(Minghui.org) Praktizierende in Thailand versammelten sich am 3. Mai 2026 im Lumphini-Park in Bangkok, um den Welt-Falun-Dafa-Tag mit gemeinsamen Übungen zu feiern und der Öffentlichkeit Falun Dafa vorzustellen.

Zur Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages machen Falun-Dafa-Praktizierende in Thailand im Lumphini-Park gemeinsam die Übungen
Meister Li Hongzhi hielt am 13. Mai 1992 in der Stadt Changchun (China) den ersten Falun-Dafa-Vortrag. Seither hat Falun Dafa Menschen in mehr als 100 Ländern weltweit, darunter auch Thailand, Gesundheit und Hoffnung gebracht.
Während der Feierlichkeiten berichteten zwei Praktizierende über ihre Kultivierungserfahrungen und darüber, wie sie körperlich und geistig von Falun Dafa profitiert haben.
Lisa, eine ehemalige Universitätsprofessorin, blickte auf ihren Kultivierungsweg zurück. Sie sagte: „Ich habe im Januar 1999 angefangen, Falun Gong zu praktizieren – nur wenige Monate vor Beginn der Verfolgung.
Damals war ich fast 40 Jahre alt. Aufgrund meines Alters hatte ich das Gefühl, dass mein Körper nicht mehr so kräftig war wie früher. Ich spürte, dass ich körperlich nachzulassen begann, und so wollte ich meine Fitness verbessern.
Es gab damals noch keine thailändische Übersetzung des Zhuan Falun, daher las ich die englische Ausgabe“, erzählte sie. „Nachdem ich mehrere Lektionen gelesen hatte, wurde mir klar, dass Falun Gong ein Kultivierungsweg ist – und nicht bloß eine körperliche Übung.
Zu jener Zeit hatte ich zudem gerade erst begonnen, mich mit dem Buddhismus zu beschäftigen; ich musste mich also entscheiden.“
Sie fuhr fort: „Der Buddhismus existiert schon seit sehr langer Zeit, doch ich hegte Zweifel an einigen seiner Schriften. Falun Dafa hingegen war erst kurz zuvor der Öffentlichkeit vorgestellt worden; daher beschloss ich, Falun Dafa eine Chance zu geben, und hörte auf, mich mit dem Buddhismus zu befassen.
Kurz darauf sah ich mich mit vielen Prüfungen konfrontiert – insbesondere im Juli 1999, als die chinesische Regierung begann, Falun Gong zu unterdrücken.
Ich habe den Inhalt des Zhuan Falun sorgfältig geprüft und fand darin nicht eine einzige schlechte Sache. Zudem widerfuhren mir, nachdem ich die Übungen gemacht hatte, ausschließlich gute Dinge.
Daraufhin begann ich, mich über die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu informieren und zu ergründen, warum sie eine solche Propaganda gegen Falun Gong verbreitete. Dabei erkannte ich, dass die KPCh lügen musste; und so praktizierte ich Falun Gong weiter.
Ich reiste mehrmals nach Pattaya, um dort Flugblätter an chinesische Touristen zu verteilen und auf die Verfolgung von Falun Gong aufmerksam zu machen“, erzählte sie. „Die KPCh geht äußerst brutal vor – insbesondere die erzwungene Organentnahme ist zutiefst unmenschlich.“
Lisa erzählte: „Ich praktiziere Falun Dafa nun seit fast 27 Jahren. In der ganzen Zeit habe ich mir nur wenige leichte Erkältungen eingefangen – und das war in den ersten beiden Jahren, nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte.“
Mittlerweile ist Lisa um die Sechzig, doch wirkt sie, als wäre sie noch um die 40. Ihr Teint ist hell, frei von Hautunreinheiten oder Falten. Diesbezüglich bemerkte sie: „Das ist das, was andere Menschen äußerlich sehen können. Darüber hinaus fühle ich mich körperlich stark. Ich bin jetzt über 60, und andere sagen, ich sähe gesund und energiegeladen aus. Ich gehe immer noch zügig.“
„Früher habe ich mich oft wegen meiner eigenen Meinungen mit anderen gestritten“, sagte sie. „Nachdem ich begonnen hatte, Dafa zu praktizieren, erkannte ich, dass Menschen unterschiedlich sind und es anderen schwerfallen mag, meine Denkweise zu verstehen. Streiten ist nutzlos; so ließ ich es allmählich los und übte mich in Nachsicht.“
Sie fuhr fort: „Meister Li sprach darüber, wie sich die Nachsicht eines Kultivierenden von der gewöhnlicher Menschen unterscheidet. Anfangs empfand ich es als schmerzhaft, Nachsicht zu üben; ich verspürte Angst und Traurigkeit. Allmählich erlangte ich jedoch die Nachsicht einer Kultivierenden, legte mein Ego ab und fühlte mich innerlich sehr gelöst.
Manchmal geriet ich bei schwierigen Prüfungen innerlich ins Wanken“, so Lisa. „Dann fragte ich mich: Könnte ich aufhören, Falun Gong zu praktizieren? Könnte ich wie andere Menschen leben? Die Antwort lautete, dass ich dazu nicht mehr in der Lage wäre – und so hielt ich standhaft daran fest.“
Bangor, die mittlerweile um die 70 ist, praktiziert seit acht Jahren Falun Gong. Sie begann, Falun Gong zu lernen, weil sie inneren Frieden erlangen wollte. Sie wirkt, als wäre sie erst um die 40, und ihr Teint ist hell und klar.
„Je länger ich mich kultiviere, desto jünger fühle ich mich“, erklärte sie. „Als ich anfing, die Falun-Gong-Übungen zu machen, spürte ich eine sehr starke Energie und Wärme im ganzen Körper. Danach fühlte ich mich entspannt und leicht.“
Bangor meinte: „Ich mache jeden Morgen die Übungen. Jeden Tag lese ich im Zhuan Falun.“
Als sie über die Veränderungen sprach, die ihr die Kultivierung gebracht hat, sagte Bangor: „Früher gingen mir selbst kleine Dinge nicht aus dem Kopf, und ich konnte sie nicht loslassen. Jetzt nehme ich mir die Dinge nicht mehr so zu Herzen. Meine innere Welt ist friedlich, und ich fühle mich entspannt.
Bevor ich mit der Kultivierung begann, gab ich anderen gegenüber niemals nach. Jetzt tue ich das und begegne den Menschen mit Freundlichkeit. Wenn Konflikte aufkommen, streite ich mich nicht mehr mit anderen. Stattdessen versuche ich, mich zu beruhigen“, erklärte sie.
Da Bangor durch die Kultivierung körperlich und geistig profitiert hat, hofft sie, ihre persönlichen Erfahrungen mit noch mehr Menschen zu teilen. „Ich kläre die Menschen in Thailand sowie die Polizeibeamten über die wahren Umstände auf. Ich erzähle den Leuten von den Lügen und Verleumdungen der KPCh gegen Falun Gong, damit sie diese Lügen erkennen und wissen, dass Falun Gong gut ist und die Menschen dazu anleitet, gute Menschen zu sein.
Ich habe tiefen Respekt vor Meister Li und bin von seiner Lehre zutiefst bewegt. Ich spüre, dass ich eine schicksalhafte Verbindung zu Dafa habe.
Mehrmals bin ich gestrauchelt, und einige dieser Situationen waren kritisch – lebensbedrohliche Prüfungen. Doch ich habe sie überstanden. In diesen Momenten spürte ich, dass der Meister direkt an meiner Seite war.“
Bangor schloss mit den Worten: „Ich habe das Gefühl, dass ich den richtigen Weg im Leben gewählt habe.“