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New York: Von Fremden zu guten Nachbarn: Informationsstände von Praktizierenden in der chinesischen Gemeinde Flushing

8. Mai 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in New York, USA

(Minghui.org) In Flushing, der am dichtesten besiedelten chinesischen Enklave in Queens, New York, vermitteln lebhafte Menschenmengen und die Vielfalt der Dialekte ein anschauliches Bild des Lebens als Einwanderer. Inmitten dieser städtischen Landschaft richtet seit vielen Jahren eine besondere Gruppe regelmäßig Informationsstände ein. Es handelt sich um Einwanderer aus China, die nach 1999 in die Vereinigten Staaten kamen, um der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu entkommen.

Eingliederung in die Nachbarschaft

Seit 1999 richten Falun-Dafa-Praktizierende aus China Informationsstände auf der Main Street in Flushing ein. Diese Stände machen auf Menschenrechtsverletzungen in China aufmerksam – sind aber auch zu einem einzigartigen Fenster geworden, um sachliche Informationen aus China zu vermitteln.

Viele Jahre sind seitdem vergangen, in denen die Praktizierenden ein gutes Verhältnis zu den Einwohnern aufgebaut haben. Eine neue Praktizierende erinnert sich daran, dass, als sie die Ausrüstung mitbrachte, um einen Stand neben der Post aufzubauen, der Besitzer eines nahegelegenen Standes, der Brot verkaufte, sie mit einem freundlichen „Falun Gong ist da!“ begrüßt und ihr geholfen habe, die Ausstellungstafeln aufzustellen.

Einige Standbetreiber, die im Baugewerbe tätig sind, nutzten ihre Freizeit, um den Praktizierenden zu zeigen, wie sie ihre Stände stabiler errichten können, damit diese auch schlechtem Wetter standhalten. Diese Form nachbarschaftlicher Unterstützung überwindet Glaubensunterschiede hinweg und spiegelt die Anerkennung sowie den Respekt der Gemeinschaft für die unermüdliche Beharrlichkeit der Praktizierenden wider.

Spirituelles Erwachen: Menschen dabei helfen, aus der KP Chinas auszutreten

Neben der Bereitstellung von Informationen bieten die Stände der Praktizierenden auch einen einzigartigen Service an: Sie helfen Chinesen dabei, aus der KPCh und ihren untergeordneten Organisationen auszutreten.

Der Stand der Praktizierenden in Flushing

Einer der Freiwilligen zufolge haben sich mit der Verbreitung von Schriften wie den Neun Kommentaren über die Kommunistische Partei immer mehr Menschen erneut mit der Geschichte Chinas auseinandergesetzt. Die Falun-Dafa-Praktizierenden in China sind die treibende Kraft bei der Verbreitung von Informationen über den Austritt aus der KPCh sowie ihren untergeordneten Organisationen. Auch unterstützen sie die Menschen dabei, die Austrittserklärung zu vollziehen.

Es ist kein seltener Anblick, dass ältere Chinesen oder junge Touristen aus China vor den Ständen in Flushing stehen und sich vorbeugen, um den Audio-Aufnahmen über die Hintergründe der Austrittswelle zuzuhören. Nach persönlichen Gespräche entschließen sich viele Menschen, ihre Angst abzulegen und eine offizielle Erklärung abzugeben, dass sie aus der KPCh austreten. Ein Chinese, der seit vielen Jahren in Flushing lebt, sagte einmal aufrichtig: „Was ich an euch allen am meisten bewundere, ist eure unerschütterliche Beharrlichkeit, egal ob bei Regen oder Sonnenschein. Das ist wirklich bemerkenswert.“

Zum Gedenken an den Appell vom 25. April: Unterstützung für Glaubensfreiheit

Am 25. April 2026 fand in Flushing eine Parade und Kundgebung zum Gedenken an den friedlichen Appell vom 25. April statt, der sich vor 27 Jahren in Peking ereignet hatte. An der Parade nahmen zahlreiche Persönlichkeiten aus chinesischen pro-demokratischen Gruppen sowie normale Bürger teil.

Jin Xiuhong, Vorsitzender der Föderation für ein demokratisches China, und andere Mitglieder der Föderation reisten eigens aus anderen Bundesstaaten an, um daran teilzunehmen. Sie entrollten ein Transparent, das die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht unterstützt. Yang Maosen, Gründer der Neuen Volkspartei Chinas, erläuterte, dass diese Aufklärungskampagne, die sich über 27 Jahre erstreckt, es den Menschen ermöglicht habe, inmitten des Kampfes zwischen Gut und Böse Hoffnung zu sehen.

Die Gedenkveranstaltung am New Yorker Times Square dauerte bis in den Abend hinein. Wang Juntao, Vorsitzender des Nationalkomitees der Demokratischen Partei Chinas, brachte während der Veranstaltung seinen Respekt gegenüber den Praktizierenden zum Ausdruck. Er sagte, dass die Falun-Dafa-Praktizierenden nicht nur ihr individuelles Recht auf Glaubensfreiheit wahrnehmen, sondern auch eine tiefe Sorge um das Schicksal und die Würde der Menschheit zum Ausdruck bringen würden.