(Minghui.org) „Es ist ein großes Privileg für mich, heute hier zu sein, um den Welt-Falun-Dafa-Tag zu würdigen und zu feiern“, sagte Mark Squilla, Stadtratsmitglied von Philadelphia. Er nahm am 9. Mai 2026 an Aktivitäten der Falun-Dafa-Praktizierenden im Independence National Historical Park teil.
Inmitten des geschäftigen Treibens von Touristen, Joggern und Pendlern saßen Dutzende Falun-Dafa-Praktizierende aus dem Großraum Philadelphia und lauschten aufmerksam der Rede von Stadtrat Squilla, während dieser eine offizielle Auszeichnung des Stadtrats von Philadelphia überreichte. Die friedliche Atmosphäre der Gruppe überstrahlte dabei die lärmende Umgebung.
Stadtrat Squilla fuhr fort: „Wir waren in den vergangenen Jahren bereits mehrfach hier, um die Friedfertigkeit zu würdigen – und die Art und Weise, wie sie den Menschen hilft, die Herausforderungen des Alltags hier in der Stadt Philadelphia zu bewältigen.“ Anschließend verlas er die Auszeichnung für Falun Dafa und lobte die Praktizierenden für ihren Beitrag zur Verbesserung des Gemeinwesens.
Mark Squilla (links), Mitglied des Stadtrates von Philadelphia, überreicht am 9. Mai 2026 eine Auszeichnung an die Praktizierenden
Der Welt-Falun-Dafa-Tag erinnert an den 13. Mai 1992 – den Tag, an dem Falun Dafa in China erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Damals hielt der Begründer von Falun Dafa, Meister Li Hongzhi, in seiner Heimatstadt Changchun den ersten Einführungskurs ab.
Seit dem Jahr 2000 feiern Praktizierende auf der ganzen Welt den Welt-Falun-Dafa-Tag und teilen die Kernprinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – mit der örtlichen Gemeinschaft.


Praktizierende führen im Independence National Historical Park die Übungen vor (The Epoch Times)
In seiner Rede konstatierte der Stadtrat Squilla: „Seit 1992 sind weltweit über 100 Millionen Menschen durch die Ausübung von Falun Dafa gesünder, glücklicher und altruistischer geworden – ein Umstand, der Gesellschaften rund um den Globus zugutekommt. Falun Dafa hat das Leben vieler hiesiger Bewohner tiefgreifend berührt.“
Anschließend würdigte er Herrn Li Hongzhi dafür, „den Menschen in Pennsylvania und auf der ganzen Welt wahrhaft uralte, traditionelle chinesische Kulturwerte vermittelt zu haben“.
Stadtratsmitglied Squilla erlernt die Falun-Dafa-Übungen (The Epoch Times)
Stadtrat Squilla probierte bei der Veranstaltung auch die Übungen von Falun Dafa aus. Er sagte, er wolle diesen spirituellen Kultivierungsweg weiteren Menschen vorstellen, damit auch diese davon profitieren können.
Mehrere Praktizierende berichteten bei der Veranstaltung, wie sie von Falun Dafa profitiert haben.
Marina Vassong, 71, praktiziert Falun Dafa seit 27 Jahren. Sie erzählte, dass der enorme Druck, in einem fremden Land zu leben, fast unerträglich gewesen sei, als sie vor 32 Jahren aus der ehemaligen Sowjetunion einwanderte. „Ich hätte nie gedacht, dass es so schwer sein würde“, meinte sie. „Mehrere Jahre lang übte ich täglich schlecht bezahlte Tätigkeiten aus und ging nach der Arbeit abends direkt zur Schule. Später, als ich eine qualifizierte Arbeitsstelle fand, wurde das Leben sogar noch schwieriger. Da ich den Großteil meines Lebens unter einer autokratischen Regierung verbracht hatte, fiel es mir schwer zu begreifen, wie man in einem Land mit echter Meinungsfreiheit mit anderen Menschen umgeht. Ich konnte mich nicht aus meiner von Angst geprägten Denkweise befreien und fand es schwer zu glauben, dass es im Menschen eine gute Natur gibt.“
Die lokale Praktizierende Marina Vassong berichtet über ihren Kultivierungsweg
Doch nachdem sie begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, war es, als hätte sie den Schlüssel zur Lösung all ihrer Probleme gefunden. „Ich erfuhr zum ersten Mal von Dafa während der schwierigsten Zeit meines Lebens. Es ist ein wunderbarer, reiner und kraftvoller spiritueller Weg. Durch Falun Dafa fand ich die Antwort auf wichtige Fragen, die mich jahrelang beschäftigt hatten – wie etwa: Warum bin ich auf diese Welt gekommen? Und was ist der Sinn des Lebens? Dafa half mir dabei, alle möglichen komplizierten Probleme des Lebens zu klären; meine Moral verbesserte sich erheblich, und auch meine Gesundheit stabilisierte sich.“
Heute ist Vassong nicht mehr jene pessimistische, ängstliche Person von vor über drei Jahrzehnten. Sie erzählte: „Falun Dafa lehrte mich, wie ich anderen mit Güte begegne, zu vergeben lerne, keinen Groll hege, Gewalt nicht mit Gewalt erwidere und stets rücksichtsvoll bin. Wenn ich im Leben auf schwierige Situationen stoße, versuche ich, den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu folgen. Infolgedessen lösen sich Probleme oft friedlich und ohne negative Folgen.“
Arbana, ursprünglich aus Algerien stammend, fühlte sich von der Energie angezogen, die von den Praktizierenden ausging. Sie ist eine Tai-Chi-Enthusiastin und interessiert sich sehr für Falun Dafa; so erlernte sie die fünf Übungen.
Arbana probiert die Falun-Dafa-Übungen bei der Feier zum Welt-Falun-Dafa-Tag aus
Sie äußerte, Falun Gong unterscheide sich von anderen Meditationswegen, die sie in der Vergangenheit ausprobiert habe, und sie wolle weiterhin dazulernen. „Ich glaube, ich habe Glück, auf Falun Gong gestoßen zu sein. Ich spüre, dass es genau das ist, wonach mein ich gesucht habe – das, was ich schon immer gebraucht habe.“
Sie fuhr fort: „Normalerweise fällt es mir schwer, mich wirklich zu konzentrieren, wenn ich zu Hause meditiere. Auch wenn ich es versuche, ist es gar nicht so einfach. Ich habe zwar Tai-Chi praktiziert, aber das hier ist etwas völlig anderes.“
Leo Layden sagt, er fühle sich den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zutiefst verbunden (The Epoch Times)
Leo Layden, ein weiterer Einwohner Philadelphias, fühlte sich von den Kultivierungsberichten der Praktizierenden angezogen. Er sagte, die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sprächen ihn tief an und schenkten ihm Wärme und Hoffnung. Er fügte hinzu: „Jetzt fühle ich mich sehr friedvoll. Genau das ist es, was ich mir im Leben immer gewünscht habe.“
Layden erzählte, er sei in einer Familie mit einem alkoholkranken Vater aufgewachsen, der ihn herabgewürdigt habe – was zu einem Minderwertigkeitskomplex und Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen führte. „Ich fühlte mich stets von anderen verletzt und hielt an diesen negativen Emotionen fest.“
Durch die Erfahrungsberichte der Praktizierenden fühlte er sich inspiriert und sagte: „Das Wichtigste sind innerer Frieden, Liebe und Güte – die Liebe zu anderen Menschen. Man sollte nicht mit Hass und einer negativen Lebenseinstellung durchs Leben gehen.“ Er hofft, mehr über Falun Dafa zu erfahren und möchte das Buch Zhuan Falun lesen.
Zudem machten Praktizierende auf die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam. Seit 1999 versucht die KPCh, Falun Gong auszulöschen – unter anderem durch Verhaftung, Folterung und sogar Tötung von Praktizierenden. Etliche von ihnen kamen ums Leben, nachdem sie Opfer des durch die KPCh staatlich geförderten Organraubs geworden waren.
Viele Passanten unterzeichneten eine Petition zur Unterstützung des im US-Senat eingebrachten Gesetzentwurfs „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“ (Gesetz zum Schutz von Falun Gong und Opfern des Zwangs-Organraubs). Darin wird die US-Regierung eindringlich aufgefordert, Ermittlungen aufzunehmen und Maßnahmen zu ergreifen, um diesem Menschenrechtsverbrechen ein Ende zu setzen.
Die Studenten Ethan House und Kagan Fisk unterzeichnen die Petition zur Unterstützung des Gesetzentwurfs im Senat
Ethan House und Kagan Fisk sind Studenten aus Florida, und beide haben die Petition unterzeichnet. House erklärte: „Ich unterschreibe dies, weil ich noch nie zuvor davon [von der Verfolgung] gehört habe. Es scheint ein derart gewaltiges Problem zu sein – eine so ernste Angelegenheit –, dass ich alles tun möchte, was in meiner Macht steht, um es [Falun Dafa] zu unterstützen.“
Seine Freundin Fisk stimmte ihm zu und meinte: „Ich halte Religionsfreiheit für wichtig. Niemand sollte für das verfolgt werden, woran er glaubt. Was hierbei meine Aufmerksamkeit besonders erregt hat, war die erzwungene Organentnahme. Die Menschen sollten die Hoheit über ihren eigenen Körper haben. Menschen Organe zu entnehmen – das ist ein derart massiver ethischer Verstoß, dass es nicht länger hingenommen werden darf.“



Passanten bleiben am Informationstisch stehen, um mehr über Falun Dafa zu erfahren, und unterzeichnen die Petition zur Unterstützung des Gesetzentwurfs im Senat