(Minghui.org) Mit einer Kundgebung vor dem Repräsentantenhaus in Den Haag vom 14. bis 16. April 2026 machten niederländische Falun-Dafa-Praktizierende die Öffentlichkeit auf die anhaltende Verfolgung von Falun Dafa in China aufmerksam.
Dabei stellten sie den neu vereidigten Regierungsvertretern und Abgeordneten des Repräsentantenhauses Falun Dafa vor und informierten über die brutale Verfolgung der Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Auch die bis heute andauernde, staatlich geförderte Zwangsorganentnahme wurde thematisiert.
Die Praktizierenden appellierten an die niederländische Regierung, konkrete Maßnahmen zu ergreifen und ihre Bemühungen zur Beendigung der Verfolgung zu unterstützen.


Falun-Dafa-Praktizierende führen die Übungen vor
Die Praktizierenden brachten informative Transparente am Prinses Irenepad – dem provisorischen Sitz des Repräsentantenhauses – sowie gegenüber auf der Nordseite der Bezuidenhoutseweg an.



Praktizierende im Gespräch mit Abgeordneten des Repräsentantenhauses und Passanten
In ihren gelben T-Shirts mit der Aufschrift „Falun Dafa ist gut“ zogen die Praktizierenden die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf sich. Sie führten die Übungen vor, verteilten Flyer und kamen mit Passanten sowie Abgeordneten des Repräsentantenhauses ins Gespräch, die das Gebäude betraten oder verließen. Einige Abgeordnete suchten sogar von sich aus das Gespräch, um mehr über Falun Dafa zu erfahren. Auch zahlreiche Passanten brachten ihre Unterstützung zum Ausdruck.

Bürger bekunden ihre Unterstützung für Falun Dafa
Am 16. April gegen 16 Uhr verließ ein Abgeordneter des Repräsentantenhauses zusammen mit seinen beiden Assistenten das Bürogebäude. Er wandte sich an einen Praktizierenden: „Ich weiß, dass Sie letzte Woche hier waren. Ich habe Euch gesehen, als ich aus meinem Bürofenster blickte.“
Er hörte den Erläuterungen eines Praktizierenden über die Verfolgung durch die KPCh aufmerksam zu und nahm einen Flyer sowie eine Kopie der Resolution des Europäischen Parlaments von 2022 entgegen. Darin wird bestätigt, dass die Verbrechen der erzwungenen Organentnahme in China weiterhin andauern. Er versprach, die Unterlagen sorgfältig zu lesen und sich eingehender mit der Verfolgung von Falun Dafa zu beschäftigen.
Semi Emix, Strafverteidiger in einer nahegelegenen Kanzlei, telefonierte gerade über Kopfhörer, als er an der Veranstaltung vorbeiging. Deshalb nahm er den Flyer, den ihm ein Praktizierender anbot, zunächst nicht an. Kurz darauf kehrte er jedoch zurück und kam mit einem Praktizierenden ins Gespräch.
Dabei erfuhr er, dass die Praktizierenden das chinesische Regime aufforderten, die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden zu beenden. Er bezeichnete diese Informationen als „äußerst wichtig“, da die Verfolgung durch die KPCh seiner Ansicht nach ein Verbrechen sei, das öffentliche Aufmerksamkeit verdiene.
Anschließend fragte er, ob die Praktizierenden täglich vor Ort seien, da er gerne ein Interviewteam mitbringen wolle, um mehr über die Angelegenheit zu erfahren. Der Praktizierende übergab ihm daraufhin Informationen über das „China Tribunal“ – ein unabhängiges Tribunal im Vereinigten Königreich, das den Organraub an Gewissensgefangenen in China untersucht hat – sowie über Untersuchungsergebnisse der Vereinten Nationen zur staatlich geförderten erzwungenen Organentnahme durch das chinesische Regime.
Medizinstudentin Meleka bezeugt ihre Unterstützung für die Praktizierenden
Meleka studiert derzeit an einer medizinischen Fakultät. Nachdem sie die Veranstaltung und die Transparente gesehen hatte, suchte sie gezielt nach einem Praktizierenden, um die Petition zu unterschreiben und ihre Unterstützung zu bekunden.
„Die Menschenrechte liegen mir am Herzen, und ich weiß, dass es in China viele Probleme gibt, die die Menschenrechte verletzen. Ich hoffe, dass ich diesen Menschen helfen kann, sich gegen diese Verfolgung zu wehren. Deshalb unterschreibe ich die Petition als Ausdruck meiner Unterstützung“, sagte sie.
Ein Praktizierender erklärte Meleka die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.
„Diese Prinzipien sind wunderbar“, rief Meleka. „Wir sollten freundlich zu den Menschen sein und an unserer Überzeugung festhalten, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht nicht verfolgt werden dürfen. Ich hoffe, dass die Gerechtigkeit siegen wird.“
Sie fuhr fort: „Es ist falsch von ihnen [der KPCh], Menschen zu töten. Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, dass dieses Töten in China und auf der ganzen Welt ein Ende findet.“
Ein Mann, der bereits durch einen Praktizierenden von Falun Dafa erfahren hatte, kam am Gebäude des Repräsentantenhauses vorbei und unterzeichnete die Petition.
Ihm gefiel die Origami-Lotusblume, die ihm ein Praktizierender schenkte, und er brachte seine Unterstützung für die Praktizierenden zum Ausdruck.
„Ich weiß genau, was Kommunismus ist, und ich hoffe, dass ihr Erfolg haben werdet. Habt ihr keine Sorge, dass die KPCh auftaucht und euch Schwierigkeiten bereitet, wenn ihr euch hier öffentlich engagiert? Schließlich ist dieses Regime auch hier in Den Haag mit einer chinesischen Botschaft vertreten“, bemerkte der Mann.
Ein Praktizierender erklärte ihm, dass die Bedrohung durch die KPCh zwar real sei, zugleich jedoch immer mehr gutherzige Menschen die wahren Hintergründe erfahren würden. Das bilde eine starke Gegenkraft und trage dazu bei, die Verfolgung einzudämmen. Der Mann stimmte zu und sagte: „Ihr seid sehr mutig; ich hoffe, dass ihr Erfolg haben werdet. Ich möchte euch helfen.“
Olive Kitt spazierte mit ihrem kleinen Sohn am Repräsentantenhaus vorbei und bemerkte die friedliche Ruhe, die von den Falun-Dafa-Praktizierenden ausging, die dort die Übungen vorführten. Sie zückte ihr Mobiltelefon, um Fotos zu machen, und sagte immer wieder: „Das ist so wunderbar. Das gefällt mir sehr!“
Sie selbst praktiziert Yoga und schätzt die Kultur der Kultivierung sehr. Ein Praktizierender erklärte ihr kurz die Grundprinzipien von Falun Dafa und ergänzte, dass kostenlose Kurse angeboten würden, in denen man die Übungen erlernen könne. Außerdem gebe es in Den Haag kostenlose Übungsplätze, denen sie sich anschließen könne. Olive sagte, sie werde online nach weiteren Informationen über Falun Dafa recherchieren. Nach einer Pause meinte sie: „Vielleicht werde ich mein Yoga aufgeben und anfangen, Falun Dafa zu praktizieren!“