(Minghui.org) In den 26 Jahren, in denen ich Falun Dafa praktiziere, habe ich stets die Barmherzigkeit des Meisters gespürt und erkannt, wie wunderbar Falun Dafa ist. Ich möchte berichten, wie mich Falun Dafa gelehrt hat, ein guter Mensch zu sein.
An einem Wintertag im Jahr 2005 kaufte mein Mann im Sonderangebot Kleidung für unser Kind und brachte außerdem ein Samsung-Handy mit nach Hause. Meine Nichte meinte, das Handy sei etwa 3.000 Yuan (ca. 375 Euro) wert. Als ich ihn fragte, woher es stamme, sagte er, er habe es auf dem Boden in der Nähe des Standes gefunden, an dem er die Kleidung gekauft hatte – wahrscheinlich hatte ein anderer Kunde es verloren. Ich fragte: „Warum hast du es nicht dem Besitzer zurückgegeben?“ Er antwortete ungeduldig, dass zu viele Leute dort gewesen sein und er keine Ahnung gehabt habe, wem es gehörte. Daher habe er es einfach mit nach Hause genommen. Mir wurde klar, dass er es nicht zurückgeben wollte, weil unsere Familie finanziell zu kämpfen hatte. Wir hatten nur ein kleines Handy, das wir von meiner Nichte geerbt hatten. Er schaltete das Handy aus, legte es beiseite und ging zur Arbeit.
Ich wollte das Handy seinem Besitzer zurückgeben, hatte aber Angst, mein Mann würde wütend werden – er ist stur und übellaunig. Für einen Moment kam mir ein egoistischer Gedanke: Vergiss es, ich mische mich nicht ein. In diesem Moment bemerkte ich, dass mein Kind in der Nähe spielte. Ein mit Sojabohnen gefüllter Karton neben dem Bett drohte umzufallen. Plötzlich wurde mir klar: Wenn ich eine Gefahr sehe und sie ignoriere oder wenn ich etwas behalte, das mir nicht gehört, schadet das sowohl meinem Mann als auch dem Besitzer des Handys. Ich erkannte meinen Egoismus: Ich versuchte, mich selbst zu schützen und Konflikte zu vermeiden. Da beschloss ich, das Handy zurückzugeben. Ich dachte, selbst wenn mein Mann wütend würde, wäre das in zwei oder drei Tagen vorbei. Später wurde mir klar, dass schon der Gedanke, er würde wütend werden, nicht rechtschaffen war – schließlich tat ich nichts Falsches.
Ich schaltete das Telefon ein und bat den Meister, den Besitzer anrufen zu lassen. Etwa zehn Minuten später klingelte das Telefon. Ein Mann fragte etwas nach einem Ball (ich kann mich nicht mehr genau an seine Worte erinnern). Ich sagte ihm, mein Mann habe dieses Telefon gefunden, und fragte, ob er den Besitzer kontaktieren könne. Er sagte, das könne er. Ich bat ihn, den Besitzer mich direkt anrufen zu lassen. Etwa zehn Minuten später rief der Besitzer an und sagte, er sei auf einem Markt in der Nähe und würde mich bezahlen, wenn ich ihm das Telefon bringen würde. Ich sagte ihm, ich wolle keine Belohnung. Da mein Kind noch klein war und es sehr kalt war, konnte ich nicht hinausgehen, also bat ich ihn, stattdessen zu mir nach Hause zu kommen. Ich gab ihm meine Adresse.
Nach mehr als zehn Minuten kam der Besitzer und brachte mir einen hübsch verpackten Füllfederhalter. Ich bat ihn herein und sagte ihm, dass ich keine Belohnung wolle – was jemand anderem gehört, sollte zurückgegeben werden. Er sagte, ich solle ihn als Andenken behalten, aber ich lehnte erneut ab. Dann erzählte ich ihm von der Schönheit von Falun Dafa und von der Verfolgung in China. Ich sagte, wenn er mir wirklich danken wolle, könne er seiner Familie und seinen Freunden von der Güte von Falun Dafa erzählen. Er war tief bewegt und ging mit seinem Handy. Als mein Mann nach Hause kam und erfuhr, dass ich das Handy zurückgegeben hatte, war er zwei oder drei Tage lang verärgert über mich. Später wurde mir klar, dass dies geschah, weil meine Gedanken zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich aufrichtig waren.
Im Jahr 2007 ging ich auf einen Großmarkt für Kleinwaren und kaufte Haarschmuckartikel, um sie auf einem Straßenmarkt zu verkaufen. Als ich die Ware nach meiner Rückkehr nach Hause zählte, fand ich zwei zusätzliche Tüten mit Haargummis. Der Großhandelspreis betrug fünf Yuan pro Tüte (ca. 0,60 Euro). Die Verkäuferin muss sehr beschäftigt gewesen sein und versehentlich zwei Tüten zu viel eingepackt haben.
Ein paar Tage später ging ich nochmals in denselben Laden, erklärte die Situation und zahlte der Verkäuferin zusätzlich zehn Yuan. Sie lächelte und sagte: „Ich verkaufe seit sechs Jahren Haarschmuck und habe noch nie jemanden wie Sie getroffen.“ Ich gab ihr Materialien zur Erklärung der wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung. Als ich später vorbeikam, saß sie immer noch dort und las sie aufmerksam durch. Ein weiteres Leben wurde gerettet. Ich bin dem Meister zutiefst dankbar, dass er mir beigebracht hat, ein guter Mensch zu sein.
Im Laufe meiner langjährigen Kultivierung bin ich vielen ähnlichen Situationen begegnet. Manchmal geben mir Leute beim Einkaufen zu viel Wechselgeld. Ich gebe es immer zurück. Wenn ich es erst zu Hause bemerke, gehe ich zurück und gebe es ihnen zurück. Wenn sie sich bei mir bedanken, bitte ich sie immer, sich folgendes einzuprägen: „Falun Dafa ist gut!“
Eines Morgens im Sommer 2010, nachdem ich vom Morgenmarkt zurückgekommen war, sah ich einen Mann unten in der Nähe meines Wohnhauses hocken, der starkes Nasenbluten hatte. Als ich das Blut auf dem Boden sah, wurde mir klar, dass er bereits viel Blut verloren haben musste und es immer noch floss. Ich kniete mich schnell neben ihn und bat ihn, zu rezitieren: „Falun Dafa ist gut.“
Ich holte Taschentücher aus meiner Tasche und reichte sie ihm, um die Blutung zu stillen. Er hörte zu und sprach die Worte wiederholt. Innerhalb von etwa einer Minute hörte die Blutung vollständig auf – es war wirklich ein Wunder. Er sah mich dankbar an. Ich empfahl ihm dann, aus der KP Chinas und deren Unterorganisationen auszutreten, um in Sicherheit zu sein. Ich half ihm, aus den „Jungen Pionieren“ der KP auszutreten.
Dank des Meisters wurde ein weiteres Leben vor der Gefahr gerettet.
Ich bin in diesem Leben wirklich glücklich, Falun Dafa zu praktizieren. In dieser turbulenten Welt lehrt uns der Meister, wie man ein guter Mensch ist, wie man seine Fähigkeiten ständig verbessert und immer zuerst an andere denkt. Nach vielen Jahren der Kultivierung wurden alle meine Krankheiten vom Meister beseitigt. Ich bin nun frei von Beschwerden und sowohl körperlich als auch geistig gesund. Ich bin dem Meister zutiefst dafür dankbar, dass er mich barmherzig gerettet hat.