(Minghui.org) The State Journal, eine Zeitung in dem US-Bundesstaat Kentucky, berichtete über die Veranstaltung von Falun-Dafa-Praktizierenden anlässlich des Welt-Falun-Dafa-Tages, die am 14. Mai 2026 vor dem Nebengebäude des State Capitol von Kentucky stattfand.
Der Bericht beginnt mit dem Hinweis, dass die Praktizierenden auf der Rasenfläche und den Stufen vor dem Nebengebäude fünf friedliche Übungen vorführten, um den Welt-Falun-Dafa-Tag zu feiern.
Während der Veranstaltung hätten die Praktizierenden der Öffentlichkeit die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – sowie die Übungen und die Meditation vorgestellt. Zudem hätten sie auf die anhaltende Verfolgung der Praktizierenden in China durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam gemacht.
„Das Glaubenssystem von Falun Dafa bietet die Möglichkeit des spirituellen Wachstums durch diszipliniertes Praktizieren“, heiße es auf falundafa.org. „Seine Lehre ermutigt die Praktizierenden dazu, ungesunde Anhaftungen loszulassen, während sie danach streben, ihr Leben auf die zugrundeliegenden Qualitäten des Universums auszurichten – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“, so das State Journal.
Dem Bericht zufolge dient der Welt-Falun-Dafa-Tag „zugleich als Tag der Bewusstseinsbildung, um die Aufmerksamkeit auf die Millionen von Menschen in China zu lenken, die wegen des Praktizierens von Falun Dafa verfolgt werden. In den 1990er Jahren gewann Falun Dafa in China an Popularität und zig Millionen Menschen nahmen die Übungen sowie die moralische Lehre auf.“
Aus Furcht vor der Popularität von Falun Dafa habe die KPCh im Jahr 1999 eine umfassende Verfolgung eingeleitet. Infolgedessen seien unzählige Praktizierende widerrechtlich inhaftiert, gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet worden.
„Diese Verfolgung dauert in China bis heute an, wobei die KPCh auch Versuche unternimmt, das Praktizieren [von Falun Dafa] in den USA zu unterbinden“, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf Informationen von faluninfo.net. „Das chinesische Regime hat in den USA eine neue Kampagne gegen Falun Gong gestartet mit Todesdrohungen, juristischen Schikanen und Manipulation unserer Medien.“
Frau Fang aus Louisville gehörte zu den Praktizierenden, die an jenem Tag an der Veranstaltung teilnahmen. In dem Bericht wird sie mit den Worten zitiert, die Praktizierenden hoffen, diese Gelegenheit zu nutzen, um das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und die Bürger dazu aufzurufen, die US-Senatoren Rand Paul und Mitch McConnell zu bitten, den Gesetzentwurf des Senats Nr. 4009 – den „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“ (Gesetz zum Schutz von Falun Gong und Opfern erzwungener Organentnahmen) – zu unterstützen und als Mitantragsteller dafür einzutreten.
Dem Gesetzentwurf zufolge – so die Angaben auf www.congress.gov – bestehe dessen Ziel darin, „die Verhängung von Sanktionen im Zusammenhang mit der erzwungenen Organentnahme in der Volksrepublik China sowie weitere Zwecke zu regeln“.
Frau Fang habe gegenüber The State Journal erklärt: „Hier können wir es [Falun Dafa] praktizieren und darüber sprechen. In China würden wir dafür ins Gefängnis gesteckt.“
Zudem habe sie von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Praktizieren von Falun Dafa berichtet. In ihren jüngeren Jahren habe sie unter langanhaltenden Magenschmerzen gelitten. Die Einnahme von Medikamenten habe die Symptome zwar vorübergehend gelindert, doch seien die Schmerzen stets zurückgekehrt, sobald sie keine Medikamente mehr einnahm. „Zwei Monate, nachdem ich begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, hatte ich keine Schmerzen mehr [...] und ich habe keinen einzigen Cent für das Erlernen ausgegeben“, wird sie in der Zeitung zitiert.
In dem Bericht wird zudem erwähnt, dass im Juli dieses Jahres in Washington, D.C., ein Marsch stattfinden werde, mit dem auf die Verfolgung durch die KP in China aufmerksam gemacht werden solle.
„Wenn das Böse entlarvt wird, wird es im Zuge dessen beseitigt“, so Fang gegenüber dem State Journal. „Wir setzen uns für Frieden und Aufklärung ein.“