(Minghui.org) Anlässlich des 27. Jahrestages des Aufrufs vom 25. April 1999 veranstalteten Falun-Gong-Praktizierende in zwei Städten Polens am 25. April 2026 Aktionen: auf dem Altstadtmarkt in Warschau und in der Dluga-Straße, einer beliebten Touristenattraktion im nordpolnischen Danzig. Beide Aktionen stießen auf großes Interesse bei Einheimischen, Touristen und Reisegruppen, darunter auch Chinesen.
Am 27. Jahrestag des Appells in Peking informieren Praktizierende zeitgleich auf dem Marktplatz der Warschauer Altstadt und in der Dluga-Straße in Danzig über Falun Gong
Vor 27 Jahren waren um die 10.000 Falun-Gong-Praktizierende zum Petitionsbüro in Peking, gekommen, um friedlich die freie Ausübung ihres Glaubens und den Dialog mit der Regierung zu fordern. Dieser friedliche Appell versetzte die Welt in Erstaunen. Viele Menschen erlebten zum ersten Mal den Mut der Falun-Gong-Praktizierenden und die Kraft, mit der sie, geleitet von den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, an der Wahrheit festhielten. Die Medien innerhalb und außerhalb Chinas berichteten anerkennend über ihren Appell.
Passanten lesen die Informationen, hören den Praktizierenden zu, die die Fakten zur Verfolgung erläutern, und unterschreiben die Petition zur Beendigung der Verfolgung in China
Monika bei der Veranstaltung zum 27. Jahrestag des Appells vom 25. April 1999
Monika war von den Aktivitäten zum Gedenken an den 27. Jahrestag des Appells tief bewegt. Sie erklärte: „Dieser Tag hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Ich habe gesehen, wie der Geist und die vorbildlichen Werte von damals vor 27 Jahren bis heute fortbestehen. Alle Praktizierenden sind der Verleumdungspropaganda der KPCh und der kalten Haltung der Menschen aufgrund von Missverständnissen ausgesetzt. Wir begegnen Regierungen verschiedener Länder, die die wahren Umstände nicht kennen. Selbst angesichts der brutalen Verfolgung durch die KPCh klären wir die Fakten stets ruhig und mit Vernunft auf. Genau wie vor 27 Jahren, als Falun-Gong-Praktizierende vor dem Regierungsgebäude in Peking standen und so freundlich und friedlich waren. Als Praktizierende empfinde ich es als eine Ehre und auch zugleich als Verantwortung, Dafa zu bewahren.
An diesem Tag gedenken wir insbesondere der Praktizierenden, die weiterhin leiden und ihr Leben verlieren, weil sie ihren Glauben nicht aufgeben und die Wahrheit verteidigen. An diesem Tag erinnern wir uns besonders daran, unseren Kultivierungsweg fleißig weiterzugehen. Ich bin dem Meister an diesem Tag besonders dankbar für dieses unvergleichliche Geschenk und möchte, dass noch mehr Menschen erfahren, wie großartig Falun Dafa ist.“
Der chinesische Praktizierende Huang sagte: „Vom 25. April 1999, als Falun-Gong-Praktizierende nach Peking gingen, um für Glaubensfreiheit zu demonstrieren, bis heute sind 27 Jahre vergangen. Obwohl Falun Gong von der KPCh brutal unterdrückt wird, steht es weiterhin aufrecht da und wird heute weltweit praktiziert. Das hat die Diktatur überrascht und verängstigt.
Praktizierende in Polen, der Ukraine und auf der ganzen Welt gedenken des 25. April. Wir veranstalten Aktionen, um unsere feste Überzeugung zum Ausdruck zu bringen: Falun Dafa ist großartig! Wir möchten den Menschen in dieser chaotischen Welt, in der die moralischen Werte schwinden, sagen, dass wir unser Gewissen bewahren, gute Menschen bleiben und universelle Werte hochhalten müssen, denn nur so werden wir eine wunderbare Zukunft haben. Ich hoffe, dass die Chinesen, die die Fakten über Falun Gong nicht kennen, bald erwachen und sich von den mentalen Fesseln der KPCh befreien.“
Pham schilderte die Ereignisse jenes Tages: „Obwohl ich nicht selbst anwesend war, weiß ich anhand von Videoaufnahmen, Fotos und Berichten mit Sicherheit, dass die Aktionen der Falun-Gong-Praktizierenden gegen kein chinesisches Gesetz verstoßen haben. Jeder, der dort war, handelte freiwillig. Wenn dies heute geschehen würde, würde ich genauso handeln. Die Falun-Gong-Praktizierenden zeigten keine Transparente oder Fahnen, riefen keine Parolen und es kam zu keiner Auseinandersetzung mit der Polizei. Nachdem eine Antwort eingegangen war, verließen die Praktizierenden ruhig und friedlich den Ort. Sie reinigten sogar das Gelände. Wie kann das als ‚Belagerung‘ von Zhongnanhai dargestellt werden, wie die KPCh behauptet?! Solch offensichtliche, gezielte Propaganda beweist nur, wie schuldig und bösartig die KPCh ist.“
Tomek erklärte: „Heute jährt sich zum 27. Mal der friedliche Appell der Falun-Gong-Praktizierenden in Peking. Ungeachtet der Brutalität der Verfolgung, der grausamen Folter und der entsetzlichen Verbrechen der KPCh haben Falun-Gong-Praktizierende niemals mit Gewalt reagiert. Alle unsere Zusammenkünfte verlaufen friedlich und besonnen. Dies verdeutlicht das Gute und das Böse, die Güte und das Unheil in dieser Welt. Dadurch haben viele Menschen das wahre Gesicht der KPCh erkannt. Wir müssen den 25. April, diesen bedeutsamen Tag, in Erinnerung behalten, ungeachtet der Grausamkeit und Heimtücke der Verfolgung. Wir müssen uns mit der gleichen Entschlossenheit kultivieren wie zu Beginn, damit noch mehr Menschen die wahren Umstände in Bezug auf Falun Gong erfahren.“
In diesem Jahr gab es am 25. April Informationsstände von Falun-Gong-Praktizierenden auf dem Altstadtmarkt in Warschau und in der Dluga-Straße in Danzig, die besonders viel Aufmerksamkeit erregten. Die beruhigende Musik, die Vorführungen der Übungen und die ordentlichen Reihen der Praktizierenden, die die Übungen ausführten, veranlassten die Menschen stehenzubleiben, um die Informationen zu lesen oder Fotos zu machen. Einige lernten vor Ort die Falun-Gong-Übungen oder unterhielten sich mit den Praktizierenden. Fast alle, die von der Verfolgung erfuhren, unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Gräueltaten fordert.
Ein junger Mann aus China stand vor den Informationstafeln und telefonierte. Als ein Praktizierender nähertrat, konnte er ihn mit seinem Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung über Falun Gong sprechen hören. Der junge Mann las seinem Gesprächspartner die Informationen auf dem Display laut vor. Als er Praktizierende kommen sah, winkte er ihnen freundlich zu und las weiter.
Antoni, ein Feuerwehrmann aus Italien, der Urlaub in Polen machte, und Areksand blieben stehen und beobachteten die meditierenden Praktizierenden. Sie baten um englischsprachige Flyer über Falun Gong und sagten, sie wollten sich online über die Kultiierungsmethode informieren. Als sie erfuhren, wie Praktizierende in China verfolgt und ihnen sogar Organe entnommen werden, waren sie zutiefst schockiert. Als ihnen alles klar wurde, unterzeichneten sie die Petition ohne Zögern und drückten den Praktizierenden mit hochgehobenen Daumen ihre Unterstützung aus.
Ein römisch-katholischer Priester, der in Polen Urlaub machte, unterhielt sich lange mit den Praktizierenden. Er erkundigte sich eingehend nach der Geschichte von Falun Gong und der aktuellen Verfolgungssituation. Er führte ein tiefgründiges Gespräch mit ihnen und fragte nach den Leitprinzipien von Falun Gong. Er sei vom Geist von Falun Gong berührt, so der Priester, und habe Interesse daran, Bücher darüber zu lesen.
Falun Dafa, auch als Falun Gong bekannt, wurde zum ersten Mal 1992 in der Öffentlichkeit vorgestellt. Wenige Jahre später praktizierten fast 100 Millionen Menschen in ganz China Falun Dafa. Sie profitierten von dem Kultivierungsweg, der ihren Gesundheitszustand verbesserte und ihre Moral erhöhte.
Am 23. und 24. April griffen Polizisten in Tianjin, einer Stadt nahe Peking, Dutzende Praktizierende an, die sich vor einem Verlagsgebäude versammelten hatten und verhafteten sie. Dabei wollten die Praktizierenden nur die Fehler in einem vorher veröffentlichten Zeitungsbericht über Falun Gong richtigstellen. Als die Verhaftungen bekannt wurden und mehrere Praktizierende sich bei den Polizisten erkundigten, sagte man ihnen, dass sie ihre Beschwerde in Peking vortragen müssten.
Am 25. April versammelten sich daraufhin etwa 10.000 Praktizierende vor dem Petitionsbüro der Zentralregierung in Peking, wie ihnen die Polizisten in Tianjin gesagt hatten. Der Appell verlief friedlich und geordnet. Einige Praktizierende trafen sich als Vertreter der Protestierenden mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhu Rongji und seinen Mitarbeitern. An diesem Abend wurden ihre Sorgen angehört – die verhafteten Praktizierenden in Tianjin kamen frei und alle fuhren nach Hause.
Doch der damalige Staatschef Jiang Zemin sah die wachsende Beliebtheit von Falun Gong als Bedrohung für die atheistische Ideologie der Partei an. Am 20. Juli 1999 erließ er den Befehl, Falun Gong zu verbieten.
Minghui.org hat den Tod Tausender Praktizierender in den vergangenen 27 Jahren der Verfolgung gemeldet. Es wird vermutet, dass die Dunkelziffer viel höher ist. Noch mehr Praktizierende wurden und werden wegen ihres Glaubens inhaftiert und gefoltert.
Es gibt konkrete Beweise, dass die KPCh den Organraub fördert. Inhaftierte Praktizierende werden wegen ihrer Organe ermordet, die zu Profitzwecken an die Transplantationsindustrie verkauft werden.