(Minghui.org) Zum Gedenken an den Appell vom 25. April 1999 in Peking veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende in Berlin, Frankfurt, Düsseldorf und München vom 22. bis 27. April 2026 Kundgebungen vor der chinesischen Botschaft und den Konsulaten. Sie rückten damit die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ins Bewusstsein der Bevölkerung und riefen die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Gräueltaten der KPCh beenden zu helfen.

Berlin

Praktizierende demonstrieren friedlich auf der Jannowitzbrücke gegenüber der chinesischen Botschaft

Passanten erfahren von Falun Dafa

Am Morgen des 26. April 2026 hielten Praktizierende eine friedliche Demonstration auf der Jannowitzbrücke gegenüber der chinesischen Botschaft ab. Auf ihren großen Transparenten stand: „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht“, „Falun Dafa ist großartig“ und: „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong in China“. Sie verteilten Flugblätter an Passanten und sammelten Unterschriften für eine Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert.

Zufällig kam eine Reisegruppe aus China an der Demonstration vorbei. Überrascht über die Aktion machten viele chinesische Touristen Fotos. Einige nahmen Informationsflugblätter entgegen, während andere mit den Praktizierenden sprachen, um mehr über Falun Dafa und die Verfolgung zu erfahren.

Ein chinesischer Student erzählte einem Praktizierenden, dass er deren Aktivitäten bereits zuvor gesehen habe und mehr über die Verfolgung durch die KPCh sowie den Appell vom 25. April erfahren wolle.

Düsseldorf

Praktizierende in Nordrhein-Westfalen veranstalten eine Demonstration vor dem chinesischen Konsulat in Düsseldorf

Praktizierende demonstrierten am 22. April 2026 vor dem chinesischen Konsulat in Düsseldorf. Sie riefen die Menschen dazu auf, dabei zu helfen, die Verfolgung in China zu beenden. Eine Praktizierende verlas einen Brief an die Mitarbeiter des chinesischen Konsulats, in dem sie diese eindringlich bat, sich nicht an der Verfolgung zu beteiligen.

Frankfurt

Praktizierende halten ein Transparent vor dem chinesischen Konsulat in Frankfurt

Ein Praktizierender liest den Mitarbeitern des chinesischen Konsulats einen Brief vor und wirft diesen anschließend in den Briefkasten des Konsulats

Am 24. April 2026 hielten Praktizierende eine Demonstration vor dem chinesischen Konsulat in Frankfurt ab. Zudem lasen sie den Mitarbeitern des chinesischen Konsulats einen Brief vor. Darin riefen sie die Mitarbeiter dazu auf, sich nicht an der Verfolgung von Dafa mitschuldig zu machen und sich von der KPCh loszusagen.

München

Praktizierende in Bayern gedenken vor dem chinesischen Konsulat in München des Appells vom 25. April

Am 27. April 2026 stellten Praktizierende in Bayern vor dem chinesischen Konsulat in München der Öffentlichkeit Falun Dafa vor und deckten die Verfolgung durch die KPCh auf.

Hintergrund: Was ist der Appell vom 25. April?

Falun Dafa, auch als Falun Gong bekannt, wurde zum ersten Mal 1992 in der Öffentlichkeit vorgestellt. Wenige Jahre später praktizierten fast 100 Millionen Menschen in ganz China Falun Dafa. Sie profitierten von dem Kultivierungsweg, der ihren Gesundheitszustand verbesserte und ihre Moral erhöhte.

Am 23. und 24. April griffen Polizisten in Tianjin, einer Stadt nahe Peking, Dutzende Praktizierende an, die sich vor einem Verlagsgebäude versammelten hatten und verhafteten sie. Dabei wollten die Praktizierenden nur die Fehler in einem vorher veröffentlichten Zeitungsartikel über Falun Gong richtigstellen. Als die Verhaftungen bekannt wurden und mehrere Praktizierende sich bei den Polizisten erkundigten, sagte man ihnen, dass sie ihre Beschwerde in Peking vortragen müssten.

Am 25. April versammelten sich daraufhin etwa 10.000 Praktizierende vor dem Petitionsbüro der Zentralregierung in Peking, wie ihnen die Polizisten in Tianjin gesagt hatten. Der Appell verlief friedlich und geordnet. Einige Praktizierende trafen sich als Vertreter der Protestierenden mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhu Rongji und seinen Mitarbeitern. An diesem Abend wurden ihre Forderungen angehört – die verhafteten Praktizierenden in Tianjin kamen frei und alle fuhren nach Hause.

Doch der damalige Staatschef Jiang Zemin sah die wachsende Beliebtheit von Falun Gong als Bedrohung für die atheistische Ideologie der Partei an. Am 20. Juli 1999 erließ er den Befehl, Falun Gong zu verbieten.

Minghui.org hat den Tod Tausender Praktizierender in den vergangenen 27 Jahren der Verfolgung gemeldet. Es wird vermutet, dass die Dunkelziffer viel höher ist. Noch mehr Praktizierende wurden und werden wegen ihres Glaubens inhaftiert und gefoltert.

Es gibt konkrete Beweise, dass die KPCh den Organraub fördert. Inhaftierte Praktizierende werden wegen ihrer Organe ermordet, die zu Profitzwecken an die Transplantationsindustrie verkauft werden.