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Taiwan: „Je mehr Menschen die Wahrheit kennen, desto größer die Wirkung“ – Stadtrat nach der Vorführung von „State Organs“

14. Mai 2026 |   Von Minghui-Korrespondentin Xia Yun aus Taiwan

(Minghui.org) Wenn eine Dokumentation die schockierende – und doch fast unglaubliche – dunkle Realität der Organentnahme an lebenden Menschen enthüllt: Würde man sich dazu entschließen, ihr Glauben zu schenken, oder sich abwenden?

Am 25. April 2026 wurde der Dokumentarfilm State Organs an der National Chung Hsing Universität gezeigt. Obwohl die Universität im Vorfeld der Veranstaltung Droh-E-Mails erhalten hatte, fand die Vorführung wie geplant statt. Fast 400 Menschen nahmen teil, um mehr über dieses lange verschwiegene Thema zu erfahren. Nach Ende des Films verweilten viele Zuschauer noch im Saal, während sich eine Mischung aus Schock, Zweifel und Nachdenklichkeit im Raum ausbreitete – war all dies wirklich wahr? Welche Auswirkungen hat dies auf die Menschen in Taiwan?

Podiumsteilnehmer aus verschiedenen Fachbereichen teilten ihre Gedanken mit dem Publikum und diskutierten darüber; zudem riefen sie die Anwesenden dazu auf, die Wahrheit weiterzuverbreiten.

Der Dokumentarfilm „State Organs“ wird am 25. April 2026 im Gebäude für Sozialwissenschaften und Management der National Chung Hsing Universität in Taichung gezeigt. Im Anschluss an den Film nehmen Podiumsteilnehmer und Zuschauer an einer Diskussion teil

Stadtrat: Die Beharrlichkeit der Falun-Dafa-Praktizierenden, die an ihrem Glauben festhalten, ist bewundernswert

Huang Shou-Ta, der Stadtrat von Taichung, äußert seine Bewunderung für die beharrlichen Bemühungen der Falun-Dafa-Praktizierenden, das Bewusstsein zu schärfen

Huang Shou-Ta, der Stadtrat von Taichung, nahm an der Vorführung teil und sagte: „Je mehr Menschen die Wahrheit kennen, desto mächtiger wird sie.“ Er merkte an, dass der Film State Organs genau diese Wirkung entfalte. Viele Menschen hätten sich gefragt, ob die Entnahme von Organen an lebenden Menschen in China tatsächlich stattfinde und ob dies überhaupt etwas mit ihnen zu tun habe. Die Dokumentation liefere jedoch, so betonte er, stichhaltige Beweise dafür, dass dies sehr wohl der Fall ist.

Er erklärte: „In den vergangenen Jahren kam es zu Ereignissen wie der Polizeigewalt in Hongkong sowie zu verschiedenen Entwicklungen im Zusammenhang mit Chinas ‚Neuer Seidenstraße‘ (Belt and Road Initiative). Betrachtet man all dies im breiteren internationalen Kontext, wird deutlich: Die Organentnahme an Falun-Gong-Praktizierenden ist für uns alle von absolut relevant.“

Huang merkte an, dass das Thema Organraub mittlerweile ernsthaft diskutiert werde – „und zwar genau deshalb, weil Falun-Gong-Praktizierende beharrlich an ihrem Glauben festgehalten haben; dies hat es den Menschen ermöglicht zu erkennen, dass es sich hierbei um eine durch Beweise gestützte Tatsache handelt … Das ist zutiefst bewundernswert.“ Er äußerte die Hoffnung, „dass die erzwungene Organentnahme durch solche Bemühungen gestoppt werden kann.“

In seiner Funktion als gewählter Volksvertreter erklärte Huang: „Durch Gesetzgebung können wir tatsächlich Schutz vor der Organentnahme bei Falun-Gong-Praktizierenden bieten, eine weitere Verschärfung der Lage verhindern und sicherstellen, dass die Menschenrechte aufrichtig gewahrt bleiben.“ Zudem rief er weitere Menschen dazu auf, die Wahrheit zu verbreiten und Falun Dafa zu unterstützen.

Renommierter Forensiker: Der moralische Kollaps der Kommunistischen Partei Chinas verurteilt sie zum Scheitern

Der renommierte Forensikexperte Kao Ta-Cheng erklärt, dass der moralische Verfall der KPCh zwangsläufig zum Scheitern führen müsse

Als Diskussionsteilnehmer und anerkannter Forensikexperte erklärte Kao Ta-Cheng: „Chinesische Ärzte verwenden Organe von lebenden Menschen, um Organtransplantationen durchzuführen. Solche Eingriffe weisen unvermeidlich extrem hohe Misserfolgsquoten auf, dennoch bewerben sie diese weiterhin mittels falscher Propaganda.“ Zudem erwähnte er Berichte, wonach das KP-Regime großangelegte Blut- und Gesundheitsuntersuchungen an Grund- und Mittelschülern durchgeführt habe. Im Anschluss daran seien Berichten zufolge zahlreiche Kinder verschwunden, was zu der Vermutung führte, dass diese Tests der Vorbereitung auf die Organzuordnung dienten.

Kao ist der Ansicht, dass der moralische Verfall der KP Chinas die Wurzel des Problems darstellt: „Es gibt keine Menschlichkeit, kein ethisches Fundament und kein Mitgefühl – sondern lediglich einen Kampf zwischen den Menschen. Ein solches Bildungssystem ist zum Scheitern verurteilt. Ein Land, das seine Moral verloren hat, ist weltweit verpönt.“

Klinikdirektor: Falun Gong verkörpert eine Kraft des Guten

Dr. Kao Chia-Chun ermutigt alle, mutig die Wahrheit zu sagen

Klinikdirektor Dr. Kao Chia-Chun erklärte, nachdem er den Film gesehen hatte, er sei „tief schockiert“.

„Die andauernde Verfolgung von Falun Gong und dieser gutherzigen Menschen mag zwar nicht in Taiwan stattfinden, darf aber keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Sollte Taiwan eines Tages nicht mehr angemessen geschützt sein, könnten auch die Menschen in Taiwan Opfer der KP Chinas werden“, erklärte er.

Da in Taiwan derzeit Gesetzesvorhaben zur Unterbindung des Organraubs in Arbeit sind, ist Kao der Ansicht, dass diese „einer stärkeren öffentlichen Unterstützung bedürfen, damit die Abgeordneten des Parlaments und der Kommunalvertretungen die Wichtigkeit der Unterstützung solcher Gesetzentwürfe erkennen.“

„Wir müssen unsere Komfortzonen verlassen und weiterhin zutreffende Informationen verbreiten, um jene zu beeinflussen, die dieser Thematik gegenüber gleichgültig oder unbesorgt sind. Die Verbreitung der Wahrheit liegt in unserer Verantwortung. Wir sollten mutiger sein und eine größere Bereitschaft zeigen, die Wahrheit zu teilen.“ Gute Menschen, fügte er hinzu, dürften nicht schweigen.

Als er darüber sprach, wie Falun-Dafa-Praktizierende seit 27 Jahren friedlich und besonnen die Verfolgung aufdecken, erinnerte sich Kao daran, wie er vor Jahren Praktizierende beobachtete, als ein hochrangiger Beamter aus China Taiwan besuchte: „Sie standen schweigend da und hielten Transparente hoch. Ich empfand dies als eine außerordentlich wirksame Kraft – einen stillen Protest, der ihre Forderungen zum Ausdruck brachte.“

„Ich persönlich bewundere sie zutiefst. Von ganzem Herzen respektiere ich diese Falun-Gong-Praktizierenden“, so Kao. „Sie tun dies nun schon seit so vielen Jahren und mit einer solchen Standhaftigkeit – es ist wahrlich eine Kraft des Guten.“

Unternehmensführungskraft: Die Wahrheit muss fortwährend gefördert werden

Lu Wei-Han (rechts), Führungskraft eines Möbelunternehmens, regt an, dass die Menschen die Wahrheit mit ihrem Umfeld teilen sollten

Lu Wei-Han, ein leitender Angestellter eines Möbelunternehmens, erklärte, dass die in State Organs enthüllten Fakten sowie die bösartige Natur der KP Chinas für die jüngere Generation Taiwans von außerordentlicher Bedeutung seien. „Für das gesamte Umfeld Taiwans und den Schutz der Demokratie ist dies von entscheidender Wichtigkeit.“

Lu war besonders bewegt von einer Szene im Film, in der Praktizierende – selbst während sie der Organentnahme ausgesetzt waren – immer noch riefen: „Falun Dafa ist gut!“ Die Standhaftigkeit der Falun-Dafa-Praktizierenden in ihrem Glauben habe ihm das Gefühl vermittelt, dass „der Geist von Falun Gong es wahrlich verdient, verbreitet zu werden“. Er erfuhr durch Medienberichte und Begegnungen mit Praktizierenden von der weltweiten Verbreitung von Falun Dafa sowie von Informationen im Zusammenhang mit der Organentnahme. Er sagte: „Unterschätzt diese Themen nicht und denkt nicht, sie hätten nichts mit uns zu tun.“

Er schlug vor, die Dokumentation mit weiteren Freunden im Umfeld zu teilen und weiterhin für sie zu werben. Dann fügte er noch hinzu, dass er beim nächsten Mal Freunde mitbringen werde, damit diese sich ebenfalls State Organs ansehen. „Endlich hat sich eine Stimme der Gerechtigkeit erhoben“, meinte er.

Der Student Ye Chia-Hao, der bereits zum zweiten Mal an der Vorführung teilnahm, äußerte die noch stärkere Überzeugung, dass der Film den Menschen hilft, die Wahrheit und die bösartige Natur der KP Chinas zu begreifen. Die KP Chinas wolle verzweifelt verhindern – so Ye –, dass die Menschen in Taiwan oder weltweit erfahren, was sie getan hat; genau deshalb seien zahlreiche Drohbriefe verschickt worden, um die Aufführung des Films in Taiwan zu unterbinden. Daher sollten die Menschen alles in ihrer Macht Stehende tun, um „Verwandten und Freunden in ihrem Umfeld davon zu erzählen, die Wahrheit zu verbreiten, die Menschen über die üblen Taten der KP Chinas aufzuklären und ihnen zu vermitteln, dass Falun-Gong-Praktizierende gute Menschen sind.“