(Minghui.org) Anlässlich des 27. Jahrestages des Appells vom 25. April in Peking veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende am 25. April 2026 eine Kundgebung auf dem Bellaire Boulevard in Houston, Texas.


Kundgebung in Houston am 25. April
Herr Yang vom Falun Dafa Verein der südlichen USA sagte auf der Kundgebung: „Die Praktizierenden folgen den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. In den vergangenen 27 Jahren der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) haben viele Praktizierende ihr Leben verloren. Doch die Praktizierenden geben niemals auf. Sie protestieren friedlich und beugen sich niemals dem Druck der KPCh.
Diese Prinzipien sind universelle Werte der Menschheit. Im täglichen Leben leben die Praktizierenden Güte, Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit vor, schätzen ihre Familie und helfen anderen bereitwillig. Sie bewahren sich einen positiven und erhebenden Geist, wenn sie mit den Härten und Herausforderungen des Lebens konfrontiert sind. Die Praktizierenden streben nach spiritueller Erhöhung – nicht nach weltlichem Ruhm, Reichtum oder persönlichem Gewinn.“
Herr Liu, der heute in Houston lebt, ist ein ehemaliger Polizeibeamter aus der chinesischen Provinz Liaoning. Er praktizierte erst seit sechs Monaten Falun Dafa, als am 25. April im Jahr 1999 der Appell stattfand und erinnert sich: „Angesichts der Situation und des herrschenden Drucks dachte ich über das Thema der Unterdrückung durch die KPCh nach. Was sollte ich als Angehöriger der Strafverfolgungsbehörden tun?“
„Ich habe in diesen turbulenten Zeiten viele Veränderungen erlebt. Doch eines war klar: Es ist nichts Verkehrtes daran, den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu folgen. Falun Dafa lehrt die Menschen, gut zu sein, und kommt den Praktizierenden zugute, indem es ihre Gesundheit verbessert und ihre Moral veredelt. Das ist für jedes Volk und jedes Land von Vorteil. Auch meine Familie profitiert von Falun Gong. Kein Medium und kein Regierungsvertreter kann diese Tatsache bestreiten.“
Liu und seine Familie mussten viel Leid ertragen, da sie sich weigerten, ihren Glauben aufzugeben. Heute leben sie in den USA und begehen dort den Gedenktag an den Appell vom 25. April. Er sagte: „Seit 27 Jahren setzen sich die Praktizierenden unermüdlich dafür ein, das Bewusstsein für die Verfolgung zu schärfen. Sie verteidigen ihre Grundrechte auf Glaubens- und Meinungsfreiheit – Rechte, die eigentlich allen chinesischen Menschen zustehen.“
Einige chinesische Einwohner und Studenten sagten sich während der Veranstaltung von der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen los. Herr Yan ging zunächst an der Kundgebung vorbei und ging dann noch einmal zurück, um mit einem Praktizierenden zu sprechen. Er erzählte, dass er, als er noch in China lebte, eine Software genutzt habe, um die Informationszensur der KPCh zu umgehen, und auf diese Weise von der Verfolgung erfahren habe. „Ich lebe nun schon seit einigen Jahren in den USA. Dank der Freiheit ist mein Leben hier ein ganz anderes“, sagte er.
Er erklärte unter Angabe seines echten Namens seinen Austritt aus dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren. Zudem unterzeichnete er eine Petition, um dazu beizutragen, die Verfolgung zu beenden. Er meinte: „Heute habe ich offiziell die notwendigen Formalitäten erledigt – auch wenn ich diese beiden Organisationen innerlich schon vor langer Zeit nicht mehr anerkannt habe. Ich danke Ihnen allen; es ist wahrlich eine Fügung des Schicksals, dass sich unsere Wege gekreuzt haben. Ich stehe an Ihrer Seite.“
Ein junger Mann namens Li aus Macau studiert derzeit in den USA. Er berichtete, er habe von der Verfolgung gehört und von den Veranstaltungen der Praktizierenden erfahren. „Ich unterstütze Falun Dafa. Der Zusammenbruch der KPCh ist unvermeidlich. In der Menschheitsgeschichte stellt sie eine Anomalie dar und kann keinen Bestand haben. Ich hoffe, dass ihr Zusammenbruch kein weiteres Unheil über China bringt. Ich hoffe, dass in China so bald wie möglich die Demokratie Einzug hält und die Menschen ein glückliches Leben führen können.“