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[Feier des Welt-Falun-Dafa-Tages] „Was habt ihr davon?“

31. Mai 2026 |   Von einer Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende weigern sich, trotz der Verfolgung ihren Glauben aufzugeben – selbst wenn sie dabei riskieren, ihren Arbeitsplatz, ihre Familie, persönliche Interessen oder sogar ihr Leben zu verlieren. Viele Menschen sind über diese Entscheidungen oft verblüfft und fragen: „Was habt ihr davon?“

Was haben wir also davon?

Falun Dafa wurde erstmals 1992 in China gelehrt, und innerhalb kurzer Zeit begannen fast 100 Millionen Menschen, es zu praktizieren. Viele von ihnen wurden rasch von ihren Krankheiten geheilt und würden das Praktizieren niemals aufgeben. Durch die Ausrichtung an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht erfuhren viele Menschen die Freude harmonischer Familienbeziehungen und erzielten größere Erfolge im Berufsleben.

Die Verfolgung dauert nun schon 27 Jahren an. Die grausamen Verbrechen, die an den Praktizierenden begangen werden, sind beispiellos – dazu gehört auch die von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) geförderte Zwangsorganentnahme an lebenden Menschen, die aus dem Verkauf dieser Organe Profit schlägt. Viele standhafte Praktizierende haben ihre Familien und Arbeitsplätze verloren. Nachdem die Praktizierenden zu Beginn der Verfolgung beschlossen hatten, weiterhin Falun Dafa zu praktizieren, verloren einige die Freude und den Segen, die sie einst besessen hatten – darunter ihr Vermögen, ihren guten Ruf sowie ihre liebevollen Ehepartner, Kinder und Enkelkinder.

In dieser Welt, in der oft das Motto „Jeder für sich allein“ gilt, entscheiden sich die Praktizierenden dafür, die gegen sie begangenen Verbrechen aufzudecken und die Menschen darüber aufzuklären, was Falun Dafa ist. Trotz der Schmerzen, die sie durch die Verfolgung erleiden, möchten sie anderen helfen, die bösartige Natur der KPCh zu erkennen, und sie davor bewahren, sich selbst an diesen Verbrechen zu beteiligen.

Was haben die Praktizierenden also davon? Das ist die „Millionen-Dollar-Frage“, auf die weder die Familien und Freunde der Praktizierenden noch die eigentlichen Täter der Verfolgung in den vergangenen 27 Jahren eine Antwort finden konnten. Warum bleiben diese Menschen standhaft und scheuen sich nicht davor, ihre persönlichen Interessen und ihr Leben zu verlieren?

Die Praktizierenden erwarten keine weltlichen Vorteile. Sie richten ihr Leben nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht aus. Was sie daraus gewinnen, ist die Möglichkeit, anderen Menschen die Freude und den Wert dieser Prinzipien näherzubringen und sie dazu anzuregen, mit diesen universellen Werten in Einklang zu leben.

Auf diese Weise können die Menschen wieder Zugang zu traditionellen moralischen Werten finden und ein erfülltes Leben führen, das aus moralischer Integrität und innerer Aufrichtigkeit erwächst. Die Propaganda und die Lügen der KPCh werden dann keinen Platz mehr in ihrem Herzen haben.

27 Jahre sind eine Zeitspanne, die ausreicht, um aus einem Neugeborenen einen jungen Mann, aus einem jungen Mann einen Mann mittleren Alters und aus einem Mann mittleren Alters einen alten Menschen werden zu lassen. Sie kann einen Menschen verändern und Antworten auf Fragen geben, die einst unlösbar erschienen. Jeder Praktizierende hat seine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Ich möchte meine Geschichte teilen – eine Geschichte darüber, wie mein Praktizieren die Beziehung zu meinen Familienangehörigen verändert hat.

Als Tochter

Meine Eltern haben zwei Töchter. Meine jüngere Schwester ging zum Studieren ins Ausland und lebt heute in einem anderen Land. Gelegentlich rief sie zu Hause an und sprach mit uns. Die Verantwortung für die Betreuung unserer Eltern fiel mir zu.

Als meine Eltern noch jung waren, waren sie stark in ihre Arbeit eingebunden, und ich war mit der Schule beschäftigt. Ihre Sorgen verlagerten sich mit der Zeit – von meinen schulischen Leistungen hin zu meiner Heirat. Im Großen und Ganzen verstand ich mich gut mit ihnen.

Nachdem 1999 die Verfolgung begonnen hatte und ich zweimal von der Polizei verhaftet worden war, weil ich meinem Glauben nicht abschwören wollte, begannen meine Eltern, mich als Belastung für die Familie zu betrachten. Zu Hause wurde Falun Dafa zu einem Tabuthema. Da sie jahrzehntelang der Ideologie der KPCh ausgesetzt gewesen waren, konnten sie die Lügen des Regimes nicht durchschauen und wollten nicht glauben, was ich ihnen erzählte. Sie wurden mir gegenüber zunehmend kühl und distanziert. Ihr Blick verriet Misstrauen und Angst – als hielten sie mich für jemanden, der sich selbst oder anderen jederzeit Schaden zufügen könnte.

In dieser äußerst feindseligen familiären Situation nutzte ich jede Gelegenheit, die sich mir bot, um ihnen zu erklären, wie sich alles in Wirklichkeit verhält. Ich versuchte, die Anforderungen des Fa  zu befolgen und mich in ihre Lage zu versetzen. Ich wollte, dass sie erkennen, was einen wahren Falun-Dafa-Praktizierenden wirklich ausmacht. Wenn ich mich nicht durch Worte verständigen konnte, tat ich es durch mein Verhalten.

Im Laufe der Zeit erreichten meine Eltern das Rentenalter. Aus einst geschäftigen und aktiven Menschen wurden Ruheständler, die sich oft langweilten. Früher waren sie bei der Arbeit von Kollegen und Mitarbeitern umgeben und genossen deren Respekt. Nun fühlten sie sich häufig einsam und sehnten sich nach Gesellschaft. Ich erkannte, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen war, ihnen zu zeigen, was für ein Mensch ich wirklich war.

Ich stellte eine Haushaltshilfe und einen Fahrer ein, um meine Eltern im Alltag zu unterstützen. Ich übernahm sämtliche Ausgaben, organisierte ihre Unternehmungen und begleitete sie bei ihren Spaziergängen. Außerdem kümmerte ich mich regelmäßig um den Haushalt. Wenn die Haushaltshilfe nicht da war, übernahm ich alle anfallenden Aufgaben und sorgte dafür, dass es ihnen an nichts fehlte. Viele ihrer Freunde waren inzwischen in Pflegeheime gezogen. Jedes Mal, wenn sie sahen, wie ich meine Eltern zu verschiedenen Aktivitäten begleitete, wurden sie neidisch und bemerkten, dass ihre eigenen Kinder sie nicht einmal in der Woche anriefen.

Die Jahre, die ich mit meinen Eltern verbrachte, waren für mich eine wunderbare Gelegenheit, mich selbst zu kultivieren. Bevor sie in den Ruhestand gingen, hatten wir nur wenig Zeit miteinander verbracht. Als wir fast jede Minute gemeinsam verbringen mussten, traten unsere Differenzen umso deutlicher zutage. Die Reibereien und ihre Feindseligkeit mir gegenüber wurden irgendwann unerträglich. Besonders meine Mutter konnte ich kaum ertragen, da sie so unvernünftig war. Sie glaubte alles, was sie im Internet hörte, und erlaubte mir weder, einen elektrischen Durchlauferhitzer zu benutzen, noch Wasser aus Flaschen zu trinken oder nachts Handys aufzuladen. Sie regte sich auf, wenn ich Gästen Speisen anbot, anstatt ihr. Wenn ich meiner Schwägerin zu den Feiertagen Geschenke schickte, beschwerte sie sich, dass ich nichts an ihre Freunde geschickt hätte. Sie beschuldigte die Haushaltshilfe des Diebstahls, wann immer sie ihre eigenen Sachen nicht finden konnte. Alles, was sie tat, ging mir auf die Nerven. Ich versuchte, vernünftig mit ihr zu reden, doch sie wollte nicht zuhören; zudem war sie schwerhörig, sodass es lange dauerte, ihr auch nur eine einzige Sache zu erklären. Lange Zeit weigerte ich mich, mit ihr zu sprechen, wenn sie mit unvernünftigen Forderungen ankam.

Nachdem ich aufgrund der Verfolgung verhaftet worden war, wurde meine Mutter feindselig und behandelte mich mit Verachtung. Ich konnte kaum fassen, dass meine eigene Mutter sich auf diese Weise verhielt, und eine Zeit lang sprachen wir nur selten miteinander. Und wenn wir es doch taten, endete es im Streit. Wäre ich keine Praktizierende gewesen, hätte ich sie wohl in ein Pflegeheim gegeben oder jemanden für ihre Pflege eingestellt. Ich wäre in ein anderes Land ausgewandert und hätte dort ein sorgenfreies Leben geführt. Doch als Praktizierende konnte ich nicht zulassen, dass sie weiterhin den Lügen der KPCh glaubten. Ich schaute nach innen und studierte die Lehre, um herauszufinden, wie ich mit einer solch sturen alten Frau umgehen und wie ich ihr gegenüber Barmherzigkeit aufbringen konnte.

Durch das Studium des Fa erkannte ich, dass es keinen schnellen Weg gab, dieses Ziel zu erreichen. Ich musste annehmen, dass die Lehre jeden meiner Gedanken und jede meiner Handlungen leitete; ich musste stets ihre Bedürfnisse berücksichtigen, Nachsicht mit ihr üben, mich um sie kümmern und nichts als Gegenleistung erwarten. Ich sagte mir immer wieder, ich solle mich um sie sorgen, als wären sie meine eigenen Kinder. Ich wollte all das tun, was sie von mir erwarteten – selbst wenn es sich dabei um etwas Kindisches und Absurdes handelte.

Das war leichter gesagt als getan. Ein Teil von mir verspürte immer wieder den Drang, mit meiner Mutter zu streiten. Doch mit Hilfe des Meisters machte ich allmählich Fortschritte. Zum Beispiel erlaubte sie mir nicht, den elektrischen Durchlauferhitzer zu benutzen; deshalb duschte ich mit kaltem Wasser – selbst an kalten Wintertagen. Ich befolgte all ihre Anweisungen. Langsam wurde ihr klar, dass ihre Sturheit und Paranoia zu Fehlern und Chaos führten – und doch beschwerte ich mich nie. Wenn sonst niemand ihren Forderungen nachkam, den Warmwasserbereiter nicht zu benutzen, duschte ihre Tochter, die sie eigentlich nicht mochte, selbst im kalten Winter mit kaltem Wasser, damit die Mutter sich keine Sorgen vor Stromschlägen machen musste. Allmählich begann sich ihre Einstellung zu ändern.

In dem Augenblick, als sie erfuhr, dass ich ein Stellenangebot ausgeschlagen hatte – das mir über eine Million Yuan im Jahr eingebracht hätte –, nur um mich um sie kümmern zu können, wurde sie zu einem völlig anderen Menschen. Sie blickte mich voller Sanftheit an, begleitet von einem Lächeln, das ich schon lange nicht mehr gesehen hatte: „Du stammst aus dem Land der guten Menschen, nicht wahr? Ich glaube nicht, dass ich auf der ganzen Welt einen Menschen finden könnte, der so gütig ist wie du.“ Ich wusste, dass diese Worte ehrlich waren und von Herzen kamen. In diesem Prozess der Selbstaufgabe und der Hinwendung zum Altruismus verschwand mein Groll. Nun betrachten mich meine Eltern als eine wunderbare Tochter.

Meine Eltern sehen zwanzig Jahre jünger aus, als sie tatsächlich sind. Ihre Freunde und ehemaligen Kollegen sagten ihnen, sie seien neidisch auf sie, weil sie eine so gute Tochter hätten. Nur eine Praktizierende könne bereit sein, ein gutes Leben im Ausland sowie die kostbare Zeit mit ihren Kindern und Enkeln aufzugeben, um ihre betagten Eltern das ganze Jahr über zu begleiten und zu pflegen. Unsere Familien, Freunde und Nachbarn hoben oft anerkennend den Daumen und sagten zu mir: „Du bist einfach unglaublich!“

Der Respekt den Eltern gegenüber ist die wichtigste traditionelle chinesische Tugend. Der tiefere Beweggrund für mich, eine gute Tochter zu sein, liegt darin, dass ich möchte, dass meine Eltern erkennen: Falun Dafa ist gut. Ich möchte, dass sie anhand meiner Taten sehen, dass Praktizierende gute Menschen sind und dass die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht von erhabener Größe sind.

Mittlerweile wissen sie genau, wer böse ist und wer auf der Seite der Gerechtigkeit steht. Insbesondere angesichts der Nachrichten der letzten Jahre, die die Korruption von Funktionären der KPCh aufdeckten, sind sie fest davon überzeugt, dass die KPCh Lügen über Falun Dafa verbreitet hat, um die Verfolgung zu rechtfertigen. Beide haben sich dazu entschlossen, aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten.

Mein Vater rezitierte oft: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Mittlerweile ist er vollkommen gesund. Als er dieses Wunder selbst erlebte, erkannte er, dass es das Ergebnis der Kraft von Falun Dafa war. In jener Nacht, als er aus der KPCh austrat, sah ich mit meinem Himmelsauge, wie die Lebewesen in seiner Welt lange jubelten.

Als Ehefrau

Mein Mann hatte seine Eltern bereits in jungen Jahren verloren; infolgedessen entwickelte er sich zu einem eher introvertierten und stillen Menschen. Er schottete sich emotional ab, pflegte einen dominanten Tonfall und gab gerne Befehle. Er war ein hervorragender Student mit Schwerpunkt in Natur- und Ingenieurwissenschaften und erwartete von seinen Gesprächspartnern stets eine wissenschaftlich-logische Argumentation. Nachdem ich verhaftet worden war, glaubte er fälschlicherweise, ich sei dazu verleitet worden, Falun Dafa zu praktizieren – angeblich, weil mir das naturwissenschaftliche Verständnis und die logische Denkfähigkeit fehlten. Mir war klar: Um seine Meinung zu ändern, musste ich ihm durch mein eigenes Verhalten beweisen, wie gütig und wissensreich Praktizierende tatsächlich sind.

Da er tiefgründige und logisch aufgebaute Diskussionen schätzte, eignete ich mir Wissen über genau jene Themen an, die sein Interesse weckten. Zudem erklärte ich ihm historische und kulturelle Zusammenhänge, mit denen er bislang kaum vertraut war, auf eine einfache und verständliche Weise. Nach und nach reifte in ihm die Überzeugung heran, dass meine Entscheidung, Falun Dafa zu praktizieren, absolut richtig war; schließlich stimmte er sowohl meinen Werten als auch meinen Entscheidungen voll und ganz zu. Ich musste ihn – seine Bedürfnisse und Gefühle – an die erste Stelle setzen. Es war schwer: Er sah es ungern, wenn ich mich mit Freunden traf, insbesondere mit männlichen; er wollte, dass ich meine gesamte Freizeit mit ihm verbrachte. Bevor ich eine Praktizierende wurde, hatte ich viele Freunde und war gerne unter Menschen. Wäre ich keine Praktizierende gewesen, hätte ich mich wohl dafür entschieden, meine eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen und meine Freunde sowie mein gesellschaftliches Leben nicht aufzugeben. Doch als Praktizierende wusste ich, dass ich mich an traditionelle Werte halten und eine gute Ehefrau sein musste – ich stellte die Treffen mit männlichen Freunden ein und traf mich nur noch gelegentlich mit Freundinnen. Wenn ich gesellschaftliche Anlässe besuchen musste, bei denen auch meine männlichen Freunde anwesend waren, nahm ich meinen Mann mit. Meine Freunde sollten auch seine Freunde sein. Zu jenen, mit denen er keinen Umgang wünschte, hielt ich keinen Kontakt mehr.

Als er sah, wie ich mich von einer geselligen „Schmetterlingsnatur“ zu einer traditionellen Ehefrau wandelte, war er zufrieden. Im Zuge dieses vermeintlichen „Verlusts meiner Individualität“ legte ich in Wirklichkeit viele entartete Anschauungen ab. Eine gute Ehefrau und Mutter sollte nicht so einen lockeren Lebensstil pflegen, wie er heutzutage im Umgang zwischen Männern und Frauen üblich ist.

In einer moralisch verkommenen Zeit hat Falun Dafa meinem Mann eine tugendhafte Ehefrau geschenkt – und das war ihm bewusst. Er hegt großen Respekt vor Falun Dafa.

Der Vater meines Mannes wurde während der Kulturrevolution der KPCh getötet, als mein Mann gerade fünf Jahre alt war. Im darauffolgenden Jahr verlor er auch seine Mutter. Er wuchs in Armut auf, wurde oft gehänselt und von anderen herabgewürdigt. Daraus entwickelte er ein starkes Bedürfnis, Kontrolle über das Geld zu haben. Er nahm das gesamte Geld an sich, das wir erwirtschafteten. Er nahm sogar das Geld, das ich eigenständig verdient hatte, und ließ mir monatlich nur einen kleinen Betrag für meine Lebenshaltungskosten übrig. Er versuchte, mich zu kontrollieren, indem er die Kontrolle über mein Geld ausübte. Für eine moderne Frau mag dies unerträglich erscheinen; doch als Praktizierende habe ich mich kein einziges Mal darüber beklagt.

Ich gab etwa 1.000 Yuan (etwa 120 Euro) im Monat aus. Keiner meiner Freunde glaubt mir, dass ich noch nie ein Kosmetikstudio besucht und mir auch nie teuren Schmuck oder teure Kosmetik gekauft habe. Alles, was ich besaß, war von einfachster Art. Niemand wollte glauben, dass ich – eine Führungskraft in einem Unternehmen – noch nie in einem Fitnessstudio war, mich nicht massieren ließ und keinen Schmuck trug. Ich zögerte sogar, mir etwas zu kaufen, das lediglich 300 Yuan kostete. Doch ich weiß: Ein Praktizierender ist von Natur aus gesund, ohne ein Fitnessstudio aufsuchen zu müssen, und sieht jung aus, ohne Kosmetik zu benötigen.

Mein Mann gehört einer ethnischen Minderheit an, ich hingegen bin eine Han-Chinesin aus dem Süden. Die meisten Speisen, die er gerne aß, mochte ich nicht. Als wir uns gerade erst kennengelernt hatten, fragte er mich stets, was ich gerne essen würde, und wir bestellten dann das, was mir zusagte. Allmählich bemerkte ich jedoch, dass er die Gerichte, die ich auswählte, gar nicht mochte – manchmal rührte er sie nicht einmal an. Später überließ ich ihm die Entscheidung, was bestellt werden sollte, und aß einfach das, was vor mir stand. Über Jahrzehnte hinweg – ganz gleich, ob wir zu Hause oder auswärts aßen – lag die Entscheidung darüber, was auf den Tisch kam, niemals bei mir. Es war ein äußerst schwieriger Prozess, denn ich musste auf so viele Dinge verzichten. Anfangs hegte ich deswegen Groll gegen ihn. Nach und nach gelang es mir jedoch, die Speisen, die ich eigentlich nicht mochte, hinunterzubekommen; schließlich konnte ich das Essen sogar genießen. Es war ein Prozess der Kultivierung meiner Xinxing – meiner moralischen Gesinnung – und des Lernens, die Speisen wertzuschätzen, die mir gereicht wurden.

Nach unserer Heirat und dem Beginn unseres gemeinsamen Lebens musste ich feststellen, dass ich meine finanzielle Unabhängigkeit eingebüßt hatte und mich auch gesellschaftlich nicht mehr frei entfalten konnte. Ich konnte nicht einmal mehr das essen, worauf ich gerade Appetit hatte. Ich spielte mit dem Gedanken an Scheidung, da ich das Gefühl hatte, völlig bedeutungslos geworden zu sein, und die Ehe für mich jeglichen Sinnes entbehrte. Doch ich wusste: Diese Stimme des Zorns, die aus meinem Herzen emporstieg, entsprach keineswegs jenem selbstlosen Leben, das der Meister für mich vorgesehen hatte.

Falun Dafa hat mir Orientierung und die innere Kraft verliehen, mich zu entscheiden: Sollte ich ein Mensch bleiben, der seinen eigenen Gelüsten nachgibt, oder eine Praktizierende werden, die sich an strenge moralische Maßstäbe hält? Ich entschied mich für Letzteres. Als ich begann, die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in die Tat umzusetzen, veränderte sich auch mein Mann – und unser Familienleben wurde von Harmonie erfüllt. Falun Dafa ist großartig; es hat jeden Teil meines Wesens selbstlos und altruistisch gemacht. Es ermöglicht allen Wesen im Umfeld von Falun-Dafa-Praktizierenden, Freude, Harmonie, Liebe und Respekt zu erfahren.

Die meisten Ehemänner können das endlose Nörgeln und Klagen ihrer Frauen kaum ertragen. Der starke Wunsch der Ehefrauen, ihre Männer zu kontrollieren, hindert sie daran, sich zu Hause geborgen und frei zu fühlen. Mein Mann ist sehr stolz darauf, dass es in unserem Haus anders zugeht. Ich wusste, dass ich seine Freiheit und seine Gewohnheiten respektieren und ihn nicht ständig anmeckern durfte. Niemand in der Familie hat mich je über meinen Mann klagen oder mich in seine Interaktionen mit anderen einmischen hören. Er hat seine Freunde und wünscht sich seine Privatsphäre. Ich höre mir an, was er mir erzählen möchte, und spreche jene Dinge nicht an, über die er nicht reden will. Wenn er eine Mahlzeit zubereitet, das Haus putzt oder ein Haushaltsgerät repariert, lobe ich ihn. Ich sehe stets seine positive Seite und gebe ihm positives Feedback. Dinge, die er im Haushalt nicht so gut erledigt hat, bringe ich selbst in Ordnung. Auch er ist dadurch fürsorglicher und rücksichtsvoller geworden.

Wenn jedes Familienmitglied die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht befolgen könnte – wie wunderbar wäre dann wohl das Familienleben?

Als Mutter

Die Erziehung unseres Kindes und die Formung seines Charakters sind für mich ein fortlaufender Prozess der Kultivierung. Mein Sohn ist im Geiste von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht aufgewachsen.

Als mein Sohn noch jung war und auf eine englischsprachige Mittelschule wechselte, fühlte er sich einsam und hilflos. Er fiel in einigen Fächern durch, weil er kein Englisch sprach, verliebte sich in ein problematisches Mädchen, wurde von Rockmusik regelrecht besessen und begann zu rauchen. Ich nahm mir fest vor, diese Situation wie eine Falun-Dafa-Praktizierende zu meistern. Ich musste versuchen, ihn zu verstehen, Nachsicht mit ihm zu üben und ihn anzuleiten – ohne ihn dabei anzuklagen oder mich über ihn aufzuregen. Ich wusste, dass ich einen Weg finden musste, ihn durch die schwierige Zeit der Pubertät zu begleiten.

Als ich meinen Sohn zum ersten Mal rauchend in seinem Zimmer erwischte und sah, wie er dabei all die albernen Dinge tat, zu denen seine Freundin ihn angestiftet hatte, stand ich kurz davor, förmlich zu explodieren. Ich musste mich sehr beherrschen, um wieder zur Ruhe zu kommen; ich sagte mir immer wieder, dass ich die Lehre des Fa lernen musste. Denn genau das hatte mir schon oft geholfen, meine Vernunft und meinen inneren Frieden wiederzufinden. Dank meiner Geduld und meiner Führung trennte sich mein Sohn von seiner Freundin, hörte auf zu rauchen und hörte keine Rockmusik mehr. Er wurde an einer sehr guten Universität angenommen. Seinen Freunden sagte er: „Meine Mutter hat mir gegenüber noch nie die Stimme erhoben. Sie ist meine beste Freundin.“

Mein Sohn lebt heute in einer anderen Stadt. Jeden Tag chattet er online mit uns, um zu fragen, wie unser Tag verlaufen ist, und um uns zu erzählen, was er an diesem Tag erlebt hat. Er weiß, dass seine Eltern – und ganz besonders seine Mutter – seine besten Freunde fürs Leben sind; Freunde, mit denen er über alles sprechen kann; Freunde, die ihn nicht wegen seiner Fehler oder Schwächen kritisieren, sondern die Dinge mit ihm besprechen und ihm freundlich begegnen.

Als Schwiegermutter

Nachdem mein Sohn geheiratet hatte, nahm ich mir fest vor, seine Frau – meine Schwiegertochter – wie mein eigenes Kind zu behandeln. Ich widmete ihr sogar noch mehr Liebe und Fürsorge als meinem eigenen Sohn. Ich vermittelte ihr traditionelle Werte, half ihr dabei, eine kultivierte Frau zu werden, ging mit ihr einkaufen, kaufte ihr Dinge, die ihr gefielen, und nahm Rücksicht auf ihre Gefühle. Seit acht Jahren sorge ich jedes Mal, wenn sie uns besucht, dafür, dass sie sich wie in ihrem eigenen Zuhause fühlt. Sie sagte zu ihrer Mutter: „Mama, die Tricks, die du mir beigebracht hast, wie man mit seiner Schwiegermutter umgeht, habe ich nie anwenden müssen. Meine Schwiegermutter ist die beste auf der ganzen Welt.“

Die Freundinnen meiner Schwiegertochter wussten alle, dass sie mir näherstand als ihrer eigenen Mutter. Ich war die Erste, der sie ihre Sorgen und ihr Glück anvertraute. Ich war ihre Beschützerin, ihre Stütze, ihre Mentorin und ihre Freundin. Sie erzählte mir, dass sie eine Mutter werden wolle – genau wie ich.

Meine Schublade ist voller Briefe, die sie mir schrieb, nachdem sie in die Stadt zurückgekehrt war, in der sie lebt. Diese Briefe sind voller Wertschätzung und Zuneigung.

Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut

Von allen zwischenmenschlichen Beziehungen ist die zu den eigenen Familienangehörigen wohl die schwierigste, wenn man nur den Anschein von Harmonie wahren möchte. Unsere wahren Gefühle lassen sich vor ihnen kaum verbergen, denn das tägliche Zusammenleben bringt unsere Anhaftungen und Schwächen unweigerlich ans Licht. Wenn es uns gelingt, unseren Familienangehörigen mit Aufrichtigkeit und Güte zu begegnen, sollte uns der Umgang mit Freunden, Kollegen und Nachbarn umso leichter fallen. Stellen wir bei allem, was wir tun, das Wohl anderer an die erste Stelle, spüren unsere Freunde unsere Rücksichtnahme, erkennen unsere Kollegen unsere Aufrichtigkeit und Barmherzigkeit, und unsere Nachbarn erfahren unsere Freundlichkeit.

Was haben Falun-Dafa-Praktizierende davon?

Wir möchten, dass die Menschen erfahren, dass es auf dieser Welt eine aufrichtige Lehre gibt – und eine Gruppe von Menschen, die inmitten dieser chaotischen Welt die edelsten Werte hochhalten.

Wir möchten, dass Sie sich die Worte „Falun Dafa ist gut – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ zu Herzen nehmen, damit Ihnen Glück und Segen zuteilwerden.

Wir hoffen, dass die einfachen und zugleich kostbaren Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht bei Ihnen Anklang finden, damit Sie und Ihre Lieben eine gute Zukunft haben.

Wir hoffen, dass Sie die Flyer lesen, die Ihnen Falun-Dafa-Praktizierende gegeben haben, denn wir sagen Ihnen die Wahrheit. Bitte begegnen Sie den Praktizierenden mit Freundlichkeit, denn damit schützen Sie Menschen, die Gutes tun, und tun zugleich sich selbst etwas Gutes.