Das Leben stellt uns vor unzählige Entscheidungen, die unser Leben und unsere Zukunft betreffen. Scheinbar alltägliche Ereignisse in meinem Umfeld haben mir die unsichtbare, aber unbestreitbare Realität von Ursache und Wirkung noch deutlicher vor Augen geführt. Ich möchte drei Begebenheiten erzählen, die das veranschaulichen.
Ich habe meinen jetzigen Mann 2005 geheiratet. Als wir uns kennenlernten, war er noch kein Falun-Dafa-Praktizierender, begann aber bald darauf mit dem Praktizieren.
Nachdem er etwa drei Monate lang praktiziert hatte, begann er, andere Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung aufzuklären und ihnen dabei zu helfen, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und ihren Jugendorganisationen auszutreten. Er fragte mich, ob auch Verstorbene austreten könnten. Als ich ihm sagte, dass dies möglich sei, bat er mich, seiner verstorbenen Frau dabei zu helfen, aus dem Kommunistischen Jugendverband auszutreten, der sie vor ihrem Tod beigetreten war. Das tat ich.
Ein paar Tage später erzählte mir mein Mann, dass ihm seine verstorbene Frau im Traum erschienen sei und gesagt habe, es gehe ihr gut und er müsse sich keine Sorgen um sie machen. Sie habe gelächelt und gesund ausgesehen, ganz anders als zuvor, erzählte er. Da wusste ich, dass sie wirklich gerettet worden war.
Der jüngere Bruder der ersten Frau meines Mannes war wütend, als er hörte, dass mein Mann angefangen hatte, Falun Dafa zu praktizieren und sprach von da an kaum noch mit ihm. Mein Mann besuchte ihn, als er im Krankenhaus lag. Sobald er das Zimmer betrat, fragte der Bruder wütend: „Was willst du denn hier?!“
Mein Mann lächelte und sagte: „Ich habe gehört, dass du im Krankenhaus bist, deshalb bin ich gekommen, um dich zu besuchen.“
Sein Schwager erwiderte sofort: „Warum praktizierst du Falun Gong? Die Partei verbietet es, und trotzdem praktizierst du es. Du bist gegen die Partei. Sie zahlt dir deine Rente. Du bist wirklich unverschämt!“
Mein Mann sagte: „Schau doch, wie gut Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind, und trotzdem erlaubt die KP es nicht.“
Sein Schwager unterbrach ihn sofort: „Hör bloß auf ! Wir sind unterschiedlicher Meinung. Geh einfach!“ Als mein Mann sah, wie aufgebracht er war, ging er.
Eine Woche später wurde dieser Schwager aus dem Krankenhaus entlassen und kam mit seiner Frau zu uns zu Besuch. Das war das erste Mal, dass wir uns alle trafen. Nach ein paar Höflichkeitsfloskeln und etwas Smalltalk gingen sie wieder. Er nannte mich „große Schwester“, was Respekt, Freundlichkeit und Herzlichkeit ausdrückte.
Einen Monat später war er mit einem Elektroroller unterwegs und wurde von einem Lkw angefahren. Sein Zustand war ernst, und er wurde auf die Intensivstation verlegt. Mein Mann eilte ins Krankenhaus, doch da er auf der Intensivstation lag, ließen die Ärzte meinen Mann nicht zu ihm. Sein Schwager starb.
Fünf Wochen später, während die Trauerfeier stattfand, döste ich zu Hause vor mich hin, als ich glaubte, seinen Geist vor meinem Fenster zu sehen. Seine Hände und Füße waren hinter seinem Rücken an einen Pfahl gefesselt, sein Kopf hing herab und sein Gesicht war vor Schmerz verzerrt. Er flehte mich an, ihm schnell dabei zu helfen, aus der Kommunistischen Partei und den ihr angegliederten Organisationen auszutreten. Seine Haltung war aufrichtig. Ich sagte: „Wenn du mir früher geglaubt hättest, wäre das nicht passiert. Ich werde dir helfen, auszutreten. Du kannst jetzt gehen!“ Nachdem ich zugestimmt hatte, ging er.
Mein Neffe ist Dorfbeamter und Mitglied der KP. Ich habe ihm schon oft von Falun Dafa erzählt und ihn zum Parteiaustritt gedrängt, aber er wollte mir einfach nicht glauben. Bei ihm wurde Magenkrebs diagnostiziert, und als ich ihn im Krankenhaus besuchte, drängte ich ihn erneut auszutreten. Ich sagte: „Sei nicht so skeptisch. Nur Dafa kann dir helfen!“
Schließlich willigte er ein und sagte: „Okay, ich werde es versuchen!“ Das Wort „versuchen“ deutete darauf hin, dass er mir immer noch nicht so richtig glaubte.
Am nächsten Tag besuchte mein Bruder seinen Sohn (meinen Neffen) im Krankenhaus. Mein Neffe erzählte ihm, dass ich versucht hätte, ihn davon zu überzeugen, aus der Partei auszutreten. Mein Bruder, ebenfalls ein Regierungsbeamter, glaubte ebenfalls nicht an Dafa und sagte seinem Sohn, er solle nicht auf mich hören.
Drei Tage später verstarb mein Neffe. In jener Nacht erschien er an meinem Bett und sagte: „Tante, was du gesagt hast, hat gewirkt.“
Ich antwortete: „Wenn du früher daran geglaubt hättest, wärst du nicht gestorben.“ Ich wusste, dass es, auch wenn er den tiefgründigen Wahrheiten, die ich ihm zu Lebzeiten vermittelt hatte, nicht voll und ganz geglaubt hatte, dennoch eine gewisse Wirkung gezeigt hatte, da er versprochen hatte, aus der Partei auszutreten.
Die alten Chinesen sagten: „Das Flüstern der Menschen wird vom Himmel wie Donner gehört; Schuld in einem dunklen Raum wird von den Gottheiten wie ein Blitz gesehen.“ In den alten Zeiten Chinas glaubten die Menschen, dass die Gottheiten all das Gute und Böse, all das Schöne und das Hässliche in der Welt durchschauen könnten. Aber ob und wann sie eingreifen würden, ließe sich vom Menschen nicht vorhersagen.
Das Netz der Gerechtigkeit ist weit gespannt, und nichts entgeht ihm. Ich hoffe, dass die Menschen aufwachen, die Lügen der KP Chinas durchschauen, ihre Verbindungen zur Partei kappen, so schnell wie möglich aus allen Parteiorganisationen austreten und damit für sich eine strahlende Zukunft wählen.