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Kopenhagen: Der Geist des Appells vom 25. April 99 in Peking berührt die Menschen in den nordischen Ländern

7. Mai 2026 |   Von Ling Tong und Shu Hui, Minghui-Korrespondenten in Kopenhagen, Dänemark

(Minghui.org) Der 25. April dieses Jahres war der 27. Jahrestag jenes Tages, an dem 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende an einem friedlichen Appell in Peking teilnahmen.

Praktizierende aus Dänemark und Schweden gedachten an diesem Tag vor der chinesischen Botschaft sowie im Stadtzentrum von Kopenhagen dieses besonderen Ereignisses vom 25. April 1999 in Peking.

Falun-Dafa-Praktizierende erinnern am Morgen des 25. April 2026 vor der chinesischen Botschaft in Dänemark an den Appell vom 25. April

Eine Vertreterin des Falun Dafa Vereins in Dänemark hält eine Rede. Sie riet den Mitarbeitern der chinesischen Botschaft, sich von der Kommunistischen Partei Chinas fernzuhalten

Sie war dabei – am 25. April 1999 in Peking

Frau Chen war vor 27 Jahren Schülerin, als sie im Jahr 1999 persönlich am Appell vom 25. April teilnahm. Sie erinnerte sich daran, dass etwa 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende nach Peking gekommen waren und sich am Morgen des 25. April 1999 in der Nähe des Staatlichen Petitionsbüros versammelt hatten. Die Praktizierenden verhielten sich trotz der potenziellen Risiken, denen sie ausgesetzt waren, äußerst freundlich und diszipliniert. Dies war der erste bedeutende öffentliche Appell in China seit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989. Die Praktizierenden standen ruhig am Straßenrand und hielten die Gehwege frei. Sie beeinträchtigten weder den Verkehr noch die Fußgänger.

Chen berichtete, dass sich damals ihr Zuhause in der Dongjiaomin Gasse nahe dem Platz des Himmlischen Friedens befand. Zu ihrer Fa-Lerngruppe in Peking gehörten lokale Praktizierende, die in der Nähe ihres Wohnsitzes lebten. Es handelte sich dabei um Beamte aus Regierungsbehörden, Rechtsanwälte, Ärzte, Geschäftsleute, Lehrer und Journalisten. Als sie erfuhren, dass in Tianjin Dutzende von Praktizierenden verhaftet worden waren, diskutierten sie darüber, ob sie bei der Zentralregierung vorsprechen sollten, und wie sie dorthin gelangen könnten. Jeder traf seine Entscheidung eigenständig, entsprechend seiner persönlichen Situation. Die Gruppe war lose organisiert; es gab weder administrative Strukturen noch Anweisungen von höherer Stelle. Jeder handelte aus eigenem Antrieb.

Chen erzählte, dass die Rücksichtnahme der Falun-Dafa-Praktizierenden auf andere Menschen während des Appells in den Details zum Ausdruck kam. Als sie gingen, säuberten sie den Boden und hinterließen keinerlei Müll. Einige Praktizierende hoben sogar Zigarettenstummel auf, die die Polizeibeamten auf den Boden geworfen hatten.

„Viele Menschen erkannten durch den Appell vom 25. April die friedliche und vernunftgeleitete Natur des chinesischen Volkes“, so Chen. „Die freundliche und geordnete Art der Praktizierenden ist eine Kraft, die die Herzen der Menschen wandeln und ihre Moral heben kann. Manche Menschen schöpften wieder Hoffnung für die Gesellschaft.“

Menschen in Dänemark: Es ist kein Verbrechen, sich an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu halten

Die Vorführung der Übungen durch Praktizierende in Kopenhagen brachte Passanten auf der belebten Fußgängerzone dazu, stehenzubleiben und zuzuschauen. Zudem informierten sie sich anhand der Schautafeln über die Verfolgung in China. Die friedvolle Kraft berührte Menschen unterschiedlichster ethnischer Herkunft.

Falun-Dafa-Praktizierende aus Dänemark und Schweden sprechen mit Menschen über den Appell vom 25. April

Menschen erfahren von Falun Dafa

Die Menschen sind entsetzt über den in China staatlich geförderten Organraub und unterzeichnen eine Petition, die ein Ende dieser Gräueltaten fordert

Mia und Ester aus Dänemark lasen mit ernsten Gesichtern die Informationstafeln über die Verfolgung. Mia erklärte, dass es in Dänemark völlig normal sei, durch solche Übungen die eigene Gesundheit zu fördern; daher falle es ihnen schwer zu begreifen, warum Menschen allein deshalb inhaftiert würden, weil sie ebendiese Übungen praktizierten. Sie betonte, es sei ein Grundrecht des Menschen, durch körperliche Übungen an seiner Gesundheit zu arbeiten, und es sei inakzeptabel, friedliche Praktizierende zu verfolgen.

Mia und Ester aus Dänemark

Eine Frau aus Dänemark erfuhr von einem Praktizierenden, dass die grenzüberschreitende Unterdrückung durch die KPCh auch Dänemark erreicht hat. Ihr war nicht bewusst, dass die KPCh in Dänemark ungestraft üble Taten begehe. Sie lobte die Praktizierenden und sagte, dass die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht bei ihr großen Anklang fänden.

Eine Frau aus Dänemark lobt die Praktizierenden

Ein Mann betrachtete die Flugblätter auf dem Tisch. Ein Windstoß fegte einige der Ausstellungsplakate zu Boden, woraufhin er sie wieder aufhob. Er versicherte den Praktizierenden, dass sich derartige Gräueltaten [wie der Organraub] in Dänemark nicht ereignen könnten, und jeder hier das Recht auf Meinungs- und Glaubensfreiheit genieße.

Ein Ehepaar aus der Türkei erfuhr vom Organraub an lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden. Die Grausamkeit dieser Taten war für sie unvorstellbar. Sie unterzeichneten die Petition zur Beendigung der Zwangsentnahmen von Organen in China und brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass sich derartige Gräueltaten nicht wiederholen mögen.

Ein chinesischer Geschäftsmann trat in Dänemark aus der KPCh aus

Ein chinesischer Mann saß auf einer Bank in der Nähe des Standes der Praktizierenden und betrachtete sie aus der Ferne. Ein Praktizierender ging hinüber und sprach ihn an. Der Mann erklärte, er sei geschäftlich nach Dänemark gereist und werde sich dort eine Woche lang aufhalten. Der Praktizierende berichtete ihm von dem Appell vom 25. April, der vor 27 Jahren in Peking stattfand. Davon, wie sich Falun Dafa vor 1999 in China verbreitet hatte und warum die KPCh Falun-Dafa-Praktizierende verfolgt. Warum die KPCh den Vorfall der Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens inszenierte und warum die KPCh Gerüchte verbreitete, um Falun Dafa zu verleumden. Und davon, dass die KPCh einen systematischen, groß angelegten Handel mit Organentnahmen betreibt.

Der Mann sagte, er wisse, dass in den 1990er Jahren in China viele Menschen Falun Dafa praktiziert hätten, darunter auch Personen in verschiedenen Regierungsorganisationen. Er habe die Nachrichtensendung über die Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 2001 gesehen. Der Praktizierende nutzte diese Gelegenheit, um ihm zu erklären, dass dieser Vorfall von der KPCh inszeniert worden war.

Der Mann erklärte sich bereit, unter einem Decknamen aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten.