(Minghui.org) In Festlandchina gibt es inzwischen immer mehr Überwachungskameras, einige Mitpraktizierende wurden bei der Verteilung von Informationsmaterialien festgenommen. Zu diesem Thema möchte ich einige persönliche Erkenntnisse teilen. Warum geschieht das?
Der Meister sagte:
„Früher habe ich gesagt, dass alles, was sich heute in der menschlichen Gesellschaft ereignet, im Grunde genommen durch das Herz der Dafa-Jünger verursacht worden ist.“ (Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Philadelphia 2002 in den USA, 30.11.2002)
Nach meinem Verständnis gibt es dafür mehrere Gründe.
Wenn Dafa-Jünger Informationsmaterialien verteilen, aber ihre Geisteshaltung nicht rein ist, schätzen die gewöhnlichen Menschen das Material nicht und werfen es achtlos weg.
Wenn Informationsmaterialien mit Fa-Kraft überall weggeworfen werden, können die Gottheiten das nicht mit ansehen. Deshalb wird eine Situation zugelassen, in der Dafa-Jünger nicht mehr leichtfertig verteilen können. Einerseits dient das als Warnung an die Dafa-Jünger, andererseits führt das dazu, dass die gewöhnlichen Menschen die Materialien mehr schätzen – was selten ist, wird wertgeschätzt. Ich denke, dass die alten Mächte denselben Vorwand benutzen wie damals bei der Verbrennung der Dafa-Bücher, um mit den Informationsmaterialien umzugehen.
Nach meinem Verständnis rettet nicht das Material selbst die Menschen, sondern das Fa und die durch die Kultivierung der Dafa-Jünger entwickelte Kultivierungsenergie. Wenn die Informationsmaterialien Kraft haben sollen, muss man das Fa gut lernen. Nur so kann das Böse beseitigt werden und die Menschen werden bereit sein, das Material zu lesen, und können letztlich gerettet werden.
Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: Bevor ich gewöhnlich die wahren Umstände erkläre, lerne ich zuerst das Fa auswendig und gehe erst dann los. Beim Verteilen behalte ich stets aufrichtige Gedanken und lasse meine Gedanken nicht abschweifen. Die Wirkung ist recht gut.
Einmal lernte ich jedoch vorher nicht das Fa, sondern ging direkt in eine Gasse, um dort Materialien zu verteilen. Ich verteilte ziemlich viel und war danach sehr zufrieden mit mir selbst, als hätte ich eine Aufgabe erfüllt; glücklich ging ich nach Hause. Am nächsten Tag sagte ein Mitpraktizierender in der Fa-Lerngruppe, dass jemand am Vortag in dieser Gasse Material verteilt habe und es überall weggeworfen worden sei. Als ich das hörte, dachte ich sofort: War das nicht genau die Gasse, in der ich gestern gewesen war? Ich schämte mich sehr und verstand sofort: Das war eine Erinnerung des Meisters. Weil ich das Fa nicht gelernt hatte, besaßen die Materialien keine Energie. Statt Menschen zu retten, brachte ich sie sogar dazu, Karma zu erzeugen. Seitdem achte ich immer darauf, zuerst meinen eigenen Zustand zu berichtigen.
Besonders beim Verteilen des Jingwens „Warum gibt es die Menschheit?“ hörte ich, dass einige Mitpraktizierende es einfach in Treppenhäuser legten. Ich empfand das als respektlos. Ich habe es ebenfalls verteilt, aber mit äußerster Sorgfalt: Erst nachdem ich ernsthaft das Fa gelernt und rezitiert hatte, ging ich hinaus und befestigte die Materialien ordentlich an den Türen der Menschen. Wenn man das Fa gut gelernt hat und den Menschen das Material in die Hand gibt, lesen sie es oft sofort aufmerksam, als hätten sie Raum und Zeit vergessen.
Ich erinnere mich an einen Satz des Meisters:
„Je stärker die aufrichtigen Gedanken sind, desto größer ist ihre Macht.“ (Auch einige Worte, in: Essentielles für weitere Fortschritte II, 08.09.2001)
Leider haben manche Mitpraktizierende vielleicht nicht erkannt, dass das Verteilen von Dafa-Materialien starke Kultivierungskraft als Grundlage braucht – weshalb viele Materialien achtlos weggeworfen werden.
Ein weiteres Problem ist, dass manche Praktizierende grundlegende Fehler gemacht haben, diese aber selbst nicht erkennen und deshalb nicht korrigieren können. Früher, vor dem Zeitalter von Big Data, konnten solche Praktizierenden sich noch der Verfolgung entziehen, indem sie untertauchten. Wenn man jedoch über viele Jahre hinweg weiterhin fliehen muss, ohne sich in der Kultivierung zu erhöhen, zeigt das meiner Meinung nach, dass man seine Probleme nicht wirklich gelöst hat. Die alten Mächte benutzen dies ebenfalls, um solche Menschen herauszufinden. Sie werden böse Menschen manipulieren, um die Praktizierenden hart zu behandeln, damit diese ihre grundlegenden Anhaftungen beseitigen und aufrichtige Gedanken entstehen.
Was sollte man tun? Mehr das Fa lernen, ernsthaft lernen, die Bedeutung jedes Satzes richtig verstehen und kontinuierlich lernen. Das Fa wird einem aufzeigen, wo das eigene Problem liegt. Auf Minghui gibt es inzwischen einige gute Erfahrungsberichte darüber, wie man das Fa lernen sollte; davon kann man viel profitieren.
Manche Mitpraktizierende denken vielleicht: Der Meister fordert uns auf, die drei Dinge gut zu tun; dazu gehört auch die Erklärung der wahren Umstände. Da sie aber Angst haben, trauen sie sich nicht, direkt mit Menschen zu sprechen und verteilen stattdessen Materialien. So glaubt man, die Aufgabe erfüllt zu haben, ohne die eigene Angst überwinden zu müssen.
Besonders in früheren Zeiten ohne Überwachung war es viel leichter, heimlich eine Broschüre irgendwo hinzulegen, als jemanden direkt anzusprechen. Die alten Mächte sehen diese Gesinnung und nutzen wiederum das Prinzip „das Böse mit dem Bösen bekämpfen“, um diese Abhängigkeit zu beseitigen.
Am Anfang verteilte auch ich nur Materialien und wagte nicht, persönlich mit Menschen sprechen. Als viele Praktizierende begannen, die wahren Umstände über das Telefon zu erklären, traute ich mich ebenfalls nicht, persönlich zu reden, sondern nutzte nur automatische Sprachaufzeichnungen.
Eines Nachts träumte ich, ich säße in einem Klassenzimmer, und der Meister schrieb an die Tafel: „Die persönliche Erklärung der wahren Umstände ist das Wesentliche; Informationsmaterial dient nur als Unterstützung.“
Da verstand ich sofort das Verhältnis zwischen beiden: Man darf sich nicht auf das Material verlassen. Man selbst muss die Hauptrolle übernehmen. So überwand ich meine Angst und begann schließlich, persönlich mit Menschen zu sprechen; dabei entwickelte ich auch meine Fähigkeiten zur Erklärung der wahren Umstände weiter.
Auch das Sperren von Telefonkarten hängt meiner Meinung nach mit Abhängigkeit zusammen. Manche verlassen sich zu sehr auf automatische Sprachansagen, während ihre Angst weiterhin besteht und sie den direkten persönlichen Kontakt vermeiden. Ein Dafa-Jünger darf sich auf nichts verlassen.
Außerdem werden Sprachansagen oft zu leichtfertig eingesetzt. Ein Mitpraktizierender sagte einmal: „Ach, eines Nachts habe ich vergessen, das Telefon auszuschalten, und die automatische Ansage lief die ganze Nacht.“
Das entspricht praktisch nächtlichen Belästigungsanrufen und kann nur eine gegenteilige Wirkung haben. Mir selbst ist das ebenfalls einmal passiert; erst gegen Mitternacht bemerkte ich es und schaltete sofort ab. Ich hatte ein schlechtes Gewissen gegenüber den Empfängern. Mit Informationsmaterial verhält es sich genauso. Für Informationsmaterialien gilt dasselbe.
Kultivierung ist äußerst ernsthaft. Viele Dinge erscheinen uns klein und unbedeutend, doch die alten Mächte benutzen sie als Vorwand zur Verfolgung.
Neulich las ich auf Minghui einen Erfahrungsbericht, in dem ein Praktizierender schrieb, er sei verfolgt worden, weil er häufig andere Praktizierende besucht habe. Ja – selbst häufige Besuche können zum Problem werden, weil die alten Mächte darin einen Vorwand sehen.
Früher erhielt ich ständig belästigende Anrufe von der Polizei. Ich wusste nicht warum, war mir aber sicher, dass ich irgendwo Lücken hatte. Während des Aussendens aufrichtiger Gedanken gab mir der Meister einen Hinweis: „Ändere die Form deiner Kultivierung.“
Da wurde mir klar: Der Grund für die Polizeianrufe war, dass ich gern andere Praktizierende besuchte, mit ihnen plauderte und gemeinsam aß. Nachdem ich den Grund erkannt hatte, ließ die Belästigung nach.
Später klopften erneut Personen mit schlechten Absichten an meine Tür. Einer der Gründe war, dass ich einem Mitpraktizierenden bei Sozialversicherungsangelegenheiten helfen wollte. Aus menschlicher Rücksicht handelte ich nicht aufrichtig und benutzte sogar fragwürdige Methoden. Das kostete Zeit und machte mich innerlich unsicher.
Die vom Meister arrangierte Kultivierungsform besteht aus den „drei Dingen“. Wenn Praktizierende zusammenkommen, sollte der Schwerpunkt auf dem Fa-Lernen liegen; persönlicher Austausch sollte begrenzt sein, und die Wahrheitsklärung sollte überall stattfinden. Private weltliche Angelegenheiten sollten nicht hineingebracht werden. Wenn man es dennoch tut, registrieren die alten Mächte alles und beginnen anschließend mit Störungen oder Verfolgung – in China etwa durch Schikanen und Inhaftierung, im Ausland eher durch Krankheitskarma. Kultivierung ist kein Spiel.
Wenn man weiterdenkt, erkennt man, dass viele Menschen unbewusst ihre Kultivierungsform ändern – manche sind weit verbreitet. Etwa wenn Praktizierende aus Vergnügen Cliquen bilden und gemeinsam reisen oder viele weltliche soziale Kontakte pflegen. Mit menschlichen Maßstäben gemessen erscheint das harmlos. Doch die alten Mächte sehen das anders – wer lange Zeit nichts ändert, kann ihrer Ansicht nach Ziel von Verfolgung werden.
Manche Mitpraktizierende nehmen diesen Punkt nicht ernst. Einige werden bereits überwacht, ohne es zu merken. Manche Überwachungsgeräte sind äußerlich kaum erkennbar – etwa Fernkameras oder versteckte Minikameras. Wenn man sich in diesem Bereich nicht sofort berichtigt, gefährdet man nicht nur sich selbst, sondern bringt auch andere in Schwierigkeiten. Gleichzeitig sollten Dafa-Jünger bei gegenseitigen Kontakten stets auf Sicherheit achten.
Von den bösen Wesen, die Dafa einst verfolgt haben, sind nur noch wenige übrig; selbst der Hauptverantwortliche ist tot. Die alten Mächte meinen jedoch, die Situation müsse weiterhin aufrechterhalten werden, solange die Verfolgung nicht beendet sei. Deshalb haben sie diese Dinge ins Leben gerufen, um Dafa-Jünger zu prüfen.
Gleichzeitig verdirbt die Gesellschaft immer weiter, und das Karma der Menschen wird immer größer. Die alten Mächte glauben deshalb, viele Lebewesen seien nicht mehr würdig, gerettet zu werden. Daher erschweren sie die Errettung zusätzlich durch allgegenwärtige Überwachungskameras.
Je größer das Karma der Menschen ist, desto schwieriger wird ihre Errettung. Und für Dafa-Jünger steigen die Anforderungen: Man muss mit einem noch reineren Herzen handeln. So wie beim Verteilen von Materialien: Es darf nicht sein, dass man zehn Exemplare verteilt und neun davon weggeworfen werden. Man muss mit einem reinen Herzen handeln, sodass jedes einzelne Exemplar wirklich eine rettende Wirkung entfalten kann.
Dies sind lediglich meine persönlichen Erkenntnisse auf begrenzter Ebene. Bitte weist mich gütig auf Unangemessenes hin.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch