(Minghui.org) Praktizierende in Frankfurt begingen den Welt-Falun-Dafa-Tag (13. Mai) am 16. Mai.
Am 16. Mai 2026 veranstalten Praktizierende eine Feier zum Falun-Dafa-Tag
Während der Kundgebung auf dem Rossmarkt im Stadtzentrum verlas eine Moderatorin Glückwunschschreiben von drei Abgeordneten des Hessischen Landesparlaments. Die Praktizierenden führten die Übungen vor und präsentierten Darbietungen mit Hüfttrommeln sowie einen Drachentanz. Der Moderator erläuterte, dass Falun Dafa einer brutalen Unterdrückung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ausgesetzt ist, obwohl es in über 100 Ländern großen Zuspruch findet.
Beeindruckt von den Darbietungen blieben viele Passanten stehen, um sich über Falun Dafa zu informieren. Einige unterzeichneten Petitionen, in denen ein Ende der Verfolgung gefordert wird. Chinesische Touristen und Studenten kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch und stellten Fragen. Als eine Gruppe chinesischer Touristen vorbeiging, rief eine junge Frau begeistert: „Falun Dafa! Lasst uns ein paar Fotos machen!“




Praktizierende führen die Übungen vor
Heiko Kasseckert, Mitglied der CDU (Christlich Demokratische Union) in Hessen, erklärte in seinem Schreiben: „Der Welt-Falun-Dafa-Tag ist ein besonderer Moment, der jene Werte hervorhebt, die für ein friedliches und von gegenseitigem Respekt geprägtes Zusammenleben unerlässlich sind. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht überwinden kulturelle, soziale und nationale Grenzen. Sie verbinden alle Menschen und weisen in der heutigen, schnelllebigen und von Unsicherheiten geprägten Welt einen Weg nach vorn.“
Oliver Stirböck ist Mitglied der Freien Demokratischen Partei (FDP) in Hessen und Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Er erklärte, dass die Bemühungen der Praktizierenden angesichts der brutalen Verfolgung durch die KP Chinas umso wichtiger seien. „Sie erinnern die Welt daran, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind. Wo andere es vorziehen, die Augen zu verschließen, schärfen Sie das öffentliche Bewusstsein“, betonte er. „Sie erheben Ihre Stimme für jene, die in China zum Schweigen gebracht wurden, und demonstrieren auf friedliche Weise, dass die Kraft von Mut, Widerstandskraft und Glauben weitaus stärker ist als Einschüchterung.“
Martina Feldmayer ist Vizepräsidentin des Hessischen Landtags und Mitglied der Grünen (Bündnis 90/Die Grünen). In ihrem Schreiben erklärte sie, dass sie die beharrlichen und friedlichen Bemühungen der Falun-Dafa-Praktizierenden um die Wahrung der Menschenrechte, der Glaubensfreiheit und der Menschenwürde sehr schätze. „Ich halte es für entscheidend, das öffentliche Bewusstsein für bestehende Menschenrechtsverletzungen zu schärfen und das Verständnis unserer Gesellschaft für Grundfreiheiten durch gewaltfreie Mittel zu stärken“, schrieb sie.
Ein Moderator verliest die Glückwunschschreiben von drei Abgeordneten des Landtags

Praktizierende führen den Drachentanz vor
Praktizierende spielen auf den Hüfttrommeln



Passanten im Gespräch mit Praktizierenden


Passanten unterzeichnen Petitionen, die dazu aufrufen, die Gräueltaten der KPCh zu beenden
Die Kindergärtnerin Monika kam am Roßmarkt vorbei und blieb stehen, um die Aktivitäten der Praktizierenden zu beobachten. „Das ist faszinierend – besonders die leuchtenden Farben“, meinte sie. Sie berichtete, dass sie beim Zuschauen, wie die Praktizierenden die Übungen ausführten, ein Gefühl von Wärme und innerem Frieden empfunden habe: „Es war so bewegend und unbeschreiblich.“
Als sie erfuhr, dass die Veranstaltung anlässlich des Welt-Falun-Dafa-Tages stattfand und dass die Leitprinzipien von Falun Dafa „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ lauten, sagte Monika, diese Lehre sei von großer Bedeutung – ungeachtet der religiösen Überzeugungen oder der ethnischen Zugehörigkeit der Menschen. „Ich werde versuchen, danach zu leben“, erklärte sie. „Akzeptanz finde ich auch noch ganz wichtig dabei. Egal welche Religion, welche Menschen, welche Hautfarbe, man sollte sie akzeptieren, so wie sie sind.“
Sie zeigte sich schockiert darüber, dass die KPCh Falun-Dafa-Praktizierende bereits seit 27 Jahren verfolgt. „Das ist furchtbar. Das sind Werte, die von niemandem abgeschafft werden dürfen“, erklärte sie.
Nachdem sie erfahren hatte, dass unter dem KP-Regime in China Praktizierenden Organe entnommen werden, während diese noch am Leben sind, unterzeichnete Monika sofort eine Petition, um diesem Verbrechen Einhalt zu gebieten. „Die Organentnahme ist wirklich grauenhaft. Welche Worte könnte ich finden, um das zu beschreiben? Es ist absolut schrecklich!“
Monika war von der Veranstaltung der Praktizierenden sehr beeindruckt. „Es ist so schön. Es hat mich wirklich in seinen Bann gezogen. Ich finde es wunderbar“, freute sie sich.
Bevor sie ging, lobte Monika erneut die Feierlichkeiten zum Welt-Falun-Dafa-Tag und ermutigte die Praktizierenden, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen. „Ich habe das Gefühl, dass hier alles sehr gut ist. Das sind Worte, die von Herzen kommen“, fügte sie hinzu.
Chen, ein Antiquitätenhändler aus Taiwan, und ein Freund kamen gerade am Roßmarkt vorbei, als sie zufällig einen befreundeten Falun-Dafa-Praktizierenden trafen; daraufhin führten sie ein langes Gespräch. Chen ist Buddhist; er hat bereits viele Teile der Welt bereist und lange Zeit in Festlandchina gelebt, wo er ebenfalls Falun-Dafa-Praktizierende kennengelernt hatte.
„Ich habe chinesische Freunde, die schon seit langer Zeit Falun Dafa praktizieren, und ihr Gesundheitszustand ist tatsächlich ausgezeichnet. Besonders in Peking gibt es nach wie vor Menschen, die Falun Dafa praktizieren“, berichtete Chen. „Als wir die Chinesische Mauer bestiegen, waren wir alle völlig außer Atem – doch die Falun-Dafa-Praktizierenden schienen den Gipfel mit nur zwei oder drei Schritten zu erreichen.“
Er merkte an, dass ihm aufgefallen sei: Wo immer auf der Welt Falun-Dafa-Veranstaltungen stattfinden, bleibt danach kein einziges Stück Papier oder irgendein Abfall zurück. „Das ist sehr beeindruckend“, bemerkte Chen. „Besonders in Australien, wo der Platz so weitläufig war und Tausende von Praktizierenden versammelt waren. Dennoch hinterließen sie den Ort nach ihrer Veranstaltung sauber.“
Chen und seine Freunde unterzeichneten Petitionen, um dem Organraub in China Einhalt zu gebieten. „Ich weiß, dass diese Dinge der Realität entsprechen und dass sie der menschlichen Natur sowie der Menschlichkeit zutiefst widersprechen. Wir sind nur ganz gewöhnliche Menschen und können allein wohl keinen großen Unterschied bewirken“, erklärte er. „Doch wenn wir auch nur ein wenig Unterstützung leisten können – und wenn sich viele Menschen dazu entschließen –, dann wird der Himmel uns vielleicht erhören, und die Dinge werden sich allmählich zum Besseren wenden.“
Chen äußerte, er empfinde tiefe Dankbarkeit dafür, in einer freien und demokratischen Gesellschaft leben zu dürfen. Er ist davon überzeugt, dass Falun Dafa die Gesundheit noch vieler weiterer Menschen fördern und zu einer friedlicheren Gesellschaft beitragen wird.
Tristan Grauch ist von Beruf Bestatter, er war als Tourist in Frankfurt. Ihm habe die Veranstaltung sehr gut gefallen, sagte er und lobte den Drachentanz, die Vorführung mit den Hüfttrommeln sowie die Übungsdemonstration: „Alles war gut aufeinander abgestimmt, und die Veranstaltung strahlt Frieden aus. Es gefällt mir sehr“, gab er an.
Dies war das erste Mal, dass Grauch von Falun Dafa hörte; er stimmte den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu. „Diese universellen Werte sind sehr wichtig. Ich muss mehr darüber erfahren“, nahm er sich vor.
Erschüttert über die brutale Verfolgung, der Falun-Dafa-Praktizierende in China ausgesetzt sind, erklärte Grauch: „Das ist schon krass, das hat man ja schon öfters gehört aus China, dass da verschiedene regierungsfeindliche oder regierungsablehnende Sachen verboten werden. Das kriegt man leider öfters mit, genau, das sollte nicht so sein.“ Er unterzeichnete dann die Petition zur Unterstützung der Praktizierenden.
Er gratulierte den Praktizierenden zum Welt-Falun-Dafa-Tag und äußerte die Hoffnung, dass die Praktizierenden in China bald ihre Freiheit zurückerlangen. „Ich hoffe, dass diese schreckliche Situation sich lockert, dass sie ihre Rechte zurückbekommen, dass die Zustände, die da jetzt wohl herrschen, dass sich das wieder legt. Und dass man wieder in Frieden zusammenleben kann. Dass wir alle besser miteinander zurechtkommen, das wäre so einfach.“