(Minghui.org) „Das geschäftige Treiben um mich herum schien verflogen zu sein und ich spürte die Resonanz tief in meiner Seele“, sagte Yahya. Er war stehengeblieben, um den Falun-Dafa-Praktizierenden zuzusehen, die in Dublin den Welt-Falun-Dafa-Tag feierten. Er genoss ihre Gruppenübungen sehr. „Diese Art von Gelassenheit – ich habe das Gefühl, zu meinem wahren Selbst zurückgekehrt zu sein und mit meinem Inneren verbunden zu sein. Ich spüre, dass Gott an meiner Seite ist“, so seine Empfindung.
Um den Welt-Falun-Dafa-Tag zu begehen, der auf den 13. Mai fällt, veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende am 9. Mai 2026 eine Kundgebung in Dublin. Sie sprachen mit Touristen und Einheimischen und informierten sie über diesen traditionellen spirituellen Kultivierungsweg aus China.
Die Kundgebung fand auf der O’Connell Street statt. Als wichtigste Verkehrsader im Zentrum Dublins war diese Straße Schauplatz entscheidender Ereignisse der modernen irischen Geschichte. Auch heute ist sie ein geschäftliches Zentrum und außerdem die Bühne für bedeutende kulturelle Feierlichkeiten. Viele Menschen hielten die Aktionen zum Dafa-Tag mit ihren Handys oder Kameras fest und einige Passanten erkundigten sich, wo sie die Übungen erlernen könnten.

Praktizierende veranstalten am 9. Mai 2026 in Dublin eine Parade, um den Welt-Falun-Dafa-Tag zu feiern.


Praktizierende halten am 9. Mai vor dem Hauptpostamt eine Kundgebung ab und führen die Übungen vor

Passanten erfahren von Falun Dafa und der Verfolgung in China
Yahya blieb am Veranstaltungsort stehen und beobachtete die Gruppenübungen eine ganze Weile lang. Er erzählte, dass er ursprünglich aus Marokko stamme und nun an einer Universität in Irland lehre. „Eure gute Seite wird die schlechte besiegen. Warum befindet sich die Welt im Krieg? Wir sollten unsere schlechte Seite überwinden“, so Yahya.
Als er sah, wie die Praktizierenden die Übungen ausführten, meinte er, er habe das Gefühl, dass diese Praxis den Menschen helfen könne, dieser inneren Störung zu widerstehen. „Während sie dies tun, wird die schlechte Seite beseitigt“, sagte er. Yahya lobte zudem die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht: „Wenn alle Menschen diese Prinzipien befolgen könnten, wäre die Welt vollkommen neu – ohne Hass, und die Menschen würden einander helfen.“
Mehrere junge Chinesen waren überrascht, die Feierlichkeiten zum Falun-Dafa-Tag zu sehen, und machten Fotos. Ein Student aus der Provinz Fujian beschrieb das Ereignis seinen Freunden am Telefon, während er zusah. Ein junges chinesisches Mädchen war überrascht zu erfahren, dass vor der Verfolgung im Jahr 1999 fast 100 Millionen Menschen in China Falun Dafa praktiziert hatten. Sie nahm einen Flyer entgegen und erwähnte, sie wolle mehr darüber erfahren.
Karen und ihre Kinder sahen sich die Vorführung der Übungen sowie die Musik- und Tanzdarbietungen der Praktizierenden an. „Es ist wunderschön. Absolut wunderschön. Deshalb fühlen wir uns so hingezogen. Wir sind völlig fasziniert. Es ist so beruhigend und friedlich“, so Karen. Ihre Kinder nickten zustimmend. Nachdem Karen erfahren hatte, dass die Veranstaltung anlässlich des Welt-Falun-Dafa-Tages stattfand und gelernt hatte, was Falun Dafa ist, erklärte sie: „Das ist genau das, was die Welt braucht!“
David äußerte sich voller Lob über die Praktizierenden
David bezeichnete es als unfassbar, dass Praktizierende verhaftet, gefoltert und in China sogar der staatlich geförderten Zwangsorganentnahme ausgesetzt werden. Er unterzeichnete die Petition, die ein Ende der Verfolgung forderte, und ermutigte die Praktizierenden, ihre Bemühungen zur Aufdeckung der Verfolgung fortzusetzen. „Ein totalitäres Regime kann niemals Erfolg haben oder lange überdauern, wenn es Menschen daran hindert, ihre Liebe zueinander zu teilen“, erklärte er.
Nachdem Jason aus Indien die Petition unterschrieben hatte, sagte er: „Ich wusste bereits von Falun Dafa; doch als ich vorbeiging und euch sah, wollte ich mir das Ganze noch einmal ansehen. Daher war ich überrascht, dass die Verfolgung immer noch andauert.“
Er erzählte, dass er bereits vor einigen Jahren eine Petition unterschrieben und dabei gehofft habe, dass Menschen, die eine so etwas Gutes praktizieren, nicht verfolgt werden sollten. „Diese Praxis ist sehr gut. Sie schenkt einem inneren Frieden. Sie verbessert die Gesundheit und das geistige Wohlbefinden. Ich halte das in dieser Welt für äußerst wichtig. Wenn man unruhig ist – wenn man sich geistig und körperlich nicht gut fühlt –, beginnt man, Menschen zu hassen. Eine Meditationspraxis wie Falun Dafa befreit einen von all diesem Hass und schenkt einem Frieden und Barmherzigkeit“, so Jason.
Er erklärte, dass Güte an andere weitergegeben werden kann: „Es ist genau wie mit dem Licht. Wenn ich ein Licht in der Hand halte und es dir weiterreiche, trägst du dieses Licht zu noch mehr Menschen. Genauso verhält es sich mit Falun Dafa. Es ist wie ein Licht, das man an andere weitergibt. Und genau das tut ihr gerade. Wenn jeder so handeln würde, würde sich diese Welt verändern.“
Jason war der Meinung, dass die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – genau das sind, wonach sich jeder sehnt. „Wenn man innerlich wahrhaftig ist, ist man gütig zu anderen. Man ist gutherzig. Wenn man diese Prinzipien nicht besitzt, hat man auch keinen Frieden.“