Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Frau aus Hebei wegen des Verteilens von Informationsmaterialien angegriffen

1. Juni 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der chinesischen Provinz Hebei

(Minghui.org) Frau Tian Yuling aus der Stadt Baoding in der Provinz Hebei wurde festgenommen und misshandelt, weil sie Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilt hatte.

Am 22. April 2026 verteilte Tian auf einem Gemeindefest im Dorf Heishan, Bezirk Xushui, Informationsmaterialien und wurde der Polizei gemeldet. Kurz darauf trafen zwei Beamte in Zivil ein und forderten sie auf, mitzukommen. Als sie sich weigerte, riefen sie zwei weitere Beamte herbei.

Die vier Beamten versuchten, Tian in ihren Streifenwagen zu zerren, die sich heftig dagegen wehrte und um Hilfe schrie. Zahlreiche Schaulustige fotografierten den Vorfall. Da sie nicht fotografiert werden wollten, schoben die Polizisten Tian mit Gewalt in den Streifenwagen und fuhren davon.

Es war bereits 14 Uhr, als Tian zur Polizeiwache Dawangdian gebracht wurde. Ihr war schwindlig, sie erbrach sich und hatte Schaum vor dem Mund. Ein Beamter bot ihr Wasser an, aber sie lehnte ab.

Tian hatte über eine Stunde lang Schaum vor dem Mund. Die Polizei rief einen Arzt hinzu, der ihren Blutdruck maß und ein Elektrokardiogramm (EKG) durchführte. Er stellte fest, dass sie außer hohem Blutdruck keine nennenswerten Beschwerden hatte. Ein Beamter filmte den gesamten Untersuchungsvorgang. Sie war sehr schwach und hatte Schwierigkeiten zu sprechen.

Nach dem Abendessen brachten die Polizisten Tian ins Krankenhaus des Bezirks Xushui. Seit ihrer Festnahme am Morgen hatte sie nichts zu essen bekommen. Ihr systolischer Blutdruck betrug 180 mmHg (der Normalwert beträgt 120 mmHg oder weniger).

Nach der medizinischen Untersuchung sperrte die Polizei Tian in einer Zelle ein. Die Wärter stellten einige Untersuchungsergebnisse infrage und verlangten, die Untersuchung zu wiederholen. Daraufhin wurde Tian abermals ins Krankenhaus gebracht. Diesmal diagnostizierte der Arzt eine Herzkrankheit. Ein Beamter beschuldigte Tian, ihnen „Probleme“ zu machen und sagte, dass sie es verdiene, inhaftiert zu werden.

Gegen 23 Uhr wurde Tian zurück zur Polizeiwache gebracht und aufgefordert, ein Dokument zu unterschreiben. Auch ihr Mann kam dorthin, um sich nach ihrem Befinden zu erkundigen, da sie, seitdem sie am Morgen das Haus verlassen hatte, nicht mehr zurückgekehrt war. Als sie sich weigerte, das Dokument zu unterschreiben, befahlen die Beamten ihrem Mann, im Namen seiner Frau zu unterschreiben.

Bevor sie die Praktizierende freiließen, drohten die Beamten, die berufliche Zukunft ihres Kindes zu gefährden, falls sie es erneut wagen sollte, in ihrem Zuständigkeitsbereich Informationsmaterialien zu verbreiten.

Am darauffolgenden Tag fragte Tian ihren Mann, welche Art Dokument er in ihrem Namen unterschrieben hätte. Er sagte, er wisse es nicht genau, habe aber etwas über eine zweiwöchige Inhaftierung lesen können, die jedoch aufgrund ihres Zustands aufgehoben worden sei.

Am 25. April und erneut am 12. Mai wurde Frau Tian von Beamten der Polizeistation Bailong sowie von Tian Haoran, dem Dorfvorsteher des Dorfes Baibao im Gebiet Bailong, schikaniert. Die Beamten machten Fotos von ihr, woraufhin ihr Ehemann ebenfalls Fotos von ihnen aufnahm. Daraufhin wurden sie nervös und erklärten, er würde gegen das Gesetz verstoßen, falls er die Aufnahmen im Internet veröffentliche. Nach etwa 15 Minuten verließen sie den Ort wieder.