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Seoul, Südkorea: Teilnehmer des 9-Tage-Seminars der Tianti-Buchhandlung erleben erstaunliche Veränderungen

12. Juni 2026 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Südkorea

(Minghui.org) Die Tianti-Buchhandlung in Südkorea befindet sich in Seoul, nahe der Station Samgakji im Stadtbezirk Yongsan. Jeden Monat veranstaltet die Buchhandlung dort ein Neun-Tage-Seminar, um Falun Dafa vorzustellen – ein Meditationssystem, das auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht basiert.

Das Seminar ist kostenlos und für die Öffentlichkeit zugänglich. Am letzten Tag tauschen sich die Teilnehmer immer über ihre Erfahrungen aus: Sie berichten davon, was sie gelernt haben und was sie dazu bewogen hat zu kommen.

Positive Veränderungen bei der Schwester

Li Qinghe aus Namyangju in der Provinz Gyeonggi erinnerte sich daran, wie ihre ältere Schwester vor 30 Jahren von Lungenkrebs genas. Die Ärzte hatten Krebs im Endstadium diagnostiziert und ihr nur noch wenig Zeit gegeben. Da die medizinischen Möglichkeiten des Krankenhauses ausgeschöpft waren, sahen sie keine weitere Behandlungsmöglichkeit. Aus Sorge, die Schwester könnte die Diagnose nicht verkraften, hielt die Familie den Befund zunächst vor ihr geheim.

„Eine Freundin schlug ihr dann vor, Falun Dafa zu praktizieren. Sie tat es, und ihr Krebs verschwand. Es war ein Wunder“, berichtete Li. „Das ist nun dreißig Jahre her und meine Schwester ist immer noch gesund.“

Beeindruckt davon erzählte Li die Geschichte auch anderen. Da sie andauernd sehr beschäftigt war, probierte sie Falun Dafa jedoch nie selbst aus. „Ich habe immer gespürt, dass ich es eines Tages praktizieren werde. Aber ich habe es immer wieder aufgeschoben“, bedauerte sie. dann erkannte sie, dass sie nicht mehr länger warten durfte. Der Grund: „Bei meinem Mann wurde ebenfalls Lungenkrebs diagnostiziert, er unterzieht sich gerade einer Chemotherapie. Ich lerne hier die Übungen und werde sie meinem Mann zeigen“, so ihr Plan.

Neue Praktizierende erlernen die Falun-Dafa-Übungen

Li wünschte sich, sie hätte schon früher mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen. Da sie sich um ihren Ehemann kümmern müsse, sei es jedoch schwierig gewesen, Zeit für die Teilnahme an dem neuntägigen Falun-Dafa-Seminar zu finden.

„Glücklicherweise besucht mich derzeit meine jüngere Schwester. Als sie von meiner Situation erfuhr, bot sie an, mich zu unterstützen, und ermutigte mich, am Seminar teilzunehmen. In diesen neun Tagen habe ich viel gelernt. Jetzt verstehe ich, warum meine Schwestern mir Falun Dafa immer wieder ans Herz gelegt haben“, so Li.

Vor Beginn des Seminars habe sie unter Schmerzen und einem Kältegefühl im Arm gelitten. Selbst Akupunkturbehandlungen hätten die Beschwerden nicht lindern können. Sie sei nicht einmal in der Lage gewesen, ihr Handgelenk zu drehen. „Während des Seminars verspürte ich gelegentlich ein leichtes Jucken am Körper und war zeitweise schläfrig. Doch dann bemerkte ich, dass ich meinen Arm wieder heben konnte“, stellte Li fest und hob zum Beweis ihren Arm.

Ärztin: Ein neues Leben

Wu Tianyou, eine pensionierte Ärztin, hat im Laufe ihres Berufslebens unzählige Patienten behandelt. Im vergangenen Juli wurde bei ihr Leberkrebs diagnostiziert.

„Meine Mutter litt früher an Hepatitis“, berichtete Wu. „Als Ärztin kenne ich Krankheiten sehr gut. Es ist schwierig, eine Krankheit wirklich zu heilen. Die Symptome lassen sich zwar vorübergehend unterdrücken, doch oft kehrt die Krankheit wieder zurück.“

Nachdem sie begonnen hatte, die Lehre von Falun Dafa zu lesen, sei ihr klar geworden, dass es sich dabei um eine echte Wissenschaft handle. „Als ich die Übungen zum ersten Mal machte, fühlte es sich an, als würde mir jemand dreimal Wasser auf den Kopf spritzen. Später verstand ich, dass mein Körper gereinigt wurde“, berichtete Wu.

Vor etwa einem Monat begegnete sie an der Station Daerim einer Falun-Dafa-Praktizierenden, die dort die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ verteilte. Neugierig bat sie um ein Exemplar. „Durch meine Eltern wusste ich bereits einiges über die Kommunistische Partei. Doch ich fragte mich, warum die ‚Neun Kommentare‘ auch für Südkoreaner von Bedeutung sein sollten“, sagte Wu. „Ich war überrascht, wie gründlich das Buch die KPCh analysiert. Als ich das Kapitel über die Verfolgung von Falun Dafa las, beschloss ich, mich eingehender mit der Praxis zu beschäftigen.“

Durch die Dafa-Bücher lernte Wu, wie man ein besserer Mensch werden kann, indem man seinen Charakter verbessert. „Ich habe nun ein besseres Verständnis für Krankheiten gewonnen. „Ich mache mir keine Sorgen mehr wegen meines Krebses, stattdessen werde ich die Lehre von Falun Dafa lesen“, nahm sie sich vor.

Wiederaufnahme des Praktizierens

Hong Xiuyu hatte bereits vor sechs Jahren an einem Neun-Tage-Seminar teilgenommen, das Praktizieren jedoch aufgrund ihres vollen Terminkalenders nicht fortgesetzt. Vor etwa einem Jahr stürzte sie und verletzte sich am Bein, was eine Operation erforderlich machte.

„Rückblickend wird mir klar, dass ich in diesen sechs Jahren nicht hätte nachlassen dürfen. Diesmal bin ich von der bedeutungsvollen Lehre wirklich tief berührt“, so Hong. „Als ich das letzte Mal am Seminar teilnahm, hatte ich nicht begriffen, wie tiefgründig Falun Dafa ist.“

Sie berichtete von erstaunlichen körperlichen Verbesserungen. „Aufgrund meiner Verletzung fällt es mir normalerweise schwer, längere Zeit zu sitzen. Doch während dieses Seminars konnte ich im halben Lotussitz meditieren“, staunte Hong. „Schon in diesen wenigen Tagen habe ich sowohl körperlich als auch geistig große Fortschritte gemacht. Das Energiefeld hier ist sehr stark. Es hat mich dazu inspiriert, wieder mit dem Praktizieren zu beginnen.“