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Was der Meister mir geschenkt hat, ist ein heller Pfad, der mich zurück in meine wahre Heimat führt

26. Mai 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Ich bin eine Falun-Dafa-Praktizierende, fast 70 Jahre alt und lebe auf dem Land. Obwohl ich während meiner Kultivierung viele Entbehrungen durchgemacht habe, weiß ich, dass der Meister gut ist und Dafa gut ist. Ich bin meinem Kultivierungsweg treu geblieben und helfe dem Meister dabei, andere zu erretten.

Da ich die zehnjährige Katastrophe der Kulturrevolution miterlebt hatte, erhielt ich nur zwei Jahre Grundschulbildung. Infolgedessen musste ich viele Schwierigkeiten überwinden (darunter auch die Tatsache, dass ich nicht gut schreiben kann), um dem Meister über meinen Kultivierungsweg berichten zu können.

Unbeeindruckt vom Widerstand der Familie am Praktizieren festhalten

Ich begann im Jahr 1998, Falun Dafa zu praktizieren. Durch die Kultivierung verschwanden all meine gesundheitlichen Probleme.

Am 20. Juli 1999 begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit der Verfolgung von Falun Gong. Das staatliche Fernsehen und der Rundfunk verbreiteten Propaganda, die Dafa verleumdete. Insbesondere die inszenierte „Selbstverbrennung“ auf dem Platz des Himmlischen Friedens brachte meine gesamte Familie dazu, diesen Lügen zu glauben. Wann immer ich versuchte, die Falun-Dafa-Übungen zu machen, nahm mir meine Schwiegermutter den Kassettenrekorder weg und wies sogar ihren Sohn und ihre beiden Töchter an, mich daran zu hindern.

Eines Nachts um 22 Uhr, während draußen heftiger Regen niederprasselte, fragte mich mein Mann wütend: „Du hast zwei Möglichkeiten. Du kannst nur eine wählen. Willst du Falun Gong oder willst du unsere Familie?“

Ich antwortete ihm, dass ich beides wolle, aber definitiv weiterhin Falun Gong praktizieren würde. Da befahl er mir, zu gehen und in das Haus meiner Eltern zurückzukehren. Ich nahm meine Tasche, packte meine Dafa-Bücher hinein und ging auf die Tür zu. Als er sah, dass ich tatsächlich vorhatte zu gehen, gab er nach: „Ich kann dich nicht aufhalten. Wenn du praktizieren willst, dann tu es.“

Im August 2000 ging ich allein zum Platz des Himmlischen Friedens, um den Menschen zu sagen, dass an Falun Dafa nichts Schlechtes ist.

Dort sah ich viele Polizisten, die Menschen verhafteten. Ein Beamter trat auf mich zu und hielt einen Zettel in der Hand, auf dem das Schriftzeichen 炼 (Üben) stand. Er fragte mich, ob ich das Zeichen kennen würde. Ich bejahte, woraufhin er fortfuhr: „Üben Sie Falun Gong?“ Als ich wieder bejahte, packte er mich und stieß mich in einen Polizeiwagen.

Es dauerte nicht lange, bis der Wagen mit Dafa-Praktizierenden gefüllt war. Die Polizisten rieben den Praktizierenden ein stark reizendes medizinisches Öl in Augen und Nasen, woraufhin allen die Augen tränten und die Nasen liefen. Zudem schlugen sie auf die Praktizierenden mit ihren Mobiltelefonen ein.

Die Polizei brachte uns an einen anderen Ort und sperrte uns in Metallkäfige. Sie verlangten zu wissen, woher wir stammten. Kurz darauf trafen Beamte aus meiner Heimatstadt ein und brachten mich in ein Hotel in Peking.

Zwei ältere Beamte verhörten mich und fragten, warum ich nach Peking gereist sei. Ich antwortete: „Ich bin hierhergekommen, um mich für meinen Meister und für Dafa einzusetzen. Unser Meister leitet die Menschen an, gütig zu sein, ihren moralischen Charakter zu veredeln und bessere Menschen zu werden. Doch diese gute Kultivierungsmethode wird als Sekte diffamiert. Wie könnte ich da nicht herkommen und für meinen Meister einstehen?

Nachdem ich begonnen hatte, Falun Gong zu praktizieren, verschwanden all meine Krankheiten. Früher hatte ich ein sehr aufbrausendes Temperament. Wenn mein Schwiegervater mich beschimpfte, schimpfte ich sofort zurück. Doch nachdem ich angefangen hatte, Falun Dafa zu lernen, erkannte ich, dass dies falsch ist. Ich begann, den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu folgen, und bemühte mich, ein besserer Mensch zu sein.“

Ich fuhr fort: „Als mein Schwiegervater halbseitig gelähmt und bettlägerig wurde, kümmerte ich mich um ihn; ich bereitete ihm drei Mahlzeiten am Tag zu und beseitigte seinen Urin und Kot, ohne mich jemals zu beklagen. Wenn ein so guter Meister die Menschen dazu anleitet, sich auf diese Weise zu verhalten, wie könnte ich da nicht für ihn eintreten?“

Einer der Beamten sagte: „Wir beide werden bald in den Ruhestand gehen. Wenn ich erst einmal im Ruhestand bin, werde ich Falun Gong praktizieren.“

Als dann die Leute aus meiner Heimatstadt kamen, um mich abzuholen, sagten jene Beamten sogar noch zu ihnen: „Sie ist eine Verwandte von mir, ein guter Mensch. Behandelt sie nicht schlecht!“

Menschliche Anschauungen loslassen und familiäre Prüfung bestehen

Mein Mann verwaltet unsere täglichen Haushaltsausgaben. Zu Beginn unserer Ehe gab er mir einige Male etwas Geld.

Im Jahr 2001 wurde ich aus unrechtmäßiger Haft entlassen. Als ich nach Hause zurückgekehrt war, entdeckte ich, dass mein Mann eine Geliebte hatte. Von da an war mein Leben nicht mehr friedlich. Er kam jeden Tag sehr spät nach Hause und stellte mir nur Geld für die grundlegenden Lebenshaltungskosten zur Verfügung, während er für seine Geliebte ein Geschäft mietete, damit sie dort Textilien verkaufen konnte, und schaffte sogar Gegenstände aus unserem Zuhause in ihre Wohnung. Zu jener Zeit war meine Schwiegermutter bereits über 90 Jahre alt und erblindet. Ich war die Einzige, die sich um sie kümmerte. Meine beiden Schwägerinnen halfen überhaupt nicht mit.

Anfangs verspürte ich lediglich Wut und lebte in ständiger Bedrängnis. Später erkannte ich durch das Lesen und Auswendiglernen des Fa, dass ich eine Dafa-Jüngerin in der Zeit der Fa-Berichtigung bin. Mein Kultivierungsziel ist es, einen Zustand der Selbstlosigkeit zu erreichen und letztlich Erleuchtung zu erlangen. Dafa schenkte mir inneren Frieden und mein Geist wurde allmählich offener, ruhiger und gelassener.

Nachdem ich über 20 Jahre lang die ungerechte Behandlung durch meinen Mann ertragen hatte, lernte ich, mein Ego loszulassen und alles anzunehmen. Ich trug keinen Groll mehr im Herzen. Wenn ich nun auf meinen Mann und seine Geliebte zurückblicke, kann ich ihnen mit Barmherzigkeit begegnen.

Meine Schwiegermutter hatte eine starke Persönlichkeit und ging oft hart mit mir um, doch ich behandelte sie stets freundlich, bereitete ihr drei Mahlzeiten am Tag zu und erledigte die gesamte Wäsche ohne Klagen. Dies war meine Kultivierungsumgebung. Ich litt viel, fand jedoch Freude darin. Oft spielte ich meiner Schwiegermutter Aufnahmen der Fa-Erklärungen des Meisters vor. Sie blieb bei guter Gesundheit und sagte ab und zu: „Du bist ein guter Mensch.“ Sie verstarb im Jahr 2003 im Alter von 96 Jahren. Auch um meinen Schwiegervater kümmerte ich mich, bis er verstarb.

Ich fühle mich zutiefst geehrt, eine Jüngerin des Meisters zu sein

Das Fa gut zu lernen, ist der beste Weg, Menschen zu erretten, und das gemeinsame Fa-Lernen in der Gruppe ist etwas, woran ich unbedingt teilnehmen muss. Seit ich vor 27 Jahren mit den Übungen begann, stehe ich – abgesehen von wenigen Tagen, an denen mir die Zeit fehlte – jeden Morgen um 3:30 Uhr auf, um alle fünf Übungen vollständig auszuführen. Seit über 20 Jahren habe ich niemals aufgehört, den Menschen die wahren Hintergründe der Verfolgung zu erklären. Ganz gleich, wie kalt der Winter oder wie heiß der Sommer war: Ich fuhr mit dem Fahrrad zu Märkten und ging durch die Straßen, um die wahren Umstände über Dafa zu verbreiten und dabei zu helfen, Menschen zu erretten.

Obwohl ich keine hohe Bildung genossen habe, verstehe ich als Dafa-Jüngerin doch ganz klar: Menschen zu erretten, ist meine Mission. Ich höre auf den Meister. Was auch immer der Meister uns aufträgt, ich führe es aus. Ich bemühe mich, die Erwartungen des Meisters an seine Jünger nicht zu enttäuschen. Angesichts von Trübsalen, sei es zu Hause oder anderswo, habe ich gelernt, die Dinge leicht zu nehmen und letztlich meine Anhaftung an das eigene Selbst loszulassen.

Was der Meister mir geschenkt hat, ist ein heller Pfad, der zurück in meine wahre Heimat führt. Ich fühle mich geehrt, eine Jüngerin des Meisters zu sein. Danke, Meister, dass Sie mich mit Ihrer Barmherzigkeit errettet haben. Danke auch an die Mitpraktizierenden für ihre selbstlose Hilfe.

Sollte ich etwas gesagt haben, das unangemessen ist, bitte ich die Mitpraktizierenden aufrichtig darum, mich gütig darauf hinzuweisen.

Ich werde mich standhaft und ohne jegliches Bedauern im Dafa kultivieren.