(Minghui.org) Anlässlich des 27. Jahrestages des Appells vom 25. April in Peking versammelten sich Falun-Dafa-Praktizierende in verschiedenen Teilen Italiens rund um den 25. April 2026 in mehreren Städten.

Am 25. April 1999 begaben sich mehr als 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende zum Staatlichen Petitionsbüro in Peking, um Glaubensfreiheit sowie die Wiederherstellung eines rechtlichen Umfelds für das Praktizieren von Falun Dafa zu fordern. Außerdem um Gerechtigkeit zu ersuchen, nachdem zuvor 45 Praktizierende in Tianjin widerrechtlich verhaftet worden waren.

In diesem Jahr waren Praktizierende am 18. und 25. April 2026 in mehreren historischen Städten Italiens – darunter Rom, Florenz, Genua, Vicenza und Neapel – präsent. Ihr Ziel war es, an den Appell von Peking aus dem Jahr 1999 zu erinnern und den Menschen Falun Dafa vorzustellen.

Rom: Aufklärung über die anhaltende Verfolgung in China

Am 25. April stellten Praktizierende im Stadtviertel Trastevere auf der Piazza Trilussa in Rom einen Informationsstand auf. Dies ist einer der belebtesten Teile der Stadt, der sowohl von Touristen als auch von Einheimischen stark frequentiert wird.

25. April 2026: Praktizierende in Rom an einem Informationsstand auf der Piazza Trilussa in Trastevere 25. April 2026

Mehrere Touristen aus den Vereinigten Staaten berichteten Praktizierenden, dass sie bereits viel über die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) wüssten, da sie in Washington, D.C., in der Nähe der chinesischen Botschaft lebten. Sie erzählten, dass Praktizierende seit vielen Jahren Aktivitäten vor der chinesischen Botschaft durchführten und dabei friedlich gegen die Menschenrechtsverletzungen der KPCh protestierten. Die amerikanischen Touristen waren erfreut, Praktizierende bei ähnlichen Aktivitäten in Italien anzutreffen, und dankten ihnen für ihre Bemühungen, der Verfolgung ein Ende zu setzen.

Ein Einwohner beschloss, die Petition zu unterzeichnen, die ein Ende der Menschenrechtsverletzungen fordert, als er erfuhr, dass in China inhaftierten Falun-Dafa-Praktizierenden zwangsweise Organe entnommen werden. Er hoffe, dass die internationale Gemeinschaft einschreiten und dazu beitragen werde, diese Tragödien zu beenden, sagte er.

Mehrere junge Urlauber in Rom waren empört, als sie von der Verfolgung erfuhren, und tief bewegt von dem friedlichen Appell der Praktizierenden. Sie konnten nicht fassen, dass so etwas heutzutage noch möglich ist. Sie dankten den Praktizierenden für ihr Engagement und äußerten die Hoffnung, dass die Gräueltaten bald ein Ende finden würden.

Am 25. April veranstalteten Praktizierende in Genua (Norditalien) und Neapel (Süditalien) ähnliche Aktionen. Zahlreiche Passanten kamen zu den Übungsvorführungen und Informationsständen. Viele blieben stehen, um mit den Praktizierenden zu sprechen, und brachten ihre Besorgnis und Unterstützung für die Opfer der Verfolgung zum Ausdruck.

Praktizierende erinnern in Genua am 27. Jahrestag des Appells an den 25. April 1999

Etliche Menschen blieben stehen, führten lange Gespräche, stellten Fragen und lasen die Informationen über Falun Dafa. Viele zeigten großes Interesse an der spirituellen Praxis und erkundigten sich, wo sie die Übungen erlernen könnten. Mehrere Passanten unterzeichneten zudem die Petition, die ein sofortiges Ende der Verfolgung fordert.

Praktizierende führen in Neapel Übungen vor und stellen Informationsmaterialien aus, um an den Appell in Peking im Jahr 1999 zu erinnern

Passanten in Vicenza unterzeichnen die Petition, nachdem sie von der Verfolgung erfahren haben

Am 18. April kamen Praktizierende aus der Region Venetien nach Vicenza, um den 27. Jahrestag des Appells in Peking zu begehen.

Vicenza ist die Hauptstadt der Provinz Vicenza in der italienischen Region Venetien und liegt etwa 60 Kilometer westlich von Venedig. Die Stadt ist blühend und weltoffen und verfügt über eine reiche Geschichte und Kultur. Es gibt dort zahlreiche Museen, Kunstgalerien, Kirchen und Plätze sowie Häuser im Stil der Renaissance.

Viele Menschen erfuhren durch die Aktivitäten der Praktizierenden von der andauernden Verfolgung von Falun Dafa in China. Sie unterzeichneten die Petition, womit sie ein Ende der Menschenrechtsverletzungen sowie der Organentnahmen forderten.

Ein junger Mann aus China blieb vor dem Stand der Praktizierenden stehen. Er sagte, er wisse viel über Falun Dafa und die Geschichte der Verfolgung durch die KPCh. Er brachte seine tiefe Bewunderung für die Bemühungen der Praktizierenden zum Ausdruck, das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen. Er unterstütze ihr Handeln voll und ganz, betonte er.

Menschen halten am Informationsstand in Vicenza an, um sich über Falun Dafa zu informieren und die Petition zu unterzeichnen, die ein Ende der Verfolgung fordert

Präsentation der Falun-Dafa-Übungen auf einer Blumenschau in Florenz

Praktizierende aus Florenz, dem Valdarno und Prato waren eingeladen, an der Frühlingsblumenausstellung teilzunehmen, die am Samstag, 25. April 2026, im Giardino dell’Orticoltura in Florenz stattfand. Es handelt sich um eine traditionsreiche Ausstellung mit einer über 170-jährigen Geschichte, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut. Die Praktizierenden führten in dem wunderschönen Garten die Falun-Dafa-Übungen vor. Viele Besucher blieben stehen, um diese zu erlernen.

Praktizierende stellen am 25. April 2026 auf der jährlichen Blumenschau in Florenz Falun Dafa vor

Praktizierende verteilten Informationsmaterialien und berichteten den Menschen über die andauernde Verfolgung in China. Zudem sprachen sie über den großangelegten Appell vom 25. April 1999 und darüber, wie dieses Ereignis Teil der Vorgeschichte zur systematischen Verfolgung durch die KPCh wurde. Vielen Menschen waren diese Zusammenhänge nicht bekannt.

Die Veranstaltung bot eine hervorragende Gelegenheit, die Menschen über die Vorteile von Falun Dafa zu informieren. Die Praktizierenden berichteten davon, welche positiven Veränderungen sie durch die Kultivierung ihres Charakters und das Befolgen der Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – erfahren hatten. Viele junge Menschen äußerten ihre Bewunderung für die Praktizierenden und deren Engagement, die Öffentlichkeit über die Verfolgung aufzuklären. Mehrere Personen erkundigten sich nach lokalen Übungsplätzen, da sie die Übungen erlernen wollten. Zwei Frauen mittleren Alters waren voller Freude und Dankbarkeit, nachdem sie die Übungen etwa zehn Minuten lang ausprobiert hatten.