(Minghui.org) Ich wurde im Herbst 1945 in eine arme Familie hineingeboren und verbrachte meine Kindheit hungrig, schwach und meist krank. Ich überlebte die drei Jahre der Großen Hungersnot und stand auch die chaotischen Jahre der Kulturrevolution durch, als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Menschen dazu anstachelte, sich gegenseitig zu verfolgen.
Später wurde ich gezwungen, aufs Land zu gehen, und musste dort eine Form von Zwangsarbeit verrichten. Ich kämpfte und konkurrierte mit anderen jungen Menschen darum, in die Stadt zurückkehren zu können. Ich war zunächst Arbeiterin und wurde später Lehrerin. 1993 las ich über Falun Gong und fand es hervorragend. Ich dachte, wie wunderbar es wäre, wenn die Menschen gütig sein könnten. So begann ich mit der Kultivierung.
Während meiner 33 Jahre der Kultivierung habe ich viele Schwierigkeiten und Prüfungen durchlebt, die mein Herz und meine Seele durchdrangen. Ich habe viele Anhaftungen loslassen und falschen Anschauungen ändern können.
Während meiner Schulzeit war ich stark von der Kultur der KPCh geprägt und entwickelte viele ungesunde Denkweisen, die zu starkem Neid führten. Wenn andere Vorteile erhielten, fühlte es sich an, als würden sie mir etwas wegnehmen. Ich war dann innerlich zutiefst unausgeglichen. Gleichzeitig litt ich selbst darunter und wollte mich unbedingt davon befreien. Diese Denkweise war jedoch tief verwurzelt. Ohne richtige Anleitung fiel es mir sehr schwer, sie zu überwinden. Neid und Eifersucht waren wie ständige Feinde in meinem Leben, die mich immer quälten. Es schien unmöglich, sie abzuschütteln.
In der Mittelschule war ich die Sekretärin des Jugendverbandes für sieben Klassen. Eines Tages wurde ein Mädchen, auf das ich immer herabgesehen hatte, befördert und wurde Mitglied des Komitees des Jugendverbandes. Wütend beschwerte ich mich beim Sekretär des Verbands darüber und versuchte, Einfluss auf die Situation zu nehmen. Ich war damals so wütend, dass ich weder essen noch schlafen konnte.
Die Kulturrevolution verzögerte meinen Weg zu einer Hochschulausbildung; mein Oberschulabschluss galt nicht als anerkannter Bildungsabschluss. Nachdem ich Lehrerin geworden war, hatte ich trotz gleicher Arbeitsbelastung und gleicher Anforderungen nie Anspruch auf Gehaltserhöhungen, Beförderungen oder Auszeichnungen. So war ich ständig voller Groll. Meine Besessenheit von Ruhm und Reichtum veranlasste mich, die Aufnahmeprüfung für ein Erwachsenenstudium abzulegen. Trotz meiner schlechten Gesundheit erwarb ich einen Hochschulabschluss.
In dem von Konkurrenz geprägten Arbeitsumfeld fand ich dennoch keinen inneren Frieden. Je älter ich wurde, desto mehr Krankheiten entwickelte ich. Ich wurde häufig ins Krankenhaus eingeliefert und musste täglich Medikamente einnehmen. Jeder Tag kam mir wie eine Qual vor, sodass ich nicht älter als 50 Jahre alt werden wollte.
Dann entdeckte ich Falun Dafa.
Falun Dafa half mir, den wahren Sinn des Lebens zu verstehen. Mir wurde klar, dass das, wonach ich gestrebt hatte und was ich nicht erreichen konnte, wahrscheinlich nicht für mich bestimmt war und dass es etwas war, das ich weder bei meiner Geburt mitbringen noch beim Tod mitnehmen konnte. Gewinne und Verluste im Leben sind vorherbestimmt. Wenn jemand in früheren Leben keine Tugend angesammelt hat, wird er nichts bekommen, egal wie hart er dafür arbeitet.
Als ich das verstand, wurde mein Herz ruhig und ich wurde von dem Schmerz des Neids befreit. Meine Krankheiten wurden nach und nach vom Meister beseitigt und ich erlebte die Freude, frei von Krankheit zu sein. Seit über 30 Jahren habe ich keine Medikamente mehr eingenommen und musste nicht einmal mehr ins Krankenhaus. Früher dachte ich, ich würde nicht älter als 50 werden, jetzt bin ich 81 Jahre alt.
Ich war lange Zeit Schülervertreterin und wurde später Lehrerin. Dadurch entwickelte ich ein starkes Ego und ein Gefühl von Selbstgerechtigkeit. Ich hörte nicht gern Kritik und ließ nicht zu, dass andere mich auf meine Schwächen hinwiesen. Zufällig heiratete ich jemanden, der mich ständig kritisierte und korrigierte. Das ärgerte mich sehr. Wir stritten uns oft darüber, wer recht und wer unrecht hatte – und ich war sehr wütend.
Mein Kampfgeist und mein Unwille nachzugeben, führten schließlich zu einer Prüfung. Einmal gingen mein Mann und ich hinaus, um Aufkleber über Falun Dafa anzubringen. Er fand, ich sei nicht vorsichtig genug, und versuchte, mich einzuschränken. Das ärgerte mich und ich brachte einen Aufkleber an, als er gerade nicht hinsah. Dabei wurde ich von einer Kamera erfasst und wir zur Polizeiwache gebracht.
Obwohl wir noch am selben Tag freigelassen wurden, verlor mein Sohn dadurch seinen Job. Ich schaute tief in mich hinein und erkannte, dass dies geschehen war, weil ich streitsüchtig und trotzig war. Ich beschloss, diese Anhaftungen zu beseitigen, und veränderte mich dann allmählich. Früher stritt und verteidigte ich mich. Später konnte ich schweigen, obwohl ich innerlich noch nicht überzeugt war. Jetzt kann ich ruhig bleiben und werde auch innerlich nicht mehr wütend.
Um 2009 zog ich eine Prüfung an, weil ich fest an das glaubte, was ich in anderen Dimensionen sah und hörte. Die alten Mächte erschienen in der Gestalt des Meisters und sagten, ich sei ein durch und durch böser Mensch. Sie würden sich wünschen, sie könnten mich in die Hölle schicken. Ich war immer selbstgerecht gewesen und verfiel daraufhin in einen Zustand der Verzweiflung. Ich dachte, der Meister wolle mich nicht mehr. Was für einen Sinn hatte mein Leben ohne den Meister und Dafa? Damals glaubte ich wirklich, dass diese Gestalt der Meister sei.
Nachdem ich mich beruhigt hatte und mich an die Lehre des Meisters erinnerte, fand ich einen Ausweg: Nur Dafa konnte mich retten. Somit las ich jeden Tag drei Fa-Erklärungen und reflektierte tief über mich selbst. Schließlich befreite ich mich aus der Verzweiflung. Ich erkannte, dass die alten Mächte meine Selbstgerechtigkeit und andere Anhaftungen genutzt hatten, um mich zu zerstören.
Da ich von klein auf Not leiden musste, legte ich großen Wert auf Geld. Nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, war ich in der Lage, verlorenes Geld zurückzugeben. Ich half Bedürftigen und spendete Geld für Projekte, die Menschen retten. Dennoch hatte ich meine Anhaftung an materiellen Gewinn noch nicht vollständig losgelassen. Ich bewahrte Geld zu Hause an Orten auf, die ich für sicher hielt, verlor aber trotzdem mehrmals Geld (jedes Mal mehrere Tausend), und einmal wurde sogar das gesamte Guthaben von meiner Bankkarte abgehoben. Das war eine wahrhaft herzzerreißende Erfahrung, die direkt meine Gier und meinen Geiz traf.
Normalerweise kaufte ich die billigsten Artikel und war sehr wählerisch. Dennoch nutzte ich das, was ich kaufte, oft nicht vollständig aus. Es passierten auch seltsame Dinge: Geld verschwand ohne Grund aus meiner Brieftasche, manchmal Dutzende oder Hunderte auf einmal. Einmal wurde mir sogar auf einem Markt die Brieftasche gestohlen.
Durch diese wiederholten Prüfungen verlor ich allmählich meine Anhaftung an Geld und machte mir immer weniger Gedanken über Gewinn und Verlust.
Es war, wie der Meister sagt:
„Als Kultivierende sollen wir den Dingen ihren natürlichen Lauf lassen. Was deins ist, wirst du nicht verlieren; was nicht deins ist, kannst du auch nicht erkämpfen.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 354)
Bevor ich Falun Dafa praktizierte, hatte ich das Gefühl, mich schützen zu müssen. Ich mied diejenigen, die mir wehgetan hatten, grollte ihnen und hoffte, dass ihnen Unglück widerfahren würde.
Ein Ehepaar, das mich während der Kulturrevolution gehasst hatte, zeigte mich bei der Polizei an und versuchte, mich ins Gefängnis zu bringen. Obwohl ihnen das nicht gelang, verbreiteten sie weiterhin Gerüchte über mich. Später wurden sie in eine Arbeitsstelle in meiner Nähe versetzt und bildeten eine Gruppe, um mich zu isolieren und zu untergraben und mir bei der Arbeit Hindernisse in den Weg zu legen.
Nachdem ich begonnen hatte, Dafa zu praktizieren, nahm ich mir diese Dinge nicht mehr zu Herzen und konzentrierte mich darauf, meine Arbeit gut zu machen. Meine Kollegen bewunderten meine Toleranz und Großzügigkeit.
Später erfuhr ich, dass einer von ihnen an einer Herzerkrankung und der andere an Darmkrebs gestorben war. Als ich das hörte, entdeckte ich eine verborgene Genugtuung. Meine Reaktion war nicht gütig. Ich korrigierte sofort mein Denken und beseitigte den Groll. Von da an konnte ich den Menschen, die mich verletzt hatten, aufrichtig freundlich begegnen und alle Menschen gut behandeln. Ich begann zu verstehen, dass nichts im Leben ohne Grund geschieht – alles hat seine Ursache. Die Prinzipien des Himmels sind absolut gerecht.
Ich bin nicht besonders schnell oder effizient, wenn ich Dinge erledige, und gleichzeitig sehr ungeduldig. Mein Ehepartner ist langsam und methodisch. Bevor ich mit dem Kultivieren begann, verlor ich oft die Beherrschung. Dadurch habe ich oft meiner Familie wehgetan, vor allem meinen Kindern. Durch die Kultivierung lernte ich allmählich, mich zu beherrschen, mich rechtzeitig daran zu erinnern, nicht ungeduldig zu werden, und bei Problemen zuerst innerlich ruhig zu bleiben.
Als ich mit dem Praktizieren begann, verstand ich nicht, dass Kultivierende Entbehrungen ertragen, um ihr Karma zu beseitigen. Meine Krankheiten wurden geheilt und ich kämpfte nicht mehr verbissen um persönliche Interessen. Das Leben wurde leicht, glücklich und war voller freudiger Dinge.
Doch nach dem 20. Juli 1999 wurde mein Ehepartner verschleppt und rechtswidrig in ein Arbeitslager gebracht; meine Kinder wurden verschleppt, eingesperrt oder verschwanden und auch ich selbst wurde rechtswidrig zur Zwangsarbeit verurteilt. Ich hatte das Gefühl, an meine Grenzen zu stoßen. Meine grundlegende Anhaftung, nur von Dafa profitieren zu wollen, wurde aufgedeckt. Ich schlug einen falschen Weg ein und tat Dinge, die ich noch immer bereue. Ich bin dankbar, dass der Meister mich nicht aufgegeben hat.
Leid wollte ich nicht ertragen – doch wie könnte man die karmischen Schulden aus den vielen Leben nicht selbst zurückzahlen? Der Mensch kommt in diese Welt, um Leiden zu durchleben. Deshalb sind Mühsal und Erschöpfung in Wirklichkeit gute Dinge, denn sie dienen dazu, karmische Schulden zurückzuzahlen. Nachdem sich meine Denkweise verändert hatte, wurde mein Widerstand gegen Leid und Schwierigkeiten immer schwächer.
Im Alltag zeigte sich meine Angst vor dem Leiden darin, dass ich Schwierigkeiten auswich und ein bequemes Leben führen wollte. Viele Dinge erledigte ich möglichst einfach und bequem. Deshalb arbeitete ich oft nicht sorgfältig und machte Dinge nur oberflächlich und halbherzig. Auch dies ist eine Ausprägung der Parteikultur. Ich arbeite daran, diese Anhaftungen zu beseitigen.
Früher erwartete ich, dass mir die Menschen dankten, wenn ich etwas für sie tat. Wenn sie es nicht taten, fühlte ich mich unwohl und war verärgert.
Der Meister lehrt uns, selbstlos zu sein und in allen Situationen zuerst an andere zu denken. Wir sollen keine Gegenleistung oder Dankbarkeit erwarten. Ich habe immer noch zu viele dieser Unzulänglichkeiten und muss hart daran arbeiten, sie zu verbessern.
Wenn ich in einen Konflikt geriet, versäumte ich es oft, nach innen zu schauen, um meine Anhaftungen zu finden. Stattdessen bestand ich auf meinem eigenen Weg. Ich war nicht bereit, mich zu verändern, und fürchtete, von Konflikten beeinträchtigt zu werden. Um mich zu schützen, hielt ich eine starke Abwehrhaltung aufrecht, verbarg meine Gedanken und Handlungen und versuchte, Konflikte zu vermeiden.
Das widerspricht den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Wir sollten uns innerhalb von Konflikten weiterentwickeln, andernfalls können wir uns nicht erhöhen. Ich muss diese Tendenzen ändern, Konflikten mutig begegnen und mein Herz aufrichtig kultivieren.
Obwohl ich mich seit über 30 Jahren kultiviere und ständig daran arbeite, meine Anhaftungen zu beseitigen, gibt es immer noch viele Anhaftungen, die ich loswerden muss – dazu gehören Groll, Angst oder die Anhaftung an Gefühle an die Familie.
Ich schätze mich glücklich, Dafa begegnet zu sein. Noch glücklicher bin ich, dass ich dem Meister bei der Fa-Berichtigung folgen kann und in der Zeit der Fa-Berichtigung eine Praktizierende sein darf.
Ich muss mich gut kultivieren, ständig Anhaftungen und die Faktoren der Parteikultur beseitigen und meine aufrichtigen Gedanken stärken. Dann kann ich die Fakten über Falun Dafa gut erklären und dem Meister wirklich dabei helfen, Menschen zu retten. Ich bin zutiefst dankbar für die barmherzige Erlösung durch den Meister!