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Ungarn: Unterstützung im Kampf gegen die Verfolgung am Jahrestag des „25. April“

6. Mai 2026 |   Von Minghui-Korrespondenten in Ungarn

(Minghui.org) An einem sonnigen Nachmittag herrschte reges Treiben auf dem Markt der ungarischen Stadt Keszthely. Vom schönen Wetter angelockt, schlenderten die Menschen von Stand zu Stand und erkundeten das lokale Kunsthandwerk und die landwirtschaftlichen Produkte.

Neben dem Haupteingang des Marktes stand ein kleiner, unaufdringlicher Stand, der sich von den anderen abhob. Besucher blieben stehen, um mit den Praktizierenden zu sprechen, die dort ehrenamtlich tätig waren, und um ihre Petition zur Beendigung der Verfolgung von Falun Dafa in China zu unterzeichnen.

Erzsébet, die Leiterin des Marktes hatte persönlich dafür gesorgt, dass dieser Stand einen prominenten Platz bekam, damit die Marktbesucher erfahren konnten, was die Falun-Dafa-Praktizierenden zu sagen hatten.

„Was diese Praktizierenden tun, ist eine heilige Mission; sie sind gute Menschen“, erklärte sie. „Die durch diese Veranstaltung vermittelten Informationen sind für viele Bürger von großer Bedeutung.“ Sie  berichtete über die Unterschriftensammlung der Falun-Dafa-Praktizierenden und die begleitende Aufklärungsarbeit zum Appell vom 25. April vor 27 Jahren in Peking.

Die Geschichte des Appells

Am 25. April 1999 versammelten sich etwa 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende vor dem Nationalen Beschwerdebüro in Peking, nachdem mehrere Dutzend Praktizierende in Tianjin verhaftet worden waren. Grund für die Festnahmen war, dass sie Korrekturen an einem Artikel in einer staatlichen Zeitschrift gefordert hatten, der Falun Dafa angriff und verleumdete.

Die Versammlung in Peking am 25. April 1999 verlief friedlich und geordnet. Einige Praktizierende wurden zu einem Treffen mit dem damaligen Premierminister Zhu Rongji und Mitgliedern seines Stabes eingeladen. Am Abend wurden die in Tianjin verhafteten Praktizierenden freigelassen, und alle, die sich vor dem Beschwerdebüro versammelt hatten, gingen nach Hause.

Jiang Zemin, der frühere Chef der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), sah in der wachsenden Popularität der spirituellen Disziplin eine Bedrohung für die atheistische Ideologie der KPCh und erließ am 20. Juli 1999 einen Befehl zum Verbot von Falun Dafa. Die brutale Verfolgung durch die KPCh dauert in China bis heute an.

Der friedliche Appell vom 25. April war der größte Appell einer religiösen Gruppe in China und ist bekannt für die Geduld und Belastbarkeit der Praktizierenden angesichts ungerechter Behandlung. Seitdem organisieren Falun-Dafa-Praktizierende weltweit jedes Jahr ähnliche Veranstaltungen, um auf die Verfolgung aufmerksam zu machen, der sie in China seit 27 Jahren ausgesetzt sind.

Gedenkveranstaltungen in Ungarn

In diesem Jahr fanden am 24. und 25. April in zwei Städten im Kreis Zala in Ungarn Gedenkveranstaltungen statt: in Hévíz und in Keszthely.

Einheimische und Touristen hatten die Gelegenheit, sich über die Vorteile von Falun Dafa und die anhaltende Verfolgung durch die KPCh zu informieren. Praktizierende berichteten der Bevölkerung von der Organentnahme der KPCh an lebenden Praktizierenden zur Versorgung der chinesischen Transplantationsindustrie.

Hévíz

Passanten in Hévíz bekunden am 24. April 2026 ihre Unterstützung für Falun Dafa

Am Freitag, dem 24. April, hatten Falun-Dafa-Praktizierende einen Informationsstand auf dem Festplatz György in Hévíz aufgebaut. Sie zeigten Transparente, die auf die 27-jährige Verfolgung aufmerksam machten, und verteilten Flyer an Passanten. Die Praktizierenden demonstrierten die leicht zu erlernenden Übungen, die zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten.

Hévíz ist vor allem für seinen natürlichen Thermalsee bekannt – den größten Europas. Die Stadt ist ein wichtiges Zentrum für die Behandlung von rheumatischen und muskuloskelettalen Erkrankungen. Viele Touristen aus Ungarn, Deutschland, Russland und Österreich besuchen diesen beliebten Kurort.

Am 24. April lesen Marika und ihr Mann in Hévíz von dem Appell vom 25. April

Marika und ihr Mann, die Hévíz besuchten, hörten einem Praktizierenden zu, der Falun Dafa und die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung durch die KPCh erklärte.

Marika, die als Lehrerin arbeitet, gab an, dass sie und ihr Mann zuvor noch nie von Falun Dafa gehört und daher nichts von der Verfolgung gewusst hätten. Sie waren empört über die Menschenrechtsverletzungen der KPCh, insbesondere über die Zwangsorganentnahmen. Beide unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Verfolgung forderte.

Marika war beeindruckt von Falun Dafa: „Ich habe lange nach einem Weg zur Erfüllung gesucht. Vielleicht habe ich ihn heute gefunden.“ Sie lasen sich die Informationsplakate in aller Ruhe durch und wünschten den Praktizierenden viel Erfolg.

Zsolt probiert am 24. April in Hévíz die Falun-Dafa-Übungen aus

Zsolt war mit seiner Familie in dem beliebten Kurort, um sich zu entspannen. Die Übungsvorführung gefiel ihm so gut, dass er mitmachte und die Bewegungen nachahmte. Nach der zweiten Stehübung berichtete er: „Ich war völlig überwältigt von diesem wunderbaren Gefühl – es ist wirklich toll. Das ist eine fantastische Übung. Ich werde mir die Links, die Sie mir geschickt haben, auf jeden Fall ansehen, sobald ich wieder zu Hause bin. Ich unterstütze Sie und wünsche Ihnen alles Gute.“ Er unterzeichnete auch die Petition.

Drei Frauen in Hévíz bringen am 24. April ihre Unterstützung für Falun Dafa zum Ausdruck

Drei Frauen blieben auf dem Platz stehen, um sich über die Verfolgung zu informieren. Sie unterzeichneten die Petition und dankten den Praktizierenden für die Weitergabe der wunderbaren Prinzipien von Falun Dafa.

Eine von ihnen sagte: „Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie die Werte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht so stark betonen, denn leider sind diese heutzutage Mangelware, obwohl sie in der heutigen Welt, in diesem angespannten Umfeld, so dringend benötigt werden.“

Keszthely

Keszthely ist die drittgrößte Stadt im Kreis Zala. Sie liegt am Westufer des Plattensees, dem größten See Mitteleuropas, und ist eines der wichtigsten Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftszentren der Region. Sie wird oft als „Hauptstadt des Plattensees“ bezeichnet.

Die Falun-Dafa-Praktizierende errichteten am Samstag, den 25. April, einen Informationsstand auf dem Stadtmarkt, einem beliebten Treffpunkt mit einer großen Auswahl an Kunsthandwerk und Produkten lokaler Bauern.

Erzsébet, die Marktleiterin, die für die Standplatzvergabe der Praktizierenden zuständig war, sagte, sie wolle alles in ihrer Macht Stehende tun, um den Praktizierenden dabei zu helfen, Unterstützung für ihre leidenden Mitpraktizierenden in China zu erhalten. Sie unterzeichnete die Petition, die die Verfolgung verurteilt.

Am 24. April bleiben Passanten am Stand der Falun-Dafa-Praktizierenden in Keszthely stehen

Piroska, eine Unterstützerin von Falun Dafa, freut sich, die Praktizierenden am 24. April in Keszthely wiederzusehen

Die Rentnerin Piroska schlenderte über den Markt, als sie die Praktizierenden entdeckte. Sie hatte sie bereits bei einer Veranstaltung in Budapest getroffen und mit ihnen gesprochen und freute sich über das Wiedersehen.

Sie kannte Falun Dafa und wusste von der Verfolgung; normalerweise verfolgt sie die Nachrichten darüber online.

„Ich bin wirklich froh, dass ich heute Morgen hierhergekommen bin, und so die Gelegenheit habe, euch alle wiederzusehen. Falun Dafa ist eine wunderbare Praxis. Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind wahrlich schöne Werte“, sagte sie.

Da sie die Petition zuvor nicht unterzeichnet hatte, tat sie es diesmal, um ihre Unterstützung für die Bemühungen der Praktizierenden im Kampf gegen die Verfolgung zu zeigen.