass viele dieser Kleinigkeiten zu Gewohnheiten in unserem Alltag geworden sind. Wenn wir nicht darauf achten, werden wir leicht von diesen menschlichen Gedanken, Anschauungen und schlechten Gewohnheiten beeinflusst, ohne sie zu bemerken und können sie somit auch nicht unterdrücken.
Das Böse durchschaut diese Angelegenheiten jedoch sehr genau, da sie alle von ihm arrangiert wurden. Es wartet nur darauf, uns so zu manipulieren, damit es uns verfolgen kann. Daher bleibt uns nichts anderes übrig, als den Anforderungen des Dafa zu folgen und uns selbst zu verpflichten, jedes Detail dieser Kleinigkeiten genauestens zu erfassen und zu beachten. Wir müssen alle Gesinnungen, auch die kleinsten, finden und loslassen. Wir dürfen dem Bösen keine Gelegenheit geben.
Es gibt in jedem unserer Leben immer Arrangements, an denen die alten Mächte beteiligt sind. In unserer spirituellen Entwicklung gibt es keine großen oder kleinen Angelegenheiten. Es geht einzig und allein darum, ob wir unsere Xinxing wirklich erhöht haben. Ein Bereich, in dem wir unsere Xinxing nicht wirklich verbessert haben, ist ein Bereich, indem wir dem Bösen Schlupflöcher lassen. Sie dienen den alten Mächten als Vorwand uns zu verfolgen. Sie lauern nur darauf, dass wir diese Kleinigkeiten vernachlässigen, um dann einzugreifen und uns und alle Lebewesen zu vernichten. Deshalb müssen wir den Anweisungen des Meisters folgen. Wir müssen jegliche Verfolgung durch die alten Mächte ausnahmslos ablehnen. Nur so geben wir dem Bösen keine Chance, uns zu verfolgen.
Im Prozess der Auflösung der karmischen Verfolgung durch Krankheit müssen wir uns fleißig kultivieren und unsere Xinxing erhöhen. Trotz allem dürfen wir nicht vernachlässigen, uns selbst in diesen kleinen Dingen streng zur Kultivierung zu verpflichten. Wir müssen den Anforderungen des Meisters folgen, um uns wahrhaftig und konsequent zu kultivieren. Wir müssen auch die vollständige Ablehnung der alten Mächte in allen Einzelheiten unserer Anschauungen wirklich in die Tat umsetzen und uns in unserem täglichen Leben konsequent kultivieren. Auf diese Weise gibt es keine Schlupflöcher, die das Böse ausnutzen kann. Die Verfolgung wird sich auf natürliche Weise auflösen.
Das oben Genannte entspricht meinem begrenzten Verständnis. Bitte korrigiert mich, falls etwas nicht dem Fa entspricht.