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Die Verfolgung mithilfe der aufrichtigen Gedanken überwunden

27. Mai 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Bevor ich im Jahr 2004 erneut ohne rechtliche Grundlage verhaftet wurde, hielt man mich zweimal unrechtmäßig in Zwangsarbeitslagern fest. Da ich damals viele Anhaftungen hatte und nicht wusste, wie ich mich der Verfolgung widersetzen sollte, schämte ich mich, als ich aus den Arbeitslagern entlassen wurde

Nachdem ich das Fa des Meisters gelesen hatte sowie Artikel auf Minghui.org und über meine vergangenen Erfahrungen nachgedacht hatte, reifte ich allmählich im Fa. Ich verstand, wie ich der Verfolgung entgegenwirken konnte. Seit meiner Entlassung aus dem Arbeitslager im Jahr 2003 bis heute wurde ich noch zweimal inhaftiert. Ich möchte über diese beiden Erfahrungen berichten, in der Hoffnung, Mitpraktizierende zu inspirieren und ihnen zu helfen.

Als ich 2004 verhaftet wurde, weigerte ich mich, irgendwelche Fragen zu beantworten. Etliche Polizisten strömten in den Raum. Ich rief: „Das Fa berichtigt das Universum, das Böse vollständig vernichtet.“ (Zwei Handgesten zum Aussenden der aufrichtigen Gedanken, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)

Plötzlich wirkten die Menschen im Raum wie in sich zusammengefallen. Sie fesselten mich mit Handschellen an eine Bank und ließen mich allein. Später brachten sie mich in eine Haftanstalt. Ich sandte aufrichtige Gedanken aus, lernte das Fa auswendig, machte die Übungen und klärte die Menschen dort über die wahren Umstände auf.

Zehn Tage später hatte ich einen Traum, in dem eine andere Frau und ich eine Kröte mit unserer Gong-Energie verbrannten. Am nächsten Tag kamen zwei Polizisten in Zivil aus meiner Heimatstadt und holten mich ab. Sie brachten mich in das Hotelzimmer, in dem sie wohnten. Einer von ihnen gab mir ein Glas Wasser und sagte mir, dass die Leute auf der Polizeiwache mich nicht hatten gehen lassen wollen, weshalb er habe warten müssen, bis sie weg waren, bevor er mich dort herausholen konnte. Diesmal endete die Verfolgung auf eine Weise, die ich mir nicht einmal hätte vorstellen können.

Mein Vorgehen ließ sich dieses Mal so zusammenfassen: Ich hatte die Verfolgung durch die alten Mächte nicht zur Kenntnis genommen, keine Fragen beantwortet und lange Zeit aufrichtige Gedanken ausgesendet, um das Böse in anderen Dimensionen zu beseitigen.

Neunzehn Jahre später arbeitete ich in einer kleinen Fabrik in einer anderen Stadt. Ich befand mich gerade in der Werkstatt, als mehrere Beamte aus zwei Polizeiwagen stiegen und mich festnahmen. Sie durchsuchten meine Wohnung. Dann versuchten sie, mich zu filmen, aber ich weigerte mich zu kooperieren. Ich sagte ihnen, dass ihr Vorgehen rechtswidrig sei, dass es in China kein Gesetz gebe, das Falun Gong für illegal erklärt. Falun Gong stehe noch nicht einmal auf der Liste der vom Ministerium für öffentliche Sicherheit identifizierten Sekten, und dass das Verbot der Veröffentlichung von Falun-Gong-Büchern durch das Staatliche Amt für Presse- und Publikationen längst aufgehoben worden sei. Sie brachten mich auf eine Polizeiwache.

Die ganze Zeit über sendete ich aufrichtige Gedanken aus. Ich wurde verhört, aber der Beamte war freundlich zu mir, und der bösartige Ausdruck in seinem Gesicht verschwand. Ich wurde 15 Tage lang widerrechtlich festgehalten. Während meiner Zeit in der Haftanstalt unterschrieb ich keine Dokumente und setzte das Aussenden aufrichtiger Gedanken über lange Zeiträume hinweg fort. Wenn ich fertig war, lernte ich das Fa auswendig, machte die Übungen und sprach mit den Menschen über Falun Dafa und die Verfolgung.

Fünfzehn Tage später wurde ich gezwungen, an meinen offiziellen Wohnort zurückzukehren. Als ich auf der Polizeiwache ankam, bei der mein Haushalt gemeldet war, begann der stellvertretende Leiter, sich ungezwungen mit mir zu unterhalten. Daher erzählte ich ihm von den körperlichen und geistigen Vorteilen des Praktizierens von Falun Dafa. Dann bemerkte ich, dass er mich filmte, und so fragte ich ihn, ob dies ein Verhör sei. Er sagte mit schlechtem Gewissen: „Nein, nein, wir unterhalten uns doch nur!“ Da hatte ich das Gefühl, dass sie mich vielleicht nicht gehen lassen würden. Ich hatte Angst, erneut inhaftiert zu werden und hörte deshalb auf, an meine Freilassung zu denken. Als meine Angst abnahm, kamen meine aufrichtigen Gedanken zum Vorschein.

Als ich zuvor in der Haftanstalt war, hatte ich Angst und wollte unbedingt nach Hause, sodass meine aufrichtigen Gedanken nicht ausreichten. Die Folge war, dass ich, bevor ich die Haftanstalt verließ, ein Dokument unterschrieb, das ich nicht hätte unterschreiben sollen. Als ich dieses Mal mit dem stellvertretenden Direktor sprach, sagte ich mir, dass es nichts zu befürchten gebe. Er forderte mich auf, das von ihm verfasste Dokument zu lesen und zu unterschreiben. Ich sagte, ich würde es weder lesen noch unterschreiben – diese rechtswidrige Vernehmung würde ich nicht legitimieren. Bald darauf ließen sie mich gehen.

Wenn ich auf der Minghui-Website von Mitpraktizierenden lese, die schwer verfolgt wurden, scheint es, dass nicht wenige von ihnen Hungerstreiks als gängige Methode einsetzen, um sich gegen die Verfolgung zu wehren. Ich persönlich habe das Gefühl, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass sie kein tiefes Fa-Verständnis haben. Wenn etwas passiert, denken sie sofort daran, die Methoden gewöhnlicher Menschen anzuwenden, um der Verfolgung entgegenzuwirken. Tatsächlich ist die eigentliche Ursache der Verfolgung die Existenz böser Faktoren in anderen Dimensionen. Erst wenn diese Faktoren in anderen Dimensionen beseitigt sind, werden sich Veränderungen in der menschlichen Welt vollziehen.

Aus der Perspektive des Fa müssen wir ein klares Verständnis und eine vernünftige Herangehensweise entwickeln, wie wir die Verfolgung überwinden können. Ich empfehle den Mitpraktizierenden, das Fa häufiger zu lesen, beispielsweise die „Erläuterung des Fa auf der Fa-Konferenz im Westen der USA zur Zeit des chinesischen Laternenfestes 2003“ und „Die aufrichtigen Gedanken der Dafa-Jünger sind mächtig“.

Ich bin nicht gegen Protestaktionen in Form von Hungerstreiks, aber es gibt tatsächlich bessere Wege. Es gibt auch Praktizierende, die seit vielen Jahren immer wieder zwangsernährt werden. Ihre unerschütterliche Entschlossenheit, der Verfolgung zu widerstehen, ist sicherlich lobenswert, aber ist es normal, so lange in einer solchen Notlage zu verharren? Sollten wir nicht darüber nachdenken, ob es vielleicht Anhaftungen gibt, die noch nicht losgelassen wurden? Zum Beispiel, dass man seinen Stolz nicht ablegen kann, aus Angst, dass ein Abbruch des Hungerstreiks zu Spott führen könnte, oder dass man den Hungerstreik zu einer Form des Heldentums macht und am Ende gerade durch den Hungerstreik selbst eingeschränkt wird? Natürlich behaupte ich nicht, dass Mitpraktizierende definitiv in diese Kategorien fallen.

Doch jeder Dafa-Praktizierende muss lernen, nach innen zu schauen. Manche Anhaftungen sind tief verborgen und schwer zu erkennen. Dennoch sollte jeder wahre Kultivierende mutig dem Teil seines Herzens begegnen, den er am wenigsten berühren möchte, ihn ans Licht bringen, analysieren und offenlegen, ohne ihn zu meiden, zu verschleiern oder Ausreden dafür zu suchen.

Das Obige ist mein persönliches Verständnis. Bitte korrigiert mich, wenn ich etwas geschrieben habe, das nicht mit dem Fa übereinstimmt.